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Archiv


29. September 2008

Trauer um zwei Pioniere der psychologischen Friedensforschung

Das IFSH trauert um zwei Pioniere der psychologischen Friedensforschung, die dem Institut verbunden waren. Am 19. September verstarb Prof. Peter Riedesser, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Eppendorf. Prof. Riedesser hat durch seine Trauma-Arbeit mit Kindern aus Kriegsgebieten weit über Hamburg hinaus gewirkt .Er war ein wichtiger Ideen- und Ratgeber für die Friedensforschung in Hamburg. Dem IFSH war er als Kooperationspartner im MPS-Studiengang und in Akademischen Netzwerk Südosteuropa verbunden. Ein Nachruf auf Prof. Riedesser findet sich hier.
http://hpd.de/node/5330

Bereits Anfang September ist Prof. Dan Bar-On gestorben. Professor für Psychologie an der Ben-Gurion Universität in Beer-Sheva und Ko-Direktor des Peace Research Institute in the Middle East (PRIME) in Beit Jala. Er entwickelte neue Formen des Dialog in Konfliktsituationen und arbeitete für Verständigung im israelisch-palästinensischen Konflikt. Ein Nachruf auf Dan Bar-On findet sich hier:
http://www.berghof-center.org/uploads/download/bar_on_nachruf.pdf


24. September 2008

Vortrag am Chatham House

Am 17. September nahm Bernt Berger (IFSH/ZEUS) an einem Workshop mit dem Titel „EU Magnets for Chinese Companies: refuting the myth“ teil. Auf dem Workshop hielt er einen Vortrag über Entscheidungsträger, Strategien und Verfahren in Chinas externer Investmentpolitik. Der Workshop fand am Londoner Chatham House statt und wurde gemeinsam mit CASCC, Turin veranstaltet. Der Vortrag basierte auf den Ergebnissen einer Forschungsreise, die Dr. Axel Berkofsky (Universität Mailand/ EPC, Brüssel) und Bernt Berger im Juli 2008 durchgeführt hatten. Beide leiten ein Forschungsprogramm am CASCC, das sich mit chinesischen Investitionen in Europa beschäftigt. Das Projekt wird von der italienischen Stiftung Compagnia San Paolo finanziert und ist Teil eines Forschungsverbandes mit Chatham House und der Universität Bologna.


16. September 2008

Veranstaltung im November:

Israel. Ein Staat sucht sich selbst.

Lesung und Gespräch mit Igal Avidan, israelischer Journalist aus Berlin
Einführung: Dieter Bednarz (Der Spiegel).

Wenn sich Israelis gegenseitig zum Geburtstag gratulieren, sagen sie "bis 120". Aber wird Israel, das in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feierte, noch weitere 60 Jahre existieren? Unsentimental, aber engagiert zeichnet der Autor in seinem 2008 erschienenen Buch das Bild einer zerrissenen Gesellschaft und eines Landes am Scheideweg.

Donnerstag, 13. November 2008, 19 Uhr,
Beim Schlump 83, Seminarrraum im 2. Stock

Eine gemeinsame Veranstaltung
der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg
des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH),
des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)
und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF).


1. September 2008

ifsh aktuell 73 (Juni-Juli 2008) erschienen

IFSH-Aktuell


31. August 2008

Neues Papier aus der Kommission „Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“
am IFSH erschienen

Jürgen Groß/Andreas Weigel

Fernziel: EUropäische Armee

als PDF


31. August 2008

Konferenz: European Consortium for Political Research

Bei der 2nd Graduate Conference of the European Consortium for Political Research vom 25.-27. August 2008 in der Universitat Autònoma in Barcelona hielt Sybille Reinke de Buitrago einen Vortrag mit dem Titel "The Impact of Psychological-Cultural Factors on Concepts of Fighting Terrorism: Learning Processes and Chances for Deescalation". In einer Analyse der Ansätze der USA und Deutschlands lag dabei der Schwerpunkt auf den der Terrorismusbekämpfung zu Grunde liegenden psychologisch-kulturellen Aspekte der beiden Länder. Aber auch die Lektionen der letzten Jahre wurden aufgezeigt sowie das ihnen innewohnende Friedenspotenzial.

Insgesamt bot die Konferenz einen guten Überblick über aktuelle Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in der europäischen Politikwissenschaft und somit auch eine breite Themenvielfalt. Das Programm wurde ergänzt durch Rundtischgespräche von Experten und Gelegenheiten zum intensiven Austausch.


28. Juli 2008

Forschungsreise nach Beijing


Vom 11. bis 27. Juli reisten Bernt Berger (ZEUS/IFSH) mit Dr. Axel Berkofsky (Universität Mailand/European Studies Center, Brüssel) im Auftrag des Centro di Alti Studi sulla Cina Contemporanea (CASCC) nach Beijing. Ziel der Forschung war es die technische und politische Dimension chinesischer Investitionen in Europa zu erschließen. Während ihres Aufenthalts tauschen sie sich mit Vertretern chinesischer Think Tanks, Regierungsinstitutionen sowie ausländischer Handelsvertretungen und der EU-Delegation aus. Das Projekt mit einer Laufzeit von 2 Jahren wird gemeinsam mit der Universität Bologna und dem Royal Institute of International Affairs (RIIA) durchgeführt.


18. Juli 2008

CIMIC und NGOs


Am Mittwoch, den 16. Juli 2008 hielt Frau Katrin Radtke im Forschungskolloquium einen Vortrag zum Thema „CIMIC aus der Sicht einer NGO“. Anschließend diskutierte sie unter der Leitung von Dr. Hans-Georg Ehrhart mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH Probleme der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Frau Radtke, die tags zuvor aus Afghanistan zurückgekehrt war, ist Referentin für Entwicklungspolitik der Welthungerhilfe.


16. Juli 2008

Symposium: Kosovo - Unabhängig in die Abhängigkeit?


Am 27. Juni 2008 präsentierte Jens Narten im Rahmen des 2. Europawissenschaftlichen Symposiums des Jean Monnet European Centre of Excellence zum Thema "/Kosovo - Unabhängig in die Abhängigkeit?/" einen Vortrag an der Leibniz-Universität Hannover mit dem Titel "/Die UN im Kosovo: Vom Autokraten ins Gefangenendilemma/". Der Vortrag zielte zum einen auf die Herausarbeitung wechselseitiger Abhängigkeitsstrukturen zwischen lokalen und internationalen Akteuren im Kosovo in der Zeit vor und nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung; sowie zum anderen auf eine Abschätzung möglicher Entwicklungen und Auswirkungen der Unabhängigkeit auf die internationale Politik. In der international besetzten, abschließenden Podiumsdiskussion wurden zudem Fragen erörtert, die auf die Bedeutung des Kosovo im Rahmen einer europäischen Friedens- und Sicherheitspolitik eingingen, bzw. gesellschaftspolitische, völkerrechtliche und volkswirtschaftliche Probleme des Kosovo nach der Unabhängigkeit und Anerkennung durch Drittstaaten aufzeigten.


10. Juli 2008

Berliner Seminar „Arms Control in Crisis Situations“


Am 10. und 11. Juli 2008 veranstaltete das deutsche Auswärtige Amt zusammen mit dem RACVIAC Zentrum für Sicherheitskooperation in Zagreb im Rahmen der Berlin-Seminare zu konventioneller Rüstungskontrolle ein Seminar zum Thema “Arms Control in Crisis Situations”. Mitten in der Urlaubssaison war die Veranstaltung mit rund 60 Teilnehmern aus 28 Staaten sehr gut besucht. Wolfgang Zellner, Leiter von CORE, referierte zum Thema “Chances and Limits of Arms Control in Regional Conflict Situations: Success or Failure?” und diskutierte dabei hauptsächlich Erfahrungen mit OSZE-Instrumenten und im Rahmen von Peacekeeping-Einsätzen der Vereinten Nationen. Nach zwei Tagen lebhafter Debatten waren sich fast alle Teilnehmer einig in dem Wunsch, bald in das gastfreundliche RACVIAC-Zentrum zurückzukommen, um die Diskussion fortzusetzen.


09. Juli 2008

Vortrag von Prof. Egon Bahr


Am 7. Juli 2008 veranstaltete das IFSH die erste Dieter S. Lutz-Vorlesung zum Gedenken an seinen 2003 verstorbenen Direktor. Nach einer Einführung durch den Direktor des Instituts, Prof. Dr. Michael Brzoska, sprach Bundesminister a.D. Prof. Egon Bahr zum Thema „Macht Recht Frieden“. Nach dem Vortrag stellte sich Egon Bahr den Fragen des zahlreich erschienenen Publikums.
Vortrag



09. Juli 2008

Security Development Nexus


Am Dienstag, den 8. Juli 2008 referierte Dr. Hans-Georg Ehrhart zum Thema „Der Security Development Nexus als Herausforderung“. Der Vortrag und die anschließende Diskussion fanden im Rahmen eines CIMIC-Lehrgangs unter Leitung von OTL Bernd Heydecke an der Führungsakademie der Bundeswehr statt.


07. Juli 2008

Vorsitz bei der Industrietagung „Die Nutzung des Weltraums“ in Berlin“


Götz Neuneck führte am 24. Juni 2008 den Vorsitz der 2. Jahrestagung des International Quality and Productivity Centre (IQPC) zum Thema „Die Nutzung des Weltraums“. Teilnehmer von Raumfahrtfirmen, der ESA, dem Wirtschaftsministerium und Forschungsinstitutionen diskutierten technische und industriepolitische Probleme der „Space Surveillance“, der Trägertechnologien und der militärischen Anwendung der Raumfahrt. Götz Neuneck hielt zudem einen Vortrag über „Dual-Use-Potenzial von Raumfahrttechnologien und die drohende Bewaffnung des Weltraums“.


07. Juli 2008

Internationale Debatte um Nuklearwaffenfreie Zonen im Mittleren Osten


Die School of Oriental and African Affairs an der University of London organisierte vom 16. bis 18. Juni 2008 in London einen Workshop zur Einrichtung einer von Massenvernichtungswaffen freien Zone im Mittleren Osten. Vertreter aus der Region, der Europäischen Union und der britischen Regierung kamen zusammen, um die Rahmenbedingungen, Hindernisse und Aussichten dieser seit 1974 stets wiederkehrenden Forderung zu diskutieren. Daran anschließend hatte das „Institute for Security Studies“ der Europäischen Union in Paris zu einem zweitägigen Treffen mit dem Titel „Middle East Security and WMD Non-Proliferation/Disarmament“ eingeladen. Götz Neuneck nahm an beiden Veranstaltungen teil und war Rapporteur der Arbeitsgruppe „Nuclear Energy, Security and Regional Coopeartion“ der hochrangigen Tagung in Paris.


07. Juli 2008

Konferenz Raketenfreie Zone im Vorderen Orient


Vom 21. bis 23. Juni 2007 fand in Berlin das dritte Treffen der Multilateral Study Group (MSG) statt, die in einem mehrjährigen Konferenzzyklus unter Federführung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) politische, militärstrategische und technische Aspekte einer raketenfreien Zone im Vorderen Orient untersucht. 31 Experten aus 13 Ländern, darunter erstmals Teilnehmer aus Syrien, Jordanien und Libanon, diskutierten das Zonenkonzept unter besonderer Berücksichtigung von Verifikationserfahrungen und -strategien. Mit der palästinensischen Hamas und der libanesischen Hezbollah fanden auch solche nicht-staatlichen Akteure Berücksichtigung, die im arabischen-israelischen Konflikt Raketen kurzer Reichweite einsetzen. Dr. Margret Johannsen präsentierte in einem Panel über „Hamas and Hezbollah as a Challenge to a Zone – Combining Arms Control and Development Strategies“ Thesen zu den Hintergründen des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen gegen Ziele in Israel und leitete einen Roundtable zum Thema „Under What Circumstandes is a Missile Free Zone Adequately/Effectively Verifiable and Domestically Acceptable?“ Die Konferenz in Berlin wurde gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).


07. Juli 2008

Konferenz „Missile Defense, Russia and the Middle East“


Vom 24. bis 25. Juni 2008 fand unter Federführung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung die Dritte Transatlantische Konferenz zum Thema „Missile Defense, Russia and the Middle East: Coping with Transatlantic Divergence – Exploring Common Solutions“ in Berlin statt. In programmtischen Reden, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden, an denen sich ein sachkundiges Publikum beteiligte, präsentierten über 30 Fachleute und hochrangige Offizielle aus 15 Staaten, sechs davon aus der Nah- und Mittelostregion, ein breites Spektrum an analytischen Befunden und politischen Einschätzungen von Raketenabwehr im Rahmen internationaler und regionaler Konstellationen, Bedrohungswahrnehmungen und Destabilisierungsgefahren. Prof. Dr. Götz Neuneck leitete ein Podiumsgespräch über „Regional Missile Defense as a Response to Iran, Hamas and Hezbollah? Controversial Positions from the Region“, und Dr. Margret Johannsen eine Diskussionsrunde zum Thema „Coping with Proliferation in the Middle East: Bombarding, Sanctions, or Diplomacy“.


02. Juli 2008

Eröffnungsrede auf der „Annual Security Review Conference“ der OSZE


Der Leiter von CORE, Wolfgang Zellner, hielt in Arbeitssitzung I „Transnationale Sicherheitsherausforderungen im OSZE-Gebiet“ der Jährlichen Sicherheitsüberprüfungskonferenz der OSZE (Wien, 1.-2. Juli 2008) die Eröffnungsansprache. Zellner unterstrich, die OSZE-Staaten sollten in Erwägung ziehen, die Idee thematischer Missionen als Instrument zur Bearbeitung transnationaler Herausforderungen und Bedrohungen wieder zu beleben. Weiterhin rief er die OSZE dazu auf, Zentralasien zu einer strategischen Priorität zu machen. Diese Positionen wurden sowohl in der Plenardebatte von einigen Delegationen als auch in informellen Gesprächen aufgegriffen. Die Konferenz wurde allgemein als besser strukturiert und interessanter wahrgenommen als die im vergangenen Jahr, was jedoch leider auch mit dem Umstand zusammenhängt, dass die Meinungsverschiedenheiten und Spannungen im OSZE-Gebiet zugenommen haben.


01. Juli 2008

Vortrag an der Katholischen Akademie Berlin: Die Position von Religionsgemeinschaften in serbisch –kroatischen Konflikten in den 1990er Jahren


Goran Bandov, Doktorand am IFSH, hat vom 27.–29. Juni 2008 an der Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises "Politik und Religion" teilgenommen. Die Tagung ist in Kooperation mit der Katholischen Akademie Berlin organisiert worden und hat sich mit dem Thema „Gerechter Krieg – Gerechter Frieden. Religion in aktuellen militärischen Konflikten“ beschäftigt. Goran Bandow hat einen Vortrag über die Position von Religionsgemeinschaften in den serbisch–kroatischen Konflikten während der 1990er Jahre gehalten.


18.Juni 2008

ifsh aktuell 72 (April-Mai 2008) erschienen

IFSH-Aktuell


18. Juni 2008

Neues französisches Weißbuch


Am 17. Juni 2008 gab Dr. Hans-Georg Ehrhart der Deutschen Welle online ein Interview anlässlich der Vorstellung des neuen Weißbuchs zur Verteidigungspolitik Frankreichs durch Präsident Sarkozy.
Link zur Deutschen Welle


16. Juni
2008


FIV – Mitgliederversammlung am IFSH


Das IFSH hatte vom 16.-17. Juni 2008 den Vorstand und die Mitgliederversammlung des Fachinformationsverbunds Internationale Beziehungen und Länderkunde (FIV) zu Gast. Seit dem Jahr 2000 ist das IFSH Mitglied in dem Verbund der Dokumentationen von zwölf deutschen und einem dänischen sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut, die – mit finanzieller Unterstützung des Bundeskanzleramts – eine gemeinsame Datenbank für Literaturnachweise aus dem Bereich internationale Beziehungen und Länderkunde betreiben. Das diesjährige Sommertreffen am IFSH wurde thematisch von der neuen Online-Version der Datenbank www.ireon-portal.de sowie weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit ausländischen Partnern bestimmt.


13. Juni
2008


Neue Publikation


Hans J. Gießmann/Götz Neuneck (Hrsg.), Streitkräfte zähmen, Sicherheit schaffen, Frieden gewinnen. Festschrift für Reinhard Mutz. (Demokratie, Sicherheit, Frieden Band 188) Baden-Baden 2008, 332 S., ISBN 978-3-8329-3608-2.
Bestellformular


13. Juni
2008


Pugwash-Workshop „European Security and Co-operative Approaches to Arms Control“


Der Fortbestand der europäischen Rüstungskontrollarchitektur ist in Gefahr. Um Lösungen für die Blockade der Weiterentwicklung von Rüstungskontrollverträgen insbesondere in Europa zu finden, trafen sich vom 6.-9. Juni 2008 in Potsdam zwanzig Experten und hochrangige Diplomaten aus Deutschland, Italien, Griechenland, Großbritannien, Polen, der Tschechischen Republik, der Türkei, den USA und Russland. Schwerpunkte der Diskussion waren, neben dem suspendierten Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE), der INF-Vertrag, die Raketenabwehr und die Zukunft der von keinerlei Rüstungskontrollabkommen erfassten sogenannten taktischen Nuklearwaffen. Mit Unterstützung des IFSH und des Auswärtigen Amts haben Götz Neuneck und Wolfgang Zellner die Veranstaltung organisiert und geleitet.


13. Juni
2008


Festschrift für Reinhard Mutz


Am 11. Juni 2008 überraschten die Kolleginnen und Kollegen Reinhard Mutz, vormals kommissarischer Direktor des IFSH und langjähriger Mitherausgeber des Friedensgutachtens, mit einer Festschrift zu seinem 70. Geburtstag, den er Anfang des Monats begangen hatte. 28 Freunde, Mitstreiter und Weggefährten trugen als Autorinnen und Autoren zum Gelingen des Bandes mit dem Titel "Streitkräfte zähmen, Sicherheit schaffen, Frieden gewinnen" bei, der von Hans J. Gießmann und Götz Neuneck herausgegeben wurde.
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13. Juni
2008


Friedensgutachten in Brüssel vorgestellt


Am 12. Juni 2008 wurde das Friedensgutachten 2008 auch im Europa-Parlament in Brüssel präsentiert. Die Direktorin des International Security Information Service (ISIS) Giji Gya führte in die zweistündige Veranstaltung ein. Andreas Heinemann-Grüder (BICC) gab einen allgemeinen Überblick über Zweck und Schwerpunkte des diesjährigen Friedensgutachtens. Götz Neuneck (IFSH) diskutierte die Problembereiche Raketenabwehr und Weltraumbewaffnung und mögliche rüstungskontrollpolitische Schritte. Bruno Schoch und Gorgio Franceschini (HSFK) sprachen sich für eine Renaissance der Rüstungskontrolle und eine stärkere Beteiligung der EU aus. Die Empfehlungen des Gutachtens wurden anschließend mit dem Publikum diskutiert. Gastgeberin war Angelika Beer, MEP.


12. Juni
2008


Friedensgutachten 2008 erschienen

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11. Juni 2008


Prof. Egon Bahr eröffnet "Dieter S. Lutz-Vorlesungsreihe"
Einladung




11. Juni 2008


Neue Publikation

Bernt Berger, Reorienting Strategies towards Burma/Myanmar, EU-ISS Opinion Paper, May 2008.
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11. Juni 2008


Podiumsdiskussion zum Militäreinsatz in Afghanistan

Am 6. Juni 2008 fand im Auditorium Maximum der Bucerius Law School eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sinn oder Unsinn des deutschen Militäreinsatzes in Afghanistan“ statt. Vor ca. 150 Teilnehmern diskutierten Dr. Peter Struck (Vorsitzender der SPD-Bundesstagsfraktion und ehemaliger Verteidigungsminister), Dr. Henning Voscherau (ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien Hansestadt Hamburg), Yaqub Ibrahimi (afghanischer Journalist) und Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH). Die Veranstaltung wurde von Thomas Frankenfeld (Chefkorrespondent des Hamburger Abendblatts) moderiert. Initiator der Veranstaltung war der Vorsitzende der Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts Peter Krämer.

Das Hamburger Abendblatt berichtet in seiner Ausgabe vom Montag, den 9. Juni 2008 die Veranstaltung
Link



05. Juni 2008

Zehn kasachische Diplomaten zur Spezialausbildung in Hamburg

2010 wird Kasachstan als erster GUS-Staat und erstes zentralasiatisches Land den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernehmen.

In Vorbereitung auf den kasachischen OSZE-Vorsitz findet am Zentrum für OSZE-Forschung (CORE) des IFSH vom 2. bis 28. Juni 2008 bereits der zweite Trainingskurs für kasachische Diplomatinnen und Diplomaten statt. Im Rahmen des vierwöchigen Seminars erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in alle Dimensionen und Arbeitsfelder der OSZE. Die theoretische Weiterbildung am IFSH in Hamburg wird ergänzt durch drei Exkursionen: In Berlin besuchen die Teilnehmer das Auswärtige Amt, wo auch ein Treffen mit Außenminister Steinmeier und Staatsminister Erler vorgesehen ist, in Warschau informieren sie sich vor Ort über das OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte und zum Abschluss des Kurses steht eine Reise nach Wien zum OSZE-Sekretariat und den Dele­gationen der Teilnehmerstaaten auf dem Programm. Das Seminar endet mit einem Final Colloquium am IFSH in Hamburg.

Der Unterricht wird von erfahrenen CORE-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern sowie von Angehörigen von OSZE-Institutionen durchgeführt.

Das Trainingsprojekt wird auch in diesem Jahr von der deutschen und der kasachischen Regierung gefördert.

Die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen sowie die Trainingsleitung stehen gern für Inter­views zur Verfügung.

Terminvereinbarungen bitte über bund@ifsh.de


05. Juni 2008

Exkursion nach Straßburg

Im Rahmen des Seminars „Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland vor neuen Herausforderungen“ reisten in der Zeit vom 20. bis 25. April 2008 die Studierenden des Master of Peace and Security Studies Studiengangs des IFSH und des European Master’ s Degree in Human Rights and Democratisation nach Straßburg. Die Exkursion fand unter der Leitung von Dr. Patricia Schneider und Dr. Armin Wagner in Kooperation mit Florian Deumeland vom Streitkräfteamt der Bundeswehr statt.



