Archiv 2008

23. Dezember
2008
Pugwash-Kollege von Götz Neuneck wird Wissenschaftsberater
von Barack Obama
Der langjährige Vorsitzende des Pugwash Executive
Councils, John P. Holdren wird Wissenschaftsberater
des designierten US-Präsidenten Obama und Direktor
des Office of Science and Technology Policy. Holdren
ist Mitglied diverser Akademien der Wissenschaften
und Direktor des Woods Hole Research Center sowie
Präsident der American Academy of the Advancement
of Science AAAS. Götz Neuneck gratulierte im Namen
der Deutschen Pugwash-Gruppe und verwies auf die sich
nun ergebenden Möglichkeiten, die in den letzten Jahren
erarbeiteten Vorschläge und Ideen auch auf höchster
Ebene umzusetzen. John Holdren bedankte sich in einer
E-Mail persönlich.

18. Dezember
2008
CORE Annual Report 2008 erschienen
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17. Dezember
2008
Sicherheit und Umwelt
Am Mittwoch, den 17.12.2008 besuchte Prof. Geoffrey D. Dabelko, Direktor des „Environmental Change and Security Program (ECSP)“ das IFSH. Das ESCP ist ein unabhängiges Forum, das 1994 am Woodrow Wilson International Center for Scholars gegründet wurde. Herr Dabelko hielt einen Vortrag zum Thema „Environmental Change and Security“ und diskutierte anschließend unter der Leitung von Dr. Hans-Georg Ehrhart mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH und den MPS-Studierenden.

16. Dezember
2008
Neue Publikationen
Hans-Georg Ehrhart
Assessing EUFOR Chad/CAR, in: European Security Review, Nr. 42, Dezember 2008.
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Regina Heller
Russia’s “Nashi” Youth Movement: The Rise and Fall of a Putin-Era Political Technology Project, in: Russian Analytical Digest No. 50, 18. November 2008.
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08. Dezember
2008
Hamburger Informationen
zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik Nr. 44
erschienen:
Kathrin Peiffer / Patricia
Schneider
Menschenrechte gelten doch auch für Terrorverdächtige
Das Urteil des EuGH zur Umsetzung von VN-Sicherheitsrats-Resolutionen
und die Auswirkungen auf die Terrorismusbekämpfung
durch gezielte Sanktionen mit Hilfe von Terrorlisten
Hamburger
Informationen

08. Dezember
2008
Podiumsdiskussion
über „Forschungserfordernisse im Kontext
von Klimawandel und Sicherheit“
Am 5. Dezember nahm Michael
Brzoska an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Forschungserfordernisse
im Kontext von Klimawandel und Sicherheit“ teil.
Die Diskussion fand im Rahmen einer von der Landeszentrale
für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz in
Kooperation mit Adelphi Consult veranstalteten Wissenschaftskonferenz
in der Union der Akademien der Wissenschaften und
der Literatur in Mainz statt.

03. Dezember
2008
Hamburger Beiträge zur Friedensforschung
und Sicherheitspolitik #151 erschienen:
Heather Gilmartin, EU-U.S.-China: Cooperation in the
Malacca Straits, November 2008 .
Hamburger
Beiträge

01. Dezember
2008
Besuch des Präsidenten der Pugwash Conferences Jayantha Dhanapala
In seiner Funktion als deutscher Pugwash Beauftragter begleitete Götz Neuneck den Präsiden-ten der „Pugwash Conferences on Science and World Affairs” und ehemaligen Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen Jayantha Dhanapala vom 25.-28- November 2008 in Berlin. Auf dem Terminpan standen neben Gesprächen mit Repräsentanten der Bundesregie-rung ein Vortrag im Rathenau-Saal des Auswärtigen Amtes, Treffen mit Mitgliedern des Un-terausschusses Abrüstung und Nonproliferation sowie Besuche bei Stiftungen, die über die Aktivitäten von Pugwash unterrichtet wurden. Die öffentlichen Auftritte bei der „Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen“ (DGVN) bzw. an der Humboldt-Universität waren gut besucht. Die Pugwash Conferences on Science and World Affairs erhielten 1995 den Friedensnobelpreis und führen vertrauliche Workshops zu Fragen der Konfliktlösung durch.

28. November
2008
Policy Briefing zum Thema „Zivil-militärische Kooperation
Am 24. November 2008 veranstaltete die Stiftung Entwicklung und Frieden in der Landesvertretung Brandenburg beim Bund ein Policy Briefing mit Prof. Michael Brzoska und Dr. Hans-Georg Ehrhart. Gegenstand des Briefings war ein Policy Paper der beiden Autoren zum Thema „Zivil-militärische Kooperation bei Konfliktnachsorge und Wiederaufbau. Empfehlungen zur praktischen Umsetzung“. Die Kommentatoren waren Oberst i.G. Rudolf Holderer (Abteilungsleiter „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“, Einsatzführungskommando der Bundeswehr) und Dr. Hans-Joachim Preuß (Generalsekretär Deuitsche Welthungerhilfe). Unter Leitung von Staatssekretär Dr. Gerd Harms diskutierten Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, des Verteidigungsministeriums, der GTZ, des Bundestages und der Zivilgesellschaft die Thesen der Autoren.
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28. November
2008
Israelische Journalisten berichteten aus dem besetzten Palästina
Auf Einladung des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), des German Institute of Global and Area Studies (GIGA) und der Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts berichteten Gideon Levy und Catrin Ormestad, bekannt durch ihre Arbeit für die Tageszeitung Ha’aretz, am 26. November 2008 in den Räumen des GIGA über ihre Arbeit. Unter dem Titel „Israeli Reports from Occupied Palestine“ sprachen die Journalisten aus Israel über die Lage im Gazastreifen, in dem sich aufgrund der israelischen Blockade eine humanitäre Katastrophe anbahnt, und über die Einstellungen in der israelischen Gesellschaft gegenüber der Besatzungsrealität. Dr. Martin Beck (GIGA) und Dr. Margret Johannsen (IFSH) moderierten die Veranstaltung, die zudem von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unterstützt und von Anne Hinz, M.P.S. (Universität Trento) organisatorisch begleitet wurde. In der anschließenden Diskussion plädierte Levy dafür, dass Deutschland als Freund Israels nicht aus falscher Rücksichtnahme vor Kritik an der israelischen Besatzungspolitik zurückschrecken sollte.

