Archiv

29. September
2008
Trauer um zwei Pioniere der psychologischen Friedensforschung
Das IFSH trauert um zwei Pioniere der psychologischen
Friedensforschung, die dem Institut verbunden waren.
Am 19. September verstarb Prof. Peter Riedesser, Direktor
der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
am Universitätsklinikum Eppendorf. Prof. Riedesser
hat durch seine Trauma-Arbeit mit Kindern aus Kriegsgebieten
weit über Hamburg hinaus gewirkt .Er war ein
wichtiger Ideen- und Ratgeber für die Friedensforschung
in Hamburg. Dem IFSH war er als Kooperationspartner
im MPS-Studiengang und in Akademischen Netzwerk Südosteuropa
verbunden. Ein Nachruf auf Prof. Riedesser findet
sich hier.
http://hpd.de/node/5330
Bereits Anfang September ist Prof. Dan
Bar-On gestorben. Professor für Psychologie an
der Ben-Gurion Universität in Beer-Sheva und
Ko-Direktor des Peace Research Institute in the Middle
East (PRIME) in Beit Jala. Er entwickelte neue Formen
des Dialog in Konfliktsituationen und arbeitete für
Verständigung im israelisch-palästinensischen
Konflikt. Ein Nachruf auf Dan Bar-On findet sich hier:
http://www.berghof-center.org/uploads/download/bar_on_nachruf.pdf


24. September
2008
Vortrag am Chatham House
Am 17. September nahm Bernt Berger (IFSH/ZEUS)
an einem Workshop mit dem Titel „EU Magnets
for Chinese Companies: refuting the myth“ teil.
Auf dem Workshop hielt er einen Vortrag über
Entscheidungsträger, Strategien und Verfahren
in Chinas externer Investmentpolitik. Der Workshop
fand am Londoner Chatham House statt und wurde gemeinsam
mit CASCC, Turin veranstaltet. Der Vortrag basierte
auf den Ergebnissen einer Forschungsreise, die Dr.
Axel Berkofsky (Universität Mailand/ EPC, Brüssel)
und Bernt Berger im Juli 2008 durchgeführt hatten.
Beide leiten ein Forschungsprogramm am CASCC, das
sich mit chinesischen Investitionen in Europa beschäftigt.
Das Projekt wird von der italienischen Stiftung Compagnia
San Paolo finanziert und ist Teil eines Forschungsverbandes
mit Chatham House und der Universität Bologna.


16. September
2008
Veranstaltung im November:
Israel. Ein Staat sucht sich selbst.
Lesung und Gespräch mit Igal Avidan, israelischer
Journalist aus Berlin
Einführung: Dieter Bednarz (Der Spiegel).
Wenn sich Israelis gegenseitig zum Geburtstag gratulieren,
sagen sie "bis 120". Aber wird Israel, das
in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit
feierte, noch weitere 60 Jahre existieren? Unsentimental,
aber engagiert zeichnet der Autor in seinem 2008 erschienenen
Buch das Bild einer zerrissenen Gesellschaft und eines
Landes am Scheideweg.
Donnerstag, 13. November 2008,
19 Uhr,
Beim Schlump 83, Seminarrraum im 2. Stock
Eine gemeinsame Veranstaltung
der Gesellschaft für christlich-jüdische
Zusammenarbeit in Hamburg
des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg (IFSH),
des Instituts für die Geschichte der deutschen
Juden (IGdJ)
und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums
für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF).


1. September
2008
ifsh aktuell 73 (Juni-Juli 2008) erschienen
IFSH-Aktuell


31. August
2008
Neues Papier aus der Kommission „Europäische
Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“
am IFSH erschienen
Jürgen Groß/Andreas Weigel
Fernziel: EUropäische Armee
als
PDF


31. August
2008
Konferenz: European Consortium for Political Research
Bei der 2nd Graduate Conference of the European Consortium
for Political Research vom 25.-27. August 2008 in
der Universitat Autònoma in Barcelona hielt
Sybille Reinke de Buitrago einen Vortrag mit dem Titel
"The Impact of Psychological-Cultural Factors
on Concepts of Fighting Terrorism: Learning Processes
and Chances for Deescalation". In einer Analyse
der Ansätze der USA und Deutschlands lag dabei
der Schwerpunkt auf den der Terrorismusbekämpfung
zu Grunde liegenden psychologisch-kulturellen Aspekte
der beiden Länder. Aber auch die Lektionen der
letzten Jahre wurden aufgezeigt sowie das ihnen innewohnende
Friedenspotenzial.
Insgesamt bot die Konferenz einen guten
Überblick über aktuelle Forschungsprojekte
von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern
in der europäischen Politikwissenschaft und somit
auch eine breite Themenvielfalt. Das Programm wurde
ergänzt durch Rundtischgespräche von Experten
und Gelegenheiten zum intensiven Austausch.


28. Juli 2008
Forschungsreise nach Beijing
Vom 11. bis 27. Juli reisten Bernt Berger (ZEUS/IFSH)
mit Dr. Axel Berkofsky (Universität Mailand/European
Studies Center, Brüssel) im Auftrag des Centro
di Alti Studi sulla Cina Contemporanea (CASCC) nach
Beijing. Ziel der Forschung war es die technische
und politische Dimension chinesischer Investitionen
in Europa zu erschließen. Während ihres
Aufenthalts tauschen sie sich mit Vertretern chinesischer
Think Tanks, Regierungsinstitutionen sowie ausländischer
Handelsvertretungen und der EU-Delegation aus. Das
Projekt mit einer Laufzeit von 2 Jahren wird gemeinsam
mit der Universität Bologna und dem Royal Institute
of International Affairs (RIIA) durchgeführt.


18. Juli 2008
CIMIC und NGOs
Am Mittwoch, den 16. Juli 2008 hielt Frau Katrin Radtke
im Forschungskolloquium einen Vortrag zum Thema „CIMIC
aus der Sicht einer NGO“. Anschließend
diskutierte sie unter der Leitung von Dr. Hans-Georg
Ehrhart mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des IFSH Probleme der zivil-militärischen Zusammenarbeit.
Frau Radtke, die tags zuvor aus Afghanistan zurückgekehrt
war, ist Referentin für Entwicklungspolitik der
Welthungerhilfe.


16. Juli 2008
Symposium: Kosovo - Unabhängig in die Abhängigkeit?
Am 27. Juni 2008 präsentierte Jens Narten im Rahmen
des 2. Europawissenschaftlichen Symposiums des Jean
Monnet European Centre of Excellence zum Thema "/Kosovo
- Unabhängig in die Abhängigkeit?/" einen Vortrag
an der Leibniz-Universität Hannover mit dem Titel
"/Die UN im Kosovo: Vom Autokraten ins Gefangenendilemma/".
Der Vortrag zielte zum einen auf die Herausarbeitung
wechselseitiger Abhängigkeitsstrukturen zwischen lokalen
und internationalen Akteuren im Kosovo in der Zeit
vor und nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung;
sowie zum anderen auf eine Abschätzung möglicher Entwicklungen
und Auswirkungen der Unabhängigkeit auf die internationale
Politik. In der international besetzten, abschließenden
Podiumsdiskussion wurden zudem Fragen erörtert, die
auf die Bedeutung des Kosovo im Rahmen einer europäischen
Friedens- und Sicherheitspolitik eingingen, bzw. gesellschaftspolitische,
völkerrechtliche und volkswirtschaftliche Probleme
des Kosovo nach der Unabhängigkeit und Anerkennung
durch Drittstaaten aufzeigten.


10. Juli 2008
Berliner Seminar „Arms Control in Crisis Situations“
Am 10. und 11. Juli 2008 veranstaltete das deutsche
Auswärtige Amt zusammen mit dem RACVIAC Zentrum
für Sicherheitskooperation in Zagreb im Rahmen
der Berlin-Seminare zu konventioneller Rüstungskontrolle
ein Seminar zum Thema “Arms Control in Crisis
Situations”. Mitten in der Urlaubssaison war
die Veranstaltung mit rund 60 Teilnehmern aus 28 Staaten
sehr gut besucht. Wolfgang Zellner, Leiter von CORE,
referierte zum Thema “Chances and Limits of
Arms Control in Regional Conflict Situations: Success
or Failure?” und diskutierte dabei hauptsächlich
Erfahrungen mit OSZE-Instrumenten und im Rahmen von
Peacekeeping-Einsätzen der Vereinten Nationen.
Nach zwei Tagen lebhafter Debatten waren sich fast
alle Teilnehmer einig in dem Wunsch, bald in das gastfreundliche
RACVIAC-Zentrum zurückzukommen, um die Diskussion
fortzusetzen.


09. Juli 2008
Vortrag von Prof. Egon Bahr
Am 7. Juli 2008 veranstaltete das IFSH die erste Dieter
S. Lutz-Vorlesung zum Gedenken an seinen 2003 verstorbenen
Direktor. Nach einer Einführung durch den Direktor
des Instituts, Prof. Dr. Michael Brzoska, sprach Bundesminister
a.D. Prof. Egon Bahr zum Thema „Macht Recht Frieden“.
Nach dem Vortrag stellte sich Egon Bahr den Fragen
des zahlreich erschienenen Publikums.
Vortrag



09. Juli 2008
Security Development Nexus
Am Dienstag, den 8. Juli 2008 referierte Dr. Hans-Georg
Ehrhart zum Thema „Der Security Development Nexus
als Herausforderung“. Der Vortrag und die anschließende
Diskussion fanden im Rahmen eines CIMIC-Lehrgangs
unter Leitung von OTL Bernd Heydecke an der Führungsakademie
der Bundeswehr statt.


07. Juli 2008
Vorsitz bei der Industrietagung „Die Nutzung
des Weltraums“ in Berlin“
Götz Neuneck führte am 24. Juni 2008 den
Vorsitz der 2. Jahrestagung des International Quality
and Productivity Centre (IQPC) zum Thema „Die
Nutzung des Weltraums“. Teilnehmer von Raumfahrtfirmen,
der ESA, dem Wirtschaftsministerium und Forschungsinstitutionen
diskutierten technische und industriepolitische Probleme
der „Space Surveillance“, der Trägertechnologien
und der militärischen Anwendung der Raumfahrt.
Götz Neuneck hielt zudem einen Vortrag über
„Dual-Use-Potenzial von Raumfahrttechnologien
und die drohende Bewaffnung des Weltraums“.


07. Juli 2008
Internationale Debatte um Nuklearwaffenfreie Zonen
im Mittleren Osten
Die School of Oriental and African Affairs an der
University of London organisierte vom 16. bis 18.
Juni 2008 in London einen Workshop zur Einrichtung
einer von Massenvernichtungswaffen freien Zone im
Mittleren Osten. Vertreter aus der Region, der Europäischen
Union und der britischen Regierung kamen zusammen,
um die Rahmenbedingungen, Hindernisse und Aussichten
dieser seit 1974 stets wiederkehrenden Forderung zu
diskutieren. Daran anschließend hatte das „Institute
for Security Studies“ der Europäischen
Union in Paris zu einem zweitägigen Treffen mit
dem Titel „Middle East Security and WMD Non-Proliferation/Disarmament“
eingeladen. Götz Neuneck nahm an beiden Veranstaltungen
teil und war Rapporteur der Arbeitsgruppe „Nuclear
Energy, Security and Regional Coopeartion“ der
hochrangigen Tagung in Paris.


07. Juli 2008
Konferenz Raketenfreie Zone im Vorderen Orient
Vom 21. bis 23. Juni 2007 fand in Berlin das dritte
Treffen der Multilateral Study Group (MSG) statt,
die in einem mehrjährigen Konferenzzyklus unter
Federführung der Hessischen Stiftung Friedens-
und Konfliktforschung (HSFK) politische, militärstrategische
und technische Aspekte einer raketenfreien Zone im
Vorderen Orient untersucht. 31 Experten aus 13 Ländern,
darunter erstmals Teilnehmer aus Syrien, Jordanien
und Libanon, diskutierten das Zonenkonzept unter besonderer
Berücksichtigung von Verifikationserfahrungen
und -strategien. Mit der palästinensischen Hamas
und der libanesischen Hezbollah fanden auch solche
nicht-staatlichen Akteure Berücksichtigung, die
im arabischen-israelischen Konflikt Raketen kurzer
Reichweite einsetzen. Dr. Margret Johannsen präsentierte
in einem Panel über „Hamas and Hezbollah
as a Challenge to a Zone – Combining Arms Control
and Development Strategies“ Thesen zu den Hintergründen
des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen gegen Ziele
in Israel und leitete einen Roundtable zum Thema „Under
What Circumstandes is a Missile Free Zone Adequately/Effectively
Verifiable and Domestically Acceptable?“ Die
Konferenz in Berlin wurde gefördert vom Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).


07. Juli 2008
Konferenz „Missile Defense, Russia and the Middle
East“
Vom 24. bis 25. Juni 2008 fand unter Federführung
der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
(HSFK) und in Kooperation mit der Friedrich Ebert
Stiftung die Dritte Transatlantische Konferenz zum
Thema „Missile Defense, Russia and the Middle
East: Coping with Transatlantic Divergence –
Exploring Common Solutions“ in Berlin statt.
In programmtischen Reden, Podiumsdiskussionen und
Gesprächsrunden, an denen sich ein sachkundiges
Publikum beteiligte, präsentierten über
30 Fachleute und hochrangige Offizielle aus 15 Staaten,
sechs davon aus der Nah- und Mittelostregion, ein
breites Spektrum an analytischen Befunden und politischen
Einschätzungen von Raketenabwehr im Rahmen internationaler
und regionaler Konstellationen, Bedrohungswahrnehmungen
und Destabilisierungsgefahren. Prof. Dr. Götz
Neuneck leitete ein Podiumsgespräch über
„Regional Missile Defense as a Response to Iran,
Hamas and Hezbollah? Controversial Positions from
the Region“, und Dr. Margret Johannsen eine
Diskussionsrunde zum Thema „Coping with Proliferation
in the Middle East: Bombarding, Sanctions, or Diplomacy“.


02. Juli 2008
Eröffnungsrede auf der „Annual Security
Review Conference“ der OSZE
Der Leiter von CORE, Wolfgang Zellner, hielt in Arbeitssitzung
I „Transnationale Sicherheitsherausforderungen
im OSZE-Gebiet“ der Jährlichen Sicherheitsüberprüfungskonferenz
der OSZE (Wien, 1.-2. Juli 2008) die Eröffnungsansprache.
Zellner unterstrich, die OSZE-Staaten sollten in Erwägung
ziehen, die Idee thematischer Missionen als Instrument
zur Bearbeitung transnationaler Herausforderungen
und Bedrohungen wieder zu beleben. Weiterhin rief
er die OSZE dazu auf, Zentralasien zu einer strategischen
Priorität zu machen. Diese Positionen wurden
sowohl in der Plenardebatte von einigen Delegationen
als auch in informellen Gesprächen aufgegriffen.
Die Konferenz wurde allgemein als besser strukturiert
und interessanter wahrgenommen als die im vergangenen
Jahr, was jedoch leider auch mit dem Umstand zusammenhängt,
dass die Meinungsverschiedenheiten und Spannungen
im OSZE-Gebiet zugenommen haben. 

01. Juli 2008
Vortrag an der Katholischen Akademie Berlin: Die Position
von Religionsgemeinschaften in serbisch –kroatischen
Konflikten in den 1990er Jahren
Goran Bandov, Doktorand am IFSH, hat vom 27.–29.
Juni 2008 an der Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises
"Politik und Religion" teilgenommen. Die
Tagung ist in Kooperation mit der Katholischen Akademie
Berlin organisiert worden und hat sich mit dem Thema
„Gerechter Krieg – Gerechter Frieden.
Religion in aktuellen militärischen Konflikten“
beschäftigt. Goran Bandow hat einen Vortrag über
die Position von Religionsgemeinschaften in den serbisch–kroatischen
Konflikten während der 1990er Jahre gehalten.


18.Juni 2008
ifsh aktuell 72 (April-Mai 2008) erschienen
IFSH-Aktuell


18. Juni 2008
Neues französisches Weißbuch
Am 17. Juni 2008 gab Dr. Hans-Georg Ehrhart der Deutschen
Welle online ein Interview anlässlich der Vorstellung
des neuen Weißbuchs zur Verteidigungspolitik Frankreichs
durch Präsident Sarkozy.
Link
zur Deutschen Welle

16. Juni 2008
FIV – Mitgliederversammlung am IFSH
Das IFSH hatte vom 16.-17. Juni 2008 den Vorstand
und die Mitgliederversammlung des Fachinformationsverbunds
Internationale Beziehungen und Länderkunde (FIV)
zu Gast. Seit dem Jahr 2000 ist das IFSH Mitglied
in dem Verbund der Dokumentationen von zwölf
deutschen und einem dänischen sozialwissenschaftlichen
Forschungsinstitut, die – mit finanzieller Unterstützung
des Bundeskanzleramts – eine gemeinsame Datenbank
für Literaturnachweise aus dem Bereich internationale
Beziehungen und Länderkunde betreiben. Das diesjährige
Sommertreffen am IFSH wurde thematisch von der neuen
Online-Version der Datenbank www.ireon-portal.de
sowie weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit
ausländischen Partnern bestimmt.

13. Juni 2008
Neue Publikation
Hans J. Gießmann/Götz Neuneck (Hrsg.), Streitkräfte
zähmen, Sicherheit schaffen, Frieden gewinnen. Festschrift
für Reinhard Mutz. (Demokratie, Sicherheit, Frieden
Band 188) Baden-Baden 2008, 332 S., ISBN 978-3-8329-3608-2.
Bestellformular

13. Juni 2008
Pugwash-Workshop „European Security and Co-operative
Approaches to Arms Control“
Der Fortbestand der europäischen Rüstungskontrollarchitektur
ist in Gefahr. Um Lösungen für die Blockade der Weiterentwicklung
von Rüstungskontrollverträgen insbesondere in Europa
zu finden, trafen sich vom 6.-9. Juni 2008 in Potsdam
zwanzig Experten und hochrangige Diplomaten aus Deutschland,
Italien, Griechenland, Großbritannien, Polen, der
Tschechischen Republik, der Türkei, den USA und Russland.
Schwerpunkte der Diskussion waren, neben dem suspendierten
Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa
(KSE), der INF-Vertrag, die Raketenabwehr und die
Zukunft der von keinerlei Rüstungskontrollabkommen
erfassten sogenannten taktischen Nuklearwaffen. Mit
Unterstützung des IFSH und des Auswärtigen Amts haben
Götz Neuneck und Wolfgang Zellner die Veranstaltung
organisiert und geleitet.

13. Juni 2008
Festschrift für Reinhard Mutz
Am 11. Juni 2008 überraschten die Kolleginnen und
Kollegen Reinhard Mutz, vormals kommissarischer Direktor
des IFSH und langjähriger Mitherausgeber des Friedensgutachtens,
mit einer Festschrift zu seinem 70. Geburtstag, den
er Anfang des Monats begangen hatte. 28 Freunde, Mitstreiter
und Weggefährten trugen als Autorinnen und Autoren
zum Gelingen des Bandes mit dem Titel "Streitkräfte
zähmen, Sicherheit schaffen, Frieden gewinnen" bei,
der von Hans J. Gießmann und Götz Neuneck herausgegeben
wurde.
mehr

13. Juni 2008
Friedensgutachten in Brüssel vorgestellt
Am 12. Juni 2008 wurde das Friedensgutachten 2008
auch im Europa-Parlament in Brüssel präsentiert. Die
Direktorin des International Security Information
Service (ISIS) Giji Gya führte in die zweistündige
Veranstaltung ein. Andreas Heinemann-Grüder (BICC)
gab einen allgemeinen Überblick über Zweck und Schwerpunkte
des diesjährigen Friedensgutachtens. Götz Neuneck
(IFSH) diskutierte die Problembereiche Raketenabwehr
und Weltraumbewaffnung und mögliche rüstungskontrollpolitische
Schritte. Bruno Schoch und Gorgio Franceschini (HSFK)
sprachen sich für eine Renaissance der Rüstungskontrolle
und eine stärkere Beteiligung der EU aus. Die Empfehlungen
des Gutachtens wurden anschließend mit dem Publikum
diskutiert. Gastgeberin war Angelika Beer, MEP.

12. Juni 2008
Friedensgutachten 2008 erschienen
mehr

11. Juni 2008
Prof. Egon Bahr
eröffnet "Dieter S. Lutz-Vorlesungsreihe"
Einladung


11. Juni 2008
Neue Publikation
Bernt Berger, Reorienting Strategies towards Burma/Myanmar,
EU-ISS Opinion Paper, May 2008.
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Document


11. Juni 2008
Podiumsdiskussion
zum Militäreinsatz in Afghanistan
Am 6. Juni 2008 fand im Auditorium Maximum der Bucerius
Law School eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sinn
oder Unsinn des deutschen Militäreinsatzes in Afghanistan“
statt. Vor ca. 150 Teilnehmern diskutierten Dr. Peter
Struck (Vorsitzender der SPD-Bundesstagsfraktion und
ehemaliger Verteidigungsminister), Dr. Henning Voscherau
(ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien Hansestadt
Hamburg), Yaqub Ibrahimi (afghanischer Journalist)
und Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH). Die Veranstaltung
wurde von Thomas Frankenfeld (Chefkorrespondent des
Hamburger Abendblatts) moderiert. Initiator der Veranstaltung
war der Vorsitzende der Hamburger Gesellschaft zur
Förderung der Demokratie und des Völkerrechts Peter
Krämer.
Das Hamburger Abendblatt berichtet in seiner Ausgabe
vom Montag, den 9. Juni 2008 die Veranstaltung
Link


05. Juni 2008
Zehn kasachische
Diplomaten zur Spezialausbildung in Hamburg
2010 wird Kasachstan als erster GUS-Staat und erstes
zentralasiatisches Land den Vorsitz der Organisation
für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
übernehmen.
In Vorbereitung auf den kasachischen OSZE-Vorsitz
findet am Zentrum für OSZE-Forschung (CORE) des IFSH
vom 2. bis 28. Juni 2008 bereits der zweite Trainingskurs
für kasachische Diplomatinnen und Diplomaten statt.
Im Rahmen des vierwöchigen Seminars erhalten die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer Einblick in alle Dimensionen und Arbeitsfelder
der OSZE. Die theoretische Weiterbildung am IFSH in
Hamburg wird ergänzt durch drei Exkursionen: In Berlin
besuchen die Teilnehmer das Auswärtige Amt, wo auch
ein Treffen mit Außenminister Steinmeier und Staatsminister
Erler vorgesehen ist, in Warschau informieren sie
sich vor Ort über das OSZE-Büro für demokratische
Institutionen und Menschenrechte und zum Abschluss
des Kurses steht eine Reise nach Wien zum OSZE-Sekretariat
und den Delegationen der Teilnehmerstaaten auf dem
Programm. Das Seminar endet mit einem Final Colloquium
am IFSH in Hamburg.
Der Unterricht wird von erfahrenen CORE-Mitarbeiterinnen
und -Mitarbeitern sowie von Angehörigen von OSZE-Institutionen
durchgeführt.
Das Trainingsprojekt wird auch in diesem Jahr von
der deutschen und der kasachischen Regierung gefördert.
Die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen sowie die
Trainingsleitung stehen gern für Interviews zur Verfügung.
Terminvereinbarungen bitte über bund@ifsh.de


05. Juni 2008
Exkursion nach Straßburg
Im Rahmen des Seminars „Die Sicherheitspolitik der
Bundesrepublik Deutschland vor neuen Herausforderungen“
reisten in der Zeit vom 20. bis 25. April 2008 die
Studierenden des Master of Peace and Security Studies
Studiengangs des IFSH und des European Master’ s Degree
in Human Rights and Democratisation nach Straßburg.
Die Exkursion fand unter der Leitung von Dr. Patricia
Schneider und Dr. Armin Wagner in Kooperation mit
Florian Deumeland vom Streitkräfteamt der Bundeswehr
statt.