04. Juni 2008

Seminar des M.P.S. –Studiengangs 2007/2008 in Wien

„Internationale Organisationen“ lautete der Titel des Seminars in Wien, das in der Zeit vom 4. bis 9. Mai 2008 für die Studierenden des Master of Peace and Security Studies-Studienganges und des Studiengangs European Masters in Human Rights and Democratisation durchgeführt wurde. Das Seminar bot den teilnehmenden Studierenden zahlreiche Möglichkeiten zur Diskussion mit Fachreferenten der unterschiedlichsten internationalen Institutionen.
Bericht



Freiheit? Zivilgesellschaft und Nichtregierungsorganisationen in Russland, der Ukraine und Belarus

Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und der Deutsch-Russischen Gesellschaft Hamburg

Die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft prägen das öffentliche Leben: Je mehr Bürger unabhängig von staatlichen Strukturen mitbestimmen können, desto selbstbestimmter leben sie. Sie tun dies u. a. in sog. Nichtregierungsorganisationen (NROs), zu denen etwa Bürgerinitiativen zählen. Während in Russland nicht nur Politik, sondern Zivilgesellschaft und die in ihr agierenden Organisationen durch die „starke Hand“ geführt zu werden scheinen, kann sich die Öffentlichkeit in der Ukraine seit der Orangen Revolution 2004
relativ frei entwickeln, wobei die anfängliche Aufbruchstimmung nun vom politischen Chaos und Politikverdrossenheit abgelöst wird. Von Belarus und von dort agierenden NROs weiß man wenig, es ist gegenüber dem Westen immer noch sehr abgeschottet.

Die Situationen von Zivilgesellschaft und NROs in den drei osteuropäischen Staaten sollen in der Veranstaltung verglichen werden. Jürgen Hufeland wird von seinen Erfahrungen mit NROs in St. Petersburg berichten. Juri Durkot wird die Entwicklung von Zivilgesellschaft und NROs seit der Orangen Revolution erläutern. Sascha Tamm besuchte Belarus zuletzt im Frühjahr 2008 und wird von seinen Eindrücken erzählen.

Mit

  • Jürgen Hufeland
    1. Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft, Hamburg
  • Juri Durkot
    Journalist und Simultandolmetscher, Lemberg/Ukraine
  • Sascha Tamm
    Referatsleiter MSOE-Staaten der Friedrich-Naumann-Stiftung
    für die Freiheit, Potsdam

Moderation

  • Elena Kropatcheva
    Wiss. Mitarbeiterin Institut für Friedensforschung Politikwissenschaftlerin und und Sicherheitspolitik, Hamburg
  • Dr. Petra Beckmann-Schulz
    Redakteurin, Hamburg

Mittwoch, 26. November 2008, 18.30 Uhr
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Beim Schlump 83, 20144 Hamburg

Einladung | PDF


Gideon Levy und Catrin Ormestad berichten aus dem besetzten Palästina

In Zusammenarbeit mit dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA) und der Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts hat das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) zwei herausragende Journalisten aus Israel eingeladen, aus den Palästinensischen Gebieten unter israelischer Besatzung zu berichten. Die Veranstaltung wird zudem durch die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unterstützt.
Gideon Levy ist ein international bekannter israelischer Journalist und Friedensaktivist. Er arbeitet für „Ha’aretz“, eine der führenden israelischen Zeitungen. Unter den israelischen Journalisten ist Levy eine Ausnahmeerscheinung. Er hat sich vor allem einen Namen mit seinen unbestechlichen Berichten über die Besatzung und ihre Auswirkungen auf den Alltag in Palästina gemacht. Seine schwedische Kollegin Catrin Ormestad lebt seit 1993 in Israel. Ihre journalistische Arbeit im Gazastreifen hat noch an Bedeutung gewonnen, seit israelische Bürger seit dem Sommerkrieg 2006 im Libanon nicht mehr nach Gaza einreisen dürfen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des GIGA-Forums statt; sie wird moderiert von Dr. Margret Johannsen und Dr. Martin Beck, Senior Research Fellows am IFSH bzw. bei GIGA, die seit Jahren über den arabisch-israelischen Konflikt forschen und lehren. Levy und Ormestad tragen auf englisch vor; in der Diskussion kann auch deutsch gesprochen werden.

Ort: Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg, Raum 519.
Zeit: Mittwoch, 26. November 2008, 18:00-19:30

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Israel. Ein Staat sucht sich selbst.

Lesung und Gespräch mit Igal Avidan, israelischer Journalist aus Berlin
Einführung: Dieter Bednarz (Der Spiegel).

Wenn sich Israelis gegenseitig zum Geburtstag gratulieren, sagen sie "bis 120". Aber wird Israel, das in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feierte, noch weitere 60 Jahre existieren? Unsentimental, aber engagiert zeichnet der Autor in seinem 2008 erschienenen Buch das Bild einer zerrissenen Gesellschaft und eines Landes am Scheideweg.

Donnerstag, 13. November 2008, 19 Uhr,
Beim Schlump 83, Seminarrraum im 2. Stock

Eine gemeinsame Veranstaltung
der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg
des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH),
des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)
und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF).

23. Mai 2008

Neue Publikation

Hans-Georg Ehrhart/Roland Kaestner Afghanistan: Scheitern oder Strategiewechsel?, Hamburger Informationen zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik 43, Mai 2008.
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Neue Publikation

Detlef Bald / Hans-Günter Fröhling / Jürgen Groß / Claus Frhr. von Rosen (Hrsg.), Zurückgestutzt, sinnentleert, unverstanden: Die Innere Führung der Bundeswehr (Demokratie, Sicherheit, Frieden Band 187 ) Baden-Baden 2008, 170 S., ISBN 978-3-8329-3508-5.



23. Mai 2008

IFSH Jahresbericht 2007 erschienen

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23. Mai 2008

Cercle Stratégique

Am 21. und 22. Mai 2008 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH/ZEUS) am 18. Cercle Stratégique Franco Allemand in Paris teil. Vier Themen standen auf der Tagesordnung: 1. Die Lage in Afghanistan (Detlef Dzembritzki, MdB/Francois Lamy, Philippe Vitel, Députés); 2. Die Zentralasienstrategie der EU (Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt/Pierre Morel, EU-Sondergesandter für Zentralasien); 3. EU-Nato-Beziehungen (Jörn Thießen, MdB/Richard Duqué, Nato-Botschafter); 4. Die Herausforderungen der EU im Mittelmeerraum (Serge Telle, Botschafter/Günther Gloser, Staatsminister im Auswärtigen Amt).



18. Mai 2008

Zur Ratifizierung des EU-Reformvertrags

Am 17. Mai 2008 sendete NDRInfo einen Beitrag von Hans-Georg Ehrhart zum Thema “EU-Reformvertrag - Schritt zur Militarisierung und Aufrüstung der Europäischen Union“ in der Sendung „Streitkräfte und Strategien“. Das Manuskript ist erhältlich unter:

NDR Info


16. Mai 2008

7. Deutsch-Chinesischen Sicherheitsdialog

Der deutschen Delegation zum 7. Deutsch-Chinesischen Sicherheitsdialog unter Leitung des ehemaligen Staatssekretärs im Bundesministerium der Verteidigung, Walter Kolbow MdB, am 13./14.Mai in Beijing gehörten neben weiteren Abgeordneten des Deutschen Bundestages als Experten nur der Direktor des Forschungsinstituts der DGAP, Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, und Prof. Dr. Hans J. Gießmann (IFSH) an. Der Vortrag von Prof. Gießmann behandelte Determinanten der Veränderungen der Weltordnung und ihre Auswirkungen auf die deutsch-chinesischen Beziehungen. Der jährliche Dialog wird seit 2000 von der Friedrich-Ebert-Stiftung mit ausgerichtet. Die Vorträge und eine Diskussionszusammenfassung werden in beiden Ländern veröffentlich. Zwei weitere Vorträge der beiden deutschen Experten zur Bewertung der Ergebnisse und Probleme der Öffnungspolitik Chinas seit 1979 bildeten die Grundlage für eine offene Diskussion mit der Leitung der Internationalen Abteilung der KP Chinas. An der Renmin-University in Beijing fand außerdem eine Diskussionsrunde zu Fragen der Menschenrechts- und Tibetpolitik Chinas sowie den Beziehungen zu Europa statt.


14. Mai 2008

Neue Publikation

Hans-Georg Ehrhart, EU Crisis Management in Africa: the Operation EUFOR Tchad/RCA, in: Integration, 2/2008, S. 145 – 158.

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7. Mai 2008

Vortrag im Berliner Reichstag zu Abrüstung und Rüstungskontrolle

Am 5. Mai hielten Hans-Joachim Gießmann und Oliver Meier Vorträge im Rahmen einer Podiumsdiskussion über Perspektiven für Abrüstung und Rüstungskontrolle. Das Panel fand während der von der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag organisierten Konferenz „Auf dem Weg zu einer europäischen Armee: Perspektiven für Kooperation, Integration und Abrüstung“ im Berliner Reichstag statt. "

Vortrag Gießmann
Vortrag Meier


25. April 2008

Vortrag an der BLCU: EU-China Beziehungen

Am 22. April 2008 hielt Bernt Berger im Fachbereich Internationale Beziehungen der Beijing Language and Culture University, an der er 1994-95 studiert hatte, einen Vortrag über den Stand der EU-China Beziehungen. Anschließend diskutierte er mit den zahlreich erschienenen Studenten kritische aktuelle Themen und beidseitige Missverständnisse über die jüngsten Vorkommnisse in Tibet. "


25.April 2008

IFSH aktuell 71 (Februar - März 2008) ist erschienen

IFSH-Aktuell


25. April 2008

Humanitäre Hilfe in Nahost

Am 23. April 2008 war Peter Rehse, Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation und Absolvent des internationalen Studiengangs Master of Peace and Security Studies (MPS) der Universität Hamburg, Referent im Forschungskolloquium des IFSH. Er präsentierte einen Erfahrungsbericht über seinen sieben Monate dauernden Einsatz als humanitärer Helfer im Gazastreifen und in der Westbank.


24. April 2008

Hamburger Koalitionsvertrag

Das IFSH ist im Kapitel Wissenschaft des Koalitionsvertrags zwischen CDU und GAL erwähnt. Auf Seite 19 der Vereinbarung heißt es: „Die Koalitionspartner sehen im Rahmen der Globalisierung zunehmende Anlässe für die Arbeit des IFSH und vereinbaren, seine Arbeitsfähigkeit sicherzustellen."


23. April 2008

Gewaltökonomie

Am 16. April 2008 fand in der Führungsakademie der Bundeswehr die Frühjahrstagung des Blankeneser Gesprächskreises statt. Das Hauptreferat zum Thema „Gewaltökonomie – Weltordnung von unten?“ hielt Dr. Peter Lock, European Association for Research on Transformation. Vom IFSH nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart an der Diskussion teil.


20 . April 2008


EU Multipart Projekt gestartet

Am 18. und 19. April 2008 wurde in Pisa das von der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungsprogramms geförderte Projekt „Multi-Stakeholder Partnership in Post-Conflict Reconstruction: The Role of the European Union“ (Multipart) offiziell gestartet. Das Konsortium besteht aus folgenden zwölf Teilnehmern: Scuola Superiore Sant’Anna (Project Coordinator), Italien; Fondation Nationale des Sciences Politiques, Frankreich; University of Bradford, UK; University of Amsterdam, Niederlande; Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, Deutschland; London School of Economics and Political Science, UK; European Training and Research Centre for Human Rights and Democracy, Österreich; University of Ljubljana, Slowenien; Royal Institute of International Relations, Belgien; International Security Information Service, Belgien; Institute for Security and International Studies, Bulgarien und University of Florence, Italien. Das IFSH stellt mit Prof. Dr. Michael Brzoska ein Mitglied im Steering Committee. Dr. Hans-Georg Ehrhart ist Koordinator für den Arbeitsbereich 4a, der sich mit dem Sicherheitssektor befasst. Weitere Informationen werden auf der in Kürze freigeschalteten Webseite erhältlich sein.


16. April 2008


Umbruch im Nahen Osten – Friedenslösung oder Eskalation?

Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung lud am 14. April 2008 zu einem Gesprächsabend im Rahmen des “Flensburger Dialogs“ ein. Knut Dethlefsen, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Ost-Jerusalem, sprach zu dem Thema “Umbruch im Nahen Osten – Friedenslösung oder Eskalation?“ und erörterte die Chancen für eine Verhandlungslösung in dem Dauerkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Dabei wies der Rererent insbesondere auf die Gefahr hin, dass einer Zweistaatenlösung als Grundlage einer tragfähigen Konfliktbeilegung der Boden entzogen werden könnte. Es schloss sich ein Gespräch des Referenten mit Dr. Margret Johannsen an, in dem einzelne Aspekte des Referats vertieft wurden. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Erfahrung aus der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten, dass im Prinzip jeder mit jedem reden muss und die Ausgrenzung relevanter Akteure aus Friedensprozessen in die Sackgasse führt. In einer dritten Runde beantworteten beide Fragen aus dem Publikum, bei denen völkerrechtliche Gesichtspunkte eine besondere Rolle spielten.


15. April 2008


Konferenz und Interviews in Beijing

Am 12. und 13. April 2008 nahm Bernt Berger an einer Konferenz der University of International Business and Economics (UIBE), Beijing und der Heinrich Böll Stiftung zum Thema „Competition and Partnership: Key Issues of Economic Relations between China and EU“ teil. Er hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Common Global Responsibilities of China and Europe: Fundamental Issues and Problems“. Nach der Konferenz führte Bernt Berger zwei Wochen lang Interviews in Beijing durch.

10. April 2008

Bundessicherheitsakademie

Am 8. und 9. April 2008 lehrte Dr. Hans-Georg Ehrhart in der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin. Im Rahmen des jährlichen Seminars für Sicherheitspolitik hielt er im Modul Krisenmanagement einen Vortrag über Einsatz- und Erfolgskriterien der EU-Operation „EUFOR RD Congo“ und leitete eine Arbeitsgruppe. Die Ergebnisse wurden am 9. April im Plenum mit dem Direktor des Stiftung Wissenschaft und Politik, Prof. Dr.Volker Perthes diskutiert.

04. April 2008

„Kampf dem Atomtod“: Die Hamburger Protestbewegung vom Frühjahr 1958 in zeithistorischer und gegenwärtiger Perspektive

Mit finanzieller Unterstützung der Hamburger Sparkasse veranstaltete die Hamburger Akademie der Wissenschaften am 27. März 2008 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) eine Tagung zum Thema „Kampf dem Atomtod“. Anlass war der 50. Jahrestag der Großdemonstration am 17. April 1958 vor dem Hamburger Rathaus, an der ca. 150.000 Menschen teilnahmen und gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr protestierten. In Erinnerung an dieses Ereignis diskutieren Hamburger Historiker und Friedensforscher in der Universität Hamburg den zeitgeschichtlichen Hintergrund ebenso wie die Kernwaffenproblematik der Gegenwart. Axel Schildt (FZH) führte in seinem Referat „Atomzeitalter“, unterstützt von Filmbeiträgen, in die Gründe und Hintergründe der Proteste gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr Ende der 1950er Jahre ein. Horst-Eberhard Richter, schilderte in seinem Beitrag „Atomangst und Menschlichkeit“ die intensive Wechselwirkung zwischen Wissenschaft, Friedensbewegung, Gemeinsamer Sicherheit und dem Einfluss Michail Gorbatschows. Reinhard Mutz (IFSH) analysierte die Berlin-Krisen 1948/49 und 1958-1961, in denen die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes bestanden hatte. Der Beitrag von Götz Neuneck (IFSH) „Atomares Wettrüsten der Großmächte – kein abgeschlossenes Kapitel?“ spannte den Bogen von den Anfängen des Wettrüstens in den 1950er Jahren, über das Ende des Ost-West Konflikts bis zu den heutigen Arsenalen sowie ihren Einsatzdoktrinen und Implikationen für die internationale Sicherheit. Martin Kalinowski (ZNF) zeigte in seinem Beitrag „Kernwaffen in unsicheren Händen“ die Erfolge und Widersprüche der Nichtweiterbreitung auf. Ein Abschlusspanel gab dem Publikum Gelegenheit die vorgebrachten Thesen zu diskutieren. Die Veranstaltung war außerordentlich gut besucht. Die Ergebnisse sollen publiziert werden.

03. April 2008

Ziviles Krisenmanagement der EU

Am Mittwoch, den 2. April 2008 besuchte Radek Khol von der DG E 9 des Ratssekretariats der Europäischen Union das IFSH. Nach Gesprächen mit Michael Brzoska, Hans-Georg Ehrhart und Wolfgang Zellner hielt er einen Vortrag zur jüngsten Entwicklung im Bereich des zivilen Krisenmanagement der EU und diskutierte anschließend mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH.

01. April 2008

Response on CFE-Treaty-Appeal

Responding to the international appeal “Bring the Adapted CFE Treaty into Force”, issued in November 2007 by former diplomats and scientists from the USA and Western Europe, about 30 prominent Russian scholars and diplomats have presented the statement “Revitalize the CFE Regime” at a press conference in Moscow on 20 March 2008.
Download Appeal


01. April 2008

Chinesische Entwicklungszusammenarbeit in Südostasien

Am 31. März nahm Bernt Berger an einer Konferenz der Universität Mailand und der Toshiba International Foundation mit dem Titel "Japan's regional foreign, foreign economic and security policies" teil. In der Sektion über die regionale (Macht-)konkurrenz hielt er einen Vortrag über chinesische Entwicklungszusammenarbeit in Südostasien.


28. März 2008

Workshop und Vorlesung in Shanghai

Prof. Dr. Hans J. Gießmann, stv. Direktor des IFSH, hat vom 13. – 15. März 2008 am 6. Workshop zum Thema „Globalisierung“ der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Shanghai Institute for International Studies (SIIS) teilgenommen. Der diesjährige Workshop in Shanghai stand thematisch im Zeichen der trilateralen Kooperation zwischen Afrika, China und Europa. Prof. Gießmanns Beitrag befasste sich mit konzeptionellen Ansätzen externer Akteure zur Konflikttransformation in Afrika.

Vom 16. bis 31. März 2008 war Prof. Dr. Hans J. Gießmann auf Einladung der East China Normal University Shanghai als Gastprofessor am dortigen Zentrum für Europastudien tätig. Die in fünf Blöcken durchgeführte Veranstaltungsreihe hatte das Thema „Europäische Sicherheit im Wandel: Grundlagen, Akteure, Perspektiven“. Die Vorlesung bildete den Auftakt für die im Oktober 2007 neu beschlossene Lehrkooperation zwischen dem IFSH, der Universität Hamburg und der Shanghaier Universität.


17. März 2008

17. Amaldi-Konferenz am DESY vom 14. bis 16. März 2008

Unter der Schirmherrschaft der Hamburger Akademie der Wissenschaften fand vom 14.-16. März 2008 am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg die XVII. Internationale Amaldi-Konferenz statt. Sechzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, dem Iran, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien und den USA waren gekommen, um in wissenschaftlichen Vorträgen Fragen der nuklearen Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle, der Kontrolle von spaltbarem Material, der Verifikation und des Nuklearterrorismus ebenso zu diskutieren wie die Entwicklung neuer destabilisierender Militärtechnologien (wie z.B. Laserwaffen) und die Stabilität im Mittleren Osten. Von IFSH-Seite waren Michael Brzoska, Götz Neuneck, Jan Stupl, Oliver Meier und Marcel Dickow vertreten. Die Vortragenden waren jeweils von Ihren nationalen Akademien der Wissenschaft bzw. der Royal Society nominiert. Ein Höhepunkt war die erstmals stattfindende „Panofsky-Vorlesung“, die dem im vorigen Jahr im Alter von 88 Jahren verstorbenen amerikanischen Mitbegründer der Amaldi-Konferenzen, Prof. Wolfgang K.H. Panofsky, einen ehemaligen Hamburger, berühmten Physiker, Ehrensenator der Universität Hamburg und Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten in Fragen von Rüstungskontrolle und Abrüstung gewidmet war. Redner war sein Freund und Kollege Dr. Richard Garwin. Dieser hob in seiner von eindrucksvollen Fotos unterlegten Rede die Integrität, Kreativität und Wahrheitsliebe Panofskys hervor. Erstmalig nahmen auch 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Konferenz teil.

Gastgeber war die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Sie wurde organisatorisch unterstützt vom DESY, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), und dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung der Universität Hamburg (ZNF). Förderer der Konferenz waren auch der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) und die Alfred Toepfer Stiftung.

12. März 2008

Konferenzankündigung
Die diesjährige Amaldi-Konferenz findet vom 14.-16. März 2008 unter Beteiligung des IFSH am DESY in Hamburg statt.
Presseerklärung.


11. März 2008

Göttinger Friedenspreis für Egon Bahr

Am 1. März erhielt der vormalige Direktor des IFSH, Prof. Egon Bahr, den Göttinger Friedenspreis. Egon Bahr erhielt den Preise für seine herausragenden Verdienste als Politiker, Diplomat und Friedensforscher. Laudator war Prof. Hans-Peter Dürr, ehemaliges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des IFSH. Das IFSH war durch Michael Brzoska vertreten, der eine Grußadresse an den Geehrten richtete.
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11. März 2008

Friedenskongress von Bündnis90/Die Grünen

Michael Brzoska war neben John Ikenberry von der Princeton University und Charles Ukeje, Dozent am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen an der Obafemi Awolowo Universität, Nigeria, einer der drei "Keynote Speaker" auf dem Friedenskongress der Partei Bündnis90/Die Grünen. Der Kongress fand am 7. und 8. März 2008 im Umweltforum in Berlin statt. Er diente der Diskussion eines Papiers, das die friedens- und sicherheitspolitische Kommission von Bündnis 90/Die Grünen erarbeitet hat und das u.a. auch eine Stellungnahme aus dem IFSH enthält.
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10. März 2008

Vortrag: China-Afrika Beziehungen

Am 8. März 2008 hielt Bernt Berger im Rahmen der 18. Frühjahrsakademie Sicherheitspolitik in Lambrecht (Pfalz) einen Vortrag mit dem Titel "China - der neue global Player in Afrika." Die Akademie wird von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz veranstaltet und beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema "Zukunftskontinent Afrika: Ambivalenzen, Chancen, Perspektiven".

10. März 2008

Petersberger Gespräche zur Sicherheit

Am Samstag, den 8. März 2008 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart an den 4. Petersberger Gesprächen zur Sicherheit in Königswinter bei Bonn teil. Thema der hochrangig besetzten Konferenz war „Kriseneinsätze von Streitkräften – Bilanz und Perspektiven“. Die Veranstaltung wurde von der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung organisiert und von der Vorsitzenden des Verteidigungspolitischen Ausschusses des Bundestages, Ulrike Merten, geleitet.

05. März 2008

Raketenabwehr

Am 5. März 2008 hielt Mayor i.G. Alexander Bitter einen Vortrag im Forschungskolloquium des IFSH zum Thema „Aktuelle Aspekte der internationalen Debatte über eine Raketenabwehr“. Anschließend diskutierte er unter Leitung von Dr. Hans-Georg Ehrhart mit vierzig Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des IFSH. Herr Bitter arbeitet als Angehöriger der Bundeswehr zur Zeit an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

03. März 2008

Aus Anlass der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15. Februar 2008 hielt Götz Neuneck im Unterausschuss für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, einem Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses, einen Vortrag zum Thema "Missile Defense – Bedarfsanalyse und Folgen für die Rüstungskontrolle“.