27. November
2008
Neue Publikation: IFAR Working Paper 13
Götz Neuneck,
Christian Alwardt,
The Revolution in Military Affairs, its Driving Forces,
Elements and Complexity, IFAR Working Paper 13, Mai 2008
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26. November
2008
Neue Publikation
Solveig Richter, Wolfgang Zellner,
Ein neues Helsinki für die OSZE? Chancen für eine Wiederbelebung des europäischen Sicherheitsdialogs,
SWP-Aktuell 2008/A 81, November 2008, 8 Seiten.
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Kurzfassung (HTML)
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24. November
2008
Workshop in Zagreb
„The Role of Independent Scientists in Assessing
the Threat of WMD“ war Thema des NATO Advanced
Research Workshop, der vom 13.-16. November in Zagreb,
Kroatien stattfand. Dreißig Teilnehmer aus den
USA, Frankreich, Großbritannien, Russland, Kroatien,
Mazedonien, Serbien, der Tschechischen Republik beschäftigten
sich mit der Frage, wie unabhängige wissenschaftliche
Expertisen in die Bedrohungsanalysen der NATO und
in Nicht-NATO-Staaten einfließen. Götz
Neuneck (IFAR) arbeitete beim Programmkomitee mit
und hielt einen Vortrag über die Rolle von Wissenschaftlern
bei der Einführung von Raketenabwehr.

24. November
2008
Vortrag an der TU-München
Am 20. November hielt Götz Neuneck an der TU
München den Festvortrag: "Raketen und Politik
- Die Ambivalenz der Raketentechnologie“. Der
Lehrstuhl für Raumfahrttechnik, der von dem ehemaligen
ESA-Astronauten Prof. Dr. Ulrich Walter geleitet wird,
hatte zum 65. Geburtstag von Professor Dr.-Ing. Robert
Schmucker ein Festkolloquium organisiert. IFAR und
Robert Schmucker arbeiten insbesondere auf dem Gebiet
der Weiterverbreitung von Fernraketen durch Entwicklungsländer
zusammen.

18. November
2008
EUFOR Tschad
Am 15. und 16. November 2008 sendete NDR-Info im Rahmen
der Sendung Streitkräfte und Strategien einen
Beitrag von Dr. Hans-Georg Ehrhart zum Thema „EUFOR
Tschad – keine Erfolgsstory?“.
Zum PDF-Format kommen Sie über
folgenden Link:
Beitrag
| PDF
Die Sendereihe als Podcastangebot (jeweils ab Montag):
Podcast | PDF

14. November
2008
Buchpublikation zum Kongokonflikt
Heinz-Gerhard Justenhoven/Hans-Georg Ehrhart (Hrsg.),
Intervention im Kongo. Eine kritische Analyse der
Befriedungspolitik von UN und EU, Stuttgart: Kohlhammer
2008
Infoflyer
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5. November
2008
Der Kaukasuskrieg – Zäsur
für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa?
Bis auf den letzten Platz gefüllt war
der große Vortragsraum beim Schlump am 5. November
2008. Das Institut für Friedensforschung und
Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
hatte gemeinsam mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft
zur Podiumsdiskussion über den Kaukasuskonflikt
geladen. Dr. Roland Salchow, stellvertretender Vorsitzender
des Mitveranstalters, hob in seinen Begrüßungsworten
die Genugtuung über das große Interesse
an dem Thema hervor.
Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten
die Diskutanten Ursachen und Hintergründe des
Konflikts. Prof. Hans-Henning Schröder, Leiter
der Forschungsgruppe Russland bei der Stiftung Wissenschaft
und Politik in Berlin, umriss den Wandlungsprozess
der russischen Innenpolitik von Jelzin zu Putin und
damit einhergehende außenpoltischen Veränderungen.
Dem Krisenanlass selbst, dem Status Südossetiens,
maß er nur untergeordnetes Gewicht bei. Prof
Otto Luchterhandt, Direktor der Abteilung für
Ostrechtsforschung an der Universität Hamburg,
erläuterte die völkerrechtlichen Aspekte
der Kriegshandlungen und die Verstöße der
georgischen wie der russischen Konfliktpartei. Für
ihn erklären sich die heftigen Reaktionen Russlands
aus dem schwindenden Einfluss auf die Entwicklung
im Südkaukasus und mehr noch aus der Sorge um
sezessionistische Bestrebungen in den eigenen nordkaukasischen
Teilrepubliken. Reinhard Mutz vom IFSH konzentrierte
sich auf die jetzt erforderlichen Schritte zur Entschärfung
des Konflikts von der Stabilisierung der Waffenruhe
auf dem Krisenschauplatz bis zum langfristigen Abbau
des „neuen Misstrauens“ zwischen West
und Ost in Grundfragen der Sicherheitsstruktur und
der Rüstungskontrolle.
Einvernehmen bestand auf dem Podium
über die Bedeutung des kurzen Krieges vom August
2008 als politische Zäsur der Sicherheitsbeziehungen
in Europa. Der Waffengang war seit dem Ende der Blockkonfrontation
der erste zwischenstaatliche Gewalteinsatz in einem
Regionalkonflikt, bei dem die USA und Russland auf
verschiedenen Seiten stehen. Im eigenen Interesse
sind die Europäer gehalten, sich ausgleichend
zu engagieren. Die von Michael Brzoska moderierte
Veranstaltung schloss mit einem Empfang für Teilnehmer
und Gäste.