04. Juni 2008
Seminar des M.P.S.
–Studiengangs 2007/2008 in Wien
„Internationale Organisationen“ lautete der Titel
des Seminars in Wien, das in der Zeit vom 4. bis 9.
Mai 2008 für die Studierenden des Master of Peace
and Security Studies-Studienganges und des Studiengangs
European Masters in Human Rights and Democratisation
durchgeführt wurde. Das Seminar bot den teilnehmenden
Studierenden zahlreiche Möglichkeiten zur Diskussion
mit Fachreferenten der unterschiedlichsten internationalen
Institutionen.
Bericht


Freiheit? Zivilgesellschaft und
Nichtregierungsorganisationen in Russland, der Ukraine
und Belarus
Eine Kooperationsveranstaltung
der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit,
dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg und der Deutsch-Russischen
Gesellschaft Hamburg
Die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft prägen
das öffentliche Leben: Je mehr Bürger unabhängig
von staatlichen Strukturen mitbestimmen können,
desto selbstbestimmter leben sie. Sie tun dies u.
a. in sog. Nichtregierungsorganisationen (NROs), zu
denen etwa Bürgerinitiativen zählen. Während
in Russland nicht nur Politik, sondern Zivilgesellschaft
und die in ihr agierenden Organisationen durch die
„starke Hand“ geführt zu werden scheinen,
kann sich die Öffentlichkeit in der Ukraine seit
der Orangen Revolution 2004
relativ frei entwickeln, wobei die anfängliche
Aufbruchstimmung nun vom politischen Chaos und Politikverdrossenheit
abgelöst wird. Von Belarus und von dort agierenden
NROs weiß man wenig, es ist gegenüber dem
Westen immer noch sehr abgeschottet.
Die Situationen von Zivilgesellschaft und NROs in
den drei osteuropäischen Staaten sollen in der
Veranstaltung verglichen werden. Jürgen Hufeland
wird von seinen Erfahrungen mit NROs in St. Petersburg
berichten. Juri Durkot wird die Entwicklung von Zivilgesellschaft
und NROs seit der Orangen Revolution erläutern.
Sascha Tamm besuchte Belarus zuletzt im Frühjahr
2008 und wird von seinen Eindrücken erzählen.
Mit
- Jürgen Hufeland
1. Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft,
Hamburg
- Juri Durkot
Journalist und Simultandolmetscher, Lemberg/Ukraine
- Sascha Tamm
Referatsleiter MSOE-Staaten der Friedrich-Naumann-Stiftung
für die Freiheit, Potsdam
Moderation
- Elena Kropatcheva
Wiss. Mitarbeiterin Institut für Friedensforschung
Politikwissenschaftlerin und und Sicherheitspolitik,
Hamburg
- Dr. Petra Beckmann-Schulz
Redakteurin, Hamburg
Mittwoch, 26. November 2008, 18.30 Uhr
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
Einladung
| PDF


Gideon Levy und Catrin Ormestad
berichten aus dem besetzten Palästina
In Zusammenarbeit mit dem German Institute
of Global and Area Studies (GIGA) und der Hamburger
Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und
des Völkerrechts hat das Institut für Friedensforschung
und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
(IFSH) zwei herausragende Journalisten aus Israel
eingeladen, aus den Palästinensischen Gebieten
unter israelischer Besatzung zu berichten. Die Veranstaltung
wird zudem durch die Hamburger Stiftung zur Förderung
von Wissenschaft und Kultur unterstützt.
Gideon Levy ist ein international bekannter israelischer
Journalist und Friedensaktivist. Er arbeitet für
„Ha’aretz“, eine der führenden
israelischen Zeitungen. Unter den israelischen Journalisten
ist Levy eine Ausnahmeerscheinung. Er hat sich vor
allem einen Namen mit seinen unbestechlichen Berichten
über die Besatzung und ihre Auswirkungen auf
den Alltag in Palästina gemacht. Seine schwedische
Kollegin Catrin Ormestad lebt seit 1993 in Israel.
Ihre journalistische Arbeit im Gazastreifen hat noch
an Bedeutung gewonnen, seit israelische Bürger
seit dem Sommerkrieg 2006 im Libanon nicht mehr nach
Gaza einreisen dürfen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des GIGA-Forums
statt; sie wird moderiert von Dr. Margret Johannsen
und Dr. Martin Beck, Senior Research Fellows am IFSH
bzw. bei GIGA, die seit Jahren über den arabisch-israelischen
Konflikt forschen und lehren. Levy und Ormestad tragen
auf englisch vor; in der Diskussion kann auch deutsch
gesprochen werden.
Ort: Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg,
Raum 519.
Zeit: Mittwoch, 26. November 2008, 18:00-19:30
Einladung
| PDF


Israel. Ein Staat sucht sich selbst.
Lesung und Gespräch mit Igal Avidan, israelischer
Journalist aus Berlin
Einführung: Dieter Bednarz (Der Spiegel).
Wenn sich Israelis gegenseitig zum Geburtstag gratulieren,
sagen sie "bis 120". Aber wird Israel, das
in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit
feierte, noch weitere 60 Jahre existieren? Unsentimental,
aber engagiert zeichnet der Autor in seinem 2008 erschienenen
Buch das Bild einer zerrissenen Gesellschaft und eines
Landes am Scheideweg.
Donnerstag, 13. November 2008,
19 Uhr,
Beim Schlump 83, Seminarrraum im 2. Stock
Eine gemeinsame Veranstaltung
der Gesellschaft für christlich-jüdische
Zusammenarbeit in Hamburg
des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg (IFSH),
des Instituts für die Geschichte der deutschen
Juden (IGdJ)
und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums
für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF).

23. Mai 2008
Neue Publikation
Hans-Georg Ehrhart/Roland Kaestner Afghanistan: Scheitern
oder Strategiewechsel?, Hamburger Informationen zur
Friedensforschung und Sicherheitspolitik 43, Mai 2008.
Download
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Neue Publikation
Detlef Bald / Hans-Günter Fröhling / Jürgen Groß /
Claus Frhr. von Rosen (Hrsg.), Zurückgestutzt, sinnentleert,
unverstanden: Die Innere Führung der Bundeswehr (Demokratie,
Sicherheit, Frieden Band 187 ) Baden-Baden 2008, 170
S., ISBN 978-3-8329-3508-5.


23. Mai 2008
IFSH Jahresbericht
2007 erschienen
Download
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23. Mai 2008
Cercle Stratégique
Am 21. und 22. Mai 2008 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart
(IFSH/ZEUS) am 18. Cercle Stratégique Franco Allemand
in Paris teil. Vier Themen standen auf der Tagesordnung:
1. Die Lage in Afghanistan (Detlef Dzembritzki, MdB/Francois
Lamy, Philippe Vitel, Députés); 2. Die Zentralasienstrategie
der EU (Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen
Amt/Pierre Morel, EU-Sondergesandter für Zentralasien);
3. EU-Nato-Beziehungen (Jörn Thießen, MdB/Richard
Duqué, Nato-Botschafter); 4. Die Herausforderungen
der EU im Mittelmeerraum (Serge Telle, Botschafter/Günther
Gloser, Staatsminister im Auswärtigen Amt).


18. Mai 2008
Zur Ratifizierung
des EU-Reformvertrags
Am 17. Mai 2008 sendete NDRInfo einen Beitrag von
Hans-Georg Ehrhart zum Thema “EU-Reformvertrag - Schritt
zur Militarisierung und Aufrüstung der Europäischen
Union“ in der Sendung „Streitkräfte und Strategien“.
Das Manuskript ist erhältlich unter:
NDR
Info


16. Mai 2008
7. Deutsch-Chinesischen
Sicherheitsdialog
Der deutschen Delegation zum 7. Deutsch-Chinesischen
Sicherheitsdialog unter Leitung des ehemaligen Staatssekretärs
im Bundesministerium der Verteidigung, Walter Kolbow
MdB, am 13./14.Mai in Beijing gehörten neben weiteren
Abgeordneten des Deutschen Bundestages als Experten
nur der Direktor des Forschungsinstituts der DGAP,
Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, und Prof. Dr. Hans
J. Gießmann (IFSH) an. Der Vortrag von Prof. Gießmann
behandelte Determinanten der Veränderungen der Weltordnung
und ihre Auswirkungen auf die deutsch-chinesischen
Beziehungen. Der jährliche Dialog wird seit 2000 von
der Friedrich-Ebert-Stiftung mit ausgerichtet. Die
Vorträge und eine Diskussionszusammenfassung werden
in beiden Ländern veröffentlich. Zwei weitere Vorträge
der beiden deutschen Experten zur Bewertung der Ergebnisse
und Probleme der Öffnungspolitik Chinas seit 1979
bildeten die Grundlage für eine offene Diskussion
mit der Leitung der Internationalen Abteilung der
KP Chinas. An der Renmin-University in Beijing fand
außerdem eine Diskussionsrunde zu Fragen der Menschenrechts-
und Tibetpolitik Chinas sowie den Beziehungen zu Europa
statt.


14. Mai 2008
Neue Publikation
Hans-Georg Ehrhart, EU Crisis Management in Africa:
the Operation EUFOR Tchad/RCA, in: Integration, 2/2008,
S. 145 – 158.
Download
Document


7. Mai 2008
Vortrag im Berliner
Reichstag zu Abrüstung und Rüstungskontrolle
Am 5. Mai hielten Hans-Joachim Gießmann und Oliver
Meier Vorträge im Rahmen einer Podiumsdiskussion über
Perspektiven für Abrüstung und Rüstungskontrolle.
Das Panel fand während der von der SPD-Fraktion im
Deutschen Bundestag organisierten Konferenz „Auf dem
Weg zu einer europäischen Armee: Perspektiven für
Kooperation, Integration und Abrüstung“ im Berliner
Reichstag statt. "
Vortrag
Gießmann
Vortrag
Meier


25. April
2008
Vortrag an der BLCU:
EU-China Beziehungen
Am 22. April 2008 hielt Bernt Berger im Fachbereich
Internationale Beziehungen der Beijing Language and
Culture University, an der er 1994-95 studiert hatte,
einen Vortrag über den Stand der EU-China Beziehungen.
Anschließend diskutierte er mit den zahlreich erschienenen
Studenten kritische aktuelle Themen und beidseitige
Missverständnisse über die jüngsten Vorkommnisse in
Tibet. "


25.April 2008
IFSH aktuell 71 (Februar - März 2008) ist erschienen
IFSH-Aktuell

25. April
2008
Humanitäre Hilfe
in Nahost
Am 23. April 2008 war Peter Rehse, Mitarbeiter der
Weltgesundheitsorganisation und Absolvent des internationalen
Studiengangs Master of Peace and Security Studies
(MPS) der Universität Hamburg, Referent im Forschungskolloquium
des IFSH. Er präsentierte einen Erfahrungsbericht
über seinen sieben Monate dauernden Einsatz als humanitärer
Helfer im Gazastreifen und in der Westbank.

24. April
2008
Hamburger Koalitionsvertrag
Das IFSH ist im Kapitel Wissenschaft des Koalitionsvertrags
zwischen CDU und GAL erwähnt. Auf Seite 19 der Vereinbarung
heißt es: „Die Koalitionspartner sehen im Rahmen der
Globalisierung zunehmende Anlässe für die Arbeit des
IFSH und vereinbaren, seine Arbeitsfähigkeit sicherzustellen."

23. April
2008
Gewaltökonomie
Am 16. April 2008 fand in der Führungsakademie der
Bundeswehr die Frühjahrstagung des Blankeneser Gesprächskreises
statt. Das Hauptreferat zum Thema „Gewaltökonomie
– Weltordnung von unten?“ hielt Dr. Peter Lock, European
Association for Research on Transformation. Vom IFSH
nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart an der Diskussion teil.

20 . April 2008
EU Multipart Projekt
gestartet
Am 18. und 19. April 2008 wurde in Pisa das von der
Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungsprogramms
geförderte Projekt „Multi-Stakeholder Partnership
in Post-Conflict Reconstruction: The Role of the European
Union“ (Multipart) offiziell gestartet. Das Konsortium
besteht aus folgenden zwölf Teilnehmern: Scuola Superiore
Sant’Anna (Project Coordinator), Italien; Fondation
Nationale des Sciences Politiques, Frankreich; University
of Bradford, UK; University of Amsterdam, Niederlande;
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg, Deutschland; London School
of Economics and Political Science, UK; European Training
and Research Centre for Human Rights and Democracy,
Österreich; University of Ljubljana, Slowenien; Royal
Institute of International Relations, Belgien; International
Security Information Service, Belgien; Institute for
Security and International Studies, Bulgarien und
University of Florence, Italien. Das IFSH stellt mit
Prof. Dr. Michael Brzoska ein Mitglied im Steering
Committee. Dr. Hans-Georg Ehrhart ist Koordinator
für den Arbeitsbereich 4a, der sich mit dem Sicherheitssektor
befasst. Weitere Informationen werden auf der in Kürze
freigeschalteten Webseite erhältlich sein.

16. April 2008
Umbruch im Nahen
Osten – Friedenslösung oder Eskalation?
Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung
lud am 14. April 2008 zu einem Gesprächsabend im Rahmen
des “Flensburger Dialogs“ ein. Knut Dethlefsen, Leiter
des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Ost-Jerusalem,
sprach zu dem Thema “Umbruch im Nahen Osten – Friedenslösung
oder Eskalation?“ und erörterte die Chancen für eine
Verhandlungslösung in dem Dauerkonflikt zwischen Israel
und den Palästinensern. Dabei wies der Rererent insbesondere
auf die Gefahr hin, dass einer Zweistaatenlösung als
Grundlage einer tragfähigen Konfliktbeilegung der
Boden entzogen werden könnte. Es schloss sich ein
Gespräch des Referenten mit Dr. Margret Johannsen
an, in dem einzelne Aspekte des Referats vertieft
wurden. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Erfahrung
aus der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten,
dass im Prinzip jeder mit jedem reden muss und die
Ausgrenzung relevanter Akteure aus Friedensprozessen
in die Sackgasse führt. In einer dritten Runde beantworteten
beide Fragen aus dem Publikum, bei denen völkerrechtliche
Gesichtspunkte eine besondere Rolle spielten.

15. April 2008
Konferenz und Interviews
in Beijing
Am 12. und 13. April 2008 nahm Bernt Berger an einer
Konferenz der University of International Business
and Economics (UIBE), Beijing und der Heinrich Böll
Stiftung zum Thema „Competition and Partnership: Key
Issues of Economic Relations between China and EU“
teil. Er hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Common
Global Responsibilities of China and Europe: Fundamental
Issues and Problems“. Nach der Konferenz führte Bernt
Berger zwei Wochen lang Interviews in Beijing durch.

10. April
2008
Bundessicherheitsakademie
Am 8. und 9. April 2008 lehrte Dr. Hans-Georg Ehrhart
in der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)
in Berlin. Im Rahmen des jährlichen Seminars für Sicherheitspolitik
hielt er im Modul Krisenmanagement einen Vortrag über
Einsatz- und Erfolgskriterien der EU-Operation „EUFOR
RD Congo“ und leitete eine Arbeitsgruppe. Die Ergebnisse
wurden am 9. April im Plenum mit dem Direktor des
Stiftung Wissenschaft und Politik, Prof. Dr.Volker
Perthes diskutiert. 
04. April
2008
„Kampf dem Atomtod“:
Die Hamburger Protestbewegung vom Frühjahr 1958 in
zeithistorischer und gegenwärtiger Perspektive
Mit finanzieller Unterstützung der Hamburger Sparkasse
veranstaltete die Hamburger Akademie der Wissenschaften
am 27. März 2008 in Zusammenarbeit mit dem Institut
für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der
Universität Hamburg (IFSH), dem Carl Friedrich von
Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung
(ZNF) und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte
in Hamburg (FZH) eine Tagung zum Thema „Kampf dem
Atomtod“. Anlass war der 50. Jahrestag der Großdemonstration
am 17. April 1958 vor dem Hamburger Rathaus, an der
ca. 150.000 Menschen teilnahmen und gegen die atomare
Bewaffnung der Bundeswehr protestierten. In Erinnerung
an dieses Ereignis diskutieren Hamburger Historiker
und Friedensforscher in der Universität Hamburg den
zeitgeschichtlichen Hintergrund ebenso wie die Kernwaffenproblematik
der Gegenwart. Axel Schildt (FZH) führte in seinem
Referat „Atomzeitalter“, unterstützt von Filmbeiträgen,
in die Gründe und Hintergründe der Proteste gegen
die atomare Bewaffnung der Bundeswehr Ende der 1950er
Jahre ein. Horst-Eberhard Richter, schilderte in seinem
Beitrag „Atomangst und Menschlichkeit“ die intensive
Wechselwirkung zwischen Wissenschaft, Friedensbewegung,
Gemeinsamer Sicherheit und dem Einfluss Michail Gorbatschows.
Reinhard Mutz (IFSH) analysierte die Berlin-Krisen
1948/49 und 1958-1961, in denen die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes
bestanden hatte. Der Beitrag von Götz Neuneck (IFSH)
„Atomares Wettrüsten der Großmächte – kein abgeschlossenes
Kapitel?“ spannte den Bogen von den Anfängen des Wettrüstens
in den 1950er Jahren, über das Ende des Ost-West Konflikts
bis zu den heutigen Arsenalen sowie ihren Einsatzdoktrinen
und Implikationen für die internationale Sicherheit.
Martin Kalinowski (ZNF) zeigte in seinem Beitrag „Kernwaffen
in unsicheren Händen“ die Erfolge und Widersprüche
der Nichtweiterbreitung auf. Ein Abschlusspanel gab
dem Publikum Gelegenheit die vorgebrachten Thesen
zu diskutieren. Die Veranstaltung war außerordentlich
gut besucht. Die Ergebnisse sollen publiziert werden.


03. April
2008
Ziviles Krisenmanagement
der EU
Am Mittwoch, den 2. April 2008 besuchte Radek Khol
von der DG E 9 des Ratssekretariats der Europäischen
Union das IFSH. Nach Gesprächen mit Michael Brzoska,
Hans-Georg Ehrhart und Wolfgang Zellner hielt er einen
Vortrag zur jüngsten Entwicklung im Bereich des zivilen
Krisenmanagement der EU und diskutierte anschließend
mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH.

01. April
2008
Response on CFE-Treaty-Appeal
Responding to the international appeal “Bring the
Adapted CFE Treaty into Force”, issued in November
2007 by former diplomats and scientists from the USA
and Western Europe, about 30 prominent Russian scholars
and diplomats have presented the statement “Revitalize
the CFE Regime” at a press conference in Moscow on
20 March 2008.
Download
Appeal


01. April 2008
Chinesische Entwicklungszusammenarbeit
in Südostasien
Am 31. März nahm Bernt Berger an einer Konferenz der
Universität Mailand und der Toshiba International Foundation
mit dem Titel "Japan's regional foreign, foreign economic
and security policies" teil. In der Sektion über die
regionale (Macht-)konkurrenz hielt er einen Vortrag
über chinesische Entwicklungszusammenarbeit in Südostasien.

28. März
2008
Workshop und Vorlesung in Shanghai
Prof. Dr. Hans J. Gießmann, stv. Direktor des
IFSH, hat vom 13. – 15. März 2008 am 6. Workshop zum
Thema „Globalisierung“ der Friedrich-Ebert-Stiftung
und des Shanghai Institute for International Studies
(SIIS) teilgenommen. Der diesjährige Workshop in Shanghai
stand thematisch im Zeichen der trilateralen Kooperation
zwischen Afrika, China und Europa. Prof. Gießmanns Beitrag
befasste sich mit konzeptionellen Ansätzen externer
Akteure zur Konflikttransformation in Afrika.
Vom 16. bis 31. März 2008 war Prof. Dr. Hans J. Gießmann
auf Einladung der East China Normal University Shanghai
als Gastprofessor am dortigen Zentrum für Europastudien
tätig. Die in fünf Blöcken durchgeführte Veranstaltungsreihe
hatte das Thema „Europäische Sicherheit im Wandel: Grundlagen,
Akteure, Perspektiven“. Die Vorlesung bildete den Auftakt
für die im Oktober 2007 neu beschlossene Lehrkooperation
zwischen dem IFSH, der Universität Hamburg und der Shanghaier
Universität.


17. März
2008
17. Amaldi-Konferenz am DESY vom 14. bis 16. März
2008
Unter der Schirmherrschaft der Hamburger Akademie
der Wissenschaften fand vom 14.-16. März 2008 am Deutschen
Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg die XVII.
Internationale Amaldi-Konferenz statt. Sechzig Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler aus China, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, dem Iran, Israel, Italien, Japan,
Kanada, Korea, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien
und den USA waren gekommen, um in wissenschaftlichen
Vorträgen Fragen der nuklearen Nichtverbreitung und
Rüstungskontrolle, der Kontrolle von spaltbarem Material,
der Verifikation und des Nuklearterrorismus ebenso
zu diskutieren wie die Entwicklung neuer destabilisierender
Militärtechnologien (wie z.B. Laserwaffen) und die
Stabilität im Mittleren Osten. Von IFSH-Seite waren
Michael Brzoska, Götz Neuneck, Jan Stupl, Oliver Meier
und Marcel Dickow vertreten. Die Vortragenden waren
jeweils von Ihren nationalen Akademien der Wissenschaft
bzw. der Royal Society nominiert. Ein Höhepunkt war
die erstmals stattfindende „Panofsky-Vorlesung“, die
dem im vorigen Jahr im Alter von 88 Jahren verstorbenen
amerikanischen Mitbegründer der Amaldi-Konferenzen,
Prof. Wolfgang K.H. Panofsky, einen ehemaligen Hamburger,
berühmten Physiker, Ehrensenator der Universität Hamburg
und Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten in
Fragen von Rüstungskontrolle und Abrüstung gewidmet
war. Redner war sein Freund und Kollege Dr. Richard
Garwin. Dieser hob in seiner von eindrucksvollen Fotos
unterlegten Rede die Integrität, Kreativität und Wahrheitsliebe
Panofskys hervor. Erstmalig nahmen auch 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen
und -wissenschaftler an der Konferenz teil.
Gastgeber war die Union der deutschen Akademien der
Wissenschaften. Sie wurde organisatorisch unterstützt
vom DESY, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg (IFSH), und dem Carl Friedrich
von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung
der Universität Hamburg (ZNF). Förderer der Konferenz
waren auch der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft,
die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) und
die Alfred Toepfer Stiftung.

12.
März 2008
Konferenzankündigung
Die diesjährige Amaldi-Konferenz findet vom
14.-16. März 2008 unter Beteiligung des IFSH am DESY
in Hamburg statt.
Presseerklärung.


11. März
2008
Göttinger Friedenspreis für Egon
Bahr
Am 1. März erhielt der vormalige Direktor des IFSH,
Prof. Egon Bahr, den Göttinger Friedenspreis. Egon
Bahr erhielt den Preise für seine herausragenden Verdienste
als Politiker, Diplomat und Friedensforscher. Laudator
war Prof. Hans-Peter Dürr, ehemaliges Mitglied des
Wissenschaftlichen Beirats des IFSH. Das IFSH war
durch Michael Brzoska vertreten, der eine Grußadresse
an den Geehrten richtete.
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11. März
2008
Friedenskongress von Bündnis90/Die
Grünen
Michael Brzoska war neben John Ikenberry von der Princeton
University und Charles Ukeje, Dozent am Lehrstuhl
für Internationale Beziehungen an der Obafemi Awolowo
Universität, Nigeria, einer der drei "Keynote Speaker"
auf dem Friedenskongress der Partei Bündnis90/Die
Grünen. Der Kongress fand am 7. und 8. März 2008 im
Umweltforum in Berlin statt. Er diente der Diskussion
eines Papiers, das die friedens- und sicherheitspolitische
Kommission von Bündnis 90/Die Grünen erarbeitet hat
und das u.a. auch eine Stellungnahme aus dem IFSH
enthält.
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10. März
2008
Vortrag: China-Afrika Beziehungen
Am 8. März 2008 hielt Bernt Berger im Rahmen der 18.
Frühjahrsakademie Sicherheitspolitik in Lambrecht
(Pfalz) einen Vortrag mit dem Titel "China - der neue
global Player in Afrika." Die Akademie wird von der
Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
und der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz veranstaltet
und beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema
"Zukunftskontinent Afrika: Ambivalenzen, Chancen,
Perspektiven". 
10. März
2008
Petersberger Gespräche zur Sicherheit
Am Samstag, den 8. März 2008 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart
an den 4. Petersberger Gesprächen zur Sicherheit in
Königswinter bei Bonn teil. Thema der hochrangig besetzten
Konferenz war „Kriseneinsätze von Streitkräften –
Bilanz und Perspektiven“. Die Veranstaltung wurde
von der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung organisiert
und von der Vorsitzenden des Verteidigungspolitischen
Ausschusses des Bundestages, Ulrike Merten, geleitet.