03. März 2008

Auf der 72. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), die vom 25.-29. Februar 2008 an der TU Berlin stattfand, haben die beteiligten IFAR-Mitglieder zwei Plenarvorträge initiiert. Vor mehr als tausend Zuhörern hielt Prof. Hartmut Graßl (Hamburg) die renommierte Max-von-Laue-Vorlesung zum Thema "Die Debatte um den Klimawandel - Wissenschaftliche Fakten und Handlungsnotwendigkeiten", die von Prof. Götz Neuneck eingeführt wurde. Prof. Ted Postol (MIT/Boston) widmete seinen Plenarvortrag dem Thema " The U.S. Missile Defense and its European Components - Implications for European Security". Am 28.2. fand zudem ein Pressegespräch mit ihm, sowie G. Neuneck und J. Altmann im Magnus-Haus in Berlin-Mitte mit ca. 30 Teilnehmern statt. Der Arbeitskreis "Physik und Abrüstung", dessen Sprecher Götz Neuneck ist, tagte von 27.-29. Februar. Zu den Vortragenden gehörte auch Jan Stupl (IFSH). Die insgesamt 26 Vorträge waren mit 50 bis 200 Zuhörern pro Sitzung gut besucht.

01. März 2008

Transatlantischer Workshop über Post-Conflict Management

Am 28./29. Februar 2008 fand ein transatlantischer Workshop über Post-Conflict Management in Berlin statt. Veranstalter waren die Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin und das National Institute for Public Policy, Virginia, U.S.A. Von Seiten des IFSH nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart teil.

01. März 2008

Workshop über Sustainable Security

Am 26. Februar 2008 fand im Deutschen Haus in London ein internationaler Workshop über „Sustainable Security in the Age of Globalisation“ im Rahmen des „Projekts für ein Neues Europäisches Jahrhundert“ statt. Veranstalter waren die Europäische Bewegung, die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Deutsche Botschaft. Die Teilnehmer kamen aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie und Wissenschaft. Dr. Hans-Georg Ehrhart leistete einen Input innerhalb des ersten Panels über Peacekeeping and Reconstruction.

27. Februar 2008

EP-Studie aus dem IFSH

Im Auftrag der Generaldirektion „Externe Politikbereiche der Union“ des Europaparlaments wurde die Studie "Civil-Military Co-Operation and Co-Ordination in the EU and in Selected Member States" veröffentlicht. Die Studie wurde von Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH/ZEUS) geschrieben. Damit fließen die jahrelangen ZEUS-Arbeiten zur Entwicklung der ESVP in den Meinungsbildungsprozess der Europäischen Union ein.
Zum download hier.


22. Februar 2008

Neuerscheinungen

Hans J. Gießmann, EU - China: "Strategische Partnerschaft" auf tönernen Füßen? in: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hg.), Europäische Friedenspolitik. Inhalte, Differenzen, Methoden und Chancen, Wien-Berlin: LIT-Verlag, 2008, S. 408 - 427.

Heiko Fürst, Europäische Außenpolitik zwischen Nation und Union. Die Konstruktion des polnischen, rumänischen uund ungarischen Diskurses zur GASP. Baden-Baden 2008, 412 S. (Demokratie, Sicherheit, Frieden, 185).

Hans J. Giessmann (ed.), Security Handbook 2008. Emerging Powers in East Asia: China, Russia and India. Local Conflicts and Regional Security Building in Asia's Northeast. Baden-Baden 2008, 256 S. (Demokratie, Sicherheit, Frieden, 186).

Cheng Jian , Relations between Russia and Europe from the Perspective of Energy Strategy, Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #150, February 2008.

Luca Trinchieri , Is the 1998 Code of Conduct on Arms Exports Adequate to Support the EU’s Promotion of Human Rights?, Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #149, January 2008.

Constanze Quosh , American Foreign Policy Towards Iran, Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #148, December 2007.


20. Februar 2008

OSZE Jahrbuch 2007 erschienen

Institute for Peace Research and Security Policy at the University of Hamburg/IFSH (Hrsg.), OSCE Yearbook 2007, Yearbook on the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE), Baden-Baden 2008, 421 S., ISBN 978-3-8329-3355-5
Das Schwerpunkthema des OSZE-Jahrbuchs „Toleranz und Nichtdiskriminierung“, enthält u.a. Beiträge zur Entstehungsgeschichte dieses Arbeitsbereichs in der OSZE, zur Rolle der Religionen im „Dialog der Kulturen“, zum Phänomen des Antisemitismus in den Teilnehmerstaaten, zur Bekämpfung von Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Muslimen sowie Artikel zum Beitrag der OSZE zur „Allianz der Zivilisationen“, zur Rolle der Polizei bei der Bekämpfung von Hassverbrechen und zur Arbeit des BDIMR. Zu den Staaten, die in diesem Jahr ihre Interessen und ihr Engagement in der OSZE vorstellen, gehören Rumänien, Montenegro und Kasachstan. Weitere Beiträge beleuchten die Arbeit der Missionen, Zentren und Büros der Organisation in Kroatien, Turkmenistan und Usbekistan und beschäftigen sich mit der Gesamtstrategie der OSZE für Südosteuropa und Zentralasien.

Kontakt: Ursel Schlichting, M.A. schlichting@ifsh.de


15. Februar 2008

IFSH aktuell 70 (Dezember 2007 - Januar 2008) ist erschienen

IFSH-Aktuell


13. Februar 2008

Kurzstudien online verfügbar

Zwei Kurzstudien von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH wurden kürzlich auf der Webseite des Bonn International Center for Conversion (BICC) veröffentlicht. Sie wurden im Rahmen eines vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten Projektes erstellt, in dem ausgewählte Überlappungen von Sicherheits- und Entwicklungsfragen untersucht wurden. Die Kurzstudien behandeln die Themen Sicherheitssektorreform in der Europäischen Union (Download PDF) und grenzüberschreitende Kooperation in Zentralasien (Download PDF).


06. Februar 2008

Jürgen Trittin am IFSH

Am 5. Februar 2008 besuchte der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und ehemalige Bundesumweltminister das IFSH. Zunächst stellte er sich im Rahmen des Forschungskolloquiums einer zweistündigen Diskussion über internationale Friedens- und Sicherheitsfragen. Anschließend hielt er im Rahmen des internationalen Studiengangs „Master of Peace and Security Studies“ einen Vortrag über die sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels.


29. Januar 2008

Das Akademische Netzwerk Südosteuropa führte, gefördert vom DAAD, vom 24. bis 27. Januar 2008 am IFSH einen Strategieworkshop zur Zukunft der Kooperation durch. Auf Einladung des Projektleiters Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann nahmen am Zusammentreffen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Partneruniversitäten und des Netzwerks aus Kroatien, Serbien, Montenegro, Makedonien und Slowenien sowie Bosnien und Herzegowina teil. Vereinbart wurden konkrete Schritte zur Intensivierung der akademischen Lehr- und Forschungszusammenarbeit in den kommenden Jahren. Im Herbst 2008 wird das nächste gemeinsame Seminar an der Universität von Ljubljana in Slowenien durchgeführt.


23. Januar 2008

Senior Advisor des Hohen Kommissars für Nationale Minderheiten am IFSH

Am Mittwoch, den 23. Januar 2006 weilte Dr. Klemens Büscher, Senior Advisor des Hohen Kommissars für Nationale Minderheiten (HKNM) der OSZE, am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Er hielt einen Vortrag über die Rolle der in Den Haag ansässigen Institution und die Aktivitäten des Hohen Kommissars. Anschließend diskutierte Dr. Büscher mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH.


19. Januar 2008

Gemeinsames Memorandum von ESP und IFSH zur Weltraumsicherheit für die EU

Das IFSH und das European Space Policy Institute (ESPI) haben ein gemeinsames Memorandum zu Weltraumsicherheit erarbeitet, das der EU CODUN-Arbeitsgruppe (Council Working Group on Disarmament in the UN) bei ihrem Treffen am 7. Dezember 2007 in Brüssel vorgelegt wurde. Dieses kurze Memorandum entwickelt eine Perspektive für den strategischen Bedarf von mehr Sicherheit im Weltraum im Hinblick auf das europäische Engagement. Es basiert auf den Prinzipien der Europäischen Sicherheitsstrategie (ESS) und fordert einen multinationalen, kooperativen Ansatz für Weltraumsicherheit und Rüstungskontrolle im Weltraum, der in einer Europäischen Weltraum-Sicherheitsstrategie verankert werden soll. Das Memorandum ist an die EU E-Task Force Weltraumsicherheit im Rahmen der CODUN Arbeitsgruppe gerichtet, mit der die Portugiesische Präsidentschaft einen unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft begonnenen Dialog über Weltraumsicherheit und Rüstungskontrolle fortsetzt. Das IFSH/ESPI-Memorandum soll einen Prozess initiieren und unterstützen, der eine Europäische Weltraum-Sicherheitsstrategie (E3S) zum Ziel hat.

Download Memorandum


18. Januar 2008

CORE Präsentation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Am 18. Januar 2008 hielt Marietta König an der Friedrich-Schiller Universität Jena einen Vortrag über Religion und Staat im Kaukasus. Besonderer Augenmerk lag hier auf der engen Verquickung der Politik Georgiens mit den Interessen der georgisch-orthodoxen Kirche, deren besonderer Status durch die georgische Verfassung explizit hervorgehoben wird. Dieser Vortrag eröffnete den sechsten Ostblick-Kongress, der sich mit der Renaissance des Religiösen und seiner Bedeutung für die Transformationsgesellschaften Ost-, Mittel-, und Südosteuropas auseinandersetzte. Weitere Hauptreden konzentrierten sich auf religiöse Entwicklungen in Russland, der Ukraine, Polen und auf dem Balkan. Organisatoren der Konferenz waren der 2002 gegründete Berliner Verein Ostblick-Initiative Osteuopa-Studierender Deutschlands und das Institut für Slawistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Um die siebzig Studierende aus ganz Deutschland waren der Einladung nach Jena gefolgt.

Kontakt: Marietta König, M.A. Marietta.Koenig@gmx.de


15. Januar 2008

CORE Präsentation bei internationaler Schwarzmeer-Konferenz in Eriwan
Am 15. Januar 2008 hielt Marietta König bei der Konferenz „Wider Black Sea: Perspectives for International and Regional Security“ in Eriwan/Armenien einen Vortrag über die Perspektiven regionaler Sicherheitszusammenarbeit zwischen der EU und den Staaten des erweiterten Schwarzmeerraums. Organisator dieser von OSZE und NATO unterstützten und hochkarätig besetzten zweitägigen Konferenz war die in Eriwan und Washington ansässige Armenian International Policy Research Group. Hauptredner waren unter anderem die Sonderbeauftragten der EU und der NATO für den Kaukasus Peter Semneby und Robert Simmons, sowie Matthew Bryza, Kaukasus-Beauftragter im US State Department. Wesentliches Ziel war es, regionale und internationale Experten zusammenzubringen, um das noch sehr vage gehaltene Konzept einer erweiterten Schwarzmeerregion sowie strategische Grundlagen für zukünftige Kooperation innerhalb und mit der noch immer von ethnopolitischen Konflikten betroffenen Schwarzmeerregion weiter zu entwickeln. Eine Fortsetzung dieser Konferenz ist für November 2008 geplant.

Kontakt: Marietta König, M.A. Marietta.Koenig@gmx.de


15. Januar 2008

CORE Working Paper erschienen

Wolfgang Zellner: Identifying the Cutting Edge: The Future Impact of the OSCE, CORE Working Paper No 17, Hamburg 2008.
Der vom finnischen Außenministerium in Auftrag gegeben und von CORE und einer Gruppe internationaler Expertinnen und Experten erarbeitete Bericht analysierte die aktuelle Krise der OSZE als eine politische und moralische und empfiehlt den Teilnehmerstaaten, sich um einen neuen Grundkonsens über die OSZE zu bemühen.


14. Januar 2008

Vorstellung des CORE Reports “Identifying the Cutting Edge” in Helsinki

Am 14. Januar 2008 veranstaltete das Finnish Institute of International Affairs (FIIA) in Zusammenarbeit mit dem finnischen Außenministerium ein Seminar in Helsinki über die künftige Rolle der OSZE bei der Bewältigung des politischen Wandels in Europa. Das mit mehr als 200 Teilnehmern sehr gut besuchte Seminar wurde vom Direktor des FIIA Raimo Väyrynen eröffnet, der darauf hinwies, dass die finnische Öffentlichkeit ungeachtet der Krise der OSZE nach wie vor Interesse an dieser Organisation zeige. Danach stellte der finnische Außenminister Ilkka Kanerva das Programm des finnischen OSZE-Vorsitzes 2008 vor. Er ging auf mehrere Schlüsselfragen wie den KSE-Vertrag, die Entwicklung im Kosovo und Wahlbeobachtung durch die OSZE ein und betonte, dass die Organisation auch weiterhin die Entwicklung der Sicherheit in Europa prägen werde. Der Sonderbotschafter des spanischen OSZE-Vorsitzes 2007 Jose Angel Lopez Jorrin beschrieb den Ansatz seines Landes als pragmatisch; auch er ging auf Wahlbeobachtung ein, die ein zunehmend strittiges Thema darstelle. Nach einer kurzen Diskussion eröffnete Wolfgang Zellner, Leiter von CORE, den zweiten Teil des Seminars und stellte den Bericht “Identifying the Cutting Edge: The Future Impact of the OSCE” vor, der vom finnischen Außenministerium in Auftrag gegeben und von CORE und einer Gruppe internationaler Expertinnen und Experten erarbeitet worden war. Zellner analysierte die aktuelle Krise der OSZE als eine politische und moralische und empfahl den Teilnehmerstaaten, sich um einen neuen Grundkonsens über die OSZE zu bemühen. Der Vorstellung des Berichts folgten Kommentare von Rick Fawn von der University of St. Andrews, Oksana Antonenko vom International Institute of Security Studies, London, und Alice Ackermann, Senior Advisor im Konfliktverhütungszentrum der OSZE, sowie eine allgemeine Diskussion. Das Seminar in Helsinki hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass die finnische Öffentlichkeit – Politik und Wissenschaft ebenso wie die Medien – ganz besonders am multilateralen Politikansatz der OSZE interessiert ist.

Kontakt: Dr. Wolfgang Zellner
zellner@ifsh.de

05. Januar 2008

Deutsch-kanadischer Workshop zu Afghanistan

Nach sechs Jahren internationalen Engagements in Afghanistan ist es an der Zeit den Einsatz der NATO und der internationalen Gemeinschaft zu bewerten. Das Jahr 2007 wurde vielfach als entscheidend für die Zukunft dieses zerrütteten Landes und für das weitere Engagement der NATO angesehen. Vor diesem Hintergrund zielte der dritte deutsch-kanadische Workshop, der am 13./14. Dezember 2007 in der Führungsakademie der Bundeswehr stattfand, darauf ab eine erste Bilanz zu ziehen. Er stand unter der Überschrift: „Die NATO und die internationale Gemeinschaft in Afghanistan: Auf verlorenem Posten oder langfristiges Engagement?“ Diese zentrale Frage wurde in folgenden fünf Panels diskutiert:

  • Bestandsaufnahme: Das Engagement der NATO und der internationalen Gemeinschaft (Mihai Carp, NATO-Hauptquartier und Dr. Citha Maaß, SWP; Chair: Dr. Marget Johannsen, IFSH)
  • Zivil-militärische Beziehungen aus kanadischer und deutscher Sicht (OTL Simon Hetherington, Kanadische Streitkräfte, und OTL Gerhard Klaffus, FüS III.6; Chair: Prof. Dr. Joel Sokolsky, RMC)
  • Sicherheitssektorreform – kanadische und deutsche Erfahrungen (David Law, DCAF, und Prof. Dr. Michael Brzoska, IFSH; Chair: Kapitän zur See Heinz-Dieter Jopp, FüAkBw)
  • Herausforderungen der Friedenskonsolidierung (Henning Plate, BMZ, und Andrea Charron, RMC; Chair: Oberst Tony Battista, Kanadische Botschaft)
  • Regionale Dimensionen: Pakistan und Iran (Michael Lüders, Consultant, und Janet Kursawe, GIGA; Chair: Florian Kühn, HSU)
  • OEF und ISAF – von Divergenz zu Konvergenz? (Prof. Dr. Kim Nossal, QCIR, und Christoph Reuter, Stern; Chair: Prof. Dr. Charles Pentland, QCIR)
  • Herausforderungen und Lehren (Prof. Dr. Joel Sokolsky, Karen E. Johnson, US Generalkonsulin in Hamburg, Prof. Dr. Peter Schmidt, SWP; Chair: Prof. Dr. Charles Pentland, QCIR)
Der von der NATO unterstützte Workshop wurde von Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH), Prof. Dr. Charles Pentland und Oberst Roland Kaestner (FüAkBw) organisiert und geleitet. Die wichtigsten Ergebnisse werden in einem Policy Paper verarbeitet. Zudem ist ein Sammelband geplant.


02. Januar 2008


Im Auftrag der Generaldirektion „Externe Politikbereiche der Union“ des Europaparlaments wurde die Studie "Missile Defence and European Security" fertiggestellt, vom Direktor des International Security Information Service Europe (ISIS) Stephen Pullinger am 21. November 2007 in Brüssel vorgestellt und anschließend veröffentlicht. Zu der Studie hat Götz Neuneck/IFAR wesentliche Teile (Kapitel I und II) beigetragen. Damit fließen die jahrelangen IFAR-Arbeiten zur Raketenabwehr in den Meinungsbildungsprozess der Europäischen Union ein.

Download Study

30. Dezember
2007


EU Wahlbeobachtung in Kenia

Vom 20.-30. Dezember 2007 war Marietta König als Kurzzeitwahlbeobachterin für die EU in Kenia tätig. Die Mission war eingesetzt worden, um die Allgemeinen Wahlen (d.h. Präsidentschafts-, Parlaments- und Stadtparlamentswahlen) am 27. Dezember 2008 zu beobachten. Frau König war innerhalb des Kiambaa-Gebiets für den mehrheitlich von der Bevölkerungsgruppe der Kikujus bewohnten Githinguri-Bezirk ca. 30 km nordwestlich von Nairobi zuständig. Ihre Aufgaben bestanden darin, den Wahlprozess zu beobachten, der Öffnung und Schließung eines Wahllokals beizuwohnen und die Arbeit der Bezirkswahlkommission zu verfolgen. Während im Laufe des Wahltags nur kleinere Unregelmäßigkeiten protokolliert wurden, erwies sich die Erfassung der Ergebnisse speziell für die Präsidentschaftswahlen als problematisch. Auch nach mehr als zwölf Stunden Wartens blieben die meisten EU-Wahlbeobachter ohne Endergebnisse. Bereits einen Tag nach den Wahlen wurde über erste blutige Zusammenstöße zwischen Anhängern des offiziell wiedergewählten Mwai Kibaki, eines ethnischen Kikuju, und Parteigängern seines stärksten Konkurrenten Raila Odinga, einem ethnischen Luo, berichtet.

Kontakt: Marietta König, M.A. Marietta.Koenig@gmx.de

21. Dezember 2007

Christian Mölling, langjähriger IFAR-Mitarbeiter und VW-Stipendiat wechselt im neuen Jahr an die ETH Zürich. Er übernimmt die Position eines Senior Research Fellows am Center for Security Studies, Er wird hier zuständig sein für Fragen der Rüstungskontrolle/Nonproliferation, der Streitkräftetransformation und der internationaler Verteidigungspolitik. Das IFSH dankt für seine jahrelange gute Mitarbeit und wünscht ihm alles Gute!


19. Dezember 2007

Diskussion "Islamismus und Terrorismus"

Mit 30 Stabsoffizieren der US-Army diskutierte Prof. Dr. Hans J. Gießmann am 12. Dezember 2007 über "Islamismus und Terrorismus" im Haus Rissen, Hamburg.


18. Dezember 2007

Konfrontation und Kooperation in Asien

Prof. Dr. Hans J. Gießmann nahm an der internationalen Tagung "Chinas neue Rolle in der Welt: Machtrivalität oder Chancen für mehr Multilateralismus" der Evangelischen Akademie Loccum vom 14. bis 16. Dezember 2007 teil. Er hielt ein einführendes Referat zum Thema "Konfrontation und Kooperation in Asien" und war Teilnehmer eines Diskussionspodiums zum Thema "Strategische Konkurrenzen im asiatisch-pazifischen Raum".


16. Dezember 2008
Trilaterales Forschungsprojekt Demokratisierung durch externe Akteure

Vom 14.-16. Dezember 2007 nahm Jens Narten als Fallstudienautor am ersten Arbeitstreffen des internationalen Forschungsprojekts „External Democratization in Post-Conflict States“ in Berlin in Zusammenarbeit mit der FU Berlin, der Universität in Stanford und dem FRIDE-Institut, Madrid teil und präsentierte ein Arbeitspapier zum Thema „Statebuilding in Kosovo“. Das Projekt zielt darauf ab, eine umfassende Evaluierung zur Effizienz verfügbarer Instrumente der Demokratieförderung zu erstellen und aufzuzeigen, welche Verknüpfungen lokaler Bedingungen und externer Interventionen zur Errichtung demokratischer Regierungen zu funktionieren scheinen. Ein spezieller Teil des Projekts untersucht ferner, ob und wie sich Länder, die eine hohe Gewaltskala aufweisen, zu stabilen und demokratischen Gemeinwesen entwickeln können und welchen Einfluss dabei Maßnahmen externer Unterstützung haben.

Kontakt: Dipl.-Sozwiss. Jens Narten narten@ifsh.de


15. Dezember 2008

CORE Working Paper erschienen

Anna Kreikemeyer / Wolfgang Zellner (eds.), The Quandaries of Promoting Democracy in Central Asia: Experiences and Perspectives from Europe and the USA, Report of a Transatlantic Workshop at the Centre for OSCE Research in Hamburg, CORE Working Paper No 18, Hamburg 2007.
Der Workshop-Bericht beinhaltet den Text des Eröffnungsvortrages von Martha Brill Olcott zum Thema “Democracy Promotion in Central Asia: From High Expectations to Disillusionment” und fasst die Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer thematisch zusammen.