5. November
2008
Am 2. November präsentierte Michael Brzoska
Ergebnisse der Arbeit des Instituts zum Thema zivil-militärische
Zusammenarbeit im Europäischen Parlament in Brüssel.
Anlass war eine gemeinsame öffentliche Anhörung
der Ausschüsse für Auswärtige Angelegenheiten,
Verteidigung und Entwicklung zum Thema "Security
and Development".
Präsentation
Michael Brzoska | PDF
Studie
von Hans Georg Ehrhart für das Subcommitte on
Defence | PDF

3. November
2008
ifsh aktuell 74 (August -Oktober 2008) erschienen
IFSH-Aktuell

1. November
2008
Freiheit? Zivilgesellschaft und
Nichtregierungsorganisationen in Russland, der Ukraine
und Belarus
Eine Kooperationsveranstaltung
der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit,
dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg und der Deutsch-Russischen
Gesellschaft Hamburg
Die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft prägen
das öffentliche Leben: Je mehr Bürger unabhängig
von staatlichen Strukturen mitbestimmen können,
desto selbstbestimmter leben sie. Sie tun dies u.
a. in sog. Nichtregierungsorganisationen (NROs), zu
denen etwa Bürgerinitiativen zählen. Während
in Russland nicht nur Politik, sondern Zivilgesellschaft
und die in ihr agierenden Organisationen durch die
„starke Hand“ geführt zu werden scheinen,
kann sich die Öffentlichkeit in der Ukraine seit
der Orangen Revolution 2004
relativ frei entwickeln, wobei die anfängliche
Aufbruchstimmung nun vom politischen Chaos und Politikverdrossenheit
abgelöst wird. Von Belarus und von dort agierenden
NROs weiß man wenig, es ist gegenüber dem
Westen immer noch sehr abgeschottet.
Die Situationen von Zivilgesellschaft und NROs in
den drei osteuropäischen Staaten sollen in der
Veranstaltung verglichen werden. Jürgen Hufeland
wird von seinen Erfahrungen mit NROs in St. Petersburg
berichten. Juri Durkot wird die Entwicklung von Zivilgesellschaft
und NROs seit der Orangen Revolution erläutern.
Sascha Tamm besuchte Belarus zuletzt im Frühjahr
2008 und wird von seinen Eindrücken erzählen.
Mit
- Jürgen Hufeland
1. Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft,
Hamburg
- Juri Durkot
Journalist und Simultandolmetscher, Lemberg/Ukraine
- Sascha Tamm
Referatsleiter MSOE-Staaten der Friedrich-Naumann-Stiftung
für die Freiheit, Potsdam
Moderation
- Elena Kropatcheva
Wiss. Mitarbeiterin Institut für Friedensforschung
Politikwissenschaftlerin und und Sicherheitspolitik,
Hamburg
- Dr. Petra Beckmann-Schulz
Redakteurin, Hamburg
Mittwoch, 26. November 2008, 18.30 Uhr
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
Einladung
| PDF

1. November
2008
Gideon Levy und Catrin Ormestad
berichten aus dem besetzten Palästina
In Zusammenarbeit mit dem German Institute
of Global and Area Studies (GIGA) und der Hamburger
Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und
des Völkerrechts hat das Institut für Friedensforschung
und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
(IFSH) zwei herausragende Journalisten aus Israel
eingeladen, aus den Palästinensischen Gebieten
unter israelischer Besatzung zu berichten. Die Veranstaltung
wird zudem durch die Hamburger Stiftung zur Förderung
von Wissenschaft und Kultur unterstützt.
Gideon Levy ist ein international bekannter israelischer
Journalist und Friedensaktivist. Er arbeitet für
„Ha’aretz“, eine der führenden
israelischen Zeitungen. Unter den israelischen Journalisten
ist Levy eine Ausnahmeerscheinung. Er hat sich vor
allem einen Namen mit seinen unbestechlichen Berichten
über die Besatzung und ihre Auswirkungen auf
den Alltag in Palästina gemacht. Seine schwedische
Kollegin Catrin Ormestad lebt seit 1993 in Israel.
Ihre journalistische Arbeit im Gazastreifen hat noch
an Bedeutung gewonnen, seit israelische Bürger
seit dem Sommerkrieg 2006 im Libanon nicht mehr nach
Gaza einreisen dürfen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des GIGA-Forums
statt; sie wird moderiert von Dr. Margret Johannsen
und Dr. Martin Beck, Senior Research Fellows am IFSH
bzw. bei GIGA, die seit Jahren über den arabisch-israelischen
Konflikt forschen und lehren. Levy und Ormestad tragen
auf englisch vor; in der Diskussion kann auch deutsch
gesprochen werden.
Ort: Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg,
Raum 519.
Zeit: Mittwoch, 26. November 2008, 18:00-19:30
Einladung
| PDF

1. November
2008
Israel. Ein Staat sucht sich selbst.
Lesung und Gespräch mit Igal Avidan, israelischer
Journalist aus Berlin
Einführung: Dieter Bednarz (Der Spiegel).
Wenn sich Israelis gegenseitig zum Geburtstag gratulieren,
sagen sie "bis 120". Aber wird Israel, das
in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit
feierte, noch weitere 60 Jahre existieren? Unsentimental,
aber engagiert zeichnet der Autor in seinem 2008 erschienenen
Buch das Bild einer zerrissenen Gesellschaft und eines
Landes am Scheideweg.
Donnerstag, 13. November 2008,
19 Uhr,
Beim Schlump 83, Seminarrraum im 2. Stock
Eine gemeinsame Veranstaltung
der Gesellschaft für christlich-jüdische
Zusammenarbeit in Hamburg
des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg (IFSH),
des Instituts für die Geschichte der deutschen
Juden (IGdJ)
und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums
für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF).