05. März
2008
Raketenabwehr
Am 5. März 2008 hielt Mayor i.G. Alexander Bitter
einen Vortrag im Forschungskolloquium des IFSH zum
Thema „Aktuelle Aspekte der internationalen Debatte
über eine Raketenabwehr“. Anschließend diskutierte
er unter Leitung von Dr. Hans-Georg Ehrhart mit vierzig
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des IFSH. Herr Bitter
arbeitet als Angehöriger der Bundeswehr zur Zeit an
der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. 
03. März
2008
Aus Anlass der Sitzung des Deutschen Bundestags am
15. Februar 2008 hielt Götz Neuneck im Unterausschuss
für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung,
einem Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses,
einen Vortrag zum Thema "Missile Defense – Bedarfsanalyse
und Folgen für die Rüstungskontrolle“.

03. März
2008
Auf der 72. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen
Gesellschaft (DPG), die vom 25.-29. Februar 2008 an
der TU Berlin stattfand, haben die beteiligten IFAR-Mitglieder
zwei Plenarvorträge initiiert. Vor mehr als tausend
Zuhörern hielt Prof. Hartmut Graßl (Hamburg) die renommierte
Max-von-Laue-Vorlesung zum Thema "Die Debatte um den
Klimawandel - Wissenschaftliche Fakten und Handlungsnotwendigkeiten",
die von Prof. Götz Neuneck eingeführt wurde. Prof.
Ted Postol (MIT/Boston) widmete seinen Plenarvortrag
dem Thema " The U.S. Missile Defense and its European
Components - Implications for European Security".
Am 28.2. fand zudem ein Pressegespräch mit ihm, sowie
G. Neuneck und J. Altmann im Magnus-Haus in Berlin-Mitte
mit ca. 30 Teilnehmern statt. Der Arbeitskreis "Physik
und Abrüstung", dessen Sprecher Götz Neuneck ist,
tagte von 27.-29. Februar. Zu den Vortragenden gehörte
auch Jan Stupl (IFSH). Die insgesamt 26 Vorträge waren
mit 50 bis 200 Zuhörern pro Sitzung gut besucht.

01. März
2008
Transatlantischer Workshop über Post-Conflict Management
Am 28./29. Februar 2008 fand ein transatlantischer
Workshop über Post-Conflict Management in Berlin statt.
Veranstalter waren die Stiftung Wissenschaft und Politik
Berlin und das National Institute for Public Policy,
Virginia, U.S.A. Von Seiten des IFSH nahm Dr. Hans-Georg
Ehrhart teil. 

01. März
2008
Workshop über Sustainable Security
Am 26. Februar 2008 fand im Deutschen Haus
in London ein internationaler Workshop über „Sustainable
Security in the Age of Globalisation“ im Rahmen des
„Projekts für ein Neues Europäisches Jahrhundert“
statt. Veranstalter waren die Europäische Bewegung,
die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Deutsche Botschaft.
Die Teilnehmer kamen aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie
und Wissenschaft. Dr. Hans-Georg Ehrhart leistete
einen Input innerhalb des ersten Panels über Peacekeeping
and Reconstruction.


27. Februar
2008
EP-Studie aus dem IFSH
Im Auftrag der Generaldirektion „Externe Politikbereiche
der Union“ des Europaparlaments wurde die Studie "Civil-Military
Co-Operation and Co-Ordination in the EU and in Selected
Member States" veröffentlicht. Die Studie wurde von
Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH/ZEUS) geschrieben. Damit
fließen die jahrelangen ZEUS-Arbeiten zur Entwicklung
der ESVP in den Meinungsbildungsprozess der Europäischen
Union ein.
Zum download hier.


22. Februar
2008
Neuerscheinungen
Hans J. Gießmann, EU - China: "Strategische
Partnerschaft" auf tönernen Füßen? in: Österreichisches
Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hg.),
Europäische Friedenspolitik. Inhalte, Differenzen,
Methoden und Chancen, Wien-Berlin: LIT-Verlag, 2008,
S. 408 - 427.
Heiko Fürst, Europäische Außenpolitik
zwischen Nation und Union. Die Konstruktion des polnischen,
rumänischen uund ungarischen Diskurses zur GASP. Baden-Baden
2008, 412 S. (Demokratie, Sicherheit, Frieden, 185).
Hans J. Giessmann (ed.), Security
Handbook 2008. Emerging Powers in East Asia: China,
Russia and India. Local Conflicts and Regional Security
Building in Asia's Northeast. Baden-Baden 2008, 256
S. (Demokratie, Sicherheit, Frieden, 186).
Cheng Jian , Relations between Russia
and Europe from the Perspective of Energy Strategy,
Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik
#150, February 2008.
Luca Trinchieri , Is the 1998 Code
of Conduct on Arms Exports Adequate to Support the
EU’s Promotion of Human Rights?, Hamburger Beiträge
zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #149,
January 2008.
Constanze Quosh , American Foreign
Policy Towards Iran, Hamburger Beiträge zur Friedensforschung
und Sicherheitspolitik #148, December 2007. 

20. Februar
2008
OSZE Jahrbuch 2007 erschienen
Institute for Peace Research and Security Policy
at the University of Hamburg/IFSH (Hrsg.), OSCE Yearbook
2007, Yearbook on the Organization for Security and
Co-operation in Europe (OSCE), Baden-Baden 2008, 421
S., ISBN 978-3-8329-3355-5
Das Schwerpunkthema des OSZE-Jahrbuchs „Toleranz
und Nichtdiskriminierung“, enthält u.a.
Beiträge zur Entstehungsgeschichte dieses Arbeitsbereichs
in der OSZE, zur Rolle der Religionen im „Dialog
der Kulturen“, zum Phänomen des Antisemitismus
in den Teilnehmerstaaten, zur Bekämpfung von
Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Muslimen
sowie Artikel zum Beitrag der OSZE zur „Allianz
der Zivilisationen“, zur Rolle der Polizei bei
der Bekämpfung von Hassverbrechen und zur Arbeit
des BDIMR. Zu den Staaten, die in diesem Jahr ihre
Interessen und ihr Engagement in der OSZE vorstellen,
gehören Rumänien, Montenegro und Kasachstan.
Weitere Beiträge beleuchten die Arbeit der Missionen,
Zentren und Büros der Organisation in Kroatien,
Turkmenistan und Usbekistan und beschäftigen
sich mit der Gesamtstrategie der OSZE für Südosteuropa
und Zentralasien.
Kontakt: Ursel Schlichting, M.A. schlichting@ifsh.de


15. Februar
2008
IFSH aktuell 70 (Dezember 2007 - Januar 2008) ist
erschienen
IFSH-Aktuell


13. Februar
2008
Kurzstudien online verfügbar
Zwei Kurzstudien von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des IFSH wurden kürzlich auf der Webseite des Bonn
International Center for Conversion (BICC) veröffentlicht.
Sie wurden im Rahmen eines vom Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten
Projektes erstellt, in dem ausgewählte Überlappungen
von Sicherheits- und Entwicklungsfragen untersucht
wurden. Die Kurzstudien behandeln die Themen Sicherheitssektorreform
in der Europäischen Union (Download
PDF) und grenzüberschreitende Kooperation in Zentralasien
(Download
PDF).


06. Februar
2008
Jürgen Trittin am IFSH
Am 5. Februar 2008 besuchte der stellvertretende Vorsitzende
der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und ehemalige
Bundesumweltminister das IFSH. Zunächst stellte er
sich im Rahmen des Forschungskolloquiums einer zweistündigen
Diskussion über internationale Friedens- und Sicherheitsfragen.
Anschließend hielt er im Rahmen des internationalen
Studiengangs „Master of Peace and Security Studies“
einen Vortrag über die sicherheitspolitischen Auswirkungen
des Klimawandels.


29. Januar
2008
Das Akademische Netzwerk Südosteuropa führte, gefördert
vom DAAD, vom 24. bis 27. Januar 2008 am IFSH einen
Strategieworkshop zur Zukunft der Kooperation durch.
Auf Einladung des Projektleiters Prof. Dr. Hans-Joachim
Gießmann nahmen am Zusammentreffen unter anderem Vertreterinnen
und Vertreter der Partneruniversitäten und des Netzwerks
aus Kroatien, Serbien, Montenegro, Makedonien und
Slowenien sowie Bosnien und Herzegowina teil. Vereinbart
wurden konkrete Schritte zur Intensivierung der akademischen
Lehr- und Forschungszusammenarbeit in den kommenden
Jahren. Im Herbst 2008 wird das nächste gemeinsame
Seminar an der Universität von Ljubljana in Slowenien
durchgeführt.


23. Januar 2008
Senior Advisor des
Hohen Kommissars für Nationale Minderheiten am IFSH
Am Mittwoch, den 23. Januar 2006 weilte Dr. Klemens
Büscher, Senior Advisor des Hohen Kommissars für Nationale
Minderheiten (HKNM) der OSZE, am Institut für Friedensforschung
und Sicherheitspolitik. Er hielt einen Vortrag über
die Rolle der in Den Haag ansässigen Institution und
die Aktivitäten des Hohen Kommissars. Anschließend diskutierte
Dr. Büscher mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des IFSH.

19. Januar
2008
Gemeinsames Memorandum
von ESP und IFSH zur Weltraumsicherheit für die EU
Das IFSH und das European Space Policy Institute (ESPI)
haben ein gemeinsames Memorandum zu Weltraumsicherheit
erarbeitet, das der EU CODUN-Arbeitsgruppe (Council
Working Group on Disarmament in the UN) bei ihrem
Treffen am 7. Dezember 2007 in Brüssel vorgelegt wurde.
Dieses kurze Memorandum entwickelt eine Perspektive
für den strategischen Bedarf von mehr Sicherheit im
Weltraum im Hinblick auf das europäische Engagement.
Es basiert auf den Prinzipien der Europäischen Sicherheitsstrategie
(ESS) und fordert einen multinationalen, kooperativen
Ansatz für Weltraumsicherheit und Rüstungskontrolle
im Weltraum, der in einer Europäischen Weltraum-Sicherheitsstrategie
verankert werden soll. Das Memorandum ist an die EU
E-Task Force Weltraumsicherheit im Rahmen der CODUN
Arbeitsgruppe gerichtet, mit der die Portugiesische
Präsidentschaft einen unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft
begonnenen Dialog über Weltraumsicherheit und Rüstungskontrolle
fortsetzt. Das IFSH/ESPI-Memorandum soll einen Prozess
initiieren und unterstützen, der eine Europäische
Weltraum-Sicherheitsstrategie (E3S) zum Ziel hat.
Download
Memorandum


18. Januar
2008
CORE Präsentation an der Friedrich-Schiller-Universität
Jena
Am 18. Januar 2008 hielt Marietta König an der
Friedrich-Schiller Universität Jena einen Vortrag
über Religion und Staat im Kaukasus. Besonderer
Augenmerk lag hier auf der engen Verquickung der Politik
Georgiens mit den Interessen der georgisch-orthodoxen
Kirche, deren besonderer Status durch die georgische
Verfassung explizit hervorgehoben wird. Dieser Vortrag
eröffnete den sechsten Ostblick-Kongress, der
sich mit der Renaissance des Religiösen und seiner
Bedeutung für die Transformationsgesellschaften
Ost-, Mittel-, und Südosteuropas auseinandersetzte.
Weitere Hauptreden konzentrierten sich auf religiöse
Entwicklungen in Russland, der Ukraine, Polen und
auf dem Balkan. Organisatoren der Konferenz waren
der 2002 gegründete Berliner Verein Ostblick-Initiative
Osteuopa-Studierender Deutschlands und das Institut
für Slawistik der Friedrich-Schiller-Universität
Jena. Um die siebzig Studierende aus ganz Deutschland
waren der Einladung nach Jena gefolgt.
Kontakt: Marietta König, M.A. Marietta.Koenig@gmx.de


15. Januar
2008
CORE Präsentation bei internationaler
Schwarzmeer-Konferenz in Eriwan
Am 15. Januar 2008 hielt Marietta König
bei der Konferenz „Wider Black Sea: Perspectives
for International and Regional Security“ in
Eriwan/Armenien einen Vortrag über die Perspektiven
regionaler Sicherheitszusammenarbeit zwischen der
EU und den Staaten des erweiterten Schwarzmeerraums.
Organisator dieser von OSZE und NATO unterstützten
und hochkarätig besetzten zweitägigen Konferenz
war die in Eriwan und Washington ansässige Armenian
International Policy Research Group. Hauptredner waren
unter anderem die Sonderbeauftragten der EU und der
NATO für den Kaukasus Peter Semneby und Robert
Simmons, sowie Matthew Bryza, Kaukasus-Beauftragter
im US State Department. Wesentliches Ziel war es,
regionale und internationale Experten zusammenzubringen,
um das noch sehr vage gehaltene Konzept einer erweiterten
Schwarzmeerregion sowie strategische Grundlagen für
zukünftige Kooperation innerhalb und mit der
noch immer von ethnopolitischen Konflikten betroffenen
Schwarzmeerregion weiter zu entwickeln. Eine Fortsetzung
dieser Konferenz ist für November 2008 geplant.
Kontakt: Marietta König, M.A. Marietta.Koenig@gmx.de


15. Januar
2008
CORE Working Paper erschienen
Wolfgang Zellner: Identifying the Cutting Edge: The
Future Impact of the OSCE, CORE Working Paper No 17,
Hamburg 2008.
Der vom finnischen Außenministerium in Auftrag
gegeben und von CORE und einer Gruppe internationaler
Expertinnen und Experten erarbeitete Bericht analysierte
die aktuelle Krise der OSZE als eine politische und
moralische und empfiehlt den Teilnehmerstaaten, sich
um einen neuen Grundkonsens über die OSZE zu
bemühen.


14. Januar
2008
Vorstellung des CORE Reports
“Identifying the Cutting Edge” in Helsinki
Am 14. Januar 2008 veranstaltete das Finnish Institute
of International Affairs (FIIA) in Zusammenarbeit
mit dem finnischen Außenministerium ein Seminar
in Helsinki über die künftige Rolle der
OSZE bei der Bewältigung des politischen Wandels
in Europa. Das mit mehr als 200 Teilnehmern sehr gut
besuchte Seminar wurde vom Direktor des FIIA Raimo
Väyrynen eröffnet, der darauf hinwies, dass
die finnische Öffentlichkeit ungeachtet der Krise
der OSZE nach wie vor Interesse an dieser Organisation
zeige. Danach stellte der finnische Außenminister
Ilkka Kanerva das Programm des finnischen OSZE-Vorsitzes
2008 vor. Er ging auf mehrere Schlüsselfragen
wie den KSE-Vertrag, die Entwicklung im Kosovo und
Wahlbeobachtung durch die OSZE ein und betonte, dass
die Organisation auch weiterhin die Entwicklung der
Sicherheit in Europa prägen werde. Der Sonderbotschafter
des spanischen OSZE-Vorsitzes 2007 Jose Angel Lopez
Jorrin beschrieb den Ansatz seines Landes als pragmatisch;
auch er ging auf Wahlbeobachtung ein, die ein zunehmend
strittiges Thema darstelle. Nach einer kurzen Diskussion
eröffnete Wolfgang Zellner, Leiter von CORE,
den zweiten Teil des Seminars und stellte den Bericht
“Identifying the Cutting Edge: The Future Impact
of the OSCE” vor, der vom finnischen Außenministerium
in Auftrag gegeben und von CORE und einer Gruppe internationaler
Expertinnen und Experten erarbeitet worden war. Zellner
analysierte die aktuelle Krise der OSZE als eine politische
und moralische und empfahl den Teilnehmerstaaten,
sich um einen neuen Grundkonsens über die OSZE
zu bemühen. Der Vorstellung des Berichts folgten
Kommentare von Rick Fawn von der University of St.
Andrews, Oksana Antonenko vom International Institute
of Security Studies, London, und Alice Ackermann,
Senior Advisor im Konfliktverhütungszentrum der
OSZE, sowie eine allgemeine Diskussion. Das Seminar
in Helsinki hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt,
dass die finnische Öffentlichkeit – Politik
und Wissenschaft ebenso wie die Medien – ganz
besonders am multilateralen Politikansatz der OSZE
interessiert ist.
Kontakt: Dr. Wolfgang Zellner
zellner@ifsh.de

05. Januar
2008
Deutsch-kanadischer Workshop zu
Afghanistan
Nach sechs Jahren internationalen Engagements in Afghanistan
ist es an der Zeit den Einsatz der NATO und der internationalen
Gemeinschaft zu bewerten. Das Jahr 2007 wurde vielfach
als entscheidend für die Zukunft dieses zerrütteten
Landes und für das weitere Engagement der NATO angesehen.
Vor diesem Hintergrund zielte der dritte deutsch-kanadische
Workshop, der am 13./14. Dezember 2007 in der Führungsakademie
der Bundeswehr stattfand, darauf ab eine erste Bilanz
zu ziehen. Er stand unter der Überschrift: „Die NATO
und die internationale Gemeinschaft in Afghanistan:
Auf verlorenem Posten oder langfristiges Engagement?“
Diese zentrale Frage wurde in folgenden fünf Panels
diskutiert:
- Bestandsaufnahme: Das Engagement der NATO und
der internationalen Gemeinschaft (Mihai Carp, NATO-Hauptquartier
und Dr. Citha Maaß, SWP; Chair: Dr. Marget Johannsen,
IFSH)
- Zivil-militärische Beziehungen aus kanadischer
und deutscher Sicht (OTL Simon Hetherington, Kanadische
Streitkräfte, und OTL Gerhard Klaffus, FüS III.6;
Chair: Prof. Dr. Joel Sokolsky, RMC)
- Sicherheitssektorreform – kanadische und deutsche
Erfahrungen (David Law, DCAF, und Prof. Dr. Michael
Brzoska, IFSH; Chair: Kapitän zur See Heinz-Dieter
Jopp, FüAkBw)
- Herausforderungen der Friedenskonsolidierung (Henning
Plate, BMZ, und Andrea Charron, RMC; Chair: Oberst
Tony Battista, Kanadische Botschaft)
- Regionale Dimensionen: Pakistan und Iran (Michael
Lüders, Consultant, und Janet Kursawe, GIGA; Chair:
Florian Kühn, HSU)
- OEF und ISAF – von Divergenz zu Konvergenz? (Prof.
Dr. Kim Nossal, QCIR, und Christoph Reuter, Stern;
Chair: Prof. Dr. Charles Pentland, QCIR)
- Herausforderungen und Lehren (Prof. Dr. Joel Sokolsky,
Karen E. Johnson, US Generalkonsulin in Hamburg,
Prof. Dr. Peter Schmidt, SWP; Chair: Prof. Dr. Charles
Pentland, QCIR)
Der von der NATO unterstützte Workshop wurde von Dr.
Hans-Georg Ehrhart (IFSH), Prof. Dr. Charles Pentland
und Oberst Roland Kaestner (FüAkBw) organisiert und
geleitet. Die wichtigsten Ergebnisse werden in einem
Policy Paper verarbeitet. Zudem ist ein Sammelband geplant.

02. Januar
2008
Im Auftrag der Generaldirektion „Externe Politikbereiche
der Union“ des Europaparlaments wurde die Studie "Missile
Defence and European Security" fertiggestellt, vom
Direktor des International Security Information Service
Europe (ISIS) Stephen Pullinger am 21. November 2007
in Brüssel vorgestellt und anschließend veröffentlicht.
Zu der Studie hat Götz Neuneck/IFAR wesentliche Teile
(Kapitel I und II) beigetragen. Damit fließen die
jahrelangen IFAR-Arbeiten zur Raketenabwehr in den
Meinungsbildungsprozess der Europäischen Union ein.
Download
Study
 
30. Dezember 2007
EU Wahlbeobachtung in Kenia
Vom 20.-30. Dezember 2007 war Marietta König
als Kurzzeitwahlbeobachterin für die EU in Kenia
tätig. Die Mission war eingesetzt worden, um
die Allgemeinen Wahlen (d.h. Präsidentschafts-,
Parlaments- und Stadtparlamentswahlen) am 27. Dezember
2008 zu beobachten. Frau König war innerhalb
des Kiambaa-Gebiets für den mehrheitlich von
der Bevölkerungsgruppe der Kikujus bewohnten
Githinguri-Bezirk ca. 30 km nordwestlich von Nairobi
zuständig. Ihre Aufgaben bestanden darin, den
Wahlprozess zu beobachten, der Öffnung und Schließung
eines Wahllokals beizuwohnen und die Arbeit der Bezirkswahlkommission
zu verfolgen. Während im Laufe des Wahltags nur
kleinere Unregelmäßigkeiten protokolliert
wurden, erwies sich die Erfassung der Ergebnisse speziell
für die Präsidentschaftswahlen als problematisch.
Auch nach mehr als zwölf Stunden Wartens blieben
die meisten EU-Wahlbeobachter ohne Endergebnisse.
Bereits einen Tag nach den Wahlen wurde über
erste blutige Zusammenstöße zwischen Anhängern
des offiziell wiedergewählten Mwai Kibaki, eines
ethnischen Kikuju, und Parteigängern seines stärksten
Konkurrenten Raila Odinga, einem ethnischen Luo, berichtet.
Kontakt: Marietta König, M.A. Marietta.Koenig@gmx.de


21. Dezember
2007
Christian Mölling, langjähriger IFAR-Mitarbeiter
und VW-Stipendiat wechselt im neuen Jahr an die ETH
Zürich. Er übernimmt die Position eines Senior Research
Fellows am Center for Security Studies, Er wird hier
zuständig sein für Fragen der Rüstungskontrolle/Nonproliferation,
der Streitkräftetransformation und der internationaler
Verteidigungspolitik. Das IFSH dankt für seine jahrelange
gute Mitarbeit und wünscht ihm alles Gute!


19. Dezember
2007
Diskussion "Islamismus und Terrorismus"
Mit 30 Stabsoffizieren der US-Army diskutierte Prof. Dr. Hans J.
Gießmann am 12. Dezember 2007 über "Islamismus und Terrorismus" im Haus
Rissen, Hamburg.

18. Dezember
2007
Konfrontation und
Kooperation in Asien
Prof. Dr. Hans J. Gießmann nahm an der internationalen
Tagung "Chinas neue Rolle in der Welt: Machtrivalität
oder Chancen für mehr Multilateralismus"
der Evangelischen Akademie Loccum vom 14. bis 16.
Dezember 2007 teil. Er hielt ein einführendes
Referat zum Thema "Konfrontation und Kooperation
in Asien" und war Teilnehmer eines Diskussionspodiums
zum Thema "Strategische Konkurrenzen im asiatisch-pazifischen
Raum".


16. Dezember
2008
Trilaterales Forschungsprojekt Demokratisierung durch
externe Akteure
Vom 14.-16. Dezember 2007 nahm Jens Narten als Fallstudienautor
am ersten Arbeitstreffen des internationalen Forschungsprojekts
„External Democratization in Post-Conflict States“
in Berlin in Zusammenarbeit mit der FU Berlin, der
Universität in Stanford und dem FRIDE-Institut,
Madrid teil und präsentierte ein Arbeitspapier
zum Thema „Statebuilding in Kosovo“. Das
Projekt zielt darauf ab, eine umfassende Evaluierung
zur Effizienz verfügbarer Instrumente der Demokratieförderung
zu erstellen und aufzuzeigen, welche Verknüpfungen
lokaler Bedingungen und externer Interventionen zur
Errichtung demokratischer Regierungen zu funktionieren
scheinen. Ein spezieller Teil des Projekts untersucht
ferner, ob und wie sich Länder, die eine hohe
Gewaltskala aufweisen, zu stabilen und demokratischen
Gemeinwesen entwickeln können und welchen Einfluss
dabei Maßnahmen externer Unterstützung
haben.
Kontakt: Dipl.-Sozwiss. Jens Narten narten@ifsh.de

15. Dezember
2008
CORE Working Paper erschienen
Anna Kreikemeyer / Wolfgang Zellner (eds.), The Quandaries
of Promoting Democracy in Central Asia: Experiences
and Perspectives from Europe and the USA, Report of
a Transatlantic Workshop at the Centre for OSCE Research
in Hamburg, CORE Working Paper No 18, Hamburg 2007.
Der Workshop-Bericht beinhaltet den Text des Eröffnungsvortrages
von Martha Brill Olcott zum Thema “Democracy
Promotion in Central Asia: From High Expectations
to Disillusionment” und fasst die Beiträge
der Teilnehmerinnen und Teilnehmer thematisch zusammen.