10. Dezember 2007

IFSH-Aktuell 69 (Oktober-November 2007) ist erschienen

IFSH-Aktuell


05. Dezember 2007

Studie: Zukunft der Entwicklungskooperation: China-EU-Afrika

Bernt Berger und Uwe Wissenbach (EU Kommission DG Development) haben beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik eine richtungsweisende Studie über die Zukunft trilateraler Entwicklungskooperation zwischen der EU, China und Afrika veröffentlicht. Das Papier (in englischer Sprache) ist erhältlich unter:

Link


05. Dezember 2007

Öffnungszeiten der Bibliothek über den Jahreswechsel

Vom 24.12.2007 bis 4.1.2008 bleibt die IFSH-Bibliothek geschlossen.


03. Dezember 2007

Villa Vigoni-Gespräch

Vom 29.11.2007 bis zum 1.12.2007 fand das deutsch-italienische „Villa Vigoni-Gespräch 2007“ in Menagio bei Mailand statt. Die vom Institut für Europäische Politik und dem Istituto per gli Studi di Politica Internazionale veranstaltete und von den Außenministerien Italiens und Deutschland unterstützte Veranstaltung stand unter der Überschrift „Die Europäische Union vor zentralen Herausforderungen – deutsche und italienische Sichtweisen“. Fünfzig Teilnehmer aus Politik, Ministerialadministration, Wissenschaft und Publizistik diskutierten in vier Sektionen die europäischen Herausforderungen in den Bereichen EU-Reform, Nachbarschaftspolitik, Energie- und Klimapolitik sowie die EU als global player. Von Seiten des IFSH referierte Dr. Hans-Georg Ehrhart zum Thema „Die EU als sicherheitspolitischer global player“.


03. Dezember 2007

Friedenspolitische Impulse Bonn vom 30. November bis 1. Dezember 2007

Die Friedenspolitischen Impulse der Friedrich-Ebert-Stiftung widmen sich einem alten Thema, dessen Variationen vielfältig sind: den Frieden entwickeln und sichern. Das diesjährige Forum rückte das Verhältnis von zivilen und militärischen Mitteln in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Da internationalen Organisationen eine konfliktregulierende Rolle beigemessen wird, galt das Forum den Strategien und Instrumenten der EU (Isabelle Tannous), der NATO (Dr. Olaf Theiler), der OSZE (Dr. Peter Schlotter) und den Vereinten Nationen (Dr. Sven Gareis). Als Referentin hat Isabelle Tannous mit den über 100 Teilnehmern den Beitrag der Europäischen Union zur gewaltfreien Lösung von Konflikten diskutiert.


03. Dezember 2007

Rede von Dr. Roland Salchow, Staatsrat der BWF und Kuratoriumsvorsitzender des IFSH, anlässlich der offiziellen Einweihung des Hauses "Beim Schlump 83".

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01. Dezember 2007

Europäisches Masterprogramm für Menschenrechte und Demokratisierung (E.MA)

Am 1. Dezember 2007 wurde Prof. Dr. Hans J. Gießmann für weitere zwei Jahre in das Exekutivkommitee des Direktoriums des Europäischen Masterprogramms für Menschenrechte und Demokratisierung (E.MA) mit Sitz in Venedig gewählt. E.MA ist ein gemeinsames zweisemestriges Programm von 40 Universitäten aus allen EU-Staaten für jährlich etwa 90 Studierende. 2007/2008 hat Dr. Anna Kreikemeyer einen Kurs über Demokratisierung und Zentralasien in Venedig durchgeführt. Vier Studierende werden ihr zweites Semester am IFSH verbringen.

Link zum Appell


30. November 2008

CORE-Workshop „Säkularismus und Islam“ in Almaty

Arne Seifert und Elena Kropatcheva führten in Almaty gemeinsam mit dem Kasachischen Institut für Strategische Studien (KISI) und dem zentralasiatischen Büro der Friedrich Ebert Stiftung am 30. November 2007 einen Workshop zum Thema „Säkularismus und Islam: Verbindendes im gemeinsamen Staat“ durch. Der vom Auswärtigen Amt geförderte Workshop behandelte Fragen des schwierigen Verhältnisses von Säkularismus und Islam, Differenzen und Gemeinsamkeiten sowie Möglichkeiten für deren Koexistenz und Kooperation. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops waren Vertreter der säkularen und islamischen wissenschaftlichen Eliten aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Russland und Deutschland.

Kontakt: Dr. Arne C. Seifert A.u.P.Seifert@t-online.de
Elena Kropatcheva MA, MPS kropatcheva@list.ru


28. November 2007

Internationaler Appell: Setzt den angepassten KSE-Vertrag in Kraft

Wissenschaftler und ehemalige Diplomaten aus aller Welt rufen dazu auf, den angepassten KSE-Vertrag in Kraft zu setzen - unterzeichnen auch Sie!

Link zum Appell


26. November 2007

Raketenfreie Zone im Nahen Osten/Persischen Golf

Vom 1. bis 3. November 2007 fand in Athen das zweite Treffen der Multilateral Study Group (MSG) statt, die unter Federführung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) politische, militärstrategische und technische Aspekte einer raketenfreien Zone im Nahen Osten/Persischen Golf untersucht. 24 Experten aus mehreren Regionalstaaten sowie aus den USA , Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland diskutierten Probleme wie die Bedeutung der Transparenz von Raketenarsenalen und der Bildung von Normen für die regionale Stabilität und tauschten Einschätzungen zu regionalen Raketenarsenalen und deren Beschaffung sowie zu den damit verbundenen Interessen und Intentionen regionaler wie externer Akteure aus. Ein Roundtable mit Teilnehmern aus Israel, Jordanien, Libanon, Palästina und Deutschland zum Thema „Hamas and Hezbollah as a Challenge to a Missiles Free Zone“ diskutierte unter Leitung von Dr. Margret Johannsen Potenziale, Beschaffung, Interessen und Absichten der beiden Organisationen sowie Legitimitätsaspekte im Kontext fehlender Gewaltkontrolle aufgrund schwacher (Vor-)Staatlichkeit. Die Konferenz in Athen wurde gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Arbeitsstelle Friedensforschung Bonn (AFB).


23. November 2007

From Conflict to Regional Stability. Linking Security and Development

Das IFSH war bei der von der DGAP mit Unterstützung von FRIDE, CITpax und Dara organisierten 10. New Faces Konferenz gleich mit zwei Teilnehmerinnen vertreten. Das International Forum on Strategic Thinking hatte 20 vielversprechende Fachleute und Wissenschaftlerinnen aus Europa, Russland, Asien, dem Mittleren Osten und den USA nach Madrid eingeladen. Isabelle Maras stellte die Security Sector Reform (SSR) auf europäischer Ebene und insbesondere die institutionelle Rollenverteilung zwischen den von der Europäischen Kommission durchgeführten Aktivitäten und ausgewählten ESVP-Missionen im Bereich der Polizeireform vor. Isabelle Tannous arbeitete die sensiblen Schnittstellen von Sicherheit und Entwicklung in der europäischen Außenpolitik und die ressortübergreifenden Ansätze der Vorreiter für mehr Politikkohärenz unter den Mitgliedstaaten heraus. Beide Konferenzpapiere werden in einer überarbeiteten Version im von der DGAP herausgegebenen Band "From Conflict to Regional Stability. Linking Security and Development" erscheinen.


23. November 2007

Podiumsdiskussion Naher und Mittlerer Osten

An einer Podiumsdiskussion zum Thema "Naher und Mittlerer Osten - Permanentes Pulverfass oder Chance für ein dauerhaftes Stabilitätskonzept" am 22. November 2007 in Wunstorf nahm auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung der Stv. Wissenschaftliche Direktor und Leiter ZEUS, Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann, teil. Weitere Podiumsgäste der Veranstaltung mit mehr als 200 Zuhörern waren die Bundestagsabgeordnete der CDU, Monika Brüning, der Auslandskorrespondent der Jerusalem Post, Daniel Dagan, sowie Prof. Dr. Ulrich Menzel von der TU-Braunschweig. Unter der Leitung von Klaus von der Brelie (Hannoversche Allgemeine Zeitung) wurden die Konfliktentwicklungen in der Region analysiert und über Wege aus der Krise gestritten.


22. November 2007

Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #147 erschienen:

Hans J. Gießmann / Patricia Schneider (Hrsg.), Gesellschaftliche Transformations- und Annäherungsprozesse: Kosovo zwischen Vergangenheit und Zukunft. Forschungen im Akademischen Netzwerk Südosteuropa 2005/2006, September 2007.

Hamburger Beiträge


22. November 2007

China – EU relations

Prof. Feng Shao Lei von der East China Normal University, Shanghai, der zur Zeit als Senior Research Fellow am IFSH arbeitet, hielt am 21. November 2007 im Institut einen Vortrag zum Thema „China – EU relations: What can China learn from European integration?“.


20. November 2007

Hamburger Informationen zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #42 erschienen:

Reinhard Mutz/Jens Narten/Thomas Bruha, Zukunft des Kosovo, November 2007.

Hamburger Informationen



12. November 2007

Interview in Physik Journal

Götz Neuneck gab dem Physik Journal (www.physik-journal.de), der Mitgliederzeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (www.physik-dpg.de), ein Interview zur Vakuumbombe, neueren Waffenentwicklungen und zu den Verstimmungen zwischen Russland und dem Westen.

Interview


12. November 2007

Parlamentarische Anhörung zum Thema "Space Security"


Am 7. November 2007 veranstaltete das e-Parliament ein Hearing zum Thema "Space Security" im Europa-Parlament in Brüssel. Parlamentarier nationaler Parlamente aus Großbritannien, Spanien, Kanada, Rumänien, Ghana und Uganda waren ebenso vertreten wie Europa-Parlamentarier aus Brüssel. Vertreter der ESA, der US Air Force, der CNES, der Secure World Foundation und des Space Security Index hielten Vorträge über potenzielle Weltraumbewaffnung, EU-Weltraumpolitik, Erdbeobachtung und über die Problematik des Weltraumschrotts und standen den Parlamentariern Rede und Antwort. Götz Neuneck, Leiter von IFAR, hielt einen Vortrag zum Thema "Banning or Restricting Space Weapons". Die Vorträge wurden mitgeschnitten und sollen als Videopodcast bzw. als Bericht auf der Homepage von e-Parliament (www.e-parl.net) veröffentlicht werden.


12. November 2007

57. "Pugwash Conference on Science and World Affairs"


Am 21. Oktober 2007 wurde die diesjährige Tagung der „Pugwash Conferences on Science and World Affairs" mit Grußworten des italienischen Außenministers Massimo d´Alema, des UN-Generalsekretärs Ban Ki-Moon und des SF-Autor Arthur C. Clarke in Bari eröffnet. Die Panels waren den Themen Mittlerer Osten, Kaschmir und Zukunft der Rüstungskontrolle gewidmet, bei letzterem referierte Götz Neuneck zur europäischen Situation. Neuer Pugwash-Präsident ist der ehemalige stellvertetende UN-Generalsekretär J. Dhanapala. Götz Neuneck wurde in das Executive Council gewählt.


8. November 2007

Chinesische Fellows am IFSH

Von Oktober bis Dezember 2007 halten sich gleichzeitig vier wissenschaftliche Fellows der Partneruniversität East China Normal University (ECNU), Shanghai am IFSH auf. Prof. Dr. Feng Shaolei, Dekan der Graduate School for Area und International Studies, untersucht die Beziehungen zwischen Europa, Russland, den USA und China. Prof. Xu Poling, Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, befasst sich mit der Russland-Politik in Zentralasien, Frau Li Xin mit der Rolle der OSZE in derselben Region. Prof. Dr. Yu Huachuan forscht bereits seit dem Frühjahr 2007 über die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union.


8. November 2007

Am 5. November präsentierte Michael Brzoska den Mitgliedern des Unterausschuss Verteidigung des Europäischen Parlament (EP) ein Briefing Paper zur Frage ob die im Entstehen begriffene europäische rüstungstechnologische und -industrielle Basis des Schutzes gegen ausländische Übernahmen von Kernkapazitäten bedarf. Das Briefing Paper war vom Europäischen Parlament in Auftrag gegeben worden. Der Text ist hier und auf der Dokumentenseite der Internet-Präsentation des EP verfügbar.

Dokument


3. November 2007

Raketenfreie Zone im Nahen Osten/Persischen Golf

Vom 1. bis 3. November 2007 fand in Athen das zweite Treffen der Multilateral Study Group (MSG) statt, die unter Federführung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) politische, militärstrategische und technische Aspekte einer raketenfreien Zone im Nahen Osten/Persischen Golf untersucht. 24 Experten aus mehreren Regionalstaaten sowie aus den USA , Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland diskutierten Probleme wie die Bedeutung der Transparenz von Raketenarsenalen und der Bildung von Normen für die regionale Stabilität und tauschten Einschätzungen zu regionalen Raketenarsenalen und deren Beschaffung sowie zu den damit verbundenen Interessen und Intentionen regionaler wie externer Akteure aus. Ein Roundtable mit Teilnehmern aus Israel, Jordanien, Libanon, Palästina und Deutschland zum Thema „Hamas and Hezbollah as a Challenge to a Missiles Free Zone“ diskutierte unter Leitung von Dr. Margret Johannsen Potenziale, Beschaffung, Interessen und Absichten der beiden Organisationen sowie Legitimitätsaspekte im Kontext fehlender Gewaltkontrolle aufgrund schwacher (Vor-)Staatlichkeit. Die Konferenz in Athen wurde gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Arbeitsstelle Friedensforschung Bonn (AFB).


30. Oktober 2007

Cercle Stratégique

Am 24. und 25. Oktober 2007 fand in Berlin der 17. Cercle Stratégique Franco-Allemand statt. Er behandelte die Themen „Irankrise“ (Gernot Erler, Staatssekretär im Auswärtigen Amt/Philippe Carré, Abteilungsleiter französisches Außenministerium), „Die Zukunft der Europäischen Rüstungsagentur“ (Patricia Adam, Assemblée Nationale/Andreas Weigel, SPD MdB/Bertrand de Cordoue, Forschungsdirektor EDA) and „Das Interventionskonzept der EU“ (Alain Richard, ehem. Verteidigungsminister/Bernhard Kampmann, Leiter ESVP-Referat). Vom IFSH nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart teil.


30. Oktober 2007

Anhörung zur Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen im Rahmen von Kapitel VII der UN-Charta

Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann, Leiter ZEUS, war am 27. Oktober 2007 als Experte zu einer Anhörung der Bundestagsfraktion "Die Linke" eingeladen. In der Bundestagsfraktion wie der Partei "Die Linke" konkurrieren gegenwärtig zwei Auffassungen miteinander um die Frage, ob ein Einsatz von militärischen Zwangsmitteln mit deutscher Beteiligung, insbesondere vor dem Hintergrund von Legitimationsdefiziten im System der Vereinten Nationen, mit dem Friedensgebot der Präambel des Grundgesetzes vereinbar ist oder nicht. Gegenstand der Anhörung waren zwei Positionspapiere der Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Dr. Norman Paech und Paul Schäfer, zur Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen im Rahmen von Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen. Beide Papiere waren von den beiden geladenen Experten, neben Prof. Gießmann war Prof. Dr. Werner Ruf (Universität/Gesamthochschule Kassel) dabei, einer detaillierten, schriftlich vorgelegten, Kritik unterzogen worden, die zu einer lebhaften Debatte während der ganztägigen Veranstaltung beitrug.


23. Oktober 2007

Dr. Erwin Müller

Wir trauern um unseren Kollegen und Freund Erwin Müller.


In seiner mehr als 26 Jahre dauernden Institutszugehörigkeit hat Erwin Müller durch seine wissenschaftlichen Leistungen, seine Lehre, seine umsichtige Betreuung von Doktoranden, Studierenden und Praktikanten sowie seine herausgeberische Tätigkeit wesentlich zum Erfolg der Arbeit des Instituts und zu seinem internationalen Ruf beigetragen. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren am 22. Oktober 2007.

Erwin Müller war seit 1981 wissenschaftlicher Referent am IFSH. Er arbeitete intensiv an den großen Institutsprojekten der 1980er und 1990er Jahre mit. Besonders verdient machte er sich um die Herausgabe zahlreicher Sammelbände, allein elf in der Reihe „Demokratie, Sicherheit, Frieden“. Er war Mitbegründer und Mitherausgeber der Buchreihe „Frieden durch Recht“. Erwin Müller beteiligte sich an der Lehre im Masterstudiengang „Friedensforschung und Sicherheitspolitik“, war Koordinator für die Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten des Instituts und leitete über viele Jahre das IFSH-Doktorandenprogramm. Außerdem war Erwin Müller seit 1983 Mitherausgeber und Chefredakteur der sicherheitspolitischen Fachzeitschrift „Sicherheit und Frieden (S+F)“.

Unter Erwin Müllers fachlichen Stärken ist an erster Stelle sein messerscharfes, von Logik geprägtes konzeptionelles Denken zu nennen. In den 1980er Jahren durchdrang er damit vor allem Fragen im Umfeld der europäischen Rüstungspolitik und in den 1990er Jahren der europäischen Friedensordnung. In jüngster Zeit befasste er sich mit Themen im Umfeld von internationaler Polizei, internationaler Gerichtsbarkeit und internationalem Terrorismus. Mit seiner scharfen, kritischen Intelligenz legte er logische Inkonsistenzen und argumentative Schwächen offen, in amtlichen Stellungnahmen wie in wissenschaftlichen Texten. Gerne kleidete er Einsichten in Anekdoten in platonscher Manier, um einen Sachverhalt anschaulicher bzw. auf allegorische Weise darzustellen. Erwin Müller war sehr belesen. Seine umfassenden Kenntnisse über Aspekte der internationalen Politik und des internationalen Rechts waren im IFSH und darüber hinaus Legende. Seine sprachliche Kunstfertigkeit war beeindruckend. Auch auf Grund seiner ausgeprägten editorischen Fähigkeiten war er ein gesuchter Partner für Veröffentlichungen. In besonderer Weise haben die zahlreichen Praktikantinnen und Praktikanten des Instituts, die Erwin Müller im Laufe der Jahre betreut hat, von seinem Wissen und seinen intellektuellen Fähigkeiten profitiert. Erwin Müller war über das Fachliche hinaus immer ein geachteter Kollege, auf dessen Rat Gewicht gelegt wurde und auf dessen Wort Verlass war.

Erwin Müller wurde am 19.12.1947 in Hochstadt auf der Schwäbischen Alb geboren. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Politikwissenschaft, Soziologie und Zeitgeschichte an der Universität Tübingen. Er schloss das Studium 1976 mit dem Magisterexamen (MA) ab und promovierte 1985 über das Thema „Rüstungspolitik und Rüstungsdynamik: Fall USA“ in Tübingen bei Volker Rittberger zum Dr. rer. soc. Ab Juli 1978 arbeitete er in Tübingen an einem Forschungsprojekt zur Reform der Abrüstungsplanung im System der Bundesrepublik Deutschland.

Als Wissenschaftlicher Referent am IFSH arbeitete Erwin Müller zunächst zu Fragen der „Nachrüstung“ und zu „Vertrauens- und Sicherheitsbildenden Maßnahmen“. In den 1980er Jahren war er intensiv an der Weiterentwicklung des Konzepts der „Gemeinsamen Sicherheit“ beteiligt. Anfang und Mitte der 1990er Jahre leistete er grundlegende Beiträge zum Modell des IFSH für eine Europäische Sicherheitsgemeinschaft. 1992/93 arbeitete Erwin Müller für ein Jahr als Fellow am Center for International Affairs der Harvard University. Ende der 1990er Jahre leitete er ein großes extern finanziertes Projekt zur Erarbeitung eines schlüssigen Konzepts für die Ausübung internationaler Polizeigewalt auf der Grundlage des Völkerrechts und in Übereinstimmung mit rechtsstaatlichen Prinzipien.

Im 2002 neugegründeten Zentrum für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien am IFSH widmete sich Erwin Müller intensiv dem Spannungsverhältnis von Sicherheitspolitik und der Wahrung des Rechts, insbesondere im Zusammenhang mit der von ihm kritisch beurteilten Schwächung von Rechtsprinzipien bei der Abwehr von Terrorgefährdungen. Seine publizistischen Kommentare, unter anderem für das Handelsblatt, fanden öffentliche Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren untersuchte er in enger Zusammenarbeit mit Patricia Schneider unter anderem die Entwicklung der polizeilich-justiziellen Zusammenarbeit in der Europäischen Union. Seine letzte größere Veröffentlichung war die gemeinsame Herausgabe mit Patricia Schneider der Nummer 2/2007 der Zeitschrift „Sicherheit und Frieden“ mit dem Schwerpunkt „Humanitäres Völkerrecht“. Der plötzliche Tod riss ihn aus seiner vor dem Abschluss stehenden Untersuchung zur Verbesserung der Sicherheit der Seehäfen der Partnerstädte Hamburg und Shanghai gegen die Gefahr von Terroranschlägen.

Die so unerwartete Nachricht vom plötzlichen Tod von Erwin Müller trifft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFSH tief. Er war ein beliebter und geachteter Kollege, stets bereit zu klugem Rat, bekannt für unkonventionelles Denken und seine Bereitschaft zu streitbarem Diskurs. Seine zahlreichen Studierenden, Praktikanten und Doktoranden haben die stets umsichtige und geduldige wissenschaftlichen Anleitung geschätzt, vor allem auch seine seltene Gabe zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Betreuten. Wir werden den Menschen und Wissenschaftler Erwin Müller vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


23. Oktober 2007

Experten-Treffen "Institution building and regional identity raising in the EU and ASEAN"

Isabelle Tannous vertrat die EU-Seite auf dem von dem Singapore Office der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstalteten Roundtable zu den EU-ASEAN-Beziehungen, zu dem je fünf Consultants aus Asien und Europa eingeladen waren. Der Organisation südostasiatischer Staaten steht eine neue Phase in ihrer Geschichte bevor: Ab Januar 2008 wird der frühere thailändische Außenminister Dr. Surin Pitsuwan neuer Generalsekretär der ASEAN, während dessen Amtszeit die neue ASEAN-Charta in Kraft treten soll. Inwieweit kann die EU Modell und Taufpate einer neuen ASEAN sein - und kann die EU von der ASEAN lernen? Um die Grenzen und Chancen dieser Frage auszuloten, zählten ein Briefing zu Geschichte, Institutionen und Charakteristika des europäischen Einigungsprozesses sowie der gegenseitige Erfahrungsaustausch zu den Zielen der Veranstaltung.