23. Oktober
2008
Konfliktmanagement in Afrika
Am Mittwoch, den 22. Oktober 2008 hielt Dr.
Axel Krohn, Dozent für Konfliktbearbeitung an
der Führungsakademie der Bundeswehr, im Forschungskolloquium
des IFSH einen Vortrag zum Thema „Konfliktmanagement
in Afrika“. Anschließend führte er
Gespräche mit Prof. Michael Brzoska und Dr. Hans-Georg
Ehrhart.

23. Oktober
2008
US-Botschaftsrat am IFSH
Am Dienstag, den 21. Oktober 2008 besuchte
Jeffrey Rathky, Botschaftsrat für politische
Angelegenheiten der amerikanischen Botschaft, Berlin,
das IFSH. Er diskutierte mit Prof. Michael Brzoska
und seinem Team Probleme der europäischen Sicherheit,
die Rolle Russlands, Abrüstungsfragen und die
Lage in Afghanistan.

23. Oktober
2008
Internationaler Workshop zum Thema "Teaching
Ethics and Peace to Science and Engineering Students"
Vom 15. bis 17. Oktober 2008 veranstalteten
ZNF, IFSH und INES einen internationalen Workshop
zum Thema "Teaching Ethics and Peace to Science
and Engineering Students" in der Universität
Hamburg. Dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer
diskutierten vor dem Hintergrund der europäischen
Universitätsreformen wie ethische Fragen aus
dem Bereich "Frieden und Abrüstung"
"Nachhaltigkeit" und "Technologiefolgenabschätzung"
in die Lehrpläne von Hochschulen und technischen
Universitäten integriert und ausgebaut werden
können. Nach Grußworten von Vizepräsident
Holger Fischer, dem Vizepräsidenten der Akademie
der Wissenschaften Prof. C. Jakobeit und weiteren
Rednern hielt Prof. David Holloway am Abend des 17.
Oktober 2008 den Einführungsvortrag zum Auftakt
des 2. Carl Friedrich von Weizsäcker-Forums zur
Verantwortung der Wissenschaften im Agathe-Lasch-Hörsaal.Thema
des bekannten Wissenschaftshistorikers von der Stanford
Universität (Kalifornien/USA) war "Scientists,
Politics and Peace During the Cold War". Prof.
Götz Neuneck hatte zusammen mit David Holloway
bereits am 14. Oktober 2008 in Berlin im Rahmen der
wissenschaftlichen Vorträge des Magnus-Hauses
die Veranstaltung "Science, Peace and Politcs:
Is the Vision of a World Free of Nuclear Weapons Realistic?"
gestaltet.
Dokumentation
der Tagung

15. Oktober
2008
Der Kaukasuskrieg
Zäsur für Sicherheit und Zusammenarbeit
in Europa?
Podiumsdiskussion des IFSH in Kooperation mit
der Deutsch-Russischen Gesellschaft in Hamburg e.V.
Referenten:
- Prof. Dr. Hans-Henning Schröder
(Forschungsgruppenleiter der Forschungsgruppe
Russland,
Stiftung Wissenschaft und Politik)
- Prof. Dr. Otto Luchterhandt
(Professor für Öffentliches Recht und
Ostrecht an der Universität Hamburg, Direktor
der Abteilung für Ostrechtsforschung)
- Dr. Reinhard Mutz
(IFSH)
Moderation:
- Prof. Dr. Michael Brzoska
(Direktor des IFSH)
Mittwoch, den 5. November 2008,
um 18.30 Uhr, s.t.
IFSH Beim Schlump 83, 20144 Hamburg
(2. Stock, Raum 2_023)
Die Veranstaltung wird unterstützt vom Förderverein
des IFSH
Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.
Anmeldung per Mail erbeten unter

Einladung
| PDF

15. Oktober
2008
Gideon Levy und Catrin Ormestad berichten aus dem
besetzten Palästina
In Zusammenarbeit mit dem German Institute
of Global and Area Studies (GIGA) und der Hamburger
Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und
des Völkerrechts hat das Institut für Friedensforschung
und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
(IFSH) zwei herausragende Journalisten aus Israel
eingeladen, aus den Palästinensischen Gebieten
unter israelischer Besatzung zu berichten. Die Veranstaltung
wird zudem durch die Hamburger Stiftung zur Förderung
von Wissenschaft und Kultur unterstützt.
Gideon Levy ist ein international bekannter israelischer
Journalist und Friedensaktivist. Er arbeitet für
„Ha’aretz“, eine der führenden
israelischen Zeitungen. Unter den israelischen Journalisten
ist Levy eine Ausnahmeerscheinung. Er hat sich vor
allem einen Namen mit seinen unbestechlichen Berichten
über die Besatzung und ihre Auswirkungen auf
den Alltag in Palästina gemacht. Seine schwedische
Kollegin Catrin Ormestad lebt seit 1993 in Israel.
Ihre journalistische Arbeit im Gazastreifen hat noch
an Bedeutung gewonnen, seit israelische Bürger
seit dem Sommerkrieg 2006 im Libanon nicht mehr nach
Gaza einreisen dürfen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des GIGA-Forums
statt; sie wird moderiert von Dr. Margret Johannsen
und Dr. Martin Beck, Senior Research Fellows am IFSH
bzw. bei GIGA, die seit Jahren über den arabisch-israelischen
Konflikt forschen und lehren. Levy und Ormestad tragen
auf englisch vor; in der Diskussion kann auch deutsch
gesprochen werden.
Ort: Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg, Raum 519.
Zeit: Mittwoch, 26. November 2008, 18:00-19:30