10. Dezember
2007
IFSH-Aktuell 69 (Oktober-November 2007) ist erschienen
IFSH-Aktuell

05. Dezember
2007
Studie: Zukunft
der Entwicklungskooperation: China-EU-Afrika
Bernt Berger und Uwe Wissenbach (EU Kommission DG
Development) haben beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik
eine richtungsweisende Studie über die Zukunft trilateraler
Entwicklungskooperation zwischen der EU, China und
Afrika veröffentlicht. Das Papier (in englischer Sprache)
ist erhältlich unter:
Link


05. Dezember
2007
Öffnungszeiten
der Bibliothek über den Jahreswechsel
Vom 24.12.2007 bis 4.1.2008 bleibt die IFSH-Bibliothek
geschlossen.


03. Dezember
2007
Villa Vigoni-Gespräch
Vom 29.11.2007 bis zum 1.12.2007 fand das deutsch-italienische
„Villa Vigoni-Gespräch 2007“ in Menagio bei Mailand
statt. Die vom Institut für Europäische Politik und
dem Istituto per gli Studi di Politica Internazionale
veranstaltete und von den Außenministerien Italiens
und Deutschland unterstützte Veranstaltung stand unter
der Überschrift „Die Europäische Union vor zentralen
Herausforderungen – deutsche und italienische Sichtweisen“.
Fünfzig Teilnehmer aus Politik, Ministerialadministration,
Wissenschaft und Publizistik diskutierten in vier
Sektionen die europäischen Herausforderungen in den
Bereichen EU-Reform, Nachbarschaftspolitik, Energie-
und Klimapolitik sowie die EU als global player. Von
Seiten des IFSH referierte Dr. Hans-Georg Ehrhart
zum Thema „Die EU als sicherheitspolitischer global
player“.


03. Dezember
2007
Friedenspolitische Impulse Bonn vom 30. November bis 1. Dezember 2007
Die Friedenspolitischen Impulse der Friedrich-Ebert-Stiftung widmen sich einem alten Thema, dessen Variationen vielfältig sind: den Frieden entwickeln und sichern. Das diesjährige Forum rückte das Verhältnis von zivilen und militärischen Mitteln in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Da internationalen Organisationen eine konfliktregulierende Rolle beigemessen wird, galt das Forum den Strategien und Instrumenten der EU (Isabelle Tannous), der NATO (Dr. Olaf Theiler), der OSZE (Dr. Peter Schlotter) und den Vereinten Nationen (Dr. Sven Gareis). Als Referentin hat Isabelle Tannous mit den über 100 Teilnehmern den Beitrag der Europäischen Union zur gewaltfreien Lösung von Konflikten diskutiert.


03. Dezember
2007
Rede von Dr. Roland Salchow, Staatsrat der BWF und Kuratoriumsvorsitzender des IFSH, anlässlich der offiziellen Einweihung des Hauses "Beim Schlump 83".
Download


01. Dezember
2007
Europäisches Masterprogramm
für Menschenrechte und Demokratisierung (E.MA)
Am 1. Dezember 2007 wurde Prof. Dr. Hans J. Gießmann
für weitere zwei Jahre in das Exekutivkommitee des
Direktoriums des Europäischen Masterprogramms für
Menschenrechte und Demokratisierung (E.MA) mit Sitz
in Venedig gewählt. E.MA ist ein gemeinsames zweisemestriges
Programm von 40 Universitäten aus allen EU-Staaten
für jährlich etwa 90 Studierende. 2007/2008 hat Dr.
Anna Kreikemeyer einen Kurs über Demokratisierung
und Zentralasien in Venedig durchgeführt. Vier Studierende
werden ihr zweites Semester am IFSH verbringen.
Link
zum Appell


30. November
2008
CORE-Workshop „Säkularismus und Islam“
in Almaty
Arne Seifert und Elena Kropatcheva führten in
Almaty gemeinsam mit dem Kasachischen Institut für
Strategische Studien (KISI) und dem zentralasiatischen
Büro der Friedrich Ebert Stiftung am 30. November
2007 einen Workshop zum Thema „Säkularismus
und Islam: Verbindendes im gemeinsamen Staat“
durch. Der vom Auswärtigen Amt geförderte
Workshop behandelte Fragen des schwierigen Verhältnisses
von Säkularismus und Islam, Differenzen und Gemeinsamkeiten
sowie Möglichkeiten für deren Koexistenz
und Kooperation. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
des Workshops waren Vertreter der säkularen und
islamischen wissenschaftlichen Eliten aus Kasachstan,
Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Russland und
Deutschland.
Kontakt: Dr. Arne C. Seifert A.u.P.Seifert@t-online.de
Elena Kropatcheva MA, MPS kropatcheva@list.ru


28. November
2007
Internationaler
Appell: Setzt den angepassten KSE-Vertrag in Kraft
Wissenschaftler und ehemalige Diplomaten aus aller
Welt rufen dazu auf, den angepassten KSE-Vertrag in
Kraft zu setzen - unterzeichnen auch Sie!
Link
zum Appell


26. November
2007
Raketenfreie Zone
im Nahen Osten/Persischen Golf
Vom 1. bis 3. November 2007 fand in Athen das zweite
Treffen der Multilateral Study Group (MSG) statt,
die unter Federführung der Hessischen Stiftung
Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) politische,
militärstrategische und technische Aspekte einer
raketenfreien Zone im Nahen Osten/Persischen Golf
untersucht. 24 Experten aus mehreren Regionalstaaten
sowie aus den USA , Russland, Großbritannien,
Frankreich und Deutschland diskutierten Probleme wie
die Bedeutung der Transparenz von Raketenarsenalen
und der Bildung von Normen für die regionale
Stabilität und tauschten Einschätzungen
zu regionalen Raketenarsenalen und deren Beschaffung
sowie zu den damit verbundenen Interessen und Intentionen
regionaler wie externer Akteure aus. Ein Roundtable
mit Teilnehmern aus Israel, Jordanien, Libanon, Palästina
und Deutschland zum Thema „Hamas and Hezbollah
as a Challenge to a Missiles Free Zone“ diskutierte
unter Leitung von Dr. Margret Johannsen Potenziale,
Beschaffung, Interessen und Absichten der beiden Organisationen
sowie Legitimitätsaspekte im Kontext fehlender
Gewaltkontrolle aufgrund schwacher (Vor-)Staatlichkeit.
Die Konferenz in Athen wurde gefördert vom Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Arbeitsstelle
Friedensforschung Bonn (AFB).


23. November
2007
From Conflict to
Regional Stability. Linking Security and Development
Das IFSH war bei der von der DGAP mit Unterstützung
von FRIDE, CITpax und Dara organisierten 10. New Faces
Konferenz gleich mit zwei Teilnehmerinnen vertreten.
Das International Forum on Strategic Thinking hatte
20 vielversprechende Fachleute und Wissenschaftlerinnen
aus Europa, Russland, Asien, dem Mittleren Osten und
den USA nach Madrid eingeladen. Isabelle Maras stellte
die Security Sector Reform (SSR) auf europäischer
Ebene und insbesondere die institutionelle Rollenverteilung
zwischen den von der Europäischen Kommission durchgeführten
Aktivitäten und ausgewählten ESVP-Missionen im Bereich
der Polizeireform vor. Isabelle Tannous arbeitete
die sensiblen Schnittstellen von Sicherheit und Entwicklung
in der europäischen Außenpolitik und die ressortübergreifenden
Ansätze der Vorreiter für mehr Politikkohärenz unter
den Mitgliedstaaten heraus. Beide Konferenzpapiere
werden in einer überarbeiteten Version im von der
DGAP herausgegebenen Band "From Conflict to Regional
Stability. Linking Security and Development" erscheinen.


23. November
2007
Podiumsdiskussion Naher und Mittlerer Osten
An einer Podiumsdiskussion zum Thema "Naher und Mittlerer Osten - Permanentes Pulverfass oder Chance für ein dauerhaftes Stabilitätskonzept" am 22. November 2007 in Wunstorf nahm auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung der Stv. Wissenschaftliche Direktor und Leiter ZEUS, Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann, teil. Weitere Podiumsgäste der Veranstaltung mit mehr als 200 Zuhörern waren die Bundestagsabgeordnete der CDU, Monika Brüning, der Auslandskorrespondent der Jerusalem Post, Daniel Dagan, sowie Prof. Dr. Ulrich Menzel von der TU-Braunschweig. Unter der Leitung von Klaus von der Brelie (Hannoversche Allgemeine Zeitung) wurden die Konfliktentwicklungen in der Region analysiert und über Wege aus der Krise gestritten.


22. November
2007
Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #147 erschienen:
Hans J. Gießmann / Patricia Schneider (Hrsg.), Gesellschaftliche Transformations- und Annäherungsprozesse: Kosovo zwischen Vergangenheit und Zukunft. Forschungen im Akademischen Netzwerk Südosteuropa 2005/2006, September 2007.
Hamburger
Beiträge


22. November
2007
China – EU relations
Prof. Feng Shao Lei von der East China Normal University, Shanghai, der zur Zeit als Senior Research Fellow am IFSH arbeitet, hielt am 21. November 2007 im Institut einen Vortrag zum Thema „China – EU relations: What can China learn from European integration?“.

20. November
2007
Hamburger Informationen
zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #42
erschienen:
Reinhard Mutz/Jens Narten/Thomas Bruha,
Zukunft des Kosovo,
November 2007.
Hamburger
Informationen


12. November
2007
Interview in Physik Journal
Götz Neuneck gab dem Physik Journal (www.physik-journal.de), der Mitgliederzeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (www.physik-dpg.de), ein Interview zur Vakuumbombe, neueren Waffenentwicklungen und zu den Verstimmungen zwischen Russland und dem Westen.
Interview

12. November
2007
Parlamentarische Anhörung zum Thema "Space Security" Am 7. November 2007 veranstaltete das e-Parliament ein Hearing zum Thema "Space Security" im Europa-Parlament in Brüssel. Parlamentarier nationaler Parlamente aus Großbritannien, Spanien, Kanada, Rumänien, Ghana und Uganda waren ebenso vertreten wie Europa-Parlamentarier aus Brüssel. Vertreter der ESA, der US Air Force, der CNES, der Secure World Foundation und des Space Security Index hielten Vorträge über potenzielle Weltraumbewaffnung, EU-Weltraumpolitik, Erdbeobachtung und über die Problematik des Weltraumschrotts und standen den Parlamentariern Rede und Antwort. Götz Neuneck, Leiter von IFAR, hielt einen Vortrag zum Thema "Banning or Restricting Space Weapons". Die Vorträge wurden mitgeschnitten und sollen als Videopodcast bzw. als Bericht auf der Homepage von e-Parliament (www.e-parl.net) veröffentlicht werden.

12. November
2007
57. "Pugwash Conference on Science and World Affairs"
Am 21. Oktober 2007 wurde die diesjährige Tagung der „Pugwash Conferences on Science and World Affairs" mit Grußworten des italienischen Außenministers Massimo d´Alema, des UN-Generalsekretärs Ban Ki-Moon und des SF-Autor Arthur C. Clarke in Bari eröffnet. Die Panels waren den Themen Mittlerer Osten, Kaschmir und Zukunft der Rüstungskontrolle gewidmet, bei letzterem referierte Götz Neuneck zur europäischen Situation. Neuer Pugwash-Präsident ist der ehemalige stellvertetende UN-Generalsekretär J. Dhanapala. Götz Neuneck wurde in das Executive Council gewählt.

8. November
2007
Chinesische Fellows am IFSH
Von Oktober bis Dezember 2007 halten sich gleichzeitig vier wissenschaftliche Fellows der Partneruniversität East China Normal University (ECNU), Shanghai am IFSH auf. Prof. Dr. Feng Shaolei, Dekan der Graduate School for Area und International Studies, untersucht die Beziehungen zwischen Europa, Russland, den USA und China. Prof. Xu Poling, Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, befasst sich mit der Russland-Politik in Zentralasien, Frau Li Xin mit der Rolle der OSZE in derselben Region. Prof. Dr. Yu Huachuan forscht bereits seit dem Frühjahr 2007 über die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union.

8. November
2007
Am 5. November präsentierte Michael Brzoska
den Mitgliedern des Unterausschuss Verteidigung des
Europäischen Parlament (EP) ein Briefing Paper
zur Frage ob die im Entstehen begriffene europäische
rüstungstechnologische und -industrielle Basis
des Schutzes gegen ausländische Übernahmen
von Kernkapazitäten bedarf. Das Briefing Paper
war vom Europäischen Parlament in Auftrag gegeben
worden. Der Text ist hier und auf der Dokumentenseite
der Internet-Präsentation des EP verfügbar.
Dokument

3. November
2007
Raketenfreie Zone im Nahen Osten/Persischen Golf
Vom 1. bis 3. November 2007 fand in Athen das
zweite Treffen der Multilateral Study Group (MSG)
statt, die unter Federführung der Hessischen Stiftung
Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) politische,
militärstrategische und technische Aspekte einer raketenfreien
Zone im Nahen Osten/Persischen Golf untersucht. 24
Experten aus mehreren Regionalstaaten sowie aus den
USA , Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland
diskutierten Probleme wie die Bedeutung der Transparenz
von Raketenarsenalen und der Bildung von Normen für
die regionale Stabilität und tauschten Einschätzungen
zu regionalen Raketenarsenalen und deren Beschaffung
sowie zu den damit verbundenen Interessen und Intentionen
regionaler wie externer Akteure aus. Ein Roundtable
mit Teilnehmern aus Israel, Jordanien, Libanon, Palästina
und Deutschland zum Thema „Hamas and Hezbollah as
a Challenge to a Missiles Free Zone“ diskutierte unter
Leitung von Dr. Margret Johannsen Potenziale, Beschaffung,
Interessen und Absichten der beiden Organisationen
sowie Legitimitätsaspekte im Kontext fehlender Gewaltkontrolle
aufgrund schwacher (Vor-)Staatlichkeit. Die Konferenz
in Athen wurde gefördert vom Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ),
der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Arbeitsstelle
Friedensforschung Bonn (AFB).

30. Oktober
2007
Cercle Stratégique
Am 24. und 25. Oktober 2007 fand in Berlin
der 17. Cercle Stratégique Franco-Allemand
statt. Er behandelte die Themen „Irankrise“
(Gernot Erler, Staatssekretär im Auswärtigen
Amt/Philippe Carré, Abteilungsleiter französisches
Außenministerium), „Die Zukunft der Europäischen
Rüstungsagentur“ (Patricia Adam, Assemblée
Nationale/Andreas Weigel, SPD MdB/Bertrand de Cordoue,
Forschungsdirektor EDA) and „Das Interventionskonzept
der EU“ (Alain Richard, ehem. Verteidigungsminister/Bernhard
Kampmann, Leiter ESVP-Referat). Vom IFSH nahm Dr.
Hans-Georg Ehrhart teil.

30. Oktober
2007
Anhörung zur Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen
im Rahmen von Kapitel VII der UN-Charta
Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann, Leiter ZEUS,
war am 27. Oktober 2007 als Experte zu einer Anhörung
der Bundestagsfraktion "Die Linke" eingeladen.
In der Bundestagsfraktion wie der Partei "Die
Linke" konkurrieren gegenwärtig zwei Auffassungen
miteinander um die Frage, ob ein Einsatz von militärischen
Zwangsmitteln mit deutscher Beteiligung, insbesondere
vor dem Hintergrund von Legitimationsdefiziten im
System der Vereinten Nationen, mit dem Friedensgebot
der Präambel des Grundgesetzes vereinbar ist
oder nicht. Gegenstand der Anhörung waren zwei
Positionspapiere der Abgeordneten des Deutschen Bundestages,
Dr. Norman Paech und Paul Schäfer, zur Beteiligung
der Bundeswehr an Einsätzen im Rahmen von Kapitel
VII der Charta der Vereinten Nationen. Beide Papiere
waren von den beiden geladenen Experten, neben Prof.
Gießmann war Prof. Dr. Werner Ruf (Universität/Gesamthochschule
Kassel) dabei, einer detaillierten, schriftlich vorgelegten,
Kritik unterzogen worden, die zu einer lebhaften Debatte
während der ganztägigen Veranstaltung beitrug.

23. Oktober
2007
† Dr. Erwin Müller
Wir trauern um unseren Kollegen und Freund Erwin Müller.
In seiner mehr als 26 Jahre dauernden Institutszugehörigkeit
hat Erwin Müller durch seine wissenschaftlichen Leistungen,
seine Lehre, seine umsichtige Betreuung von Doktoranden,
Studierenden und Praktikanten sowie seine herausgeberische
Tätigkeit wesentlich zum Erfolg der Arbeit des Instituts
und zu seinem internationalen Ruf beigetragen. Er
starb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von
59 Jahren am 22. Oktober 2007.
Erwin Müller war seit 1981 wissenschaftlicher Referent
am IFSH. Er arbeitete intensiv an den großen Institutsprojekten
der 1980er und 1990er Jahre mit. Besonders verdient
machte er sich um die Herausgabe zahlreicher Sammelbände,
allein elf in der Reihe „Demokratie, Sicherheit, Frieden“.
Er war Mitbegründer und Mitherausgeber der Buchreihe
„Frieden durch Recht“. Erwin Müller beteiligte sich
an der Lehre im Masterstudiengang „Friedensforschung
und Sicherheitspolitik“, war Koordinator für die Betreuung
der Praktikantinnen und Praktikanten des Instituts
und leitete über viele Jahre das IFSH-Doktorandenprogramm.
Außerdem war Erwin Müller seit 1983 Mitherausgeber
und Chefredakteur der sicherheitspolitischen Fachzeitschrift
„Sicherheit und Frieden (S+F)“.
Unter Erwin Müllers fachlichen Stärken ist an erster
Stelle sein messerscharfes, von Logik geprägtes konzeptionelles
Denken zu nennen. In den 1980er Jahren durchdrang
er damit vor allem Fragen im Umfeld der europäischen
Rüstungspolitik und in den 1990er Jahren der europäischen
Friedensordnung. In jüngster Zeit befasste er sich
mit Themen im Umfeld von internationaler Polizei,
internationaler Gerichtsbarkeit und internationalem
Terrorismus. Mit seiner scharfen, kritischen Intelligenz
legte er logische Inkonsistenzen und argumentative
Schwächen offen, in amtlichen Stellungnahmen wie in
wissenschaftlichen Texten. Gerne kleidete er Einsichten
in Anekdoten in platonscher Manier, um einen Sachverhalt
anschaulicher bzw. auf allegorische Weise darzustellen.
Erwin Müller war sehr belesen. Seine umfassenden Kenntnisse
über Aspekte der internationalen Politik und des internationalen
Rechts waren im IFSH und darüber hinaus Legende. Seine
sprachliche Kunstfertigkeit war beeindruckend. Auch
auf Grund seiner ausgeprägten editorischen Fähigkeiten
war er ein gesuchter Partner für Veröffentlichungen.
In besonderer Weise haben die zahlreichen Praktikantinnen
und Praktikanten des Instituts, die Erwin Müller im
Laufe der Jahre betreut hat, von seinem Wissen und
seinen intellektuellen Fähigkeiten profitiert. Erwin
Müller war über das Fachliche hinaus immer ein geachteter
Kollege, auf dessen Rat Gewicht gelegt wurde und auf
dessen Wort Verlass war.
Erwin Müller wurde am 19.12.1947 in Hochstadt auf
der Schwäbischen Alb geboren. Nach Abitur und Wehrdienst
studierte er Politikwissenschaft, Soziologie und Zeitgeschichte
an der Universität Tübingen. Er schloss das Studium
1976 mit dem Magisterexamen (MA) ab und promovierte
1985 über das Thema „Rüstungspolitik und Rüstungsdynamik:
Fall USA“ in Tübingen bei Volker Rittberger zum Dr.
rer. soc. Ab Juli 1978 arbeitete er in Tübingen an
einem Forschungsprojekt zur Reform der Abrüstungsplanung
im System der Bundesrepublik Deutschland.
Als Wissenschaftlicher Referent am IFSH arbeitete
Erwin Müller zunächst zu Fragen der „Nachrüstung“
und zu „Vertrauens- und Sicherheitsbildenden Maßnahmen“.
In den 1980er Jahren war er intensiv an der Weiterentwicklung
des Konzepts der „Gemeinsamen Sicherheit“ beteiligt.
Anfang und Mitte der 1990er Jahre leistete er grundlegende
Beiträge zum Modell des IFSH für eine Europäische
Sicherheitsgemeinschaft. 1992/93 arbeitete Erwin Müller
für ein Jahr als Fellow am Center for International
Affairs der Harvard University. Ende der 1990er Jahre
leitete er ein großes extern finanziertes Projekt
zur Erarbeitung eines schlüssigen Konzepts für die
Ausübung internationaler Polizeigewalt auf der Grundlage
des Völkerrechts und in Übereinstimmung mit rechtsstaatlichen
Prinzipien.
Im 2002 neugegründeten Zentrum für Europäische Friedens-
und Sicherheitsstudien am IFSH widmete sich Erwin
Müller intensiv dem Spannungsverhältnis von Sicherheitspolitik
und der Wahrung des Rechts, insbesondere im Zusammenhang
mit der von ihm kritisch beurteilten Schwächung von
Rechtsprinzipien bei der Abwehr von Terrorgefährdungen.
Seine publizistischen Kommentare, unter anderem für
das Handelsblatt, fanden öffentliche Aufmerksamkeit.
In den letzten Jahren untersuchte er in enger Zusammenarbeit
mit Patricia Schneider unter anderem die Entwicklung
der polizeilich-justiziellen Zusammenarbeit in der
Europäischen Union. Seine letzte größere Veröffentlichung
war die gemeinsame Herausgabe mit Patricia Schneider
der Nummer 2/2007 der Zeitschrift „Sicherheit und
Frieden“ mit dem Schwerpunkt „Humanitäres Völkerrecht“.
Der plötzliche Tod riss ihn aus seiner vor dem Abschluss
stehenden Untersuchung zur Verbesserung der Sicherheit
der Seehäfen der Partnerstädte Hamburg und Shanghai
gegen die Gefahr von Terroranschlägen.
Die so unerwartete Nachricht vom plötzlichen Tod von
Erwin Müller trifft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des IFSH tief. Er war ein beliebter und geachteter
Kollege, stets bereit zu klugem Rat, bekannt für unkonventionelles
Denken und seine Bereitschaft zu streitbarem Diskurs.
Seine zahlreichen Studierenden, Praktikanten und Doktoranden
haben die stets umsichtige und geduldige wissenschaftlichen
Anleitung geschätzt, vor allem auch seine seltene
Gabe zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit
den Betreuten. Wir werden den Menschen und Wissenschaftler
Erwin Müller vermissen und ihm ein ehrendes Andenken
bewahren.

23. Oktober
2007
Experten-Treffen "Institution building and regional identity raising in the EU and ASEAN"
Isabelle Tannous vertrat die EU-Seite auf dem von dem Singapore Office der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstalteten Roundtable zu den EU-ASEAN-Beziehungen, zu dem je fünf Consultants aus Asien und Europa eingeladen waren. Der Organisation südostasiatischer Staaten steht eine neue Phase in ihrer Geschichte bevor: Ab Januar 2008 wird der frühere thailändische Außenminister Dr. Surin Pitsuwan neuer Generalsekretär der ASEAN, während dessen Amtszeit die neue ASEAN-Charta in Kraft treten soll. Inwieweit kann die EU Modell und Taufpate einer neuen ASEAN sein - und kann die EU von der ASEAN lernen? Um die Grenzen und Chancen dieser Frage auszuloten, zählten ein Briefing zu Geschichte, Institutionen und Charakteristika des europäischen Einigungsprozesses sowie der gegenseitige Erfahrungsaustausch zu den Zielen der Veranstaltung.