22. Oktober 2007

IFSH-Aktuell 68 (Juli-September 2007) ist erschienen

IFSH-Aktuell


20. Oktober 2007

5. Jahrgang “Master of Peace and Security Studies” erhält Diplome

Am 17. Oktober 2007 fanden die Übergabe der Master-Diplome für die 24 Absolventinnen und Absolventen des 5. Akademischen Jahres und die feierliche Immatrikulation der 27 Studierenden des 6. Akademischen Jahres „Master of Peace and Security Studies“ der Universität Hamburg statt. Zum alljährlichen Höhepunkt des Studiengangs begrüßten der Vizepräsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Holger Fischer, und der Wissenschaftliche Direktor des IFSH, Prof. Dr. Michael Brzoska Absolventen, Studierende und Gäste. Den diesjährigen Festvortrag hielt der bekannteste deutsche Friedensforscher, Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas zum Thema: „Wie den Frieden in Töne setzen?“. Illustriert mit zahlreichen musikalischen Beispielen wurde der spannende Vortrag des Festredners mit herzlichem Beifall aufgenommen. Der Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses M.P.S., Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann erinnerte in seiner Ansprache an die vielen Mitverantwortlichen für den anhaltenden Erfolg des international geschätzten Studiengangs und dankte ihnen für das dauerhafte Engagement. Mit der anlässlich des Festakts erneut zugesicherten Unterstützung der Universität Hamburg und des IFSH für den Studiengang M.P.S. existieren solide und ausbaufähige Grundlagen für die Fortführung des gemeinsamen Projekts. Alle Studierenden des 5. Jahrgangs haben erfolgreich die Masterprüfung bestanden und konnten ihre Zeugnisse entgegennehmen. Jahrgangsbeste Studentin war Constanze Quosh, die im zweiten Semester am ZEUS betreut wurde, und die auch die beste Masterarbeit des Akademischen Jahres 2006/2007 verfasst hatte. Den Dank der Studierenden an die Lehrenden der Universität, des IFSH und der Institute und Einrichtungen des Kooperationsverbundes Friedensforschung und Sicherheitspolitik entrichteten stellvertretend für die neu gekürten Master Gabriel Hartmann und Tanja Carbone. Nach dem Festakt feierten die Lehrenden, Absolventen und Studierenden gemeinsam.


18. Oktober 2007

Konferenz: „The Second Asia-Europe Forum: Eurasia’s New Opportunities and New Challenges“

Vom 28. bis 29. September 2007 führte das Center for European Studies der East China Normal University (ECNU Shanghai) in Kooperation mit dem International Institute for Strategic Studies (IISS London), in Shanghai unter dem Titel „Eurasia’s New Opportunities and New Challenges“ das „Second Asia-Europe Forum“ durch. Prof. Dr. Hans J. Gießmann moderierte eine Podiumsdiskussion und Dr. Bernhard Rinke, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZEUS, hielt einen Vortrag zum Thema „The EU as a civil-military crisis manager: An emerging system of Security-Governance?“.


18. Oktober 2007

Gastdozent in Shanghai

Im Rahmen des EU-China Studies Centre Programme war Dr. Bernhard Rinke (ZEUS/IFSH) vom 1. August bis 1. Oktober als „Visiting Scholar“ zu Gast am Centre for European Studies der East China Normal University (ECNU) in Shanghai. Während seines Aufenthaltes hielt er Vorlesungen zu unterschiedlichen Aspekten des zivil-militärischen Krisenmanagements der Europäischen Union. Zudem verfasste er ein Arbeitspapier, in dem unter „governance-theoretischen“ Gesichtspunkten die EU-interne Steuerungsproblematik beim zivil-militärischen Krisenmanagement erörtert wird.


18. Oktober 2007

Vereinbarungen mit chinesischen Partnern unterzeichnet

Zum Abschluss des von der Europäischen Union geförderten Projekts zum Aufbau eines European Studies Center an der East China Normal University (ECNU), an dem das IFSH als deutsche Partnerinstitution beteiligt war, wurden am 11./12. Oktober 2007 Vereinbarungen zwischen der ECNU, der Universität Hamburg und dem IFSH zur Zusammenarbeit in Lehre und Forschung unterzeichnet. Vereinbart wurde unter anderem der Austausch von Lehrenden und Doktorandinnen bzw. Doktoranden. Der Projektleiter für das IFSH, Prof. Dr. Hans J. Gießmann, und Bernt Berger, M.Phil., wissenschaftlicher Fellow am IFSH, nahmen an der Bilanzkonferenz für das EU-Projekt in Shanghai teil. Während seines Aufenthalts hielt Prof. Gießmann eine Vorlesung über Unterschiede der sicherheitspolitischen Regionalkooperation im EU-Raum und in Ostasien.


15. Oktober 2007

Konferenz „CONFERENCE ON SECURITY AND COOPERATION IN SOUTH ASIA: A GLOBAL PERSPECTIVE“

Vom 8.-10. Oktober 2007 veranstaltete das IFSH zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) eine Konferenz mit dem Titel „CONFERENCE ON SECURITY AND COOPERATION IN SOUTH ASIA: A GLOBAL PERSPECTIVE“. Schwerpunkte waren die nukleare Lage in Südasien, Raketenabwehr, Energieversorgung in der Region und Weltraumsicherheit. Etwa 60 Experten aus den USA, Frankreich, Kanada, Russland, Japan, Deutschland, Großbritannien, Pakistan und Indien waren gekommen, um aktuelle Probleme der Rüstungskontrolle und regionalen Sicherheit zu diskutieren. Unter ihnen waren hochrangige Teilnehmer wie die UN-Vertreter Pakistans und Kanadas aus Genf, ein Vertreter des Russischen Generalstabs, der Livermore-Laboratories, sowie diverser indischer und pakistanischer Think Tanks. Das Auswärtige Amt gab durch Botschafter Lüdeking einen Empfang und Staatsminister Gernot Erler hielt die „Key Note Speech“, in der er die Bedeutung des Erhalts rüstungskontrollpolitischer, multilateraler Verträge betonte.
Rede von Gernot Erler


10. Oktober 2007

Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung: „Sicherheit, Konflikt, Frieden: Wissensbestände auf dem Prüfstand“, Schwerte (Ruhr), 5.-7. 10. 2007

Sybille Reinke de Buitrago präsentierte auf der Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung: „Sicherheit, Konflikt, Frieden: Wissensbestände auf dem Prüfstand“ in Schwerte (Ruhr) vom 5.-7. 10. 2007 ein Papier zu Kommunikationsmustern in der Terrorismusbekämpfung. Die Fallstudie zu den USA und Deutschland erörterte auch mögliche Faktoren, welche sich eskalierend oder deeskalierend auswirken können. Die weiteren Tagungspapiere waren aufgrund eines offenen Call for Papers thematisch breit gefasst und boten somit einen interessanten Überblick über die aktuelle Friedens- und Konfliktforschung. Es fand ein intensiver Austausch unter dem Nachwuchs und anderen eingeladenen Wissenschaftlern statt.


10. Oktober 2007

Nachmittag der offenen Tür


Einladung


9. Oktober 2007


Anlässlich der Überreichung der Masterzeugnisse an die Absolventen und der Begrüßung der neuen Studierenden des Studiengangs "Master of Peace and Security Studies" wird Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas den folgenden Festvortrag halten: "Wie den Frieden in Töne setzen?"
Einladung


6. Oktober 2007

Training zu OSZE-Fragen für Vertreter des kasachischen Außenministeriums

Zwischen dem 10. September und dem 6. Oktober 2007 führte CORE für fünf Vertreter des kasachischen Außenministeriums ein Training zu OSZE-Fragen durch. Das Training war gemeinsam vom kasachischen Außenministerium und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland bei CORE in Auftrag gegeben worden und hatte das Ziel, den für Kooperationen mit der OSZE qualifizierten kasachischen Personalpool zu erweitern und somit gleichzeitig zur Vorbereitung des kasachischen OSZE-Vorsitzes im Jahr 2010 beizutragen. Das speziell auf kasachische Anfragen zugeschnittene Training umfasste ein über vier Wochen laufendes Programm mit Vorlesungen und Gesprächen in Hamburg sowie in Berlin, Wien und Warschau. Im einzelnen wurden Vorlesungen von über zwanzig Experten der OSZE und anderen externen Dozenten sowie einem Team von acht CORE-Mitarbeitern gehalten. Diese Aktivitäten wurden ergänzt durch mehr als dreißig Interviews mit führenden Vertretern der OSZE und von nationalen Delegationen bei der OSZE. Das Training wurde mit einem Kolloquium abgeschlossen, das unter dem Titel “Die künftige Einbeziehung der OSZE in europäische Sicherheitsbildung: Standpunkte kasachischer Experten“ stand. Insgesamt erwarben die Trainingsteilnehmer ein umfassendes Arbeitswissen zu OSZE-Fragen und konnten gleichzeitig persönliche Kontakte zu rund achtzig Experten und führenden Vertretern von OSZE-Strukturen und Delegationen herstellen. Von Struktur und Konzeption her hat sich das Training als exzellentes Pilotprojekt für ähnliche Serviceaktivitäten erwiesen.

Kontakt: Dr Frank Evers evers-de@t-online.de



4. Oktober 2007

Warum China in Burma falsch liegt

Angesichts der Unruhen in Burma und der Ungewissheit über die Reaktionen des Militärregimes fällt China eine zentrale Rolle zu. China pflegt enge Beziehungen mit der Regierung in Yangon und könnte einen größeren Einfluss üben als jeder andere Staat. Dennoch hat sich Beijing entschieden, auf dem Prinzip der Nichteinmischung zu bestehen. Bernt Berger zeigt in seinem Asia Times-Artikel, dass China eine einmalige Chance hätte, sein Image in der Region und auch global zu verbessern und seine wachsende globale Rolle mit verantwortlichem Handeln zu untermauern.
Artikel


4. Oktober 2007

1. Hamburger Carl Friedrich von Weizsäcker-Forum zur Verantwortung der Wissenschaften
21. und 22. September 2007 in Hamburg

Am 28. April 2007 verstarb der Physiker, Philosoph und Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker. Um sein Wirken und Lebenswerk zu würdigen, veranstaltete die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) zusammen mit dem IFSH, dem Carl Friedrich von Weizsäcker- Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) und dem Philosophischen Seminar der Universität Hamburg eine zweitägige Veranstaltung in der Universität Hamburg. Dr. Roland Salchow, Staatsrat der Behörde für Wissenschaft und Forschung und Vorsitzender des Kuratoriums des IFSH, begrüßte die Teilnehmer und Vortragenden im Hamburger Rathaus. In seiner Rede betonte er den nachhaltigen Eindruck, den Carl Friedrich von Weizsäcker durch seine vielfältigen öffentlichen Aktivitäten auf viele Menschen, auch auf ihn selbst, gemacht habe.

Der stellvertretende VDW-Vorsitzende Prof. Dr. Hartmut Graßl und der Dekan der naturwissenschaftlichen Fakultät Prof. Dr. Arno Frühwald eröffneten die Vortragsveranstaltung. Im ersten Teil trugen ehemalige Weggefährten, Schüler und Mitarbeiter zu einzelnen Lebensabschnitten und Wirkungsfeldern Carl Friedrich von Weizsäckers vor, so u.a. Prof. Dr. Klaus-Meyer-Abich, Prof. Dr. Klaus Gottstein und Dr. Walter Schindler. Vom IFSH waren Prof. Dr. Michael Brzoska und Prof. Dr. Götz Neuneck vertreten. Michael Brzoska moderierte den ersten Teil der Veranstaltung; Götz Neuneck hielt einen Vortrag über von Weizsäckers Arbeiten zur Verantwortung des Naturwissenschaftlers und über seine Abschreckungs- und Atomwaffenkritik. Weitere Vortragende waren u.a. Prof. Dr. Ulrich Gähde (Universität Hamburg), Dr. Ilona Stölken-Fitschen (New York), Prof. Dr. Ulrich Bartosch (Eichstätt) und Prof. Dr. Martin Kalinowski. Insgesamt nahmen ca. 100 Teilnehmer an der Veranstaltung teil.


1. Oktober 2007

EU-Militäreinsatz im Tschad

Am 22. und 23. September 2007 sendete der Norddeutsche Rundfunk in seiner Sendung „Streitkräfte und Strategien“ einen Beitrag von Dr. Hans-Georg Ehrhart zur Diskussion über einen Militäreinsatz der EU im Tschad und in der der Zentralafrikanischen Republik. Der Beitrag ist abrufbar unter:
www.ndrinfo.de/


1. Oktober 2007

Auszeichnung für die CD-ROM „Warum? ... Internationale Krisen“

Die vom Südwestrundfunk herausgegebene CD-ROM “Warum? ... Internationale Krisen“, an der Dipl. Pol. Stephan Hensell und Dr. Margret Johannsen mit Analysen der Krisenregionen Jugoslawien und Nahost mitgearbeitet haben, hat das „Comenius-Siegel 2007“ der Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) erhalten. Mit dem jährlich verliehenden Comenius-Siegel der wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Multimedia, Bildungstechnologie und Mediendidaktik werden pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende didaktische Multimedia-Produkte ausgezeichnet, die für Bildungszwecke zur Verfügung stehen. Die CD-ROM „Warum?... Internationale Krisen“ ist beim Südwestrundrunk erhältlich:
http://www.wissen.swr.de/sf/04_mul01.php


27. September 2007

Afghanistan wie weiter?

Am Montag, den 24. September 2007 veranstaltete das IFSH eine Podiumsdiskussion zur „Zukunft der internationalen Militärpräsenz in Afghanistan“. Kurz vor der Entscheidung des Bundestages über die Verlängerung der Mandate des Bundeswehreinsatzes diskutierte der Direktor des IFSH, Prof. Dr. Michael Brzoska, mit Dr. Knut Kirste (NATO), Niels Annen (SPD-Bundestagsabgeordneter), Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH) und über fünfzig Gästen, darunter auch die neue amerikanische Generalkonsulin Karen E. Johnson, über dieses strittige Thema. Dr. Kirste betonte die Notwendigkeit des zweigleisigen zivil-militärischen Ansatzes, kritisierte allerdings die mangelhafte internationale Koordination. Auch Niels Annen vertrat die Ansicht, dass Afghanistan nicht ohne internationale Militärpräsenz aufzubauen sei, wies aber auf die verschiedenen Vorgehensweisen und Legitimationsgrundlagen von ISAF und OEF hin. Dr. Ehrhart zog eine negative Bilanz des Erreichten und äußerte sich skeptisch über die Erfolgsaussichten eines Engagements, für das eine mittelfristige Exitstrategie entwickelt werden müsse.


25. September 2007

EU-China Strategic Dialogue am EU-ISS

Vom 24. bis 25. September 2007 veranstalteten das EU Institute for Security Studies (EU-ISS), das Asia Centre und das China Institute for Contemporary International Relations (CICIR) in Paris einen strategischen Dialog zwischen EU und China. Bernt Berger (ZEUS/IFSH) hielt einen Vortrag über Beijings mangelnde Transparenz in Militärangelegenheiten und über die Zukunft von Vertrauens- und Sicherheitsbildenen Maßnahmen zwischen der EU, den USA und China. Das Dialogforum brachte Teilnehmer aus Forschung, Ministerien und EU-Institutionen sowie Medienvertreter zusammen.


17. September 2007

Die Debatte um die amerikanischen Raketenabwehrpläne geht unvermindert weiter und belastet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Eine wichtige Rolle für die europäische Sicherheit spielt dabei die Frage, inwieweit ein "getroffener nuklearer Sprengkopf" auch auf europäischem Territorium niedergehen und großen Schaden anrichten könnte. Die Süddeutsche Zeitung interviewte Götz Neuneck im Wissenschaftsteil zu dieser Problematik:

Interview


17. September 2007

Russland hat in der vergangenen Woche eine sogenannte "Vakuumbombe" gezündet, die nach Aussage des russischen Militärs die größte bisher produzierte, konventionelle Bombe ist. Götz Neuneck äußerte sich dazu am 12.9. 2007 im 3-sat-Wissenschaftsmagazin NANO und gab der Zeitschrift "Technology Review" ein Interview:

Interview


14. September 2007

The Future of the Middle East. Recent Challenges - Possible Consequences

Auf Einladung der Arabischen Liga und der Friedrich-Ebert-Stiftung nahm Dr Margret Johannsen an einem Expertentreffen zu dem Thema “The Future of the Middle East. Recent Challenges - Possible Consequences” teil, das vom 10. bis 11. September 2007 im Hause der Arabischen Liga in Kairo stattfand. Auf der Tagesordnung standen der arabisch-israelische Konflikt, die jüngsten Entwicklungen in Somalia, Sudan/Darfur und im Irak sowie die Herausforderungen nuklearer Proliferation in der Region. In ihrem Kommentar zu dem Referat von Botschafter Mohamed Sobeih, Assistant to Secretary General of the Arab League, “The Peace Process in the Region and the Arab Peace Initiative” übersetzte Dr Johannsen das in der Ära des Kalten Krieges entwickelte Konzept “Gemeinsame Sicherheit” in die Verpflichtung aller regionalen Akteure im Nahen Osten, Verhandlungen auf der Basis des vereinbarten Prinzips „Land für Frieden“ zu führen. Unter der Annahme, dass die gegenwärtige Spaltung zwischen der Westbank und dem Gazastreifen Verhandlungen über Endstatusfragen einschließlich der Zwei-Staaten-Regelung blockiere, vertrat Dr Johannsen die Auffassung, dass die Europäische Union und insbesondere Deutschland einen Versöhnungsprozess zwischen den rivalisierenden palästinensischen Fraktionen unterstützen sollten, indem sie deutlich machen, dass sie sich nicht an Versuchen beteiligen werden, ein eventuelles neues Machtteilungsarrangement zu torpedieren.


12. September 2007

Vortrag bei Internationaler Konferenz in Neu Delhi

Auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung, der Coalition for Nuclear Disarmament and Peace und dem Popular Education and Action Centre trug Oliver Meier am 31.8. und 1.9 in Neu Delhi die deutsche Sicht des geplanten Atomabkommen zwischen den USA und Indien vor. Mehr als 300 Teilnehmer hörten Vorträge von Referenten aus Indien, Pakistan und Nepal sowie aus den USA und Deutschland, die auf die friedens- und umweltpolitischen Probleme hinwiesen, die mit der geplanten Aufhebung der Nuklearsanktionen gegen Indien im Zusammenhang stehen. Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund einer kontroversen Diskussion zum Thema im indischen Parlament statt und fand großes Medieninteresse.


05. September 2007

Interview von Götz Neuneck mit "Die Welt - Online"

Götz Neuneck, Die Welt-Online, 21. August 2007, 12:53 Uhr: Wie weit der Iran mit der Bombe ist.

Link zum Interview

05. September 2007

Sicherheit und Entwicklung als Herausforderung

Am 3. und 4. September 2007 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS, an einem von der Führungsakademie der Bundeswehr und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) veranstalteten Workshop zum Thema „Sicherheit und Entwicklung“ teil. Er hielt den Einführungsvortrag mit dem Titel „Der Nexus Sicherheit und Entwicklung als Herausforderung“. Ziel der Veranstaltung war es, Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Rahmen vernetzter Sicherheit zu eruieren.


05. September 2007

Internationale Gäste am IFSH

Am 29.8. besuchten drei Teilnehmer eines Programms des Goethe-Instituts zur Förderung von Deutsch als Amtssprache der Europäischen Union das IFSH zu einem Informationsgespräch. Die drei Diplomaten aus Slowenien, Kroatien und Rumänien waren insbesondere an aktuellen Fragen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik interessiert.

29. August 2007

Vorträge zur Kleinwaffenproblematik und zur Nuklearen Proliferation

Am 14. Juni und 24. August 2007 hielt Götz Neuneck im Rahmen der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amtes in Berlin Vorträge zur Kleinwaffenproblematik und zur Nuklearen Proliferation. Im Rahmen des Programms „International Futures“ werden neben Diplomaten auch internationale Führungskräfte ausgebildet. Das Seminar im August ist ein Modul im Rahmen des Programms „Managing Global Governance“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, bei dem angehende Diplomaten und Führungskräfte aus Ministerien und Industrie zusammenkommen, um Schlüsselbereiche der Globalisierung und geeignete politische Strategien kennen zu lernen.


29. August 2007

Dr. rer. nat. Götz Neuneck, Leiter von IFAR, zum Professor ernannt

Die Universität Hamburg hat Dr. rer. nat. Götz Neuneck, Leiter von IFAR und langjähriger Dozent an der Universität Hamburg, den akademischen Titel Professor verliehen. Götz Neuneck, der auch für die Etablierung und Gestaltung des naturwissenschaftlichen Moduls des Studiengangs „Master of Peace and Security Studies“ zuständig ist, empfing die Urkunde am 22. August aus der Hand der Präsidentin der Universität Hamburg, Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz.


22. August 2007

Vertreter des EU-Militärstabes im IFSH

Am Mittwoch, den 22. August 2007 besuchte OTL Alexandre de Bordelius vom Militärstab der EU das IFSH. Er führte Gespräche mit Dr. Hans-Georg Ehrhart und hielt abschließend einen Vortrag im Forschungskolloquium. Titel des Vortrages und Gegenstand der nachfolgenden Diskussion war „Krisenoperationen der EU und die Zukunft der ESVP“.


22. August 2007

Hanseatic Baltic Summer School

Am Montag, den 21. August 2007 hielt Dr. Hans-Georg Ehrhart einen Vortrag zum Thema „What kind of CFSP is emerging?“. Es handelte sich um den Einführungsvortrag der vom IFSH und dem Haus Rissen gemeinsam veranstalteten sechsten „Hanseatic Baltic Summer School“, die vom 21. - 24. August 2007 unter dem Titel „Europe in the International Security Order: Concepts, Issues, Trends“ durchgeführt wurde.


15. August 2007

Zur Friedenspolitik Europas im 21. Jahrhundert
Ein Manifest von Egon Bahr, Walther Stützle und Hans J. Gießmann

Prof. Egon Bahr, Bundesminister a.D. und ehemaliger Direktor des IFSH, Prof. Dr. Walther Stützle, ehemaliger Direktor des SIPRI und Staatsekretär a.D. sowie der stellvertretende Wissenschaftliche Direktor des IFSH, Prof. Dr. Hans J. Gießmann haben für den Willy-Brandt-Kreis ein Manifest zur Europäischen Friedenspolitik im 21. Jahrhundert verfasst, das im folgenden dokumentiert wird.

"Das 21. Jahrhundert wird das erste Jahrhundert umfassender globaler Vernetzung. Es verheißt große Chancen und birgt große Gefahren. Die Sozialdemokratie gibt sich ihr erstes Grundsatzprogramm in diesem Jahrhundert in der Einsicht, dass die Chancen nur genutzt werden können, wenn die Gefahren gebannt werden. Schon jetzt übertreffen die Zerstörungskräfte der Menschheit ihre positiven Fähigkeiten. Die Erkenntnis Willy Brandts gilt noch immer: Friede ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden. Sie gilt weltweit."