15. Oktober
2008
6. Jahrgang “Master of Peace and Security Studies”
erhält Diplome
Am 8. Oktober 2008 fanden die inzwischen traditionelle
Übergabe der Master-Diplome für die 27 Absolventinnen
und Absolventen des 6. Akademischen Jahres und die
feierliche Immatrikulation der 29 Studierenden des
7. Akademischen Jahres „Master of Peace and
Security Studies“ der Universität Hamburg
statt.
Zum alljährlichen Höhepunkt des Studiengangs
begrüßten die Präsidentin der Universität
Hamburg, Frau Prof. Dr. Monika Auweter-Kurtz und die
Präses der Behörde für Wissenschaft
und Forschung, Frau Dr. Herlind Gundelach, Absolventen,
Studierende und Gäste. Für den Festvortrag
hatte das IFSH in diesem Jahr den Vorsitzenden der
Deutschen Stiftung Friedensforschung, Prof. Dr. Volker
Rittberger, gewonnen. Er sprach zum Thema „Auf
dem Weg zum nachhaltigen Frieden? Aufgaben der Friedensforschung
zu Beginn des 21. Jahrhunderts“. Der bisherige
Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses M.P.S., Prof.
Dr. Hans-Joachim Gießmann, der das IFSH am 1.
Oktober verlassen hat, übergab anschließend
symbolisch den Staffelstab an seinen Nachfolger Prof.
Dr. Götz Neuneck (IFSH).
Mit der anlässlich des Festakts erneut zugesicherten
Unterstützung der Universität Hamburg und
des IFSH für den Studiengang M.P.S. existieren
solide und ausbaufähige Grundlagen für die
Fortführung des gemeinsamen Projekts. Alle Studierenden
des 6. Jahrgangs haben erfolgreich die Masterprüfung
bestanden und konnten ihre Zeugnisse entgegennehmen.
Den Dank der Studierenden an alle am Gelingen des
Studiengangs Beteiligten entrichtete mit einem launigen
Kurzvortrag die frisch gekürte Master Denise
Völker. Elena Kulipanova vom Alumni-Verein des
MPS gratulierte den Absolventen, hieß den 7.
Studienjahrgang mit dem „Survival Guide für
MPS-Studierende“ willkommen und verlieh dem
scheidenden Studiengangsverantwortlichen Prof. Gießmann
im Namen des MPS-Absolventen die Ehrenmitgliedschaft
im Alumni-Verein. Beschlossen wurde die Feier durch
den Wissenschaftlichen Direktor des IFSH. Prof. Michael
Brzoska dankte Herrn Gießmann für die geleistete
Arbeit und wünschte ihm alles Gute für seine
künftige Tätigkeit in Berlin.
Wie in jedem Jahr hatte auch diesmal Naida Mehmedbegovic
die Veranstaltung musikalisch begleitet. Nach dem
Festakt feierten die Lehrenden, Absolventen und Studierenden
gemeinsam.
Festvortrag
von Prof. Rittberger

06. Oktober
2008
Podiumsdiskussion zu Afghanistan
Am 1. Oktober 2008 fand im Rahmen des Forschungskolloquiums
des IFSH eine Podiumsdiskussion zum Thema strategische
Perspektiven in Afghanistan statt. Unter der Moderation
von Prof. Michael Brzoska (Direktor des IFSH) diskutierten
MdB Prof. Norman Paech (Die Linke) und Dr. Hans-Georg
Ehrhart (Leiter ZEUS/IFSH), welcher Politikansatz
der internationalen Gemeinschaft in Afghanistan notwendig
ist.

01. Oktober
2008
EU-Beobachtermission in Georgien
Am 30. September gab Dr. Hans-Georg Ehrhart
der österreichischen Zeitung „Der Standard“ ein Interview
zum Start der EU-Beobachtermission in Georgien.
Link

29. September
2008
Trauer um zwei Pioniere der psychologischen Friedensforschung
Das IFSH trauert um zwei Pioniere der psychologischen
Friedensforschung, die dem Institut verbunden waren.
Am 19. September verstarb Prof. Peter Riedesser, Direktor
der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
am Universitätsklinikum Eppendorf. Prof. Riedesser
hat durch seine Trauma-Arbeit mit Kindern aus Kriegsgebieten
weit über Hamburg hinaus gewirkt .Er war ein
wichtiger Ideen- und Ratgeber für die Friedensforschung
in Hamburg. Dem IFSH war er als Kooperationspartner
im MPS-Studiengang und in Akademischen Netzwerk Südosteuropa
verbunden. Ein Nachruf auf Prof. Riedesser findet
sich hier.
http://hpd.de/node/5330
Bereits Anfang September ist Prof. Dan
Bar-On gestorben. Professor für Psychologie an
der Ben-Gurion Universität in Beer-Sheva und
Ko-Direktor des Peace Research Institute in the Middle
East (PRIME) in Beit Jala. Er entwickelte neue Formen
des Dialog in Konfliktsituationen und arbeitete für
Verständigung im israelisch-palästinensischen
Konflikt. Ein Nachruf auf Dan Bar-On findet sich hier:
http://www.berghof-center.org/uploads/download/bar_on_nachruf.pdf