22. Oktober
2007
IFSH-Aktuell 68 (Juli-September 2007) ist erschienen
IFSH-Aktuell

20. Oktober
2007
5. Jahrgang “Master of Peace and Security Studies” erhält Diplome
Am 17. Oktober 2007 fanden die Übergabe der Master-Diplome für die 24 Absolventinnen und Absolventen des 5. Akademischen Jahres und die feierliche Immatrikulation der 27 Studierenden des 6. Akademischen Jahres „Master of Peace and Security Studies“ der Universität Hamburg statt. Zum alljährlichen Höhepunkt des Studiengangs begrüßten der Vizepräsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Holger Fischer, und der Wissenschaftliche Direktor des IFSH, Prof. Dr. Michael Brzoska Absolventen, Studierende und Gäste. Den diesjährigen Festvortrag hielt der bekannteste deutsche Friedensforscher, Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas zum Thema: „Wie den Frieden in Töne setzen?“. Illustriert mit zahlreichen musikalischen Beispielen wurde der spannende Vortrag des Festredners mit herzlichem Beifall aufgenommen. Der Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses M.P.S., Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann erinnerte in seiner Ansprache an die vielen Mitverantwortlichen für den anhaltenden Erfolg des international geschätzten Studiengangs und dankte ihnen für das dauerhafte Engagement. Mit der anlässlich des Festakts erneut zugesicherten Unterstützung der Universität Hamburg und des IFSH für den Studiengang M.P.S. existieren solide und ausbaufähige Grundlagen für die Fortführung des gemeinsamen Projekts.
Alle Studierenden des 5. Jahrgangs haben erfolgreich die Masterprüfung bestanden und konnten ihre Zeugnisse entgegennehmen. Jahrgangsbeste Studentin war Constanze Quosh, die im zweiten Semester am ZEUS betreut wurde, und die auch die beste Masterarbeit des Akademischen Jahres 2006/2007 verfasst hatte. Den Dank der Studierenden an die Lehrenden der Universität, des IFSH und der Institute und Einrichtungen des Kooperationsverbundes Friedensforschung und Sicherheitspolitik entrichteten stellvertretend für die neu gekürten Master Gabriel Hartmann und Tanja Carbone. Nach dem Festakt feierten die Lehrenden, Absolventen und Studierenden gemeinsam.

18. Oktober
2007
Konferenz: „The Second Asia-Europe Forum: Eurasia’s
New Opportunities and New Challenges“
Vom 28. bis 29. September 2007 führte das Center
for European Studies der East China Normal University
(ECNU Shanghai) in Kooperation mit dem International
Institute for Strategic Studies (IISS London), in
Shanghai unter dem Titel „Eurasia’s New Opportunities
and New Challenges“ das „Second Asia-Europe Forum“
durch. Prof. Dr. Hans J. Gießmann moderierte eine
Podiumsdiskussion und Dr. Bernhard Rinke, wissenschaftlicher
Mitarbeiter am ZEUS, hielt einen Vortrag zum Thema
„The EU as a civil-military crisis manager: An emerging
system of Security-Governance?“.

18. Oktober
2007
Gastdozent in Shanghai
Im Rahmen des EU-China Studies Centre Programme war Dr. Bernhard Rinke (ZEUS/IFSH) vom 1. August bis 1. Oktober als „Visiting Scholar“ zu Gast am Centre for European Studies der East China Normal University (ECNU) in Shanghai. Während seines Aufenthaltes hielt er Vorlesungen zu unterschiedlichen Aspekten des zivil-militärischen Krisenmanagements der Europäischen Union. Zudem verfasste er ein Arbeitspapier, in dem unter „governance-theoretischen“ Gesichtspunkten die EU-interne Steuerungsproblematik beim zivil-militärischen Krisenmanagement erörtert wird.

18. Oktober
2007
Vereinbarungen mit chinesischen Partnern unterzeichnet
Zum Abschluss des von der Europäischen Union geförderten Projekts zum Aufbau eines European Studies Center an der East China Normal University (ECNU), an dem das IFSH als deutsche Partnerinstitution beteiligt war, wurden am 11./12. Oktober 2007 Vereinbarungen zwischen der ECNU, der Universität Hamburg und dem IFSH zur Zusammenarbeit in Lehre und Forschung unterzeichnet. Vereinbart wurde unter anderem der Austausch von Lehrenden und Doktorandinnen bzw. Doktoranden. Der Projektleiter für das IFSH, Prof. Dr. Hans J. Gießmann, und Bernt Berger, M.Phil., wissenschaftlicher Fellow am IFSH, nahmen an der Bilanzkonferenz für das EU-Projekt in Shanghai teil. Während seines Aufenthalts hielt Prof. Gießmann eine Vorlesung über Unterschiede der sicherheitspolitischen Regionalkooperation im EU-Raum und in Ostasien.

15. Oktober
2007
Konferenz „CONFERENCE ON SECURITY AND COOPERATION
IN SOUTH ASIA: A GLOBAL PERSPECTIVE“
Vom 8.-10. Oktober 2007 veranstaltete das IFSH
zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology
(MIT) und der Bundesakademie für Sicherheitspolitik
(BAKS) eine Konferenz mit dem Titel „CONFERENCE
ON SECURITY AND COOPERATION IN SOUTH ASIA: A GLOBAL
PERSPECTIVE“. Schwerpunkte waren die nukleare
Lage in Südasien, Raketenabwehr, Energieversorgung
in der Region und Weltraumsicherheit. Etwa 60 Experten
aus den USA, Frankreich, Kanada, Russland, Japan,
Deutschland, Großbritannien, Pakistan und Indien
waren gekommen, um aktuelle Probleme der Rüstungskontrolle
und regionalen Sicherheit zu diskutieren. Unter ihnen
waren hochrangige Teilnehmer wie die UN-Vertreter
Pakistans und Kanadas aus Genf, ein Vertreter des
Russischen Generalstabs, der Livermore-Laboratories,
sowie diverser indischer und pakistanischer Think
Tanks. Das Auswärtige Amt gab durch Botschafter
Lüdeking einen Empfang und Staatsminister Gernot
Erler hielt die „Key Note Speech“, in
der er die Bedeutung des Erhalts rüstungskontrollpolitischer,
multilateraler Verträge betonte.
Rede
von Gernot Erler
 
10. Oktober
2007
Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens-
und Konfliktforschung: „Sicherheit, Konflikt, Frieden:
Wissensbestände auf dem Prüfstand“, Schwerte (Ruhr),
5.-7. 10. 2007
Sybille Reinke de Buitrago präsentierte auf
der Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens-
und Konfliktforschung: „Sicherheit, Konflikt, Frieden:
Wissensbestände auf dem Prüfstand“ in Schwerte (Ruhr)
vom 5.-7. 10. 2007 ein Papier zu Kommunikationsmustern
in der Terrorismusbekämpfung. Die Fallstudie zu den
USA und Deutschland erörterte auch mögliche Faktoren,
welche sich eskalierend oder deeskalierend auswirken
können. Die weiteren Tagungspapiere waren aufgrund
eines offenen Call for Papers thematisch breit gefasst
und boten somit einen interessanten Überblick über
die aktuelle Friedens- und Konfliktforschung. Es fand
ein intensiver Austausch unter dem Nachwuchs und anderen
eingeladenen Wissenschaftlern statt.

10. Oktober
2007
Nachmittag der offenen Tür
Einladung
9. Oktober
2007
Anlässlich der Überreichung der Masterzeugnisse
an die Absolventen und der Begrüßung der neuen Studierenden
des Studiengangs "Master of Peace and Security Studies"
wird Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas
den folgenden Festvortrag halten: "Wie den Frieden
in Töne setzen?"
Einladung

6. Oktober
2007
Training zu OSZE-Fragen für Vertreter des kasachischen
Außenministeriums
Zwischen dem 10. September und dem 6. Oktober 2007
führte CORE für fünf Vertreter des
kasachischen Außenministeriums ein Training
zu OSZE-Fragen durch. Das Training war gemeinsam vom
kasachischen Außenministerium und dem Auswärtigen
Amt der Bundesrepublik Deutschland bei CORE in Auftrag
gegeben worden und hatte das Ziel, den für Kooperationen
mit der OSZE qualifizierten kasachischen Personalpool
zu erweitern und somit gleichzeitig zur Vorbereitung
des kasachischen OSZE-Vorsitzes im Jahr 2010 beizutragen.
Das speziell auf kasachische Anfragen zugeschnittene
Training umfasste ein über vier Wochen laufendes
Programm mit Vorlesungen und Gesprächen in Hamburg
sowie in Berlin, Wien und Warschau. Im einzelnen wurden
Vorlesungen von über zwanzig Experten der OSZE
und anderen externen Dozenten sowie einem Team von
acht CORE-Mitarbeitern gehalten. Diese Aktivitäten
wurden ergänzt durch mehr als dreißig Interviews
mit führenden Vertretern der OSZE und von nationalen
Delegationen bei der OSZE. Das Training wurde mit
einem Kolloquium abgeschlossen, das unter dem Titel
“Die künftige Einbeziehung der OSZE in
europäische Sicherheitsbildung: Standpunkte kasachischer
Experten“ stand. Insgesamt erwarben die Trainingsteilnehmer
ein umfassendes Arbeitswissen zu OSZE-Fragen und konnten
gleichzeitig persönliche Kontakte zu rund achtzig
Experten und führenden Vertretern von OSZE-Strukturen
und Delegationen herstellen. Von Struktur und Konzeption
her hat sich das Training als exzellentes Pilotprojekt
für ähnliche Serviceaktivitäten erwiesen.
Kontakt: Dr Frank Evers evers-de@t-online.de


4. Oktober
2007
Warum China in Burma falsch liegt
Angesichts der Unruhen in Burma und der Ungewissheit
über die Reaktionen des Militärregimes fällt
China eine zentrale Rolle zu. China pflegt enge Beziehungen
mit der Regierung in Yangon und könnte einen
größeren Einfluss üben als jeder andere
Staat. Dennoch hat sich Beijing entschieden, auf dem
Prinzip der Nichteinmischung zu bestehen. Bernt Berger
zeigt in seinem Asia Times-Artikel, dass China eine
einmalige Chance hätte, sein Image in der Region
und auch global zu verbessern und seine wachsende
globale Rolle mit verantwortlichem Handeln zu untermauern.
Artikel


4. Oktober
2007
1. Hamburger Carl Friedrich von Weizsäcker-Forum
zur Verantwortung der Wissenschaften
21. und 22. September 2007 in Hamburg
Am 28. April 2007 verstarb der Physiker, Philosoph
und Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker.
Um sein Wirken und Lebenswerk zu würdigen, veranstaltete
die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) zusammen
mit dem IFSH, dem Carl Friedrich von Weizsäcker-
Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung
(ZNF) und dem Philosophischen Seminar der Universität
Hamburg eine zweitägige Veranstaltung in der
Universität Hamburg. Dr. Roland Salchow, Staatsrat
der Behörde für Wissenschaft und Forschung
und Vorsitzender des Kuratoriums des IFSH, begrüßte
die Teilnehmer und Vortragenden im Hamburger Rathaus.
In seiner Rede betonte er den nachhaltigen Eindruck,
den Carl Friedrich von Weizsäcker durch seine
vielfältigen öffentlichen Aktivitäten
auf viele Menschen, auch auf ihn selbst, gemacht habe.
Der stellvertretende VDW-Vorsitzende Prof. Dr. Hartmut
Graßl und der Dekan der naturwissenschaftlichen
Fakultät Prof. Dr. Arno Frühwald eröffneten
die Vortragsveranstaltung. Im ersten Teil trugen ehemalige
Weggefährten, Schüler und Mitarbeiter zu
einzelnen Lebensabschnitten und Wirkungsfeldern Carl
Friedrich von Weizsäckers vor, so u.a. Prof.
Dr. Klaus-Meyer-Abich, Prof. Dr. Klaus Gottstein und
Dr. Walter Schindler. Vom IFSH waren Prof. Dr. Michael
Brzoska und Prof. Dr. Götz Neuneck vertreten.
Michael Brzoska moderierte den ersten Teil der Veranstaltung;
Götz Neuneck hielt einen Vortrag über von
Weizsäckers Arbeiten zur Verantwortung des Naturwissenschaftlers
und über seine Abschreckungs- und Atomwaffenkritik.
Weitere Vortragende waren u.a. Prof. Dr. Ulrich Gähde
(Universität Hamburg), Dr. Ilona Stölken-Fitschen
(New York), Prof. Dr. Ulrich Bartosch (Eichstätt)
und Prof. Dr. Martin Kalinowski. Insgesamt nahmen
ca. 100 Teilnehmer an der Veranstaltung teil.


1. Oktober
2007
EU-Militäreinsatz im Tschad
Am 22. und 23. September 2007 sendete der Norddeutsche
Rundfunk in seiner Sendung „Streitkräfte
und Strategien“ einen Beitrag von Dr. Hans-Georg
Ehrhart zur Diskussion über einen Militäreinsatz
der EU im Tschad und in der der Zentralafrikanischen
Republik. Der Beitrag ist abrufbar unter:
www.ndrinfo.de/


1. Oktober
2007
Auszeichnung für die CD-ROM „Warum? ...
Internationale Krisen“
Die vom Südwestrundfunk herausgegebene
CD-ROM “Warum? ... Internationale Krisen“,
an der Dipl. Pol. Stephan Hensell und Dr. Margret
Johannsen mit Analysen der Krisenregionen Jugoslawien
und Nahost mitgearbeitet haben, hat das „Comenius-Siegel
2007“ der Gesellschaft für Pädagogik
und Information (GPI) erhalten. Mit dem jährlich
verliehenden Comenius-Siegel der wissenschaftlichen
Fachgesellschaft für Multimedia, Bildungstechnologie
und Mediendidaktik werden pädagogisch, inhaltlich
und gestalterisch herausragende didaktische Multimedia-Produkte
ausgezeichnet, die für Bildungszwecke zur Verfügung
stehen. Die CD-ROM „Warum?... Internationale
Krisen“ ist beim Südwestrundrunk erhältlich:
http://www.wissen.swr.de/sf/04_mul01.php


27. September
2007
Afghanistan wie weiter?
Am Montag, den 24. September 2007 veranstaltete
das IFSH eine Podiumsdiskussion zur „Zukunft der internationalen
Militärpräsenz in Afghanistan“. Kurz vor der Entscheidung
des Bundestages über die Verlängerung der Mandate
des Bundeswehreinsatzes diskutierte der Direktor des
IFSH, Prof. Dr. Michael Brzoska, mit Dr. Knut Kirste
(NATO), Niels Annen (SPD-Bundestagsabgeordneter),
Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH) und über fünfzig Gästen,
darunter auch die neue amerikanische Generalkonsulin
Karen E. Johnson, über dieses strittige Thema. Dr.
Kirste betonte die Notwendigkeit des zweigleisigen
zivil-militärischen Ansatzes, kritisierte allerdings
die mangelhafte internationale Koordination. Auch
Niels Annen vertrat die Ansicht, dass Afghanistan
nicht ohne internationale Militärpräsenz aufzubauen
sei, wies aber auf die verschiedenen Vorgehensweisen
und Legitimationsgrundlagen von ISAF und OEF hin.
Dr. Ehrhart zog eine negative Bilanz des Erreichten
und äußerte sich skeptisch über die Erfolgsaussichten
eines Engagements, für das eine mittelfristige Exitstrategie
entwickelt werden müsse.

25. September
2007
EU-China Strategic Dialogue am
EU-ISS
Vom 24. bis 25. September 2007 veranstalteten das
EU Institute for Security Studies (EU-ISS), das Asia
Centre und das China Institute for Contemporary International
Relations (CICIR) in Paris einen strategischen Dialog
zwischen EU und China. Bernt Berger (ZEUS/IFSH) hielt
einen Vortrag über Beijings mangelnde Transparenz
in Militärangelegenheiten und über die Zukunft von
Vertrauens- und Sicherheitsbildenen Maßnahmen zwischen
der EU, den USA und China. Das Dialogforum brachte
Teilnehmer aus Forschung, Ministerien und EU-Institutionen
sowie Medienvertreter zusammen. 
17. September
2007
Die Debatte um die amerikanischen Raketenabwehrpläne
geht unvermindert weiter und belastet das Verhältnis
zwischen Russland und dem Westen. Eine wichtige Rolle
für die europäische Sicherheit spielt dabei die Frage,
inwieweit ein "getroffener nuklearer Sprengkopf" auch
auf europäischem Territorium niedergehen und großen
Schaden anrichten könnte. Die Süddeutsche Zeitung
interviewte Götz Neuneck im Wissenschaftsteil zu dieser
Problematik:
Interview


17. September
2007
Russland hat in der vergangenen Woche eine
sogenannte "Vakuumbombe" gezündet, die nach Aussage
des russischen Militärs die größte bisher produzierte,
konventionelle Bombe ist. Götz Neuneck äußerte sich
dazu am 12.9. 2007 im 3-sat-Wissenschaftsmagazin NANO
und gab der Zeitschrift "Technology Review" ein Interview:
Interview


14. September
2007
The Future of the Middle East.
Recent Challenges - Possible Consequences
Auf Einladung der Arabischen Liga und der Friedrich-Ebert-Stiftung
nahm Dr Margret Johannsen an einem Expertentreffen
zu dem Thema “The Future of the Middle East. Recent
Challenges - Possible Consequences” teil, das vom
10. bis 11. September 2007 im Hause der Arabischen
Liga in Kairo stattfand. Auf der Tagesordnung standen
der arabisch-israelische Konflikt, die jüngsten Entwicklungen
in Somalia, Sudan/Darfur und im Irak sowie die Herausforderungen
nuklearer Proliferation in der Region. In ihrem Kommentar
zu dem Referat von Botschafter Mohamed Sobeih, Assistant
to Secretary General of the Arab League, “The Peace
Process in the Region and the Arab Peace Initiative”
übersetzte Dr Johannsen das in der Ära des Kalten
Krieges entwickelte Konzept “Gemeinsame Sicherheit”
in die Verpflichtung aller regionalen Akteure im Nahen
Osten, Verhandlungen auf der Basis des vereinbarten
Prinzips „Land für Frieden“ zu führen. Unter der Annahme,
dass die gegenwärtige Spaltung zwischen der Westbank
und dem Gazastreifen Verhandlungen über Endstatusfragen
einschließlich der Zwei-Staaten-Regelung blockiere,
vertrat Dr Johannsen die Auffassung, dass die Europäische
Union und insbesondere Deutschland einen Versöhnungsprozess
zwischen den rivalisierenden palästinensischen Fraktionen
unterstützen sollten, indem sie deutlich machen, dass
sie sich nicht an Versuchen beteiligen werden, ein
eventuelles neues Machtteilungsarrangement zu torpedieren.


12. September
2007
Vortrag bei Internationaler Konferenz
in Neu Delhi
Auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung,
der Coalition for Nuclear Disarmament and Peace und
dem Popular Education and Action Centre trug Oliver
Meier am 31.8. und 1.9 in Neu Delhi die deutsche Sicht
des geplanten Atomabkommen zwischen den USA und Indien
vor. Mehr als 300 Teilnehmer hörten Vorträge
von Referenten aus Indien, Pakistan und Nepal sowie
aus den USA und Deutschland, die auf die friedens-
und umweltpolitischen Probleme hinwiesen, die mit
der geplanten Aufhebung der Nuklearsanktionen gegen
Indien im Zusammenhang stehen. Die Veranstaltung fand
vor dem Hintergrund einer kontroversen Diskussion
zum Thema im indischen Parlament statt und fand großes
Medieninteresse. 

05. September
2007
Interview von Götz Neuneck mit
"Die Welt - Online"
Götz Neuneck, Die Welt-Online, 21. August 2007,
12:53 Uhr: Wie weit der Iran mit der Bombe ist.
Link
zum Interview

05. September
2007
Sicherheit und Entwicklung als
Herausforderung
Am 3. und 4. September 2007 nahm Dr. Hans-Georg
Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS, an einem von der Führungsakademie
der Bundeswehr und der Deutschen Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit (GTZ) veranstalteten Workshop
zum Thema „Sicherheit und Entwicklung“ teil. Er hielt
den Einführungsvortrag mit dem Titel „Der Nexus Sicherheit
und Entwicklung als Herausforderung“. Ziel der Veranstaltung
war es, Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Rahmen
vernetzter Sicherheit zu eruieren.


05. September
2007
Internationale Gäste am IFSH
Am 29.8. besuchten drei Teilnehmer eines Programms
des Goethe-Instituts zur Förderung von Deutsch als
Amtssprache der Europäischen Union das IFSH zu einem
Informationsgespräch. Die drei Diplomaten aus Slowenien,
Kroatien und Rumänien waren insbesondere an aktuellen
Fragen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik
interessiert.

29. August
2007
Vorträge zur Kleinwaffenproblematik
und zur Nuklearen Proliferation
Am 14. Juni und 24. August 2007 hielt Götz
Neuneck im Rahmen der Internationalen Diplomatenausbildung
des Auswärtigen Amtes in Berlin Vorträge
zur Kleinwaffenproblematik und zur Nuklearen Proliferation.
Im Rahmen des Programms „International Futures“
werden neben Diplomaten auch internationale Führungskräfte
ausgebildet. Das Seminar im August ist ein Modul im
Rahmen des Programms „Managing Global Governance“
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit,
bei dem angehende Diplomaten und Führungskräfte
aus Ministerien und Industrie zusammenkommen, um Schlüsselbereiche
der Globalisierung und geeignete politische Strategien
kennen zu lernen.


29. August
2007
Dr. rer. nat. Götz Neuneck,
Leiter von IFAR, zum Professor ernannt
Die Universität Hamburg hat Dr. rer. nat.
Götz Neuneck, Leiter von IFAR und langjähriger
Dozent an der Universität Hamburg, den akademischen
Titel Professor verliehen. Götz Neuneck, der
auch für die Etablierung und Gestaltung des naturwissenschaftlichen
Moduls des Studiengangs „Master of Peace and
Security Studies“ zuständig ist, empfing
die Urkunde am 22. August aus der Hand der Präsidentin
der Universität Hamburg, Prof. Dr.-Ing. habil.
Monika Auweter-Kurtz.


22. August
2007
Vertreter des EU-Militärstabes
im IFSH
Am Mittwoch, den 22. August 2007 besuchte OTL
Alexandre de Bordelius vom Militärstab der EU
das IFSH. Er führte Gespräche mit Dr. Hans-Georg
Ehrhart und hielt abschließend einen Vortrag
im Forschungskolloquium. Titel des Vortrages und Gegenstand
der nachfolgenden Diskussion war „Krisenoperationen
der EU und die Zukunft der ESVP“.


22. August
2007
Hanseatic Baltic Summer School
Am Montag, den 21. August 2007 hielt Dr. Hans-Georg
Ehrhart einen Vortrag zum Thema „What kind of
CFSP is emerging?“. Es handelte sich um den
Einführungsvortrag der vom IFSH und dem Haus
Rissen gemeinsam veranstalteten sechsten „Hanseatic
Baltic Summer School“, die vom 21. - 24. August
2007 unter dem Titel „Europe in the International
Security Order: Concepts, Issues, Trends“ durchgeführt
wurde.


15. August
2007
Zur Friedenspolitik Europas im
21. Jahrhundert
Ein Manifest von Egon Bahr, Walther Stützle und
Hans J. Gießmann
Prof. Egon Bahr, Bundesminister a.D. und ehemaliger
Direktor des IFSH, Prof. Dr. Walther Stützle,
ehemaliger Direktor des SIPRI und Staatsekretär
a.D. sowie der stellvertretende Wissenschaftliche
Direktor des IFSH, Prof. Dr. Hans J. Gießmann
haben für den Willy-Brandt-Kreis ein Manifest
zur Europäischen Friedenspolitik im 21. Jahrhundert
verfasst, das im folgenden dokumentiert wird.
"Das 21. Jahrhundert wird das erste Jahrhundert
umfassender globaler Vernetzung. Es verheißt
große Chancen und birgt große Gefahren.
Die Sozialdemokratie gibt sich ihr erstes Grundsatzprogramm
in diesem Jahrhundert in der Einsicht, dass die Chancen
nur genutzt werden können, wenn die Gefahren
gebannt werden. Schon jetzt übertreffen die Zerstörungskräfte
der Menschheit ihre positiven Fähigkeiten. Die
Erkenntnis Willy Brandts gilt noch immer: Friede ist
nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden. Sie
gilt weltweit."
Dokument


13. August 2007
Transcending Europe's Borders:
The EU and its Neighbours
Gemeinsam mit der University of Glasgow und
der UCD School of Politics and International Relations
Dublin haben Dr. Regina Heller (ZEUS) und Elena Kropatcheva
M.A. (CORE) auf dem ICCEES-Regionalkongress "Transcending
Europe's Borders: The EU and its Neighbours",
der vom 2. bis 4. August 2007 in der Humboldt-Universität
zu Berlin durchgeführt wurde, ein Panel zum Thema
"EU and Russia Flux Lines: Between Attraction
and Repulsion" organisiert. Dr. Regina Heller
präsentierte ein Papier mit dem Titel "Rapprochement
Through Interlinkage - How Strong is the EU's Normative
Gravity for Russia Really?", Elena Kropatcheva
trug zum Thema "Russia or the EU? Ukraine Caught
between Two Poles" vor. Ein weiteres Paper zum
Thema "Imagining Russia: The Role of Images in
Russian-German Relations" wurde von Valentina
Feklyuniny von der Universität Glasgow vorgestellt.
Kommentiert wurden die drei Papiere von Dr. Derek
Hutcheson, UCD School of Politics and International
Relations, Dublin.