Dokument



13. August
2007

Transcending Europe's Borders: The EU and its Neighbours

Gemeinsam mit der University of Glasgow und der UCD School of Politics and International Relations Dublin haben Dr. Regina Heller (ZEUS) und Elena Kropatcheva M.A. (CORE) auf dem ICCEES-Regionalkongress "Transcending Europe's Borders: The EU and its Neighbours", der vom 2. bis 4. August 2007 in der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt wurde, ein Panel zum Thema "EU and Russia Flux Lines: Between Attraction and Repulsion" organisiert. Dr. Regina Heller präsentierte ein Papier mit dem Titel "Rapprochement Through Interlinkage - How Strong is the EU's Normative Gravity for Russia Really?", Elena Kropatcheva trug zum Thema "Russia or the EU? Ukraine Caught between Two Poles" vor. Ein weiteres Paper zum Thema "Imagining Russia: The Role of Images in Russian-German Relations" wurde von Valentina Feklyuniny von der Universität Glasgow vorgestellt. Kommentiert wurden die drei Papiere von Dr. Derek Hutcheson, UCD School of Politics and International Relations, Dublin.


16. Juli 2007

Das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) hat erste Ergebnisse eines vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten Projektes zum sich verändernden Verhältnis von Sicherheit und Entwicklung veröffentlicht (www.bicc.de). Hans Georg Ehrhart und Isabelle Tannous vom IFSH haben dazu Konzept-Studien beigetragen, mit den Titeln: "Schnittstellen von Entwicklung und Sicherheit der EU - Strategien und Mechanismen für mehr Politikkohärenz" und " Sicherheit + Entwicklung = Frieden? Zur Rolle der Entwicklungspolitik in der zivilen ESVP".


Hans-Georg Ehrhart:
Sicherheit + Entwicklung = Frieden? Zur Rolle der Entwicklungspolitik
in der zivilen ESVP



Isabelle Tannous:
Schnittstellen von Entwicklung und Sicherheit der EU Strategien und Mechanismen für mehr Politikkohärenz


11. Juli 2007

Drogen als Bedrohung?

Am 11. Juli 2007 hielt Frau Janet Kursawe vom German Institute for Global and Area Studies (GIGA) im Forschungskolloquium des IFSH einen Vortrag zum Thema „Drugs as a Threat for Security“. Das Thema ist Gegenstand ihrer Dissertation, die dieses Jahr fertig gestellt wird.


10. Juli 2007

Abchasienkonflikt

Am Mittwoch, den 4. Juli 2007 fand im Rahmen des von Dr. Hans-Georg Ehrhart betreuten Forschungskolloquiums des IFSH eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Der de-facto Staat Abachsien: Welche Lösungsansätze sind realistisch?" statt. Den Input lieferten Prof. Dr. Otto Luchterhand (Institut für Ostrecht der Universität Hamburg) und Marietta König (IFSH/CORE).


9. Juli 2007

Workshop Feindbild "Islam"- Feindbild "Westen". Eine kritische Reflexion gegenseitiger Wahrnehmungen

Sybille Reinke de Buitrago präsentierte beim Workshop Feindbild "Islam"- Feindbild "Westen". Eine kritische Reflexion gegenseitiger Wahrnehmungen des ORIENTation Netzwerkes in Berlin am 6. Juli 2007 ein Papier zu Wahrnehmungen des Islam in der deutschen Sicherheitspolitik.
Andere Beiträge beschäftigten sich mit dem gesellschaftlichen Bild des Islam, aber auch der Wahrnehmung des Westens in islamischen Ländern sowie der Funktion von Bildern und Feindbildern generell. Der Workshop wollte auf die wiederkehrende Relevanz von Feindbildern, besonders in westlich-islamischen Beziehungen, hinweisen.


9. Juli 2007

IFSH-Aktuell Nr. 67 erschienen

IFSH-Aktuell


9..Juli 2007

Think Tank Roundtable in Beijing

Vom 28. bis 29. Juni 2007 nahm Bernt Berger am 4. EU-China Think Tank Roundtable mit dem Titel “EU-China Relations - Where do we stand, where do we go?” in Beijing teil. Die Veranstaltung fand am Beijinger Think Tank des Außenministeriums Chinese Institute for International Studies (CIIS) statt und wurde gemeinsam vom European Studies Center (EPC), der Konrad Adenauer-Stiftung (KAS) und dem finnischen Außenministerium organisiert. Bernt Berger hielt einen Vortrag über den US-Faktor in EU-China Beziehungen und war Diskutant auf einem Panel über die gegenwärtigen Entwicklungen in der chinesischen Außenpolitik.


2. Juli 2007

Kooperationsvereinbarung

Das Zentrum für Europäische Studien der Schule für Höhere Internationale und Regionalstudien (SAIAS), East China Normal University, die Schule für Betriebswirtschaft, Wirtschaft und Sozialwissenschaften, Universität Hamburg, und das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg haben über einen Rahmen für die gemeinsame akademische Zusammenarbeit ab 2007 beraten. Die dreitägigen Gespräche vom 25. bis 27. Juni 2007 wurden unter Leitung des Dekans der SAIAS Prof. Feng Shaolei, Prof. Wolfgang Voegeli, Leiter des M.E.S-Studiengangs und Prof. Hans J. Giessmann, Leiter des M.P.S.-Studiengangs geführt. Sie endeten mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung (Letter of Intent) durch den Direktor des IFSH, Prof. Michael Brzoska, den Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Wolfgang Weber, und Prof. Feng Shaolei. Die Absichtserklärung drückt den Wunsch der Partner aus, im Oktober mit der Kooperation zu beginnen. Grundsätzlich besteht die Vereinbarung, die noch durch die zuständigen Gremien der drei Parteien gebilligt werden muss, aus drei Elementen: akademische Lehre durch deutsche Dozentinnen und Dozenten in Shanghai, die Aufnahme von chinesischen Studierenden in die Masterprogramme in Hamburg sowie der Austausch von Forscherinnen und Forschern. Darüber hinaus haben das IFSH und das Zentrum für Europäische Studien der SAIAS vereinbart, ab 2008 wechselseitig Plätze für Doktorandinnen und Doktoranden zur Verfügung zu stellen. Während ihres Aufenthaltes traf die chinesische Delegation mit dem Direktor des IFSH, Prof. Brzoska, und dem Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Weber, zusammen, abschließend wurde sie auch vom Vizepräsidenten der Universität, Prof. Hansmann, empfangen.


2. Juli 2007

ZEUS-CES Workshop on EU – China Relations

Am 22. Juni 2007 fand am IFSH ein gemeinsamer Workshop des Zentrums für EUropäische Friedens- und Sicherheitsstudien (ZEUS) und des Zentrums für Europäische Studien (CES) der Schule für Höhere Internationale und Regionalstudien (SAIAS) der East China Normal University (Shanghai) statt. Während des Workshops berichteten ehemalige und gegenwärtige Gastforscher des gemeinsamen und von der EU geförderten Austauschprogramms über Ergebnisse oder Fortschritte ihrer Forschungsvorhaben. Prof. Cheng Jian, der im Jahre 2006 am ZEUS weilte, stellte die Ergebnisse seines Projekts zur Energiekooperation zwischen der EU, Russland und China vor. Dr. Zhou Baowei, der einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt am ZEUS über den Jahreswechsel 2006/2007 verbrachte, berichtete über sein Projekt zu kulturell-strategischen Asymmetrien in der transatlantischen Sicherheitsdebatte. Prof. Yu Hua-chan, der noch bis Oktober 2007 seinen Forschungsaufenthalt am ZEUS absolviert, informierte über den Fortgang seines Projekts über die GASP der EU. Ein erstes Bündel an Ideen für seinen unmittelbar bevorstehenden Forschungsaufenthalt in Shanghai präsentierte Dr. Bernhard Rinke. Die Akademische Koordinatorin des Studiengangs M.P.S., Dr. Patricia Schneider, stellte den interessierten Gästen aus China unser Masterprogramm in Friedens- und Sicherheitsstudien vor.Der Leiter ZEUS, Prof. Hans J. Giessmann, der Thesen zu globalen Rollen der EU vertrat, und Prof. Feng Shaolei moderierten den Workshop. Der SAIAS Dekan. Prof. Feng Shaolei, wird von Mitte Juli bis Ende August 2007 zu einem Forschungsaufenthalt am IFSH und ZEUS nach Hamburg kommen. Bernt Berger MPhil, der in den vergangenen Monaten am CES gelehrt und über interregionale Kooperation geforscht hat, wird im Juli nach Hamburg zurückkehren.


1. Juli 2007

EU Konferenz über Weltraumsicherheit

Am 21./22. Juni 2007 veranstaltete das Auswärtige Amt im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft die speziell für EU-Diplomaten gedachte „EU Conference on Security in Space, the Contribution of Arms Control and the Role of the EU“, an der auch Marcel Dickow und Götz Neuneck teilnahmen. Götz Neuneck trug zum Thema Weltraumbewaffnung vor. Er führte den Vorsitz beim Panel „Arms Control Approaches in Outer Space“. Die Initiative soll unter der portugiesischen Präsidentschaft fortgesetzt werden. Die Konferenz war eine der Empfehlungen des DSF-Berichtes zur Weltraumbewaffnung, den André Rothkirch und Götz Neuneck 2006 veröffentlichten.

Dokument


25. Juni 2007

Raketenfreie Zone im Nahen Osten/Persischen Golf

Die Multilateral Study Group (MSG) on the Establishment of a Ballistic Missiles Free Zone, in der 20 Experten aus 12 Ländern unter Federführung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in einem Konferenzzyklus bis Mitte 2009 die Dimensionen einer raketenfreien Zone im Nahen Osten/Persischen Golf studieren, traf sich vom 31. Mai bis 2. Juni 2007 zu ihrer Auftaktkonferenz in Istanbul. Dr. Margret Johannsen widmete sich dem Thema „Substate-Actors and Their Missiles as a Challenge to the Process of Confidence-Building and to a Missiles Free Zone: The Case of Hamas and its Sponsors”. In ihrem Referat setzte sich Johannsen mit der Bedrohung Israels durch den Beschuss mit Qassam-Raketen, der Begründung des Raketenbeschusses im Rahmen der national-religiösen Ideologie des bewaffneten Widerstandes und seiner Instrumentalisierung im Kontext der innerpalästinensischen Fraktionskämpfe auseinander. Eine Entwaffnung der Hamas unter Zwang beurteilte Johannsen als wenig aussichtsreich. Sie plädierte statt dessen für die externe Unterstützung eines Transformationsprozesses, in dem ein langfristiger Waffenstillstand und die Integration der Milizen in die legitimen Sicherheitsstrukturen den Boden für ein Wegverhandeln der Raketenarsenale substaatlicher Akteure bereitet. In diesem Zusammenhang maß Johannsen solchen Maßnahmen der entwicklungsorientierten Zusammenarbeit, die der palästinensischen Regierung ein gewisses Maß an Regierungshandeln ermöglichen würden, große Bedeutung bei. Die Konferenz in Istanbul wurde gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der Arbeitsstelle Friedensforschung Bonn (AFB) und dem Verband der Unternehmer und Geschäftsleute in der Türkei (TUSIAD).


17. Juni 2007

Friedensgutachten 2007 erschienen

Friedensgutachten 2007


12. Juni 2007

Expertenworkshop zu DDR

Am 6. Juni nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart an einem Expertenseminar zum Thema „EU Contribution to Disarmament, Demobilisation & Reintegration (DDR): A Look
at Bosnia and Herzegowina“ teil. An der von der Bundesregierung im Rahmen der EU-Präsidentschaft organisierten Veranstaltung nahmen Fachleute von der EU-Kommission, des Rates, der Bundeswehr, des Auswärtigen Amtes, der UNO und aus NGO’s teil.


12. Juni 2007

Friedensgutachten

Am 14. Juni 2007 wird das diesjährige Friedensgutachten der fünf Friedensforschungsinstitute vor der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt.
Weitere Informationen zum Friedensgutachten 2007 unter: www.friedensgutachten.de

Einladung


12. Juni 2007

Konferenz “The Way Ahead for Transatlantic Cooperation? Addressing Global Challenges under the German EU Presidency”, Berlin

Sybille Reinke de Buitrago nahm an der gemeinsamen Konferenz von Women in International Security (WIIS) und WIIS Deutschland vom 26.-27. April 2007 in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin teil. An der Konferenz “The Way Ahead for Transatlantic Cooperation? Addressing Global Challenges under the German EU Presidency” nahmen über hundert Wissenschaftler, Praktiker und Experten auf dem Gebiet der Sicherheit und Konfliktprävention teil – die meisten davon Frauen. In verschiedenen Panels wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Ansatz auf beiden Seiten des Atlantiks für globale Sicherheitsthemen, Instrumente und Lehren diskutiert.


12..Juni 2007

Gastaufenthalt am Center for Strategic and International Studies, Washington, DC

Sybille Reinke de Buitrago verbrachte im Mai 2007 einen Forschungsaufenthalt als Gastwissenschaftlerin am Center for Strategic and International Studies in Washington, DC. Sie war dort im Transnational Threats Project integriert und befasste sich vor allem mit aktuellen Entwicklungen des internationalen Terrorismus and der amerikanischen Politik dazu. Sie führte auch Interviews mit Entscheidungsträgern im U.S. Congress, im State Department, der Intelligence Community und internationalen Sicherheitsexperten. Ihre Ergebnisse werden bei CSIS publiziert.


12. Juni 2007

Publikation

Aktuelles Positionspapier der Kommission "Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" am IFSH.

"Auslandseinsätze der Bundeswehr: Viele Bedingungen müssen erfüllt sein."

Dokument


23. Mai 2007

Afghanistan

Am Dienstag, den 22. Mai 2007 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS, an einer Diskussionsveranstaltung NDR im Rahmen der Sendung „Redezeit“ teil. Thema war die Zukunft des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Weitere Diskussionspartner an der von Matthias Frank moderierten Sendung waren Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und General a.D. Dr.Klaus Reinhardt, ex-Kommandeur der KFOR-Truppen im Kosovo.


21. Mai 2007

IFSH-Aktuell Nr. 66 erschienen

IFSH-Aktuell


21. Mai 2007

6. deutsch-chinesischer Sicherheitsdialog in Beijing

Am 14. und 15. Mai 2007 fand der von der Internationalen Abteilung des ZK der KPCh und der Friedrich-Ebert-Stiftung vorbereitete 6. deutsch-chinesische Sicherheitsdialog in Beijing statt. Zur Delegation deutscher Politiker und Abgeordneter unter Leitung von Dr. Walter Kolbow, Stv. Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag, gehörte Prof. Dr. Hans J. Gießmann, der bereits zum fünften Mal zu dieser wichtigsten deutsch-chinesischen sicherheitspolitischen Konsultation eingeladen wurde. In seinem Vortrag entwickelte er Vorschläge zur künftigen Kooperation zwischen der Europäischen Union und China. Während seines Aufenthaltes in Beijing hielt Prof. Giessmann Vorträge am Chinesischen Institut für gegenwärtige Internationale Beziehungen (CICIR) über die China Politik der EU und vor der Deutschen Kammer Beijing über Einflussmöglichkeiten und Grenzen der Regionalpolitik der EU in Nordostasien. Außerdem wurden mit der chinesischen Abrüstungsbehörde und der Renmin-Universität Gespräche zur Entwicklung von Kooperationsprojekten geführt.


15. Mai 2007

EU-Engagement in Afrika

Am 10. Mai 2007 war Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS am IFSH,
Gast im Gesprächskreis Afrika der SPD-Fraktion des Deutschen
Bundestages. Er referierte über das Thema „Friedensmissionen der EU in
Afrika“ und diskutierte anschließend mit den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern über die Frage, wie der Aspekt der Friedenskonsolidierung
künftig gestärkt werden könnte. Die Sitzung wurde von MdB Hertha
Däubler-Gmelin geleitet.


14. Mai 2007

1. Vorbereitungstreffen für die Überprüfungskonferenz des Nichverbreitungsvertrages 2010 in Wien

Vom 30.4-11.5. fand in Wien das 1. Vorbereitungstreffen für die Überprüfungskonferenz des Nichverbreitungsvertrages 2010 statt. Götz Neuneck und Axel Schwanhäusser nahmen an drei Panelpräsentationen während des Treffens teil. Oliver Meier führte Gespräche und Interviews am Rande der Konferenz. Die "Pugwash Conferences on Science and World Affaires" und das "International Network of Engineers and Scientists" (INESAP) veranstalteten gemeinsam ein Panel "Space Security - Impact on Nuclear Disarmament" und INESAP und die Nuclear Peace Foundation zur "US Nuclear Policy", an der Götz Neuneck mit Vorträgen zur Weltraumbewafnung und zur Raketenabwehr teilnahm.


14. Mai 2007

Carl Friedrich von Weizsäcker gestorben

Das IFSH trauert um Carl Friedrich von Weizsäcker, der nicht nur ein herausragender Physiker, Philosoph und Gelehrter war, sondern auch als einer der Gründungsväter der deutschen Friedensforschung bezeichnet werden kann. Der Nachruf von Götz Neuneck, der mehrere Jahre in Starnberg bei C.F von Weizsäcker zugebracht hat und Martin Kalinowski, Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftungsprofessor der Universität Hamburg, betont Weizsäckers Hamburger Zeit (1957-1970) und seine in dieser Zeit herausragenden Beiträge zur Kritik an der Abschreckung, sowie zur Weltinnenpolitik und zur Kriegsverhütung.

Nachruf


9. Mai 2007

Konsenspapier der UNO zur Reform von Sanktionen

Unter dem Vorsitz des ständigen Vertreter der griechischen Regierung wurde vor kurzem im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein langwieriger Verhandlungsprozess über ein Konsenspapier zur Reform von Sanktionen zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Das Papier und weitere Schritte wurden am 30. April in den VN in New York im Rahmen eines Seminars diskutiert, an dem Michael Brzoska als Berichterstatter teilnahm.


7. Mai 2007

Wissenschaftliches Symposium „Die Europäische Union im 21. Jahrhundert“ und Buchpräsentation

Am 27. April veranstaltete das Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster aus Anlass des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Meyers (Prof. für Internationale Beziehungen) ein Wissenschaftliches Symposium unter dem Titel „Die Europäische Union im 21. Jahrhundert“. Unter Moderation von Dr. Bernhard Rinke (ZEUS) diskutierten Dr. Hans-Georg Ehrhart (stellv. Leiter ZEUS), Prof. Dr. Dr. h.c. Wichard Woyke (Professor für Europapolitik, Universität Münster), Prof. Dr. Wilfried Loth (Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Hajo Schmidt (Direktor des Instituts Frieden und Demokratie der FernUniversität Hagen) über die weltpolitische Rolle der Europäischen Union im 21. Jahrhundert. In diesem Zusammenhang befasste sich das Podium insbesondere mit der Frage nach der Zukunft der außen- und sicherheitspolitischen Abschnitte des Europäischen Verfassungsvertrags und den friedenspolitischen Perspektiven der EU auf ihrem Weg zu einer mehr und mehr operativ ausgerichteten Außen- und Sicherheitspolitik.

Im Rahmen eines anschließenden Empfangs wurde Prof. Meyers dann eine von Dr. Hans-Georg Ehrhart und Dr. Bernhard Rinke mit herausgegebene Festschrift unter dem Titel „Die Europäische Union im 21. Jahrhundert. Theorie und Praxis europäischer Außen-, Sicherheits- und Friedenspolitik“ (Wiesbaden 2007) überreicht. In diesem Band legen ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis profunde Analysen über die außen-, friedens- und sicherheitspolitische Rolle der Europäischen Union in der Welt vor. Dabei werden theoretische Fragen des Friedensprojekts Europa ebenso behandelt wie konzeptionelle und praktische Aspekte der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, die Rolle der EU als globaler Akteur kooperativen Friedens und die Herausforderungen europäischer Integration.

Kontakt: Dr. Hans-Georg Ehrhart () und Dr. Bernhard Rinke ()


2. Mai 2007

Regionale Wahrnehmungen asiatischer Mächte für globalen Wandel

“Regionale Wahrnehmungen asiatischer Mächte für globalen Wandel” war der Titel eines gemeinsam von der renommierten S. Rajaratnam School of International Studies der Nanyang Technical University und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Südostasien am 27. April in Singapur veranstalteten politikorientierten Dialogs. Die erste Sitzung dieses Workshops, über Chinas und Indiens Selbstwahrnehmung und Rollen, wurde von Prof. Dr. Hans J. Giessmann eingeleitet und moderiert.


25. April 2007

Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #146 erschienen:

Detlef Bald / Hans-Günter Fröhling / Jürgen Groß / Claus Frhr. v. Rosen (Hrsg.), Was ist aus der Inneren Führung geworden? Zum hundertsten Geburtstag Wolf Graf von Baudissins, April 2007.

Hamburger Beiträge


23. April 2007

Arbeitssitzung der Bundeswehrkommission

Mit Fragen der Inneren Führung, insbesondere im Einsatzfall, befasste sich auch die Kommission „Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ am IFSH auf ihrer Arbeitssitzung am selben Tag. Die aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikern und Militärs zusammengesetzte Expertenkommission, die seit ihrer Gründung im Jahre 1999 die Transformation der deutschen Streitkräfte kritisch begleitet, diskutierte unter Vorsitz von Prof. Brzoska die erste Fassung eines gemeinsames Positionspapier, in dem objektive und transparente Kriterien für Auslandseinsätze der Bundeswehr formuliert und konkrete Empfehlungen für eine in sich schlüssige politische Strategie in den aktuellen Konfliktregionen ausgesprochen werden sollen..


23. April 2007

Gedenkveranstaltung zum hundertsten Geburtstag Wolf Graf von Baudissins

Am 8. Mai 2007 wäre der Gründungsdirektor des IFSH, Generalleutnant a.D. Prof. Wolf Graf von Baudissin, der „Vater“ der Inneren Führung in der Bundeswehr, 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erschien in der Reihe „Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik“ ein Themenheft unter dem Titel „Was ist aus der Inneren Führung geworden?“, das von seinen Herausgebern, den Mitgliedern der Forschungsgruppe „Demokratisierung von Streitkräften (DemoS)“ am IFSH, am19. April präsentiert wurde.
Nach einer einleitenden Würdigung Baudissins durch den Direktor des Instituts, Prof. Dr. Michael Brzoska, stellte Dr. Jürgen Groß, der Leiter der Forschungsgruppe, einige zentrale Befunde der Autoren des Heftes vor. So etwa besitze die Innere Führung auch ein halbes Jahrhundert nach ihrer Einführung in die Bundeswehr noch immer nicht den Stellenwert, der ihr ursprünglich nach den Vorstellungen Baudissins eigentlich zukommen sollte. Des Weiteren werde sie in den deutschen Streitkräften nicht selten auf ein bloßes Führungs- und Motivationskonzept reduziert; dabei sollte sie nach ihrer Grundintention weitaus mehr, nämlich demokratische Werte und Normen auch im Militär sichern.
Im Anschluss daran griffen die Mitglieder der Forschungsgruppe, Dr. Detlef Bald, Oberstleutnant Dr. Hans-Günter Fröhling sowie Prof. Dr. Claus Frhr. von Rosen unter der Moderation von Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann die Frage „Was ist aus der Inneren Führung geworden?“ auf und diskutierten mit den zahlreichen sachkundigen und engagierten Gästen .