24. September
2008
Vortrag am Chatham House
Am 17. September nahm Bernt Berger (IFSH/ZEUS)
an einem Workshop mit dem Titel „EU Magnets
for Chinese Companies: refuting the myth“ teil.
Auf dem Workshop hielt er einen Vortrag über
Entscheidungsträger, Strategien und Verfahren
in Chinas externer Investmentpolitik. Der Workshop
fand am Londoner Chatham House statt und wurde gemeinsam
mit CASCC, Turin veranstaltet. Der Vortrag basierte
auf den Ergebnissen einer Forschungsreise, die Dr.
Axel Berkofsky (Universität Mailand/ EPC, Brüssel)
und Bernt Berger im Juli 2008 durchgeführt hatten.
Beide leiten ein Forschungsprogramm am CASCC, das
sich mit chinesischen Investitionen in Europa beschäftigt.
Das Projekt wird von der italienischen Stiftung Compagnia
San Paolo finanziert und ist Teil eines Forschungsverbandes
mit Chatham House und der Universität Bologna.

16. September
2008
Veranstaltung im November:
Israel. Ein Staat sucht sich selbst.
Lesung und Gespräch mit Igal Avidan, israelischer
Journalist aus Berlin
Einführung: Dieter Bednarz (Der Spiegel).
Wenn sich Israelis gegenseitig zum Geburtstag gratulieren,
sagen sie "bis 120". Aber wird Israel, das
in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit
feierte, noch weitere 60 Jahre existieren? Unsentimental,
aber engagiert zeichnet der Autor in seinem 2008 erschienenen
Buch das Bild einer zerrissenen Gesellschaft und eines
Landes am Scheideweg.
Donnerstag, 13. November 2008,
19 Uhr,
Beim Schlump 83, Seminarrraum im 2. Stock
Eine gemeinsame Veranstaltung
der Gesellschaft für christlich-jüdische
Zusammenarbeit in Hamburg
des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg (IFSH),
des Instituts für die Geschichte der deutschen
Juden (IGdJ)
und des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums
für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF).

1. September
2008
ifsh aktuell 73 (Juni-Juli 2008) erschienen
IFSH-Aktuell

31. August
2008
Neues Papier aus der Kommission „Europäische
Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“
am IFSH erschienen
Jürgen Groß/Andreas Weigel, Fernziel:
EUropäische Armee
als
PDF

31. August
2008
Konferenz: European Consortium for Political Research
Bei der 2nd Graduate Conference of the European Consortium
for Political Research vom 25.-27. August 2008 in
der Universitat Autònoma in Barcelona hielt
Sybille Reinke de Buitrago einen Vortrag mit dem Titel
"The Impact of Psychological-Cultural Factors
on Concepts of Fighting Terrorism: Learning Processes
and Chances for Deescalation". In einer Analyse
der Ansätze der USA und Deutschlands lag dabei
der Schwerpunkt auf den der Terrorismusbekämpfung
zu Grunde liegenden psychologisch-kulturellen Aspekte
der beiden Länder. Aber auch die Lektionen der
letzten Jahre wurden aufgezeigt sowie das ihnen innewohnende
Friedenspotenzial.
Insgesamt bot die Konferenz einen guten
Überblick über aktuelle Forschungsprojekte
von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern
in der europäischen Politikwissenschaft und somit
auch eine breite Themenvielfalt. Das Programm wurde
ergänzt durch Rundtischgespräche von Experten
und Gelegenheiten zum intensiven Austausch.

28. Juli 2008
Forschungsreise nach Beijing
Vom 11. bis 27. Juli reisten Bernt Berger (ZEUS/IFSH)
mit Dr. Axel Berkofsky (Universität Mailand/European
Studies Center, Brüssel) im Auftrag des Centro
di Alti Studi sulla Cina Contemporanea (CASCC) nach
Beijing. Ziel der Forschung war es die technische
und politische Dimension chinesischer Investitionen
in Europa zu erschließen. Während ihres
Aufenthalts tauschen sie sich mit Vertretern chinesischer
Think Tanks, Regierungsinstitutionen sowie ausländischer
Handelsvertretungen und der EU-Delegation aus. Das
Projekt mit einer Laufzeit von 2 Jahren wird gemeinsam
mit der Universität Bologna und dem Royal Institute
of International Affairs (RIIA) durchgeführt.

18. Juli 2008
CIMIC und NGOs
Am Mittwoch, den 16. Juli 2008 hielt Frau Katrin Radtke
im Forschungskolloquium einen Vortrag zum Thema „CIMIC
aus der Sicht einer NGO“. Anschließend
diskutierte sie unter der Leitung von Dr. Hans-Georg
Ehrhart mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des IFSH Probleme der zivil-militärischen Zusammenarbeit.
Frau Radtke, die tags zuvor aus Afghanistan zurückgekehrt
war, ist Referentin für Entwicklungspolitik der
Welthungerhilfe.

16. Juli 2008
Symposium: Kosovo - Unabhängig in die Abhängigkeit?
Am 27. Juni 2008 präsentierte Jens Narten im Rahmen
des 2. Europawissenschaftlichen Symposiums des Jean
Monnet European Centre of Excellence zum Thema "/Kosovo
- Unabhängig in die Abhängigkeit?/" einen Vortrag
an der Leibniz-Universität Hannover mit dem Titel
"/Die UN im Kosovo: Vom Autokraten ins Gefangenendilemma/".
Der Vortrag zielte zum einen auf die Herausarbeitung
wechselseitiger Abhängigkeitsstrukturen zwischen lokalen
und internationalen Akteuren im Kosovo in der Zeit
vor und nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung;
sowie zum anderen auf eine Abschätzung möglicher Entwicklungen
und Auswirkungen der Unabhängigkeit auf die internationale
Politik. In der international besetzten, abschließenden
Podiumsdiskussion wurden zudem Fragen erörtert, die
auf die Bedeutung des Kosovo im Rahmen einer europäischen
Friedens- und Sicherheitspolitik eingingen, bzw. gesellschaftspolitische,
völkerrechtliche und volkswirtschaftliche Probleme
des Kosovo nach der Unabhängigkeit und Anerkennung
durch Drittstaaten aufzeigten.