16. Juli 2007
Das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC)
hat erste Ergebnisse eines vom Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten
Projektes zum sich verändernden Verhältnis
von Sicherheit und Entwicklung veröffentlicht
(www.bicc.de).
Hans Georg Ehrhart und Isabelle Tannous vom IFSH haben
dazu Konzept-Studien beigetragen, mit den Titeln:
"Schnittstellen von Entwicklung und Sicherheit
der EU - Strategien und Mechanismen für mehr
Politikkohärenz" und " Sicherheit +
Entwicklung = Frieden? Zur Rolle der Entwicklungspolitik
in der zivilen ESVP".
Hans-Georg
Ehrhart:
Sicherheit + Entwicklung = Frieden? Zur Rolle der
Entwicklungspolitik
in der zivilen ESVP
Isabelle
Tannous:
Schnittstellen von Entwicklung und Sicherheit der
EU Strategien und Mechanismen für mehr Politikkohärenz


11. Juli 2007
Drogen als Bedrohung?
Am 11. Juli 2007 hielt Frau Janet Kursawe vom
German Institute for Global and Area Studies (GIGA)
im Forschungskolloquium des IFSH einen Vortrag zum
Thema „Drugs as a Threat for Security“.
Das Thema ist Gegenstand ihrer Dissertation, die dieses
Jahr fertig gestellt wird.


10. Juli 2007
Abchasienkonflikt
Am Mittwoch, den 4. Juli 2007 fand im Rahmen
des von Dr. Hans-Georg Ehrhart betreuten Forschungskolloquiums
des IFSH eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
zum Thema "Der de-facto Staat Abachsien: Welche
Lösungsansätze sind realistisch?" statt.
Den Input lieferten Prof. Dr. Otto Luchterhand (Institut
für Ostrecht der Universität Hamburg) und
Marietta König (IFSH/CORE).


9. Juli 2007
Workshop Feindbild "Islam"-
Feindbild "Westen". Eine kritische Reflexion
gegenseitiger Wahrnehmungen
Sybille Reinke de Buitrago präsentierte
beim Workshop Feindbild "Islam"- Feindbild
"Westen". Eine kritische Reflexion gegenseitiger
Wahrnehmungen des ORIENTation Netzwerkes in Berlin
am 6. Juli 2007 ein Papier zu Wahrnehmungen des Islam
in der deutschen Sicherheitspolitik.
Andere Beiträge beschäftigten sich mit dem
gesellschaftlichen Bild des Islam, aber auch der Wahrnehmung
des Westens in islamischen Ländern sowie der
Funktion von Bildern und Feindbildern generell. Der
Workshop wollte auf die wiederkehrende Relevanz von
Feindbildern, besonders in westlich-islamischen Beziehungen,
hinweisen.


9. Juli 2007
IFSH-Aktuell Nr.
67 erschienen
IFSH-Aktuell


9..Juli 2007
Think Tank Roundtable in Beijing
Vom 28. bis 29. Juni 2007 nahm Bernt Berger
am 4. EU-China Think Tank Roundtable mit dem Titel
“EU-China Relations - Where do we stand, where
do we go?” in Beijing teil. Die Veranstaltung
fand am Beijinger Think Tank des Außenministeriums
Chinese Institute for International Studies (CIIS)
statt und wurde gemeinsam vom European Studies Center
(EPC), der Konrad Adenauer-Stiftung (KAS) und dem
finnischen Außenministerium organisiert. Bernt
Berger hielt einen Vortrag über den US-Faktor
in EU-China Beziehungen und war Diskutant auf einem
Panel über die gegenwärtigen Entwicklungen
in der chinesischen Außenpolitik.


2. Juli 2007
Kooperationsvereinbarung
Das Zentrum für Europäische Studien
der Schule für Höhere Internationale und
Regionalstudien (SAIAS), East China Normal University,
die Schule für Betriebswirtschaft, Wirtschaft
und Sozialwissenschaften, Universität Hamburg,
und das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg haben über einen
Rahmen für die gemeinsame akademische Zusammenarbeit
ab 2007 beraten. Die dreitägigen Gespräche
vom 25. bis 27. Juni 2007 wurden unter Leitung des
Dekans der SAIAS Prof. Feng Shaolei, Prof. Wolfgang
Voegeli, Leiter des M.E.S-Studiengangs und Prof. Hans
J. Giessmann, Leiter des M.P.S.-Studiengangs geführt.
Sie endeten mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen
Absichtserklärung (Letter of Intent) durch den
Direktor des IFSH, Prof. Michael Brzoska, den Dekan
der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
Prof. Wolfgang Weber, und Prof. Feng Shaolei. Die
Absichtserklärung drückt den Wunsch der
Partner aus, im Oktober mit der Kooperation zu beginnen.
Grundsätzlich besteht die Vereinbarung, die noch
durch die zuständigen Gremien der drei Parteien
gebilligt werden muss, aus drei Elementen: akademische
Lehre durch deutsche Dozentinnen und Dozenten in Shanghai,
die Aufnahme von chinesischen Studierenden in die
Masterprogramme in Hamburg sowie der Austausch von
Forscherinnen und Forschern. Darüber hinaus haben
das IFSH und das Zentrum für Europäische
Studien der SAIAS vereinbart, ab 2008 wechselseitig
Plätze für Doktorandinnen und Doktoranden
zur Verfügung zu stellen. Während ihres
Aufenthaltes traf die chinesische Delegation mit dem
Direktor des IFSH, Prof. Brzoska, und dem Dekan der
Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
Prof. Weber, zusammen, abschließend wurde sie
auch vom Vizepräsidenten der Universität,
Prof. Hansmann, empfangen.


2. Juli 2007
ZEUS-CES Workshop on EU –
China Relations
Am 22. Juni 2007 fand am IFSH ein gemeinsamer
Workshop des Zentrums für EUropäische Friedens-
und Sicherheitsstudien (ZEUS) und des Zentrums für
Europäische Studien (CES) der Schule für
Höhere Internationale und Regionalstudien (SAIAS)
der East China Normal University (Shanghai) statt.
Während des Workshops berichteten ehemalige und
gegenwärtige Gastforscher des gemeinsamen und
von der EU geförderten Austauschprogramms über
Ergebnisse oder Fortschritte ihrer Forschungsvorhaben.
Prof. Cheng Jian, der im Jahre 2006 am ZEUS weilte,
stellte die Ergebnisse seines Projekts zur Energiekooperation
zwischen der EU, Russland und China vor. Dr. Zhou
Baowei, der einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt
am ZEUS über den Jahreswechsel 2006/2007 verbrachte,
berichtete über sein Projekt zu kulturell-strategischen
Asymmetrien in der transatlantischen Sicherheitsdebatte.
Prof. Yu Hua-chan, der noch bis Oktober 2007 seinen
Forschungsaufenthalt am ZEUS absolviert, informierte
über den Fortgang seines Projekts über die
GASP der EU. Ein erstes Bündel an Ideen für
seinen unmittelbar bevorstehenden Forschungsaufenthalt
in Shanghai präsentierte Dr. Bernhard Rinke.
Die Akademische Koordinatorin des Studiengangs M.P.S.,
Dr. Patricia Schneider, stellte den interessierten
Gästen aus China unser Masterprogramm in Friedens-
und Sicherheitsstudien vor.Der Leiter ZEUS, Prof.
Hans J. Giessmann, der Thesen zu globalen Rollen der
EU vertrat, und Prof. Feng Shaolei moderierten den
Workshop. Der SAIAS Dekan. Prof. Feng Shaolei, wird
von Mitte Juli bis Ende August 2007 zu einem Forschungsaufenthalt
am IFSH und ZEUS nach Hamburg kommen. Bernt Berger
MPhil, der in den vergangenen Monaten am CES gelehrt
und über interregionale Kooperation geforscht
hat, wird im Juli nach Hamburg zurückkehren.


1. Juli 2007
EU Konferenz über Weltraumsicherheit
Am 21./22. Juni 2007 veranstaltete das Auswärtige
Amt im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft
die speziell für EU-Diplomaten gedachte „EU
Conference on Security in Space, the Contribution
of Arms Control and the Role of the EU“, an
der auch Marcel Dickow und Götz Neuneck teilnahmen.
Götz Neuneck trug zum Thema Weltraumbewaffnung
vor. Er führte den Vorsitz beim Panel „Arms
Control Approaches in Outer Space“. Die Initiative
soll unter der portugiesischen Präsidentschaft
fortgesetzt werden. Die Konferenz war eine der Empfehlungen
des DSF-Berichtes zur Weltraumbewaffnung, den André
Rothkirch und Götz Neuneck 2006 veröffentlichten.
Dokument

25. Juni 2007
Raketenfreie Zone im Nahen Osten/Persischen
Golf
Die Multilateral Study Group (MSG) on the Establishment
of a Ballistic Missiles Free Zone, in der 20 Experten
aus 12 Ländern unter Federführung der Hessischen
Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in
einem Konferenzzyklus bis Mitte 2009 die Dimensionen
einer raketenfreien Zone im Nahen Osten/Persischen
Golf studieren, traf sich vom 31. Mai bis 2. Juni
2007 zu ihrer Auftaktkonferenz in Istanbul. Dr. Margret
Johannsen widmete sich dem Thema „Substate-Actors
and Their Missiles as a Challenge to the Process of
Confidence-Building and to a Missiles Free Zone: The
Case of Hamas and its Sponsors”. In ihrem Referat
setzte sich Johannsen mit der Bedrohung Israels durch
den Beschuss mit Qassam-Raketen, der Begründung
des Raketenbeschusses im Rahmen der national-religiösen
Ideologie des bewaffneten Widerstandes und seiner
Instrumentalisierung im Kontext der innerpalästinensischen
Fraktionskämpfe auseinander. Eine Entwaffnung
der Hamas unter Zwang beurteilte Johannsen als wenig
aussichtsreich. Sie plädierte statt dessen für
die externe Unterstützung eines Transformationsprozesses,
in dem ein langfristiger Waffenstillstand und die
Integration der Milizen in die legitimen Sicherheitsstrukturen
den Boden für ein Wegverhandeln der Raketenarsenale
substaatlicher Akteure bereitet. In diesem Zusammenhang
maß Johannsen solchen Maßnahmen der entwicklungsorientierten
Zusammenarbeit, die der palästinensischen Regierung
ein gewisses Maß an Regierungshandeln ermöglichen
würden, große Bedeutung bei. Die Konferenz
in Istanbul wurde gefördert vom Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der Arbeitsstelle
Friedensforschung Bonn (AFB) und dem Verband der Unternehmer
und Geschäftsleute in der Türkei (TUSIAD).


17. Juni 2007
Friedensgutachten 2007 erschienen
Friedensgutachten
2007

12. Juni 2007
Expertenworkshop zu DDR
Am 6. Juni nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart an einem
Expertenseminar zum Thema „EU Contribution to
Disarmament, Demobilisation & Reintegration (DDR):
A Look
at Bosnia and Herzegowina“ teil. An der von
der Bundesregierung im Rahmen der EU-Präsidentschaft
organisierten Veranstaltung nahmen Fachleute von der
EU-Kommission, des Rates, der Bundeswehr, des Auswärtigen
Amtes, der UNO und aus NGO’s teil.

12. Juni 2007
Friedensgutachten
Am 14. Juni 2007 wird das diesjährige
Friedensgutachten der fünf Friedensforschungsinstitute
vor der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt.
Weitere Informationen zum Friedensgutachten 2007 unter:
www.friedensgutachten.de
Einladung

12. Juni 2007
Konferenz “The Way Ahead
for Transatlantic Cooperation? Addressing Global Challenges
under the German EU Presidency”, Berlin
Sybille Reinke de Buitrago nahm an der gemeinsamen
Konferenz von Women in International Security (WIIS)
und WIIS Deutschland vom 26.-27. April 2007 in der
Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
(DGAP) in Berlin teil. An der Konferenz “The
Way Ahead for Transatlantic Cooperation? Addressing
Global Challenges under the German EU Presidency”
nahmen über hundert Wissenschaftler, Praktiker
und Experten auf dem Gebiet der Sicherheit und Konfliktprävention
teil – die meisten davon Frauen. In verschiedenen
Panels wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten
im Ansatz auf beiden Seiten des Atlantiks für
globale Sicherheitsthemen, Instrumente und Lehren
diskutiert. 

12..Juni 2007
Gastaufenthalt am Center for
Strategic and International Studies, Washington, DC
Sybille Reinke de Buitrago verbrachte im Mai
2007 einen Forschungsaufenthalt als Gastwissenschaftlerin
am Center for Strategic and International Studies
in Washington, DC. Sie war dort im Transnational Threats
Project integriert und befasste sich vor allem mit
aktuellen Entwicklungen des internationalen Terrorismus
and der amerikanischen Politik dazu. Sie führte
auch Interviews mit Entscheidungsträgern im U.S.
Congress, im State Department, der Intelligence Community
und internationalen Sicherheitsexperten. Ihre Ergebnisse
werden bei CSIS publiziert. 

12. Juni 2007
Publikation
Aktuelles Positionspapier der Kommission "Europäische
Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" am IFSH.
"Auslandseinsätze der Bundeswehr: Viele Bedingungen
müssen erfüllt sein."
Dokument

23. Mai 2007
Afghanistan
Am Dienstag, den 22. Mai 2007 nahm Dr. Hans-Georg
Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS, an einer Diskussionsveranstaltung
NDR im Rahmen der Sendung „Redezeit“ teil.
Thema war die Zukunft des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan.
Weitere Diskussionspartner an der von Matthias Frank
moderierten Sendung waren Rainer Arnold, verteidigungspolitischer
Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und General a.D.
Dr.Klaus Reinhardt, ex-Kommandeur der KFOR-Truppen
im Kosovo.


21. Mai 2007
IFSH-Aktuell Nr.
66 erschienen
IFSH-Aktuell


21. Mai 2007
6. deutsch-chinesischer Sicherheitsdialog
in Beijing
Am 14. und 15. Mai 2007 fand der von der Internationalen
Abteilung des ZK der KPCh und der Friedrich-Ebert-Stiftung
vorbereitete 6. deutsch-chinesische Sicherheitsdialog
in Beijing statt. Zur Delegation deutscher Politiker
und Abgeordneter unter Leitung von Dr. Walter Kolbow,
Stv. Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag,
gehörte Prof. Dr. Hans J. Gießmann, der
bereits zum fünften Mal zu dieser wichtigsten
deutsch-chinesischen sicherheitspolitischen Konsultation
eingeladen wurde. In seinem Vortrag entwickelte er
Vorschläge zur künftigen Kooperation zwischen
der Europäischen Union und China. Während
seines Aufenthaltes in Beijing hielt Prof. Giessmann
Vorträge am Chinesischen Institut für gegenwärtige
Internationale Beziehungen (CICIR) über die China
Politik der EU und vor der Deutschen Kammer Beijing
über Einflussmöglichkeiten und Grenzen der
Regionalpolitik der EU in Nordostasien. Außerdem
wurden mit der chinesischen Abrüstungsbehörde
und der Renmin-Universität Gespräche zur
Entwicklung von Kooperationsprojekten geführt.


15. Mai 2007
EU-Engagement in Afrika
Am 10. Mai 2007 war Dr. Hans-Georg Ehrhart,
stellv. Leiter ZEUS am IFSH,
Gast im Gesprächskreis Afrika der SPD-Fraktion
des Deutschen
Bundestages. Er referierte über das Thema „Friedensmissionen
der EU in
Afrika“ und diskutierte anschließend mit
den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern über die Frage, wie der Aspekt der
Friedenskonsolidierung
künftig gestärkt werden könnte. Die
Sitzung wurde von MdB Hertha
Däubler-Gmelin geleitet.


14. Mai 2007
1. Vorbereitungstreffen für
die Überprüfungskonferenz des Nichverbreitungsvertrages
2010 in Wien
Vom 30.4-11.5. fand in Wien das 1. Vorbereitungstreffen
für die Überprüfungskonferenz des Nichverbreitungsvertrages
2010 statt. Götz Neuneck und Axel Schwanhäusser
nahmen an drei Panelpräsentationen während
des Treffens teil. Oliver Meier führte Gespräche
und Interviews am Rande der Konferenz. Die "Pugwash
Conferences on Science and World Affaires" und
das "International Network of Engineers and Scientists"
(INESAP) veranstalteten gemeinsam ein Panel "Space
Security - Impact on Nuclear Disarmament" und
INESAP und die Nuclear Peace Foundation zur "US
Nuclear Policy", an der Götz Neuneck mit
Vorträgen zur Weltraumbewafnung und zur Raketenabwehr
teilnahm.


14. Mai 2007
Carl Friedrich von Weizsäcker
gestorben
Das IFSH trauert um Carl Friedrich von Weizsäcker,
der nicht nur ein herausragender Physiker, Philosoph
und Gelehrter war, sondern auch als einer der Gründungsväter
der deutschen Friedensforschung bezeichnet werden
kann. Der Nachruf von Götz Neuneck, der mehrere
Jahre in Starnberg bei C.F von Weizsäcker zugebracht
hat und Martin Kalinowski, Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftungsprofessor
der Universität Hamburg, betont Weizsäckers
Hamburger Zeit (1957-1970) und seine in dieser Zeit
herausragenden Beiträge zur Kritik an der Abschreckung,
sowie zur Weltinnenpolitik und zur Kriegsverhütung.
Nachruf


9. Mai 2007
Konsenspapier der UNO zur
Reform von Sanktionen
Unter dem Vorsitz des ständigen Vertreter
der griechischen Regierung wurde vor kurzem im Sicherheitsrat
der Vereinten Nationen ein langwieriger Verhandlungsprozess
über ein Konsenspapier zur Reform von Sanktionen
zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Das Papier und
weitere Schritte wurden am 30. April in den VN in
New York im Rahmen eines Seminars diskutiert, an dem
Michael Brzoska als Berichterstatter teilnahm.


7. Mai 2007
Wissenschaftliches Symposium
„Die Europäische Union im 21. Jahrhundert“
und Buchpräsentation
Am 27. April veranstaltete das Institut für
Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster aus Anlass des 60. Geburtstages von Prof.
Dr. Dr. h.c. Reinhard Meyers (Prof. für Internationale
Beziehungen) ein Wissenschaftliches Symposium unter
dem Titel „Die Europäische Union im 21.
Jahrhundert“. Unter Moderation von Dr. Bernhard
Rinke (ZEUS) diskutierten Dr. Hans-Georg Ehrhart (stellv.
Leiter ZEUS), Prof. Dr. Dr. h.c. Wichard Woyke (Professor
für Europapolitik, Universität Münster),
Prof. Dr. Wilfried Loth (Professor für Neuere
und Neueste Geschichte, Universität Duisburg-Essen)
und Prof. Dr. Hajo Schmidt (Direktor des Instituts
Frieden und Demokratie der FernUniversität Hagen)
über die weltpolitische Rolle der Europäischen
Union im 21. Jahrhundert. In diesem Zusammenhang befasste
sich das Podium insbesondere mit der Frage nach der
Zukunft der außen- und sicherheitspolitischen
Abschnitte des Europäischen Verfassungsvertrags
und den friedenspolitischen Perspektiven der EU auf
ihrem Weg zu einer mehr und mehr operativ ausgerichteten
Außen- und Sicherheitspolitik.
Im Rahmen eines anschließenden Empfangs wurde
Prof. Meyers dann eine von Dr. Hans-Georg Ehrhart
und Dr. Bernhard Rinke mit herausgegebene Festschrift
unter dem Titel „Die Europäische Union
im 21. Jahrhundert. Theorie und Praxis europäischer
Außen-, Sicherheits- und Friedenspolitik“
(Wiesbaden 2007) überreicht. In diesem Band legen
ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis
profunde Analysen über die außen-, friedens-
und sicherheitspolitische Rolle der Europäischen
Union in der Welt vor. Dabei werden theoretische Fragen
des Friedensprojekts Europa ebenso behandelt wie konzeptionelle
und praktische Aspekte der Gemeinsamen Außen-
und Sicherheitspolitik, die Rolle der EU als globaler
Akteur kooperativen Friedens und die Herausforderungen
europäischer Integration.
Kontakt: Dr. Hans-Georg Ehrhart ( )
und Dr. Bernhard Rinke ( )


2. Mai 2007
Regionale Wahrnehmungen asiatischer
Mächte für globalen Wandel
“Regionale Wahrnehmungen asiatischer
Mächte für globalen Wandel” war der
Titel eines gemeinsam von der renommierten S. Rajaratnam
School of International Studies der Nanyang Technical
University und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro
Südostasien am 27. April in Singapur veranstalteten
politikorientierten Dialogs. Die erste Sitzung dieses
Workshops, über Chinas und Indiens Selbstwahrnehmung
und Rollen, wurde von Prof. Dr. Hans J. Giessmann
eingeleitet und moderiert.


25. April
2007
Hamburger Beiträge zur Friedensforschung
und Sicherheitspolitik #146 erschienen:
Detlef Bald / Hans-Günter Fröhling / Jürgen
Groß / Claus Frhr. v. Rosen (Hrsg.), Was ist
aus der Inneren Führung geworden? Zum hundertsten
Geburtstag Wolf Graf von Baudissins, April 2007.
Hamburger
Beiträge


23. April
2007
Arbeitssitzung der Bundeswehrkommission
Mit Fragen der Inneren Führung, insbesondere
im Einsatzfall, befasste sich auch die Kommission
„Europäische Sicherheit und Zukunft der
Bundeswehr“ am IFSH auf ihrer Arbeitssitzung
am selben Tag. Die aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern,
Politikern und Militärs zusammengesetzte Expertenkommission,
die seit ihrer Gründung im Jahre 1999 die Transformation
der deutschen Streitkräfte kritisch begleitet,
diskutierte unter Vorsitz von Prof. Brzoska die erste
Fassung eines gemeinsames Positionspapier, in dem
objektive und transparente Kriterien für Auslandseinsätze
der Bundeswehr formuliert und konkrete Empfehlungen
für eine in sich schlüssige politische Strategie
in den aktuellen Konfliktregionen ausgesprochen werden
sollen..


23. April
2007
Gedenkveranstaltung zum hundertsten
Geburtstag Wolf Graf von Baudissins
Am 8. Mai 2007 wäre der Gründungsdirektor
des IFSH, Generalleutnant a.D. Prof. Wolf Graf von
Baudissin, der „Vater“ der Inneren Führung
in der Bundeswehr, 100 Jahre alt geworden. Aus diesem
Anlass erschien in der Reihe „Hamburger Beiträge
zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik“
ein Themenheft unter dem Titel „Was ist aus
der Inneren Führung geworden?“, das von
seinen Herausgebern, den Mitgliedern der Forschungsgruppe
„Demokratisierung von Streitkräften (DemoS)“
am IFSH, am19. April präsentiert wurde.
Nach einer einleitenden Würdigung Baudissins
durch den Direktor des Instituts, Prof. Dr. Michael
Brzoska, stellte Dr. Jürgen Groß, der Leiter
der Forschungsgruppe, einige zentrale Befunde der
Autoren des Heftes vor. So etwa besitze die Innere
Führung auch ein halbes Jahrhundert nach ihrer
Einführung in die Bundeswehr noch immer nicht
den Stellenwert, der ihr ursprünglich nach den
Vorstellungen Baudissins eigentlich zukommen sollte.
Des Weiteren werde sie in den deutschen Streitkräften
nicht selten auf ein bloßes Führungs- und
Motivationskonzept reduziert; dabei sollte sie nach
ihrer Grundintention weitaus mehr, nämlich demokratische
Werte und Normen auch im Militär sichern.
Im Anschluss daran griffen die Mitglieder der Forschungsgruppe,
Dr. Detlef Bald, Oberstleutnant Dr. Hans-Günter
Fröhling sowie Prof. Dr. Claus Frhr. von Rosen
unter der Moderation von Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann
die Frage „Was ist aus der Inneren Führung
geworden?“ auf und diskutierten mit den zahlreichen
sachkundigen und engagierten Gästen .