11. April 2007

New Cold War History

Am 11. April 2007 hielt Dr. Bernd Stöver, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Zeithistorische Forschung und apl. Professor an der Universität Potsdam, einen Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums des IFSH. Das Thema des Vortrags lautete: „Der Kalte Krieg als absoluter Krieg. Konturen einer New Cold War History“. Anschließend diskutierte er unter Moderation von Dr. Hans-Georg Ehrhart mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IFSH.


11. April 2007

Jahresbericht 2006 liegt vor

Der Jahresbericht 2006 liegt vor. Vorbhaltlich der Zustimmung des Kuratoriums des IFSH wird er im Juli in Druck gehen. Eine elektronische Fassung des Entwurfs ist aber bereits verfügbar unter
Jahresberichte


11. April 2007

Debatte um die neuen US-Raketenabwehrpläne in Europa

An der Debatte um die neuen US-Raketenabwehrpläne in Europa haben sich auch IFSH-Mitglieder beteiligt. Götz Neuneck gab sowohl der Zeitung Cicero
(http://www.cicero.de/1725.php?ress_id=21&kol_id=10253)
als auch der Freien Presse in Chemnitz ein Interview. Die Wissenschaftssendung Nano/3Sat berichtete über ein Fachgespräch, das am 3. April 2007 im Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin zum Thema stattfand und bei dem Götz Neuneck und Geoffrey Forden vom MIT/Science, Technology and Global Security Working Group, z.Z. Gastwissenschaftler bei IFAR, interviewt wurden. (http://www.3sat.de/SCRIPTS/print.php?url=/nano/astuecke/106713/index.html)

Die Berliner Zeitung und der Tagespiegel berichteten ebenso darüber
wie der WDR.


04. April 2007

Geoffrey Forden vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) am IFSH

Am Mittwoch, den 4. April 2007 weilte Prof. Geoffrey Forden vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) am IFSH. Neben Gesprächen mit Mitgliedern von IFAR und dem Direktor des IFSH hielt er einen Vortrag im Forschungskolloquium. Thema der Presentation war: „How the World's Most Underdeveloped Nations get the World's Most Dangerous Weapons”. Geoffrey Forden war u.a. Leiter der multidisziplinären Analyseabteilung von UNMOVIC im Irak, Fellow am Center for International Security and Arms Control der Stanford University, Analyst für strategische Waffen im Congressional Budget Office und Professor an der Universität Arizona.


02. April 2007

Bundesvorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes am IFSH

Am Mittwoch, den 21. März 2007 besuchten Oberst i.G. Bernhard Gertz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, und Christian Singer, Geschäftführer der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung, das IFSH. Zunächst sprachen sie mit Prof. Dr. Michael Brzoska, Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann, Dr. Hans-Georg Ehrhart und OTL Dr. Armin Wagner aktuelle Fragen der Bundeswehr. Danach hielt Oberst Gertz im Forschungskolloquium einen Vortrag zum Thema „Auslandseinsätze der Bundeswehr aus der Sicht des Deutschen Bundeswehrverbandes“ und diskutierte anschließend mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Gästen des IFSH.


26. März 2007

Nuklearisierung in Europa und dem Vorderen Orient

Auf einem Internationalen Symposium über "Nuklearisierung in Europa und dem Vorderen Orient – Von Bedrohung zur präventivem Handeln", veranstaltet von der Schweizer Sektion der Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung (PSR) / Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) vom 22. bis 25. März 2007 in Monte Verità, Schweiz, hielt Dr. Margret Johannsen einen Vortrag über "Mutual Distrust and threats: Is there a chance for dialogue?". In ihrer Präsentation stellte Johannsen fest, dass zweierlei Maß und die Geringschätzung völkerrechtlicher Standards einem verantwortungsvollen und produktiven Umgang mit der nuklearen Proliferationsgefahr im Vorderen Orient im Wege stehen. Sie plädierte für einen umfassenden Ansatz, um die Blockaden aufzubrechen. Danach sollten Verhandlungen über die Errichtung einer nuklearwaffenfreien Zone im Vorderen Orient und Verhandlungen über eine Lösung des regionalen Kernkonflikts zwischen Israel und den Palästinensern parallel geführt werden, um das vorherrschende Denken in Kategorien des schlimmsten Falls zu überwinden.


26. März 2007

Perspektiven einer Koalitionsregierung in den Palästinensischen Gebieten

Die Friedrich-Ebert-Stiftung/Internationale Entwicklungszusammenarbeit – Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika veranstaltete am 26. März 2007 in Berlin eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Mitgliedern der Fatah zu den Perspektiven einer Koalitionsregierung in den Palästinensischen Gebieten. Azzam Al-Ahmad (Stellvertretender Ministerpräsident), Dr. Sahar Al-Qawasmy aus der Westbank (Mitglied im Palästinensischen Legislativrat) und Majed Abu Schammalah (Generalsekretär der Fatah-Führung im Gazastreifen und Mitglied im Palästinensischen Legislativrat) referierten über die Chance, die sich durch die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit für die Normalisierung in den Palästinensischen Gebieten und die Wiederaufnahme des seit sechs Jahren ruhenden Friedensprozesses ergibt. Die Redner appellierten an die EU bzw. die Bundesregierung, die Sanktionen gegen die palästinensische Regierung aufzuheben. Sie betonten, dass die Einheitsregierung in ihrer Plattform de facto die Forderungen erfüllt habe, die das Nahost-Quartett zur Bedingung für die Wiederaufnahme des Dialogs und der Finanzhilfen für die palästinensische Regierung gemacht habe. Die Podiumsdiskussion wurde von Dr. Margret Johannsen moderiert.


15. März 2007

Botschafter a.D. Dr. Hans-Georg Wieck am IFSH

Am 14. März 2007 weilte Botschafter a.D. Dr. Hans-Georg Wieck am IFSH. Am Vormittag traf er mit Prof. Dr. Michael Brzoska (Direktor), Dr. Frank Evers (stellv. Leiter CORE), Dr. Hans-Georg Ehrhart (stellv. Leiter ZEUS), Dr. Anna Kreikemeyer (CORE) und OTL Dr. Armin Wagner (ZEUS) zu einem Gedankenaustausch zusammen. Am Nachmittag hielt er im Rahmen des Forschungskolloquiums einen Vortrag zum Thema „Der Transformationsprozess in Belarus und die westliche Demokratieförderung“. Dr. Wieck war Leiter Planungsstab im Verteidigungsministerium, Botschafter in Teheran, Moskau und Neu Dehli, Vertreter der Bundesrepublik bei der NATO, Präsident des Bundesnachrichtendienstes sowie Leiter der OSZE-Beratergruppe in Minsk.


9. März 2007

16. Forum Globale Fragen in Berlin

Das Auswärtige Amt und die Deutsche Stiftung Friedensforschung veranstalteten am 5. und 6. März 2007 in Berlin das 16. Forum Globale Fragen. Das IFSH war durch den wissenschaftlichen Direktor Prof. Dr. Michael Brzoska und Dr. Götz Neuneck vertreten.. Michael Brzoska moderierte das Eröffnungspanel zum Thema „Scheitert das Regime zur Nichtweiterverbreitung?“ mit Hans Blix (Stockholm), Patricia Lewis (UNIDIR/Genf), Harald Müller (Frankfurt), Douglas Roche (Kanada) und William Walker (St. Andrews). Götz Neuneck referierte auf dem Panel „Droht ein Rüstungswettlauf im All?“.

Vortrag G. Neuneck


28. Februar 2007

Vortrag über Chinas Interessen bei CIOR

Am 13. Februar 2007 war Bernt Berger (ZEUS/IFSH) von der Konrad Adenauer Stiftung als Referent zu einer Tagung der Interallied Confederation of Reserve Officers (CIOR/NATO) im Schloss Eichholz, Wesseling geladen. Er hielt einen Vortrag über Chinesische Interessen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. In der anschließenden Diskussion beantwortete er Fragen zu einem breiten Themenspektrum wie Chinas Afrika- und Zentralasienpolitik, Menschenrechte, Taiwan, Chinas militärische Ambitionen und die innere politische Entwicklung.


26. Februar 2007

Internationaler Expertenworkshop des IFSH und des ithf

Am Samstag, den 24. Februar 2007 veranstalteten das IFSH und das Institut für Theologie und Frieden (ithf) einen international besetzten Expertenworkshop zum Thema “Befriedung von außen? Ethische Reflexionen eines strittigen politisch-militärischen Konzeptes am Beispiel des Kongo“. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob das Interventionskonzept von UNO und EU in der Demokratischen Republik Kongo ethisch gerechtfertigt ist. Waren die handelnden Akteure dazu legitimiert? Waren ihre Ziele und die eingesetzten Mittel gerechtfertigt? Diesen Fragen wurde in vier Schritten nachgegangen.
Zunächst stand die Konfliktanalyse im Zentrum des Interesses. Welchen Ursprung hat der Konflikt? Welche kongolesischen Konfliktparteien sind involviert? Welche Ziele verfolgen sie? Wie sind die Interessen und Ziele der Nachbarstaaten? Wie ist die Akteurskonstellation vor Ort einzuschätzen? Wie die Konfliktdynamik? Diese Fragen wurden im ersten, vom Direktor des ithf, Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven geleiteten Panel behandelt. Panelisten waren der Afrikaexperte der taz, Dominic Johnson, und Quentin Laurent, Experte für die Region der Großen Seen im französischen Außenministerium und Politischer Berater des Force Commanders der EUFOR RD Congo.
Im zweiten Schritt wurden die Befriedungskonzepte von UNO und EU bzw. die Rolle der UN-Blauhelmtruppen MONUC sowie der EUFOR RD Congo analysiert. Warum engagieren sich EU und UNO? Welche Ziele verfolgen diese Kollektivakteure mit welchen Mitteln? Wie sind die offenen und verdeckten Interessenlagen der Individualakteure? In welcher Weise sind die unmittelbar am Konflikt militärisch Beteiligten in diesen Befriedungsprozess einbezogen? Welche Ethik der Befriedung von außen trägt das Konzept ex- und implizit? Diese Fragen behandelte das vom Direktor des IFSH, Prof. Dr. Michael Brzoska, geleitete nächste Panel. Das Befriedungskonzept der EU untersuchte Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter des Zentrum für EUropäische Friedens- und Sicherheitsstudien am IFSH, während die MONUC-Aktivitäten von Ingo Badoreck LL.M., Leiter des Referats für West- und Zentralafrika beim Afrika-Verein und vorher Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kinshasa sowie Mitarbeiter in der politischen Abteilung der Friedensmission MONUC, beleuchtet wurden.
Im dritten Schritt wurde das nun erschlossene Befriedungskonzept einer ethischen Kritik ausgesetzt. Wie ist das Engagement rechtsethisch zu beurteilen? Welche Kriterien können angelegt werden? Stehen nicht wieder die nationalen Interessen der Staaten im Vordergrund? Welchen Stellenwert haben die unter dem Konflikt unmittelbar leidenden Menschen? Diese Problematik wurde während des dritten, vom stellv. Direktor des ithf, Prof. Dr. Gerhard Beestermöller, moderierten Panels erörtert. Dr. Wolfgang Lienemann, Professor für Ethik an der Christkatholischen und Evangelischen Theologischen Fakultät der Universität Bern, referierte über die rechtsethische Problematik, während der kongolesische Prof. Dr. Paulin Manwelo von der Katholischen Universität Ostafrikas und Direktor des Instituts für Friedensforschung und Internationale Beziehungen, Nairobi, über den Zusammenhang von jus ad interventum, jus in intervento und jus post interventum vortrug.
In einem letzten Schritt erfolgte eine realpolitische Hinterfragung des Befriedungskonzeptes. Ist das Konzept nicht zu stark ethisch unterlegt? Wird nicht eine der Realität unangemessene Interessenfreiheit unterstellt? Erfasst das Konzept überhaupt angemessen die Realitäten Afrikas und die wahren Motive der externen Akteure? Diese Realpolitische Analyse wurde geleistet durch Prof. Dr. Peter Schmidt von der Stiftung Wissenschaft und Politik und von Botschafter Dr. Albrecht Conze, ehemaliger stellv. Direktor der UNO-Mission MONUC. Das Panel wurde geleitet von Prof. Dr. Stefan Brüne von der Universität Hamburg.
Weitere Teilnehmer der Expertentagung waren Prof. Dr. Franz-Josef Bormann (Universität Paderborn), Dr. Matthias Gillner (Führungsakademie der Bundeswehr), Prof. Dr. Rolf Hofmeier (ehem. Direktor des Afrika-Instituts und Wahlbeobachter im Kongo), Oberst a.D. Ludwig Jacob (ithf), Prof. Dr. Daniel Philpott (Wissenschaftskolleg Berlin/University of Notre Dame), OTL i.G. Johannes Rudolf (Berater des stellv. Force Commanders EUFOR RD Congo), Prof. Dr. Hajo Schmidt (Universität Hagen), Frauke Seidensticker (stellv. Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte) und Prof. Dr. Michael Staack (Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr).
Verantwortlich für das Veranstaltungskonzept und die fachliche Durchführung waren PD Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven (ithf), Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH) und Prof. Dr. Stephan Brüne (Universität Hamburg). Die Ergebnisse der Tagung werden in der Vierteljahresschrift Sicherheit und Frieden (S+F) in Heft 3/2007 und in einem Tagungsband publiziert.


26. Februar 2007

EU-Migrationspolitik

Am 21. Februar 2007 weilte Frau Dr. Ulrike Borchardt vom Seminar für Politische Wissenschaften der Universität Hamburg am IFSH. Sie stellte im Forschungskolloquium ein Projekt zum Thema "Migrations- und Flüchtlingspolitik der EU im Spannungsfeld von Sicherheit, ökonomischer Notwendigkeit und Menschenrechten - (Mögliche) Konsequenzen der Bildung eines Cordon Sanitaire an den Außengrenzen der EU am Beispiel Marokkos" zur Diskussion.


21. Februar 2007

Am 19. Februar erhielt das IFSH Besuch von einer Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 21 Ländern an einem Kursus der Friedrich-Naumann-Stifung zum Thema Konflitprävention und Konfliktmanagement. Michael Brzoska berichtete über die Arbeit des Institutes und Bernhard Rinke hielt ein Referat zu Thema Europäische Union als Konfliktmanager.


19. Februar 2007

IFSH-Aktuell Nr. 65 erschienen

IFSH-Aktuell


5. Februar 2007

Fünfter Shanghai Workshop on Global Governance

Vom 23. bis 24. Januar 2007 nahmen Prof. Hans J. Gießmann (ZEUS/IFSH) und Bernt Berger (ZEUS/IFSH) am fünften Shanghaier Workshop on Global Governance mit dem Titel "Current Situation and Future Prospects of Asia-Europe Security Cooperation" teil. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Shanghai Institute for International Studies (SIIS) und der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet. Bernt Berger hatte im Vorfelde an der inhaltlichen Gestaltung mitgewirkt. Prof. Gießmann referierte über die Rolle der NATO in der regionalen Sicherheitsarchitektur Europas. Bernt Berger hielt einen Vortrag über Aspekte und Grenzen chinesisch-europäischer Sicherheitskooperation. Der Workshop deckte ein weites Spektrum an Themen und Perspektiven ab, die Grundlage für eine offene und intensive Diskussion waren. Am 25. Januar leitete Bernt Berger zusammen mit Dr. Zhang Tiejun (SIIS) im Kontext eines gemeinsamen Buchprojektes einen Workshop. Die Veranstaltung bot Raum für Diskussionen über die einzelnen Beiträge und diente aufgrund ihres informellen Charakters zur Intensivierung von Kontakten unter den Autoren. Am 26. Januar traf Bernt Berger Vertreter des Shanghai Institute for European Studies (SIES). Bei dem Treffen wurden gegenwärtige Themen der EU-chinesischen Beziehungen diskutiert und die künftige Zusammenarbeit geplant.


31. Januar 2007

7. Rahmenforschungsprogramm

Am 31. Januar 2007 besuchte Frau Angela Schindler-Daniels vom German Aerospace Center das IFSH. Sie ist verantwortlich für den Bereich „Citizens and Governance in the Knowledge-based Society“. Frau Schindler-Daniels stellte im Forschungskolloquium die Fördermöglichkeiten für Sozialwissenschaftler im 7. Rahmenforschungsprogramm der Europäischen Union vor und beantwortete anschließend Fragen der Zuhörer.


30. Januar 2007

Das Zentrum für OSZE-Forschung am IFSH (CORE) veranstaltet vom 9.-11. Februar 2007 einen transatlantischen Workshop zum Thema "Dilemmata der Demokratieförderung in Zentralasien."

"Europäische und US-amerikanische Erfahrungen und Perspektiven"

Seit Mitte der 1990er Jahre, insbesondere aber seit dem 11. September 2001 bemühen sich staatli­che und nichtstaatliche Akteure aus den USA und europäischen Ländern um Demokratieförderung in den fünf zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekis­tan.

Zentralasien ist eine besonders schwierige Region hinsichtlich der Förderung von Demokratie und Menschenrechten. In den zentralasiatischen Staaten, die nicht auf eine demokratische Geschichte zu­rückblicken, sind traditionelle Herrschaftsformen mit dem Erbe von 70 Jahren Sowjetherrschaft zu bestenfalls semi-autoritären und schlimmstenfalls diktatorischen Regimen verschmolzen.

Hinzu kommt eine hochkomplizierte außenpolitische Lage, in der Macht-, Stabilitäts- und Rohstoff­interessen Russlands, Chinas, Japans und westlicher Staaten z.T. miteinander konkurrieren.

Die Mittel für die Demokratieförderung in Zentralasien kommen etwa zur Hälfte aus den USA, wobei sich öffentliche und private Geber die Waage halten, die andere Hälfte stammt aus – vorwiegend öf­fentlichen – europäischen Quellen.

Der Workshop wird sich mit der Demokratieförderung vor dem Hintergrund der komplexen inneren Strukturen und Außenbeziehungen der Region, den Lehren aus zehn Jahren Demokratieförderung und den unterschiedlichen US-amerikanischen und europäischen Ansätzen gegenüber den fünf zentralasia­tischen Ländern befassen und versuchen, einen gemeinsamen Standpunkt für eine tragfähige und um­setzbare Demokratisierungsstrategie für Zentralasien zu finden. Der Arbeit der Organisation für Si­cherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) als führende Organisation für Wahlunterstützung und -beobachtung in der euro-atlantischen und zentralasiatischen Region gilt dabei besondere Beachtung.

Unter den rund 25 hochrangigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis sind sowohl Fachleute für Demokratie­förderung als auch Regionalexpertinnen und -experten vertreten. Knapp die Hälfte der Gäste kommt aus den USA, die anderen Teilnehmer aus Deutschland, Großbritannien und Russland.


24. Januar 2007

China führt einen Anti-Satellitentest durch

Am 11. Januar 2007 hat China mit einer ballistischen Rakete vom Boden
aus einen ausgedienten chinesischen Wettersatelliten abgeschossen. Damit
gehört das Reich der Mitte neben den Vereinigten Staaten und Russland zu
den Raumfahrtnationen, die in der Lage sind, Satelliten im All zu
zerstören.

Wenn keine völkerrechtlichen Regelungen vereinbart werden, droht ein
kostenintensiver und gefährlicher Rüstungswettlauf auch im Weltraum.

Die Studie von André Rothkirch und Götz Neuneck "Weltraumbewaffnung und präventive Rüstungskontrolle", die im letzten Jahr im Rahmen der
Forschungsberichte der DSF erschienen ist, beschreibt den Hintergrund
der augenblicklichen Entwicklungen im Weltraum und macht konkrete
Rüstungskontrollvorschläge.
http://www.ifsh.de/pdf/aktuelles/DSF_Space%20final_Endfassung_acro5.pdf


Das IFAR-Workingpaper aus dem Jahr 2005 schildert den technischen Hintergrund
http://www.ifsh.de/IFAR/pdf/wp10.pdf


22. Januar 2007

Afghanistan

Am 17. Januar 2007 hielt Florian Kühn, M.A., MPS, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr, im Rahmen Forschungskolloquiums des IFSH einen Vortrag über „Afghanistan als internationale Herausforderung“. Anschließend diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Thesen des Referenten und die aktuelle Lage in Afghanistan. Die Sitzung wurde von Dr. Hans-Georg Ehrhart moderiert.


22. Januar 2007

Europaschule Hamm am IFSH

Am 16. Januar 2007 besuchten Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums Hamm – Die Europaschule in Hamburg – das IFSH. Sie diskutierten mit Dr. Hans-Georg Ehrhart im Rahmen ihrer Projektwoche „Die EU im Jahr 2020“ außen- und sicherheitspolitische Probleme und Perspektiven der Europäischen Union.


07. Januar 2007

Frühwarnung und Human Security

Am 4. Januar 2007 weilt Dr. Albrecht Schnabel, Senior Research Fellow an der schweizerischen Friedensstiftung Swisspeace am IFSH. Er informierte zunächst die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der AG Wirkungsforschung über das Frühwarnsystem FAST. Am Nachmittag hielt er einen Vortrag im Forschungskolloquium zum Thema „Operationalizing Human Security“.


18. Dezember 2006

Podiumsdiskussion „Iran and its nuclear ambitions: What are the options? What is at stake?“ der Böll-Stiftung

Die Heinrich Böll Stiftung führte in Brüssel am 5. Dezember 06 eine Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Iran and its nuclear ambitions: What are the options? What is at stake?“ durch. Nach einem Grußwort von Rolf Fücks diskutierten zwei Panels die politischen Optionen für die EU und die USA, sowie die regionalen Konsequenzen. Neben Götz Neuneck, der das IFSH vertrat, waren u.a. auf dem Podium George Perkovich (Carnegie Endowment), Bruno Dupré (Europäische Kommission), Nasser Hadian (Teheran), Tim Guldimann (Schweiz) und Ephraim Kam (Tel Aviv) vertreten.