10. Juli 2008
Berliner Seminar „Arms Control in Crisis Situations“
Am 10. und 11. Juli 2008 veranstaltete das deutsche
Auswärtige Amt zusammen mit dem RACVIAC Zentrum
für Sicherheitskooperation in Zagreb im Rahmen
der Berlin-Seminare zu konventioneller Rüstungskontrolle
ein Seminar zum Thema “Arms Control in Crisis
Situations”. Mitten in der Urlaubssaison war
die Veranstaltung mit rund 60 Teilnehmern aus 28 Staaten
sehr gut besucht. Wolfgang Zellner, Leiter von CORE,
referierte zum Thema “Chances and Limits of
Arms Control in Regional Conflict Situations: Success
or Failure?” und diskutierte dabei hauptsächlich
Erfahrungen mit OSZE-Instrumenten und im Rahmen von
Peacekeeping-Einsätzen der Vereinten Nationen.
Nach zwei Tagen lebhafter Debatten waren sich fast
alle Teilnehmer einig in dem Wunsch, bald in das gastfreundliche
RACVIAC-Zentrum zurückzukommen, um die Diskussion
fortzusetzen.

09. Juli 2008
Vortrag von Prof. Egon Bahr
Am 7. Juli 2008 veranstaltete das IFSH die erste Dieter
S. Lutz-Vorlesung zum Gedenken an seinen 2003 verstorbenen
Direktor. Nach einer Einführung durch den Direktor
des Instituts, Prof. Dr. Michael Brzoska, sprach Bundesminister
a.D. Prof. Egon Bahr zum Thema „Macht Recht Frieden“.
Nach dem Vortrag stellte sich Egon Bahr den Fragen
des zahlreich erschienenen Publikums.
Vortrag

09. Juli 2008
Security Development Nexus
Am Dienstag, den 8. Juli 2008 referierte Dr. Hans-Georg
Ehrhart zum Thema „Der Security Development Nexus
als Herausforderung“. Der Vortrag und die anschließende
Diskussion fanden im Rahmen eines CIMIC-Lehrgangs
unter Leitung von OTL Bernd Heydecke an der Führungsakademie
der Bundeswehr statt.

07. Juli 2008
Vorsitz bei der Industrietagung „Die Nutzung
des Weltraums“ in Berlin“
Götz Neuneck führte am 24. Juni 2008 den
Vorsitz der 2. Jahrestagung des International Quality
and Productivity Centre (IQPC) zum Thema „Die
Nutzung des Weltraums“. Teilnehmer von Raumfahrtfirmen,
der ESA, dem Wirtschaftsministerium und Forschungsinstitutionen
diskutierten technische und industriepolitische Probleme
der „Space Surveillance“, der Trägertechnologien
und der militärischen Anwendung der Raumfahrt.
Götz Neuneck hielt zudem einen Vortrag über
„Dual-Use-Potenzial von Raumfahrttechnologien
und die drohende Bewaffnung des Weltraums“.

07. Juli 2008
Internationale Debatte um Nuklearwaffenfreie Zonen
im Mittleren Osten
Die School of Oriental and African Affairs an der
University of London organisierte vom 16. bis 18.
Juni 2008 in London einen Workshop zur Einrichtung
einer von Massenvernichtungswaffen freien Zone im
Mittleren Osten. Vertreter aus der Region, der Europäischen
Union und der britischen Regierung kamen zusammen,
um die Rahmenbedingungen, Hindernisse und Aussichten
dieser seit 1974 stets wiederkehrenden Forderung zu
diskutieren. Daran anschließend hatte das „Institute
for Security Studies“ der Europäischen
Union in Paris zu einem zweitägigen Treffen mit
dem Titel „Middle East Security and WMD Non-Proliferation/Disarmament“
eingeladen. Götz Neuneck nahm an beiden Veranstaltungen
teil und war Rapporteur der Arbeitsgruppe „Nuclear
Energy, Security and Regional Coopeartion“ der
hochrangigen Tagung in Paris.

07. Juli 2008
Konferenz Raketenfreie Zone im Vorderen Orient
Vom 21. bis 23. Juni 2007 fand in Berlin das dritte
Treffen der Multilateral Study Group (MSG) statt,
die in einem mehrjährigen Konferenzzyklus unter
Federführung der Hessischen Stiftung Friedens-
und Konfliktforschung (HSFK) politische, militärstrategische
und technische Aspekte einer raketenfreien Zone im
Vorderen Orient untersucht. 31 Experten aus 13 Ländern,
darunter erstmals Teilnehmer aus Syrien, Jordanien
und Libanon, diskutierten das Zonenkonzept unter besonderer
Berücksichtigung von Verifikationserfahrungen
und -strategien. Mit der palästinensischen Hamas
und der libanesischen Hezbollah fanden auch solche
nicht-staatlichen Akteure Berücksichtigung, die
im arabischen-israelischen Konflikt Raketen kurzer
Reichweite einsetzen. Dr. Margret Johannsen präsentierte
in einem Panel über „Hamas and Hezbollah
as a Challenge to a Zone – Combining Arms Control
and Development Strategies“ Thesen zu den Hintergründen
des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen gegen Ziele
in Israel und leitete einen Roundtable zum Thema „Under
What Circumstandes is a Missile Free Zone Adequately/Effectively
Verifiable and Domestically Acceptable?“ Die
Konferenz in Berlin wurde gefördert vom Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