11. April
2007
New Cold War History
Am 11. April 2007 hielt Dr. Bernd Stöver,
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Zeithistorische
Forschung und apl. Professor an der Universität
Potsdam, einen Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums
des IFSH. Das Thema des Vortrags lautete: „Der
Kalte Krieg als absoluter Krieg. Konturen einer New
Cold War History“. Anschließend diskutierte
er unter Moderation von Dr. Hans-Georg Ehrhart mit
den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des
IFSH.


11. April
2007
Jahresbericht 2006 liegt vor
Der Jahresbericht 2006 liegt vor. Vorbhaltlich
der Zustimmung des Kuratoriums des IFSH wird er im
Juli in Druck gehen. Eine elektronische Fassung des
Entwurfs ist aber bereits verfügbar unter
Jahresberichte


11. April
2007
Debatte um die neuen US-Raketenabwehrpläne
in Europa
An der Debatte um die neuen US-Raketenabwehrpläne
in Europa haben sich auch IFSH-Mitglieder beteiligt.
Götz Neuneck gab sowohl der Zeitung Cicero
(http://www.cicero.de/1725.php?ress_id=21&kol_id=10253)
als auch der Freien Presse in Chemnitz ein Interview.
Die Wissenschaftssendung Nano/3Sat berichtete über
ein Fachgespräch, das am 3. April 2007 im Magnus-Haus
der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin
zum Thema stattfand und bei dem Götz Neuneck
und Geoffrey Forden vom MIT/Science, Technology and
Global Security Working Group, z.Z. Gastwissenschaftler
bei IFAR, interviewt wurden. (http://www.3sat.de/SCRIPTS/print.php?url=/nano/astuecke/106713/index.html)
Die Berliner Zeitung und der Tagespiegel berichteten
ebenso darüber
wie der WDR.


04. April
2007
Geoffrey Forden vom Massachusetts
Institute of Technology (MIT) am IFSH
Am Mittwoch, den 4. April 2007 weilte Prof.
Geoffrey Forden vom Massachusetts Institute of Technology
(MIT) am IFSH. Neben Gesprächen mit Mitgliedern
von IFAR und dem Direktor des IFSH hielt er einen
Vortrag im Forschungskolloquium. Thema der Presentation
war: „How the World's Most Underdeveloped Nations
get the World's Most Dangerous Weapons”. Geoffrey
Forden war u.a. Leiter der multidisziplinären
Analyseabteilung von UNMOVIC im Irak, Fellow am Center
for International Security and Arms Control der Stanford
University, Analyst für strategische Waffen im
Congressional Budget Office und Professor an der Universität
Arizona.


02. April
2007
Bundesvorsitzender des Deutschen
Bundeswehrverbandes am IFSH
Am Mittwoch, den 21. März 2007 besuchten
Oberst i.G. Bernhard Gertz, Bundesvorsitzender des
Deutschen Bundeswehrverbandes, und Christian Singer,
Geschäftführer der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung,
das IFSH. Zunächst sprachen sie mit Prof. Dr.
Michael Brzoska, Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann,
Dr. Hans-Georg Ehrhart und OTL Dr. Armin Wagner aktuelle
Fragen der Bundeswehr. Danach hielt Oberst Gertz im
Forschungskolloquium einen Vortrag zum Thema „Auslandseinsätze
der Bundeswehr aus der Sicht des Deutschen Bundeswehrverbandes“
und diskutierte anschließend mit den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern sowie Gästen des IFSH.


26. März
2007
Nuklearisierung in Europa und
dem Vorderen Orient
Auf einem Internationalen Symposium über
"Nuklearisierung in Europa und dem Vorderen Orient
– Von Bedrohung zur präventivem Handeln",
veranstaltet von der Schweizer Sektion der Ärztinnen
und Ärzte für soziale Verantwortung (PSR)
/ Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)
vom 22. bis 25. März 2007 in Monte Verità,
Schweiz, hielt Dr. Margret Johannsen einen Vortrag
über "Mutual Distrust and threats: Is there
a chance for dialogue?". In ihrer Präsentation
stellte Johannsen fest, dass zweierlei Maß und
die Geringschätzung völkerrechtlicher Standards
einem verantwortungsvollen und produktiven Umgang
mit der nuklearen Proliferationsgefahr im Vorderen
Orient im Wege stehen. Sie plädierte für
einen umfassenden Ansatz, um die Blockaden aufzubrechen.
Danach sollten Verhandlungen über die Errichtung
einer nuklearwaffenfreien Zone im Vorderen Orient
und Verhandlungen über eine Lösung des regionalen
Kernkonflikts zwischen Israel und den Palästinensern
parallel geführt werden, um das vorherrschende
Denken in Kategorien des schlimmsten Falls zu überwinden.


26. März
2007
Perspektiven einer Koalitionsregierung
in den Palästinensischen Gebieten
Die Friedrich-Ebert-Stiftung/Internationale
Entwicklungszusammenarbeit – Referat Naher/Mittlerer
Osten und Nordafrika veranstaltete am 26. März
2007 in Berlin eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen
Mitgliedern der Fatah zu den Perspektiven einer Koalitionsregierung
in den Palästinensischen Gebieten. Azzam Al-Ahmad
(Stellvertretender Ministerpräsident), Dr. Sahar
Al-Qawasmy aus der Westbank (Mitglied im Palästinensischen
Legislativrat) und Majed Abu Schammalah (Generalsekretär
der Fatah-Führung im Gazastreifen und Mitglied
im Palästinensischen Legislativrat) referierten
über die Chance, die sich durch die Bildung einer
Regierung der nationalen Einheit für die Normalisierung
in den Palästinensischen Gebieten und die Wiederaufnahme
des seit sechs Jahren ruhenden Friedensprozesses ergibt.
Die Redner appellierten an die EU bzw. die Bundesregierung,
die Sanktionen gegen die palästinensische Regierung
aufzuheben. Sie betonten, dass die Einheitsregierung
in ihrer Plattform de facto die Forderungen erfüllt
habe, die das Nahost-Quartett zur Bedingung für
die Wiederaufnahme des Dialogs und der Finanzhilfen
für die palästinensische Regierung gemacht
habe. Die Podiumsdiskussion wurde von Dr. Margret
Johannsen moderiert.


15. März
2007
Botschafter a.D. Dr. Hans-Georg
Wieck am IFSH
Am 14. März 2007 weilte Botschafter a.D.
Dr. Hans-Georg Wieck am IFSH. Am Vormittag traf er
mit Prof. Dr. Michael Brzoska (Direktor), Dr. Frank
Evers (stellv. Leiter CORE), Dr. Hans-Georg Ehrhart
(stellv. Leiter ZEUS), Dr. Anna Kreikemeyer (CORE)
und OTL Dr. Armin Wagner (ZEUS) zu einem Gedankenaustausch
zusammen. Am Nachmittag hielt er im Rahmen des Forschungskolloquiums
einen Vortrag zum Thema „Der Transformationsprozess
in Belarus und die westliche Demokratieförderung“.
Dr. Wieck war Leiter Planungsstab im Verteidigungsministerium,
Botschafter in Teheran, Moskau und Neu Dehli, Vertreter
der Bundesrepublik bei der NATO, Präsident des
Bundesnachrichtendienstes sowie Leiter der OSZE-Beratergruppe
in Minsk.


9. März
2007
16. Forum Globale Fragen in Berlin
Das Auswärtige Amt und die Deutsche Stiftung
Friedensforschung veranstalteten am 5. und 6. März
2007 in Berlin das 16. Forum Globale Fragen. Das IFSH
war durch den wissenschaftlichen Direktor Prof. Dr.
Michael Brzoska und Dr. Götz Neuneck vertreten..
Michael Brzoska moderierte das Eröffnungspanel
zum Thema „Scheitert das Regime zur Nichtweiterverbreitung?“
mit Hans Blix (Stockholm), Patricia Lewis (UNIDIR/Genf),
Harald Müller (Frankfurt), Douglas Roche (Kanada)
und William Walker (St. Andrews). Götz Neuneck
referierte auf dem Panel „Droht ein Rüstungswettlauf
im All?“.
Vortrag
G. Neuneck


28. Februar
2007
Vortrag über Chinas Interessen
bei CIOR
Am 13. Februar 2007 war Bernt Berger (ZEUS/IFSH)
von der Konrad Adenauer Stiftung als Referent zu einer
Tagung der Interallied Confederation of Reserve Officers
(CIOR/NATO) im Schloss Eichholz, Wesseling geladen.
Er hielt einen Vortrag über Chinesische Interessen
und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für
die Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik.
In der anschließenden Diskussion beantwortete
er Fragen zu einem breiten Themenspektrum wie Chinas
Afrika- und Zentralasienpolitik, Menschenrechte, Taiwan,
Chinas militärische Ambitionen und die innere
politische Entwicklung.


26. Februar
2007
Internationaler Expertenworkshop
des IFSH und des ithf
Am Samstag, den 24. Februar 2007 veranstalteten
das IFSH und das Institut für Theologie und Frieden
(ithf) einen international besetzten Expertenworkshop
zum Thema “Befriedung von außen? Ethische
Reflexionen eines strittigen politisch-militärischen
Konzeptes am Beispiel des Kongo“. Im Mittelpunkt
stand die Frage, ob das Interventionskonzept von UNO
und EU in der Demokratischen Republik Kongo ethisch
gerechtfertigt ist. Waren die handelnden Akteure dazu
legitimiert? Waren ihre Ziele und die eingesetzten
Mittel gerechtfertigt? Diesen Fragen wurde in vier
Schritten nachgegangen.
Zunächst stand die Konfliktanalyse im Zentrum
des Interesses. Welchen Ursprung hat der Konflikt?
Welche kongolesischen Konfliktparteien sind involviert?
Welche Ziele verfolgen sie? Wie sind die Interessen
und Ziele der Nachbarstaaten? Wie ist die Akteurskonstellation
vor Ort einzuschätzen? Wie die Konfliktdynamik?
Diese Fragen wurden im ersten, vom Direktor des ithf,
Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven geleiteten Panel behandelt.
Panelisten waren der Afrikaexperte der taz, Dominic
Johnson, und Quentin Laurent, Experte für die
Region der Großen Seen im französischen
Außenministerium und Politischer Berater des
Force Commanders der EUFOR RD Congo.
Im zweiten Schritt wurden die Befriedungskonzepte
von UNO und EU bzw. die Rolle der UN-Blauhelmtruppen
MONUC sowie der EUFOR RD Congo analysiert. Warum engagieren
sich EU und UNO? Welche Ziele verfolgen diese Kollektivakteure
mit welchen Mitteln? Wie sind die offenen und verdeckten
Interessenlagen der Individualakteure? In welcher
Weise sind die unmittelbar am Konflikt militärisch
Beteiligten in diesen Befriedungsprozess einbezogen?
Welche Ethik der Befriedung von außen trägt
das Konzept ex- und implizit? Diese Fragen behandelte
das vom Direktor des IFSH, Prof. Dr. Michael Brzoska,
geleitete nächste Panel. Das Befriedungskonzept
der EU untersuchte Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv.
Leiter des Zentrum für EUropäische Friedens-
und Sicherheitsstudien am IFSH, während die MONUC-Aktivitäten
von Ingo Badoreck LL.M., Leiter des Referats für
West- und Zentralafrika beim Afrika-Verein und vorher
Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kinshasa
sowie Mitarbeiter in der politischen Abteilung der
Friedensmission MONUC, beleuchtet wurden.
Im dritten Schritt wurde das nun erschlossene Befriedungskonzept
einer ethischen Kritik ausgesetzt. Wie ist das Engagement
rechtsethisch zu beurteilen? Welche Kriterien können
angelegt werden? Stehen nicht wieder die nationalen
Interessen der Staaten im Vordergrund? Welchen Stellenwert
haben die unter dem Konflikt unmittelbar leidenden
Menschen? Diese Problematik wurde während des
dritten, vom stellv. Direktor des ithf, Prof. Dr.
Gerhard Beestermöller, moderierten Panels erörtert.
Dr. Wolfgang Lienemann, Professor für Ethik an
der Christkatholischen und Evangelischen Theologischen
Fakultät der Universität Bern, referierte
über die rechtsethische Problematik, während
der kongolesische Prof. Dr. Paulin Manwelo von der
Katholischen Universität Ostafrikas und Direktor
des Instituts für Friedensforschung und Internationale
Beziehungen, Nairobi, über den Zusammenhang von
jus ad interventum, jus in intervento und jus post
interventum vortrug.
In einem letzten Schritt erfolgte eine realpolitische
Hinterfragung des Befriedungskonzeptes. Ist das Konzept
nicht zu stark ethisch unterlegt? Wird nicht eine
der Realität unangemessene Interessenfreiheit
unterstellt? Erfasst das Konzept überhaupt angemessen
die Realitäten Afrikas und die wahren Motive
der externen Akteure? Diese Realpolitische Analyse
wurde geleistet durch Prof. Dr. Peter Schmidt von
der Stiftung Wissenschaft und Politik und von Botschafter
Dr. Albrecht Conze, ehemaliger stellv. Direktor der
UNO-Mission MONUC. Das Panel wurde geleitet von Prof.
Dr. Stefan Brüne von der Universität Hamburg.
Weitere Teilnehmer der Expertentagung waren Prof.
Dr. Franz-Josef Bormann (Universität Paderborn),
Dr. Matthias Gillner (Führungsakademie der Bundeswehr),
Prof. Dr. Rolf Hofmeier (ehem. Direktor des Afrika-Instituts
und Wahlbeobachter im Kongo), Oberst a.D. Ludwig Jacob
(ithf), Prof. Dr. Daniel Philpott (Wissenschaftskolleg
Berlin/University of Notre Dame), OTL i.G. Johannes
Rudolf (Berater des stellv. Force Commanders EUFOR
RD Congo), Prof. Dr. Hajo Schmidt (Universität
Hagen), Frauke Seidensticker (stellv. Direktorin des
Deutschen Instituts für Menschenrechte) und Prof.
Dr. Michael Staack (Helmut Schmidt Universität
der Bundeswehr).
Verantwortlich für das Veranstaltungskonzept
und die fachliche Durchführung waren PD Dr. Heinz-Gerhard
Justenhoven (ithf), Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH)
und Prof. Dr. Stephan Brüne (Universität
Hamburg). Die Ergebnisse der Tagung werden in der
Vierteljahresschrift Sicherheit und Frieden (S+F)
in Heft 3/2007 und in einem Tagungsband publiziert.


26. Februar
2007
EU-Migrationspolitik
Am 21. Februar 2007 weilte Frau Dr. Ulrike
Borchardt vom Seminar für Politische Wissenschaften
der Universität Hamburg am IFSH. Sie stellte
im Forschungskolloquium ein Projekt zum Thema "Migrations-
und Flüchtlingspolitik der EU im Spannungsfeld
von Sicherheit, ökonomischer Notwendigkeit und
Menschenrechten - (Mögliche) Konsequenzen der
Bildung eines Cordon Sanitaire an den Außengrenzen
der EU am Beispiel Marokkos" zur Diskussion.


21. Februar
2007
Am 19. Februar erhielt das IFSH Besuch von einer
Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 21
Ländern an einem Kursus der Friedrich-Naumann-Stifung
zum Thema Konflitprävention und Konfliktmanagement.
Michael Brzoska berichtete über die Arbeit des
Institutes und Bernhard Rinke hielt ein Referat zu
Thema Europäische Union als Konfliktmanager.


19. Februar
2007
IFSH-Aktuell Nr.
65 erschienen
IFSH-Aktuell


5. Februar
2007
Fünfter Shanghai
Workshop on Global Governance
Vom 23. bis 24. Januar 2007 nahmen Prof. Hans J.
Gießmann (ZEUS/IFSH) und Bernt Berger (ZEUS/IFSH)
am fünften Shanghaier Workshop on Global Governance
mit dem Titel "Current Situation and Future Prospects
of Asia-Europe Security Cooperation" teil. Die
Veranstaltung wurde gemeinsam vom Shanghai Institute
for International Studies (SIIS) und der Friedrich-Ebert-Stiftung
veranstaltet. Bernt Berger hatte im Vorfelde an der
inhaltlichen Gestaltung mitgewirkt. Prof. Gießmann
referierte über die Rolle der NATO in der regionalen
Sicherheitsarchitektur Europas. Bernt Berger hielt
einen Vortrag über Aspekte und Grenzen chinesisch-europäischer
Sicherheitskooperation. Der Workshop deckte ein weites
Spektrum an Themen und Perspektiven ab, die Grundlage
für eine offene und intensive Diskussion waren.
Am 25. Januar leitete Bernt Berger zusammen mit Dr.
Zhang Tiejun (SIIS) im Kontext eines gemeinsamen Buchprojektes
einen Workshop. Die Veranstaltung bot Raum für
Diskussionen über die einzelnen Beiträge
und diente aufgrund ihres informellen Charakters zur
Intensivierung von Kontakten unter den Autoren. Am
26. Januar traf Bernt Berger Vertreter des Shanghai
Institute for European Studies (SIES). Bei dem Treffen
wurden gegenwärtige Themen der EU-chinesischen
Beziehungen diskutiert und die künftige Zusammenarbeit
geplant.


31. Januar
2007
7. Rahmenforschungsprogramm
Am 31. Januar 2007 besuchte Frau Angela Schindler-Daniels
vom German Aerospace Center das IFSH. Sie ist verantwortlich
für den Bereich „Citizens and Governance
in the Knowledge-based Society“. Frau Schindler-Daniels
stellte im Forschungskolloquium die Fördermöglichkeiten
für Sozialwissenschaftler im 7. Rahmenforschungsprogramm
der Europäischen Union vor und beantwortete anschließend
Fragen der Zuhörer.


30. Januar
2007
Das Zentrum für
OSZE-Forschung am IFSH (CORE) veranstaltet vom 9.-11.
Februar 2007 einen transatlantischen Workshop zum
Thema "Dilemmata der Demokratieförderung
in Zentralasien."
"Europäische und US-amerikanische Erfahrungen
und Perspektiven"
Seit Mitte der 1990er Jahre, insbesondere aber seit
dem 11. September 2001 bemühen sich staatliche
und nichtstaatliche Akteure aus den USA und europäischen
Ländern um Demokratieförderung in den fünf
zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Kirgistan,
Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.
Zentralasien ist eine besonders schwierige Region
hinsichtlich der Förderung von Demokratie und
Menschenrechten. In den zentralasiatischen Staaten,
die nicht auf eine demokratische Geschichte zurückblicken,
sind traditionelle Herrschaftsformen mit dem Erbe
von 70 Jahren Sowjetherrschaft zu bestenfalls semi-autoritären
und schlimmstenfalls diktatorischen Regimen verschmolzen.
Hinzu kommt eine hochkomplizierte außenpolitische
Lage, in der Macht-, Stabilitäts- und Rohstoffinteressen
Russlands, Chinas, Japans und westlicher Staaten z.T.
miteinander konkurrieren.
Die Mittel für die Demokratieförderung
in Zentralasien kommen etwa zur Hälfte aus den
USA, wobei sich öffentliche und private Geber
die Waage halten, die andere Hälfte stammt aus
– vorwiegend öffentlichen –
europäischen Quellen.
Der Workshop wird sich mit der Demokratieförderung
vor dem Hintergrund der komplexen inneren Strukturen
und Außenbeziehungen der Region, den Lehren
aus zehn Jahren Demokratieförderung und den unterschiedlichen
US-amerikanischen und europäischen Ansätzen
gegenüber den fünf zentralasiatischen
Ländern befassen und versuchen, einen gemeinsamen
Standpunkt für eine tragfähige und umsetzbare
Demokratisierungsstrategie für Zentralasien zu
finden. Der Arbeit der Organisation für Sicherheit
und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) als führende
Organisation für Wahlunterstützung und -beobachtung
in der euro-atlantischen und zentralasiatischen Region
gilt dabei besondere Beachtung.
Unter den rund 25 hochrangigen Teilnehmerinnen und
Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis sind sowohl
Fachleute für Demokratieförderung als
auch Regionalexpertinnen und -experten vertreten.
Knapp die Hälfte der Gäste kommt aus den
USA, die anderen Teilnehmer aus Deutschland, Großbritannien
und Russland.


24. Januar
2007
China führt
einen Anti-Satellitentest durch
Am 11. Januar 2007 hat China mit einer ballistischen
Rakete vom Boden
aus einen ausgedienten chinesischen Wettersatelliten
abgeschossen. Damit
gehört das Reich der Mitte neben den Vereinigten
Staaten und Russland zu
den Raumfahrtnationen, die in der Lage sind, Satelliten
im All zu
zerstören.
Wenn keine völkerrechtlichen Regelungen vereinbart
werden, droht ein
kostenintensiver und gefährlicher Rüstungswettlauf
auch im Weltraum.
Die Studie von André Rothkirch und Götz
Neuneck "Weltraumbewaffnung und präventive
Rüstungskontrolle", die im letzten Jahr
im Rahmen der
Forschungsberichte der DSF erschienen ist, beschreibt
den Hintergrund
der augenblicklichen Entwicklungen im Weltraum und
macht konkrete
Rüstungskontrollvorschläge.
http://www.ifsh.de/pdf/aktuelles/DSF_Space%20final_Endfassung_acro5.pdf
Das IFAR-Workingpaper aus dem Jahr 2005 schildert
den technischen Hintergrund
http://www.ifsh.de/IFAR/pdf/wp10.pdf


22. Januar
2007
Afghanistan
Am 17. Januar 2007 hielt Florian Kühn, M.A.,
MPS, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Helmut
Schmidt Universität der Bundeswehr, im Rahmen
Forschungskolloquiums des IFSH einen Vortrag über
„Afghanistan als internationale Herausforderung“.
Anschließend diskutierten die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer die Thesen des Referenten und die aktuelle
Lage in Afghanistan. Die Sitzung wurde von Dr. Hans-Georg
Ehrhart moderiert.

22. Januar
2007
Europaschule Hamm
am IFSH
Am 16. Januar 2007 besuchten Schülerinnen und
Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums Hamm –
Die Europaschule in Hamburg – das IFSH. Sie
diskutierten mit Dr. Hans-Georg Ehrhart im Rahmen
ihrer Projektwoche „Die EU im Jahr 2020“
außen- und sicherheitspolitische Probleme und
Perspektiven der Europäischen Union.

07. Januar
2007
Frühwarnung
und Human Security
Am 4. Januar 2007 weilt Dr. Albrecht Schnabel, Senior
Research Fellow an der schweizerischen Friedensstiftung
Swisspeace am IFSH. Er informierte zunächst die
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der AG Wirkungsforschung
über das Frühwarnsystem FAST. Am Nachmittag
hielt er einen Vortrag im Forschungskolloquium zum
Thema „Operationalizing Human Security“.

18. Dezember
2006
Podiumsdiskussion
„Iran and its nuclear ambitions: What are the
options? What is at stake?“ der Böll-Stiftung
Die Heinrich Böll Stiftung führte in Brüssel
am 5. Dezember 06 eine Podiumsdiskussion mit dem Titel:
„Iran and its nuclear ambitions: What are the
options? What is at stake?“ durch. Nach einem
Grußwort von Rolf Fücks diskutierten zwei
Panels die politischen Optionen für die EU und
die USA, sowie die regionalen Konsequenzen. Neben
Götz Neuneck, der das IFSH vertrat, waren u.a.
auf dem Podium George Perkovich (Carnegie Endowment),
Bruno Dupré (Europäische Kommission),
Nasser Hadian (Teheran), Tim Guldimann (Schweiz) und
Ephraim Kam (Tel Aviv) vertreten.