18. Dezember 2006

Pugwash-Seminar zur Rüstungskontrolle

Die deutsche Pugwash-Gruppe veranstaltete in Zusammenarbeit mit den IFSH am Mittwoch, den 20. November 2006 in der Landesvertretung Hamburg ein eintägiges Seminar zur Rüs-tungskontrolle. Thema der englischsprachigen Veranstaltung war „Security, Disarmament and Arms Control after the northkorean Nuclear Test“. Nach einem Grußwort von Götz Neuneck und Michael Brzoska erläuterte der Pugwash-Generalsekretär Paolo Cotta-Ramusino die Agenda der Pugwash Conferences on Science and World Affairs. Prof. John Finney aus Lon-don erläuterte die Vorgeschichte und Inhalte der „Nuclear Awareness Campaign“ der briti-schen NGOs, bei der es darum geht, der Öffentlichkeit die Gefahren von Nuklearwaffen vor Augen zu führen. Während sich das erste Panel (Tuche/Alexander Nikitin/Oliver Mei-er/Rüdiger Lüdeking) mit der amerikanischen, russischen und europäischen Nonproliferati-onspolitik beschäftigte, war der Mittlere Osten der Schwerpunkt des Frühnachmittags (Cotta-Ramusino/Kady Said/Margret Johannsen). Die Veranstaltung wurde mit Vorträgen von Frank van Hippel und Herbert Wulf zur „Nordkorea-Problematik“ abgeschlossen. Die Veranstaltung war gut besucht.


18. Dezember 2006

Seminar „Zur Rolle von Massenvernichtungswaffen“

Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) organisiert in der Schlossanlage Nieder-schönhausen in Berlin am 21. und 22. November 2006 ein Seminar „Zur Rolle von Massen-vernichtungswaffen“, an dem Götz Neuneck teilnahm. Sein Vortragsthema war die „Bedeu-tung von Nuklearwaffen in der Sicherheitsstrategie Indiens und Pakistans“. Der Leiter der Akademie, Rudolf Adam, bedankte sich in einem Schreiben explizit für die Teilnahme und Expertise zur nuklearen Nichtverbreitung.


13. Dezember 2006

IFSH-Aktuell Nr. 64 erschienen

IFSH-Aktuell


11 . Dezember 2006

Hans-Georg Ehrhart, Die EU und die NATO, in: Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels (Hrsg.), Jahrbuch der Europäischen Integration 2006, Baden-Baden 2007, S. 469-474.

Der Artikel bietet eine Analyse der Beziehungen zwischen der EU und der NATO auf politisch-strategischer und operativer Ebene.


11 . Dezember 2006

Sommerkriege 2006

Auf dem 13. International Jahreskongress der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) vom 30. November bis 2. Dezember 2006 in Hamburg referierte Dr. Margret Johannsen auf dem von ihr und Dr. Sabine Hofmann (Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients der Freien Universität Berlin) organisierten Panel „Israel und Palästina 2006 – Neue Regierungen, neue Politiken?“ über das Thema „Sommerkriege 2006. Asymmetrische Kriege und Zuteilung von Legitimität in der Staatengemeinschaft“.


4 . Dezember 2006

Hamburger Informationen zu Friedensforschung und Sicherheitspolitik Nr. 41 erschienen
Hans-Georg Ehrhart:
Nichts wie weg? Zum Ende des EU-Militäreinsatzes im Kongo

Hamburger Informationen


4 . Dezember 2006

Sudankrise im Fokus

Am Mittwoch, den 29. November 2006 stand die Krise im Sudan im Fokus des Forschungskolloquiums des IFSH. Oberstleutnant Manfred Ertl, Dozent für Sicherheitspolitik an der Führungsakademie der Bundeswehr, langjähriger Mitarbeiter im Department of Peacekeeping Operations der Vereinten Nationen und dort zuständig für den Blauhelmeinsatz im Sudan, referierte über Hintergründe, Planung, Ablauf und Lage des internationalen Engagements im Südsudan und in Dafur. Die Sitzung wurde von Dr. Hans-Georg Ehrhart moderiert.


29 . November 2006

Öffnungszeiten der Bibliothek zwischen Weihnachten und Neujahr

Zwischen Weihnachten und Neujahr (27. - 29.12.2006) bleibt die IFSH-Bibliothek geschlossen.


27 . November 2006

Hamburger Beitrag zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik Nr. 144 erschienen:
Hans J. Gießmann / Patricia Schneider (Hrsg.):
Reformen zur Friedenskonsolidierung
Forschungen im Akademischen Netzwerk Südosteuropa 2004/2005

Hamburger Beiträge


27 . November 2006

Demokratisierungshilfe und Entwicklung

Am 22.11.2006 weilte Dr. Augustine Magolowondo, Programme Officer des „GTZ-Forum for Dialogue and Peace“ in Malawie am IFSH. Er hielt im Forschungskolloquium einen Vortrag zum Thema „Democratisation Aid as a Challenge for Development Cooperation“. Herr Magolowando hat an der Universität Bochum seinen Master in Development Management und seine Promotion absolviert.


21 . November 2006

IFAR-WORKING PAPER 10 erschienen:
Götz Neuneck / André Rothkirch:
Weltraumbewaffnung und präventive Rüstungskontrolle


IFAR-Working Papers


20. November 2006

Konflikt ohne Ende?

Am 18. November 2006 fand in Kiel eine Tagung unter dem Titel "Israel-Palästina - Ein Konflikt ohne Ende?" statt. Die Tagung im Rahmen der Reihe "Kulturwochen Nahost - peace of art" wurde veranstaltet vom Flüchtlingsrat, der Heinrich-Böll-Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildung und dem Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen. In einem "Trialog der Dissidenten" referierten und diskutierten der palästinensische Journalist Hakam Abdel-Hadi, der israelische Historiker Prof. Moshe Zuckermann und der deutsche Völkerrechtler Prof. Norman Paech. Dr. Margret Johannsen moderierte die Diskussion und das abschließende Podiumsgespräch "'Land gegen Frieden oder Konflikt ohne Ende?' - Zukunftsmodelle für Israel und Palästina".


20. November 2006

"International Defence Finance and Economics Seminar" vom 13-15 November in Delhi

Die indische Regierung veranstaltete das erste "International Defence Finance and Economics Seminar" vom 13-15 November in Delhi (see www.isdefeindia.com). Unter den Rednern waren drei indische Minister. Teilnehmer waren international Fachleute, Regierungsvertreter und Militärs aus 26 Ländern. Michael Brzoska präsentierte in Papier zum Thema "Trends in Global Military and Civilian Research and Development (R&D) and their Changing Interface" und nahm an der abschliessenden Podiumsdiskussion teil.


20. November 2006

EUFOR RD Congo Shift Director am IFSH

Am 15. November 2006 war Fregattenkapitän Frank Reininghaus, Shift Director im Joint Operation Center des EU Hauptquartiers in Potsdam als Gast am IFSH. Er referierte im Forschungskolloquium über die Lage in der Demokratischen Republik Kongo und über den Einsatz der EU-Friedenstruppe. Anschließend diskutierte er mit den Mitarbeitern und Gästen über den Einsatz der EUFOR RD Congo.


13. November 2006

Michael Brzoska nahm am 8.11. an der von der Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde und der Friedrich-Naumann-Stiftung organisierten Tagung „Russland und der Westen: Zukunftsfragen der Internationalen Beziehungen“ teil. Zusammen mit dem IFSH-Kooperationspartner Andrej Zagorski vom MGIMO in Moskau bestritt er ein Panel zum Thema „Militär und Sicherheit“.


8. November 2006

Trialog in Beijing

Vom 1. bis 4. November 2006 nahm Bernt Berger (ZEUS/IFSH) an einem trilateralen Forum zwischen EU, USA und China teil. Die Veranstaltung mit dem Titel „The new strategic triangle“ wurde von der Konrad Adenauer Stiftung, dem Atlantic Council, dem Chinese Institute for Contemporary International Relations (CICIR) und dem European Policy Centre (EPC) getragen. Auf der prominent besetzten Veranstaltung trug Bernt Berger über Möglichkeiten und Hindernisse der künftigen Zusammenarbeit in der Gestaltung von Globalisierung vor. Neben dem Dialog standen Gespräche im Außenministerium, an der Militärakademie und am CICIR auf dem Programm.


8. November 2006

Think Tank Dialog in Brüssel

Vom 9. bis 10. Oktober 2006 nahm Bernt Berger (ZEUS/IFSH) an einem europäisch-chinesischen Dialog zwischen Think Tanks am Brüsseler European Policy Centre (EPC) teil. Er referierte auf einem Panel zu wechselseitigen Wahrnehmungen über die Problematik falscher Erwartungen im europäisch-chinesischen Verhältnis.


6. November 2006

Nordkoreanische Fellows zu Gast an IFSH

Vom 16.10. –21.10. hatte das IFSH zwei nordkoreanische Fellows zu
Gast. Mr. Ri Tong II und Mr. Kim Won Myong, beide Mitarbeiter des
Außenministeriums, hielten sich im Rahmen eines vom
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) organisierten
Fellowshipprogramms in Hamburg auf. Sie führten Gespräche mit Mitarbeitern des IFSH zu grundlegenden und aktuellen sicherheitspolitischen Fragen. Außerdem referierten sie in
einem Kolloquium über regionale Sicherheit aus Sicht der
nordkoreanischen Regierung.


1.November 2006

Schulpfarrer-Lehrgang 2006 im IFSH

Am 25. Oktober 2005 besuchte der Schulpfarrer-Lehrgang 2006 der Evangelischen Militärseelsorge das IFSH. 25 Militärdekane und Militärpfarrer informierten sich unter Leitung von Frau Sabine Griese, Fachreferentin am Evangelischen Kirchenamts über die Arbeit des Instituts. Nach einem Überblick über die Strukturen und die inhaltlichen Schwerpunkte des IFSH durch den wissenschaftlichen Direktor, Prof. Dr. Michael Brzoska, referierte Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS, über die Lage im Kongo und den dortigen Militäreinsatz der EU.


25. Oktober 2006

Mitrovica als Kernproblem des Kosovo

Am 25.10.2006 hielt Dr. Nexhmedia Spahiu, Gastfellow am IFSH, einen Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums über die Lage der geteilten Stadt Mitrovica und deren zentrale Bedeutung für den künftigen Status des Kosovo. Dr. Spahiu lehrt an der Universitäten Prishtina. Er ist Besitzer von Radio Mitrovica und TV-Mitrovica.


23. Oktober 2006

Expertenworkshop in Berlin

Am 20. Oktober 2006 fand in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin ein internationaler Expertenworkshop zum Thema „Sicherheitssektorreform auf dem Westlichen Balkan“ statt. Die Veranstaltung wurde vom Institut für Europäische Politik und dem Zentrum für Transformation der Bundeswehr veranstaltet. Das IFSH war durch Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS vertreten.


23. Oktober 2006

Forschungsbericht Nr. 6 „Weltraumbewaffnung und präventive Rüstungskontrolle“ von Götz Neuneck und André Rothkirch veröffentlicht

Am 31. August 2006 unterzeichnete US-Präsident eine neue Weltraumdoktrin, in der „die Handlungsfreiheit für die USA im Weltraum als ebenso wichtig bezeichnet wird wie ihre Macht in der Luft und auf See“ und in der jegliche Rüstungskontrolle abgelehnt wird. Mit dem Themenkomplex der Weltraumbewaffnung beschäftigte sich der von der Deutschen Stiftung Friedenforschung soeben veröffentlichte Forschungsbericht Nr. 6 „Weltraumbewaffnung und präventive Rüstungskontrolle“ von Götz Neuneck und André Rothkirch. Die Studie analysiert diverse Technologien und Szenarien, die für Angriffe in Weltraum geeignet sind und diskutiert verschiedene Vertrauensbildende Maßnahmen, die Rüstungskontrolle fü den Weltraum stärken können. Die Studie fußt auf dem IFAR-Working-Paper 10 vom Januar 2005 mit dem gleichen Titel, das zusätzlich diverse technische Details und Tabellen beinhaltet.

Forschungsbericht


18. Oktober 2006

Oliver Meier:
The US-India Nuclear Deal: The End of Universal Non-Proliferation Efforts?


Artikel

In: Internationale Politik und Gesellschaft: Inhalt - Heft 4/2006


18. Oktober 2006

Michael Brzoska / Götz Neuneck:
Verhandlungen und andere Optionen im Atomstreit mit dem Iran


Artikel

In: Internationale Politik und Gesellschaft: Inhalt - Heft 4/2006


18. Oktober 2006

Atomwaffentest in Nordkorea

Der Atomwaffentest in Nordkorea hat diverse Medienanfragen an das IFSH veranlasst.

Hans-Joachim Gießmann wurde insbesondere zu den politischen Implikationen in Südostasien befragt, während Götz Neuneck zu den technischen Einzelheiten Stellung nahm.

Diverse Meldungen und Kurzinterviews von H.-J. Gießmann sind zu finden in der Financial Times und im Handelsblatt,
(Siehe Artikel)

Ein längeres Interview von G. Neuneck ist in Netzeitung.de vom 11. Oktober 2006 veröffentlicht.
(Interview)

Weitere Meldungen erschienen in Welt, Stern Shortnews, Berliner Zeitung, Tagesspiegel und El Globo.


16. Oktober 2006

Am 6. Oktober 2006 nahm Dipl.-Pol. Regina Heller an einem Doktoranden-Workshop mit dem Titel "Are European preferences shared by others? The Fate of European Norms in a Globalized World" teil, der vom Centre d'Etudes et de Recherches Internationales der Science Politique in Paris durchgeführt wurde. Regina Heller präsentierte ihr Projekt "Norm Socialization in Russia -- Opportunities and Limits for EU Human Rights Policy vis-à-vis the Russian Federation." Der Workshop war Teil einer Serie von Veranstaltungen, die im Rahmen des EU-finanzierten GARNET FP 6 Network of Exellence zur Rolle der EU in der Weltpolitik organisiert werden.


10. Oktober 2006

IFSH-Aktuell Nr. 63 erschienen

IFSH-Aktuell


05. Oktober 2006

Vortrag von Dr. Robert van der Zwaan

Am 5. Oktober 2006 hielt Dr. Robert van der Zwaan im Rahmen des von Dr. Hans-Georg Ehrhart geleiteten Forschungskolloquiums einen Vortrag zum Thema „The Prospects for Nuclear Energy im Europe“. Dr. van der Zwaan ist Physiker und Ökonom und arbeitet am „Energy Research Centre of the Netherlands“ in Amsterdam. Ausgehend von der Notwendigkeit Strategien gegen den Klimawandel zu entwickeln, wurde die energie- und klimapolitische Rolle der Nuklearenergie erörtert.


02. Oktober 2006

2. Europäischer Sicherheitskongress in Innsbruck

Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2006 fand in Innsbruck der Zweite Europäische Sicherheitskongress statt. Leitthema der Veranstaltung war „Sicherheit in eine Ära der Transformation. Politik, Management und Forschung“. Die von der Stiftungsprofessur für Europäische Sicherheitspolitik unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Siedschlag organisierte Veranstaltung befasste sich im Rahmen von Panels, Key Note Speeches und Arbeitsgruppen mit Fragen der Sicherheitspolitik, des Sicherheitsmanagements und der Sicherheitsforschung. Das IFSH wurde durch Dr. Hans-Georg Ehrhart vertreten, der zum Thema „Vom umfassenden Sicherheitsbegriff zu nachhaltiger Sicherheitspolitik? Plädoyer für eine „Security Governance-Forschung“ vortrug.


02. Oktober 2006

Expertentagung der DGVN

Am 28.9.2006 fand in Berlin eine von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) gemeinsam mit der Universität Kiel veranstaltete Expertentagung zum Thema „Die ESVP in den Vereinten Nationen: Konzepte und Verbesserungsmöglichkeiten statt. In fünf Panels diskutierten Experten aus Wissenschaft, Ministerialbürokratie, Politik, NGO’s und Internationalen Organisationen rechtliche, politische und institutionelle Aspekte der Zusammenarbeit zwischen VN und EU. Dr. Hans-Georg Ehrhart, stellv. Leiter ZEUS, leistete einen Beitrag zum Thema „Das Fallbeispiel EUFOR RD Kongo“.


27. September 2006

Vortrag von Ivan Barabaric zu Bosnsien-Herzegowina

Am 27. September 2006 weilte Ivan Barbaric am IFSH. Er hielt im Rahmen des Forschungskolloquiums einen Vortrag zum Thema „Institution Building in Bosnia and Hercegowina anf the Role of the International Community“ und diskutierte anschließend mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH. Herr Barbaric ist Präsident der Alumni Association of the Centre for Interdisciplinary Postgraduate Studies (ACIPS), Mitglied des Verhandlungsteams von Bossnien-Hezegowina für ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU und lehrt in Sarajewo.


27. September 2006

2. Parlamentarische Abend der Deutschen Stiftung Friedensforschung

Der 2. Parlamentarische Abend der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) in Berlin am 21. September war einer Bilanz der deutschen Beteiligung an Friedensmissionen gewidmet. Das Podiumsgespräch, an dem Michael Brzoska als einer der Diskutanten teilnahm, wurde von Theo Sommer, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der DSF geleitet. Die zahlreich anwesenden Parlamentarier waren vor allen an Einschätzungen aus der Wissenschaft zur Bedeutung der Auslandseinsätze der Bundeswehr für Friedenswahrung und Friedenskonsolidierung interessiert.


25. September 2006

Neuerscheinung:
Margret Johannsen, Der Nahostkonflikt

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2006, 150 S., ISBN 3-531-15243-2


25. September 2006

Oliver Meier / Götz Neuneck:
Der Atomdeal zwischen Indien und den Vereinigten Staaten:
Nukleare Nichtverbreitung am Scheideweg
(Hamburger Informationen zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik Nr. 40)

» Hamburger Informationen



25. September 2006

Reform des Sicherheitssektors in Palästina

Vom 15. bis 22. September reiste Bernt Berger (ZEUS/IFSH) auf Einladung der Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs (PASSIA), Ramallah und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Jerusalem nach Palästina. Auf einem eintägigen Workshop zum Thema "Society-Security Relations" erörterte er anhand verschiedener Beispiele die konzeptionellen und praktischen Herausforderungen der Reform und Bildung von Sicherheitssektoren. Auf dem Workshop, an dem Vertreter von Sicherheitsorganisationen, NGOs und Forschung teilnahmen, wurden die inneren Herausforderungen kontrovers diskutiert. Um ein umfassendes Bild zu erhalten, führte Bernt Berger während seines Aufenthalts Gespräche mit verschiedenen israelischen, palästinensischen und internationalen Organisationen, darunter u.a. das Jaffee Center for Strategic Studies (Tel Aviv), Institute for Policy and Strategy, IDC (Herzliya), Negotiations Affairs Department (Ramallah) und das European Coordinating Office for Palestinian Police Support (EU COPPS). Außerdem gab es eine Begehung Hebrons mit einer Erläuterung der örtlichen Situation durch internationale Beobachter vor Ort.


18. September 2006

Am 15.9.2006 hielt Dipl.-Pol. Regina Heller bei der Deutsch-Russischen Brücke e.V. in Bad Homburg einen Vortrag zur Menschenrechts- und Demokratieentwicklung in Russland. Aktueller Anlass ist die turnusgemäße Übernahme des Vorsitzes im Europarat durch Russland im Mai diesen Jahres. Dabei steht das Land aufgrund seiner eigenen Menschenrechtssituation seit vielen Jahren in der Kritik. Der Vortrag mit dem Titel "Menschenrechte in Russland: Ein uneingelöstes Versprechen?" beleuchtete vor allem die innenpolitischen Entwicklungen, hier insbesondere das Verhältnis zwischen Staat und Zivilgesellschaft als Motor für Veränderungen im Menschenrechtsbereich. Darüber hinaus wurde auch auf die Rolle externer (internationaler) Akteure - vor allem der Europäischen Union - eingegangen. Die Brücke Bad Homburg engagiert sich für die deutsch-russische Verständigung und ist Mitglied des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften (BDWO).


11. September 2006

Neuerscheinung:
Warum?... Internationale Krisen.

Hrsg. vom SWR-Schulfernsehen. Unter Mitarbeit von Stephan Hensell (Jugoslawien), Margret Johannsen (Nahost) u.a. Baden-Baden 2006. CD-ROM.

» Bezug über http://www.wissen.swr.de/sf/index.php


5. September 2006

Jutta Bakonyi/Stephan Hensell/Jens Siegelberg (Hrsg.):
Gewaltordnungen bewaffneter Gruppen. Ökonomie und Herrschaft nichtstaatlicher Akteure in den Kriegen der Gegenwart

(Demokratie, Sicherheit, Frieden Bd. 181)
Baden-Baden: Nomos, 2006.

Die Formen kriegerischer Gewalt verändern sich. Rebellen, Warlords und Milizen prägen das Bild des Krieges zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Medien und Politik bezeichnen diese Gruppen oft pauschal als kriminelle Banden oder Terroristen. Wer aber sind die Gewaltakteure wirklich? Was sind ihre Motive, und welche Ziele verfolgen sie? In 19 Fallstudien zu aktuellen Konflikten in Lateinamerika, Afrika, Asien, Europa und dem Vorderen und Mittleren Orient geben die Autorinnen und Autoren dieses Buches differenzierte Antworten. Sie analysieren den politischen, ökonomischen und kulturellen Hintergrund der Gewaltakteure, ihre Entstehung, Organisationsformen und Perspektiven. In zwei weiteren Beiträgen ordnen sie das Phänomen bewaffneter Gruppen ein in die wissenschaftliche Diskussion über Ursachen und Formwandel zeitgenössischer Kriege und liefern eine erste Typologie nichtstaatlicher Gewaltakteure. Die Autorinnen und Autoren kritisieren hierbei die populäre These von der zunehmenden Privatisierung und Ökonomisierung des Krieges.

» Reihe Demokratie, Sicherheit, Frieden


4. September 2006

Auf dem 3. Sicherheitsforum NRW in Essen hielt Michael Brzoska am 31.8. einen Vortrag zum Thema " Weltweite Wirkungsketten der Unsicherheit und ihre Auswirkungen auf unsere Sicherheit". Veranstalter des Forums unter dem Generalthema "Globale Sicherheit neu Denken" waren der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft NRW (VSW NW) und der Verbandes für Sicherheitstechnik Hamburg (VfS). Power Point Präsentation des Vortrages hier:

» Vortrag | PDF


1. September 2006

Am 31. August 2006 referierte der Leiter ZEUS, Prof. Dr. Hans J. Gießmann auf Einladung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Bremen zum Thema: "Die aufstrebenden Mächte in Ostasien - verantwortliche Partner oder konfliktbereite Rivalen in einer zukünftigen Weltordnung". Vor dem Hintergrund der Entwicklung Chinas und Indiens zu regionalen Großmächten diskutierte Gießmann sich herausbildende sowie potenzielle Szenarien von Konflikten und Kooperationen in Ostasien. Gestützt auf seine Analyse im jüngsten "Friedensgutachten 2006" wurden vor allem die wichtigsten regionalen Spannungen (Nordkorea, Taiwan, Kaschmir) sowie die Beziehungen beider Staaten untereinander sowie zu den großen Partnern USA, Russland und Japan beleuchtet.