18. Dezember
2006
Pugwash-Seminar
zur Rüstungskontrolle
Die deutsche Pugwash-Gruppe veranstaltete in Zusammenarbeit
mit den IFSH am Mittwoch, den 20. November 2006 in
der Landesvertretung Hamburg ein eintägiges Seminar
zur Rüs-tungskontrolle. Thema der englischsprachigen
Veranstaltung war „Security, Disarmament and
Arms Control after the northkorean Nuclear Test“.
Nach einem Grußwort von Götz Neuneck und
Michael Brzoska erläuterte der Pugwash-Generalsekretär
Paolo Cotta-Ramusino die Agenda der Pugwash Conferences
on Science and World Affairs. Prof. John Finney aus
Lon-don erläuterte die Vorgeschichte und Inhalte
der „Nuclear Awareness Campaign“ der briti-schen
NGOs, bei der es darum geht, der Öffentlichkeit
die Gefahren von Nuklearwaffen vor Augen zu führen.
Während sich das erste Panel (Tuche/Alexander
Nikitin/Oliver Mei-er/Rüdiger Lüdeking)
mit der amerikanischen, russischen und europäischen
Nonproliferati-onspolitik beschäftigte, war der
Mittlere Osten der Schwerpunkt des Frühnachmittags
(Cotta-Ramusino/Kady Said/Margret Johannsen). Die
Veranstaltung wurde mit Vorträgen von Frank van
Hippel und Herbert Wulf zur „Nordkorea-Problematik“
abgeschlossen. Die Veranstaltung war gut besucht.


18. Dezember
2006
Seminar „Zur
Rolle von Massenvernichtungswaffen“
Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)
organisiert in der Schlossanlage Nieder-schönhausen
in Berlin am 21. und 22. November 2006 ein Seminar
„Zur Rolle von Massen-vernichtungswaffen“,
an dem Götz Neuneck teilnahm. Sein Vortragsthema
war die „Bedeu-tung von Nuklearwaffen in der
Sicherheitsstrategie Indiens und Pakistans“.
Der Leiter der Akademie, Rudolf Adam, bedankte sich
in einem Schreiben explizit für die Teilnahme
und Expertise zur nuklearen Nichtverbreitung.


13. Dezember
2006
IFSH-Aktuell Nr.
64 erschienen
IFSH-Aktuell


11 . Dezember
2006
Hans-Georg Ehrhart, Die EU und
die NATO, in: Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels (Hrsg.),
Jahrbuch der Europäischen Integration 2006, Baden-Baden
2007, S. 469-474.
Der Artikel bietet eine Analyse der Beziehungen zwischen
der EU und der NATO auf politisch-strategischer und
operativer Ebene.


11 . Dezember
2006
Sommerkriege 2006
Auf dem 13. International Jahreskongress der Deutschen
Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) vom 30.
November bis 2. Dezember 2006 in Hamburg referierte
Dr. Margret Johannsen auf dem von ihr und Dr. Sabine
Hofmann (Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients
der Freien Universität Berlin) organisierten
Panel „Israel und Palästina 2006 –
Neue Regierungen, neue Politiken?“ über
das Thema „Sommerkriege 2006. Asymmetrische
Kriege und Zuteilung von Legitimität in der Staatengemeinschaft“.


4 . Dezember
2006
Hamburger Informationen zu Friedensforschung und
Sicherheitspolitik Nr. 41 erschienen
Hans-Georg Ehrhart:
Nichts wie weg? Zum Ende des EU-Militäreinsatzes
im Kongo
Hamburger
Informationen


4 . Dezember
2006
Sudankrise im Fokus
Am Mittwoch, den 29. November 2006 stand die Krise
im Sudan im Fokus des Forschungskolloquiums des IFSH.
Oberstleutnant Manfred Ertl, Dozent für Sicherheitspolitik
an der Führungsakademie der Bundeswehr, langjähriger
Mitarbeiter im Department of Peacekeeping Operations
der Vereinten Nationen und dort zuständig für
den Blauhelmeinsatz im Sudan, referierte über
Hintergründe, Planung, Ablauf und Lage des internationalen
Engagements im Südsudan und in Dafur. Die Sitzung
wurde von Dr. Hans-Georg Ehrhart moderiert.


29 . November
2006
Öffnungszeiten der Bibliothek
zwischen Weihnachten und Neujahr
Zwischen Weihnachten und Neujahr (27. - 29.12.2006)
bleibt die IFSH-Bibliothek geschlossen.


27 . November
2006
Hamburger Beitrag zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Nr. 144 erschienen:
Hans J. Gießmann / Patricia
Schneider (Hrsg.):
Reformen zur Friedenskonsolidierung
Forschungen im Akademischen Netzwerk Südosteuropa
2004/2005
Hamburger
Beiträge


27 . November
2006
Demokratisierungshilfe und Entwicklung
Am 22.11.2006 weilte Dr. Augustine Magolowondo, Programme
Officer des „GTZ-Forum for Dialogue and Peace“
in Malawie am IFSH. Er hielt im Forschungskolloquium
einen Vortrag zum Thema „Democratisation Aid
as a Challenge for Development Cooperation“.
Herr Magolowando hat an der Universität Bochum
seinen Master in Development Management und seine
Promotion absolviert.


21 . November
2006
IFAR-WORKING PAPER 10 erschienen:
Götz Neuneck / André
Rothkirch:
Weltraumbewaffnung und präventive Rüstungskontrolle
IFAR-Working Papers


20. November
2006
Konflikt ohne Ende?
Am 18. November 2006 fand in Kiel eine Tagung unter
dem Titel "Israel-Palästina - Ein Konflikt
ohne Ende?" statt. Die Tagung im Rahmen der Reihe
"Kulturwochen Nahost - peace of art" wurde
veranstaltet vom Flüchtlingsrat, der Heinrich-Böll-Stiftung,
der Landeszentrale für politische Bildung und
dem Landesbeauftragten für Flüchtlings-,
Asyl- und Zuwanderungsfragen. In einem "Trialog
der Dissidenten" referierten und diskutierten
der palästinensische Journalist Hakam Abdel-Hadi,
der israelische Historiker Prof. Moshe Zuckermann
und der deutsche Völkerrechtler Prof. Norman
Paech. Dr. Margret Johannsen moderierte die Diskussion
und das abschließende Podiumsgespräch "'Land
gegen Frieden oder Konflikt ohne Ende?' - Zukunftsmodelle
für Israel und Palästina".

20. November
2006
"International Defence Finance
and Economics Seminar" vom 13-15 November in
Delhi
Die indische Regierung veranstaltete das erste "International
Defence Finance and Economics Seminar" vom 13-15
November in Delhi (see www.isdefeindia.com).
Unter den Rednern waren drei indische Minister. Teilnehmer
waren international Fachleute, Regierungsvertreter
und Militärs aus 26 Ländern. Michael Brzoska
präsentierte in Papier zum Thema "Trends
in Global Military and Civilian Research and Development
(R&D) and their Changing Interface" und
nahm an der abschliessenden Podiumsdiskussion teil.

20. November
2006
EUFOR RD Congo Shift Director
am IFSH
Am 15. November 2006 war Fregattenkapitän Frank
Reininghaus, Shift Director im Joint Operation Center
des EU Hauptquartiers in Potsdam als Gast am IFSH.
Er referierte im Forschungskolloquium über die
Lage in der Demokratischen Republik Kongo und über
den Einsatz der EU-Friedenstruppe. Anschließend
diskutierte er mit den Mitarbeitern und Gästen
über den Einsatz der EUFOR RD Congo.

13. November
2006
Michael Brzoska nahm am 8.11. an der von der Deutsche
Gesellschaft für Osteuropakunde und der Friedrich-Naumann-Stiftung
organisierten Tagung „Russland und der Westen:
Zukunftsfragen der Internationalen Beziehungen“
teil. Zusammen mit dem IFSH-Kooperationspartner Andrej
Zagorski vom MGIMO in Moskau bestritt er ein Panel
zum Thema „Militär und Sicherheit“.

8. November
2006
Trialog in Beijing
Vom 1. bis 4. November 2006 nahm Bernt Berger (ZEUS/IFSH)
an einem trilateralen Forum zwischen EU, USA und China
teil. Die Veranstaltung mit dem Titel „The new
strategic triangle“ wurde von der Konrad Adenauer
Stiftung, dem Atlantic Council, dem Chinese Institute
for Contemporary International Relations (CICIR) und
dem European Policy Centre (EPC) getragen. Auf der
prominent besetzten Veranstaltung trug Bernt Berger
über Möglichkeiten und Hindernisse der künftigen
Zusammenarbeit in der Gestaltung von Globalisierung
vor. Neben dem Dialog standen Gespräche im Außenministerium,
an der Militärakademie und am CICIR auf dem Programm.

8. November
2006
Think Tank Dialog
in Brüssel
Vom 9. bis 10. Oktober 2006 nahm Bernt Berger (ZEUS/IFSH)
an einem europäisch-chinesischen Dialog zwischen
Think Tanks am Brüsseler European Policy Centre
(EPC) teil. Er referierte auf einem Panel zu wechselseitigen
Wahrnehmungen über die Problematik falscher Erwartungen
im europäisch-chinesischen Verhältnis.

6. November
2006
Nordkoreanische
Fellows zu Gast an IFSH
Vom 16.10. –21.10. hatte das IFSH zwei nordkoreanische
Fellows zu
Gast. Mr. Ri Tong II und Mr. Kim Won Myong, beide
Mitarbeiter des
Außenministeriums, hielten sich im Rahmen eines
vom
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP)
organisierten
Fellowshipprogramms in Hamburg auf. Sie führten
Gespräche mit Mitarbeitern des IFSH zu grundlegenden
und aktuellen sicherheitspolitischen Fragen. Außerdem
referierten sie in
einem Kolloquium über regionale Sicherheit aus
Sicht der
nordkoreanischen Regierung.

1.November
2006
Schulpfarrer-Lehrgang
2006 im IFSH
Am 25. Oktober 2005 besuchte der Schulpfarrer-Lehrgang
2006 der Evangelischen Militärseelsorge das IFSH.
25 Militärdekane und Militärpfarrer informierten sich
unter Leitung von Frau Sabine Griese, Fachreferentin
am Evangelischen Kirchenamts über die Arbeit des Instituts.
Nach einem Überblick über die Strukturen und die inhaltlichen
Schwerpunkte des IFSH durch den wissenschaftlichen
Direktor, Prof. Dr. Michael Brzoska, referierte Dr.
Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS, über die
Lage im Kongo und den dortigen Militäreinsatz der
EU.

25. Oktober
2006
Mitrovica als Kernproblem
des Kosovo
Am 25.10.2006 hielt Dr. Nexhmedia Spahiu, Gastfellow
am IFSH, einen Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums
über die Lage der geteilten Stadt Mitrovica und
deren zentrale Bedeutung für den künftigen
Status des Kosovo. Dr. Spahiu lehrt an der Universitäten
Prishtina. Er ist Besitzer von Radio Mitrovica und
TV-Mitrovica.


23. Oktober
2006
Expertenworkshop
in Berlin
Am 20. Oktober 2006 fand in der Julius-Leber-Kaserne
in Berlin ein internationaler Expertenworkshop zum
Thema „Sicherheitssektorreform auf dem Westlichen
Balkan“ statt. Die Veranstaltung wurde vom Institut
für Europäische Politik und dem Zentrum
für Transformation der Bundeswehr veranstaltet.
Das IFSH war durch Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv.
Leiter ZEUS vertreten.


23. Oktober
2006
Forschungsbericht
Nr. 6 „Weltraumbewaffnung und präventive
Rüstungskontrolle“ von Götz Neuneck
und André Rothkirch veröffentlicht
Am 31. August 2006 unterzeichnete US-Präsident
eine neue Weltraumdoktrin, in der „die Handlungsfreiheit
für die USA im Weltraum als ebenso wichtig bezeichnet
wird wie ihre Macht in der Luft und auf See“
und in der jegliche Rüstungskontrolle abgelehnt
wird. Mit dem Themenkomplex der Weltraumbewaffnung
beschäftigte sich der von der Deutschen Stiftung
Friedenforschung soeben veröffentlichte Forschungsbericht
Nr. 6 „Weltraumbewaffnung und präventive
Rüstungskontrolle“ von Götz Neuneck
und André Rothkirch. Die Studie analysiert
diverse Technologien und Szenarien, die für Angriffe
in Weltraum geeignet sind und diskutiert verschiedene
Vertrauensbildende Maßnahmen, die Rüstungskontrolle
fü den Weltraum stärken können. Die
Studie fußt auf dem IFAR-Working-Paper 10 vom
Januar 2005 mit dem gleichen Titel, das zusätzlich
diverse technische Details und Tabellen beinhaltet.
Forschungsbericht


18. Oktober
2006
Oliver Meier:
The US-India Nuclear Deal: The End of Universal Non-Proliferation
Efforts?
Artikel
In: Internationale Politik und Gesellschaft: Inhalt
- Heft 4/2006


18. Oktober
2006
Michael Brzoska
/ Götz Neuneck:
Verhandlungen und andere Optionen im Atomstreit mit
dem Iran
Artikel
In: Internationale Politik und Gesellschaft: Inhalt
- Heft 4/2006


18. Oktober
2006
Atomwaffentest in
Nordkorea
Der Atomwaffentest in Nordkorea hat diverse Medienanfragen
an das IFSH veranlasst.
Hans-Joachim Gießmann wurde insbesondere zu
den politischen Implikationen in Südostasien
befragt, während Götz Neuneck zu den technischen
Einzelheiten Stellung nahm.
Diverse Meldungen und Kurzinterviews von H.-J. Gießmann
sind zu finden in der Financial Times und im Handelsblatt,
(Siehe Artikel)
Ein längeres Interview von G. Neuneck ist in
Netzeitung.de vom 11. Oktober 2006 veröffentlicht.
(Interview)
Weitere Meldungen erschienen in Welt, Stern Shortnews,
Berliner Zeitung, Tagesspiegel und El Globo.


16. Oktober
2006
Am 6. Oktober 2006 nahm Dipl.-Pol. Regina
Heller an einem Doktoranden-Workshop mit dem Titel
"Are European preferences shared by others? The
Fate of European Norms in a Globalized World"
teil, der vom Centre d'Etudes et de Recherches Internationales
der Science Politique in Paris durchgeführt wurde.
Regina Heller präsentierte ihr Projekt "Norm
Socialization in Russia -- Opportunities and Limits
for EU Human Rights Policy vis-à-vis the Russian
Federation." Der Workshop war Teil einer Serie
von Veranstaltungen, die im Rahmen des EU-finanzierten
GARNET FP 6 Network of Exellence zur Rolle der EU
in der Weltpolitik organisiert werden.


10. Oktober
2006
IFSH-Aktuell Nr.
63 erschienen
IFSH-Aktuell


05. Oktober
2006
Vortrag von Dr.
Robert van der Zwaan
Am 5. Oktober 2006 hielt Dr. Robert van der Zwaan
im Rahmen des von Dr. Hans-Georg Ehrhart geleiteten
Forschungskolloquiums einen Vortrag zum Thema „The
Prospects for Nuclear Energy im Europe“. Dr.
van der Zwaan ist Physiker und Ökonom und arbeitet
am „Energy Research Centre of the Netherlands“
in Amsterdam. Ausgehend von der Notwendigkeit Strategien
gegen den Klimawandel zu entwickeln, wurde die energie-
und klimapolitische Rolle der Nuklearenergie erörtert.


02. Oktober
2006
2. Europäischer
Sicherheitskongress in Innsbruck
Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2006 fand in
Innsbruck der Zweite Europäische Sicherheitskongress
statt. Leitthema der Veranstaltung war „Sicherheit
in eine Ära der Transformation. Politik, Management
und Forschung“. Die von der Stiftungsprofessur
für Europäische Sicherheitspolitik unter
Leitung von Prof. Dr. Alexander Siedschlag organisierte
Veranstaltung befasste sich im Rahmen von Panels,
Key Note Speeches und Arbeitsgruppen mit Fragen der
Sicherheitspolitik, des Sicherheitsmanagements und
der Sicherheitsforschung. Das IFSH wurde durch Dr.
Hans-Georg Ehrhart vertreten, der zum Thema „Vom
umfassenden Sicherheitsbegriff zu nachhaltiger Sicherheitspolitik?
Plädoyer für eine „Security Governance-Forschung“
vortrug.


02. Oktober
2006
Expertentagung der
DGVN
Am 28.9.2006 fand in Berlin eine von der Deutschen
Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)
gemeinsam mit der Universität Kiel veranstaltete
Expertentagung zum Thema „Die ESVP in den Vereinten
Nationen: Konzepte und Verbesserungsmöglichkeiten
statt. In fünf Panels diskutierten Experten aus
Wissenschaft, Ministerialbürokratie, Politik,
NGO’s und Internationalen Organisationen rechtliche,
politische und institutionelle Aspekte der Zusammenarbeit
zwischen VN und EU. Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv.
Leiter ZEUS, leistete einen Beitrag zum Thema „Das
Fallbeispiel EUFOR RD Kongo“.


27. September
2006
Vortrag von Ivan
Barabaric zu Bosnsien-Herzegowina
Am 27. September 2006 weilte Ivan Barbaric am IFSH.
Er hielt im Rahmen des Forschungskolloquiums einen
Vortrag zum Thema „Institution Building in Bosnia
and Hercegowina anf the Role of the International
Community“ und diskutierte anschließend
mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH.
Herr Barbaric ist Präsident der Alumni Association
of the Centre for Interdisciplinary Postgraduate Studies
(ACIPS), Mitglied des Verhandlungsteams von Bossnien-Hezegowina
für ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen
mit der EU und lehrt in Sarajewo.


27. September
2006
2. Parlamentarische
Abend der Deutschen Stiftung Friedensforschung
Der 2. Parlamentarische Abend der Deutschen Stiftung
Friedensforschung (DSF) in Berlin am 21. September
war einer Bilanz der deutschen Beteiligung an Friedensmissionen
gewidmet. Das Podiumsgespräch, an dem Michael
Brzoska als einer der Diskutanten teilnahm, wurde
von Theo Sommer, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen
Beirats der DSF geleitet. Die zahlreich anwesenden
Parlamentarier waren vor allen an Einschätzungen
aus der Wissenschaft zur Bedeutung der Auslandseinsätze
der Bundeswehr für Friedenswahrung und Friedenskonsolidierung
interessiert.


25. September
2006
Neuerscheinung:
Margret Johannsen, Der Nahostkonflikt
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften,
2006, 150 S., ISBN 3-531-15243-2


25. September
2006
Oliver Meier / Götz
Neuneck:
Der Atomdeal zwischen Indien und den Vereinigten Staaten:
Nukleare Nichtverbreitung am Scheideweg
(Hamburger Informationen zur Friedensforschung und
Sicherheitspolitik Nr. 40)
» Hamburger
Informationen


25. September
2006
Reform des Sicherheitssektors
in Palästina
Vom 15. bis 22. September reiste Bernt Berger (ZEUS/IFSH)
auf Einladung der Palestinian Academic Society for
the Study of International Affairs (PASSIA), Ramallah
und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Jerusalem nach Palästina.
Auf einem eintägigen Workshop zum Thema "Society-Security
Relations" erörterte er anhand verschiedener
Beispiele die konzeptionellen und praktischen Herausforderungen
der Reform und Bildung von Sicherheitssektoren. Auf
dem Workshop, an dem Vertreter von Sicherheitsorganisationen,
NGOs und Forschung teilnahmen, wurden die inneren
Herausforderungen kontrovers diskutiert. Um ein umfassendes
Bild zu erhalten, führte Bernt Berger während
seines Aufenthalts Gespräche mit verschiedenen
israelischen, palästinensischen und internationalen
Organisationen, darunter u.a. das Jaffee Center for
Strategic Studies (Tel Aviv), Institute for Policy
and Strategy, IDC (Herzliya), Negotiations Affairs
Department (Ramallah) und das European Coordinating
Office for Palestinian Police Support (EU COPPS).
Außerdem gab es eine Begehung Hebrons mit einer
Erläuterung der örtlichen Situation durch
internationale Beobachter vor Ort.


18. September
2006
Am 15.9.2006 hielt Dipl.-Pol. Regina
Heller bei der Deutsch-Russischen Brücke e.V.
in Bad Homburg einen Vortrag zur Menschenrechts- und
Demokratieentwicklung in Russland. Aktueller Anlass
ist die turnusgemäße Übernahme des
Vorsitzes im Europarat durch Russland im Mai diesen
Jahres. Dabei steht das Land aufgrund seiner eigenen
Menschenrechtssituation seit vielen Jahren in der
Kritik. Der Vortrag mit dem Titel "Menschenrechte
in Russland: Ein uneingelöstes Versprechen?"
beleuchtete vor allem die innenpolitischen Entwicklungen,
hier insbesondere das Verhältnis zwischen Staat
und Zivilgesellschaft als Motor für Veränderungen
im Menschenrechtsbereich. Darüber hinaus wurde
auch auf die Rolle externer (internationaler) Akteure
- vor allem der Europäischen Union - eingegangen.
Die Brücke Bad Homburg engagiert sich für
die deutsch-russische Verständigung und ist Mitglied
des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften
(BDWO).


11. September
2006
Neuerscheinung:
Warum?... Internationale Krisen.
Hrsg. vom SWR-Schulfernsehen. Unter Mitarbeit von
Stephan Hensell (Jugoslawien), Margret Johannsen (Nahost)
u.a. Baden-Baden 2006. CD-ROM.
» Bezug
über http://www.wissen.swr.de/sf/index.php


5. September
2006
Jutta Bakonyi/Stephan
Hensell/Jens Siegelberg (Hrsg.):
Gewaltordnungen bewaffneter
Gruppen. Ökonomie und Herrschaft nichtstaatlicher
Akteure in den Kriegen der Gegenwart
(Demokratie, Sicherheit, Frieden Bd. 181)
Baden-Baden: Nomos, 2006.
Die Formen kriegerischer Gewalt verändern sich.
Rebellen, Warlords und Milizen prägen das Bild
des Krieges zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Medien
und Politik bezeichnen diese Gruppen oft pauschal
als kriminelle Banden oder Terroristen. Wer aber sind
die Gewaltakteure wirklich? Was sind ihre Motive,
und welche Ziele verfolgen sie? In 19 Fallstudien
zu aktuellen Konflikten in Lateinamerika, Afrika,
Asien, Europa und dem Vorderen und Mittleren Orient
geben die Autorinnen und Autoren dieses Buches differenzierte
Antworten. Sie analysieren den politischen, ökonomischen
und kulturellen Hintergrund der Gewaltakteure, ihre
Entstehung, Organisationsformen und Perspektiven.
In zwei weiteren Beiträgen ordnen sie das Phänomen
bewaffneter Gruppen ein in die wissenschaftliche Diskussion
über Ursachen und Formwandel zeitgenössischer
Kriege und liefern eine erste Typologie nichtstaatlicher
Gewaltakteure. Die Autorinnen und Autoren kritisieren
hierbei die populäre These von der zunehmenden
Privatisierung und Ökonomisierung des Krieges.
» Reihe
Demokratie, Sicherheit, Frieden


4. September
2006
Auf dem 3. Sicherheitsforum NRW in Essen
hielt Michael Brzoska am 31.8. einen Vortrag zum Thema
" Weltweite Wirkungsketten der Unsicherheit und
ihre Auswirkungen auf unsere Sicherheit". Veranstalter
des Forums unter dem Generalthema "Globale Sicherheit
neu Denken" waren der Verband für Sicherheit
in der Wirtschaft NRW (VSW NW) und der Verbandes für
Sicherheitstechnik Hamburg (VfS). Power Point Präsentation
des Vortrages hier:
» Vortrag
| PDF


1. September
2006
Am 31. August 2006 referierte der Leiter
ZEUS, Prof. Dr. Hans J. Gießmann auf Einladung
der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik
und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Bremen
zum Thema: "Die aufstrebenden Mächte in
Ostasien - verantwortliche Partner oder konfliktbereite
Rivalen in einer zukünftigen Weltordnung".
Vor dem Hintergrund der Entwicklung Chinas und Indiens
zu regionalen Großmächten diskutierte Gießmann
sich herausbildende sowie potenzielle Szenarien von
Konflikten und Kooperationen in Ostasien. Gestützt
auf seine Analyse im jüngsten "Friedensgutachten
2006" wurden vor allem die wichtigsten regionalen
Spannungen (Nordkorea, Taiwan, Kaschmir) sowie die
Beziehungen beider Staaten untereinander sowie zu
den großen Partnern USA, Russland und Japan
beleuchtet. 
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