07. Juli 2008
Konferenz „Missile Defense, Russia and the Middle
East“
Vom 24. bis 25. Juni 2008 fand unter Federführung
der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
(HSFK) und in Kooperation mit der Friedrich Ebert
Stiftung die Dritte Transatlantische Konferenz zum
Thema „Missile Defense, Russia and the Middle
East: Coping with Transatlantic Divergence –
Exploring Common Solutions“ in Berlin statt.
In programmtischen Reden, Podiumsdiskussionen und
Gesprächsrunden, an denen sich ein sachkundiges
Publikum beteiligte, präsentierten über
30 Fachleute und hochrangige Offizielle aus 15 Staaten,
sechs davon aus der Nah- und Mittelostregion, ein
breites Spektrum an analytischen Befunden und politischen
Einschätzungen von Raketenabwehr im Rahmen internationaler
und regionaler Konstellationen, Bedrohungswahrnehmungen
und Destabilisierungsgefahren. Prof. Dr. Götz
Neuneck leitete ein Podiumsgespräch über
„Regional Missile Defense as a Response to Iran,
Hamas and Hezbollah? Controversial Positions from
the Region“, und Dr. Margret Johannsen eine
Diskussionsrunde zum Thema „Coping with Proliferation
in the Middle East: Bombarding, Sanctions, or Diplomacy“.

02. Juli 2008
Eröffnungsrede auf der „Annual Security
Review Conference“ der OSZE
Der Leiter von CORE, Wolfgang Zellner, hielt in Arbeitssitzung
I „Transnationale Sicherheitsherausforderungen
im OSZE-Gebiet“ der Jährlichen Sicherheitsüberprüfungskonferenz
der OSZE (Wien, 1.-2. Juli 2008) die Eröffnungsansprache.
Zellner unterstrich, die OSZE-Staaten sollten in Erwägung
ziehen, die Idee thematischer Missionen als Instrument
zur Bearbeitung transnationaler Herausforderungen
und Bedrohungen wieder zu beleben. Weiterhin rief
er die OSZE dazu auf, Zentralasien zu einer strategischen
Priorität zu machen. Diese Positionen wurden
sowohl in der Plenardebatte von einigen Delegationen
als auch in informellen Gesprächen aufgegriffen.
Die Konferenz wurde allgemein als besser strukturiert
und interessanter wahrgenommen als die im vergangenen
Jahr, was jedoch leider auch mit dem Umstand zusammenhängt,
dass die Meinungsverschiedenheiten und Spannungen
im OSZE-Gebiet zugenommen haben.

01. Juli 2008
Vortrag an der Katholischen Akademie Berlin: Die Position
von Religionsgemeinschaften in serbisch –kroatischen
Konflikten in den 1990er Jahren
Goran Bandov, Doktorand am IFSH, hat vom 27.–29.
Juni 2008 an der Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises
"Politik und Religion" teilgenommen. Die
Tagung ist in Kooperation mit der Katholischen Akademie
Berlin organisiert worden und hat sich mit dem Thema
„Gerechter Krieg – Gerechter Frieden.
Religion in aktuellen militärischen Konflikten“
beschäftigt. Goran Bandow hat einen Vortrag über
die Position von Religionsgemeinschaften in den serbisch–kroatischen
Konflikten während der 1990er Jahre gehalten.

18.Juni 2008
ifsh aktuell 72 (April-Mai 2008) erschienen
IFSH-Aktuell

18. Juni 2008
Neues französisches Weißbuch
Am 17. Juni 2008 gab Dr. Hans-Georg Ehrhart der Deutschen
Welle online ein Interview anlässlich der Vorstellung
des neuen Weißbuchs zur Verteidigungspolitik Frankreichs
durch Präsident Sarkozy.
Link
zur Deutschen Welle
16. Juni 2008
FIV – Mitgliederversammlung am IFSH
Das IFSH hatte vom 16.-17. Juni 2008 den Vorstand
und die Mitgliederversammlung des Fachinformationsverbunds
Internationale Beziehungen und Länderkunde (FIV)
zu Gast. Seit dem Jahr 2000 ist das IFSH Mitglied
in dem Verbund der Dokumentationen von zwölf
deutschen und einem dänischen sozialwissenschaftlichen
Forschungsinstitut, die – mit finanzieller Unterstützung
des Bundeskanzleramts – eine gemeinsame Datenbank
für Literaturnachweise aus dem Bereich internationale
Beziehungen und Länderkunde betreiben. Das diesjährige
Sommertreffen am IFSH wurde thematisch von der neuen
Online-Version der Datenbank www.ireon-portal.de
sowie weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit
ausländischen Partnern bestimmt.
13. Juni 2008
Neue Publikation
Hans J. Gießmann/Götz Neuneck (Hrsg.), Streitkräfte
zähmen, Sicherheit schaffen, Frieden gewinnen. Festschrift
für Reinhard Mutz. (Demokratie, Sicherheit, Frieden
Band 188) Baden-Baden 2008, 332 S., ISBN 978-3-8329-3608-2.
Bestellformular
13. Juni 2008
Pugwash-Workshop „European Security and Co-operative
Approaches to Arms Control“
Der Fortbestand der europäischen Rüstungskontrollarchitektur
ist in Gefahr. Um Lösungen für die Blockade der Weiterentwicklung
von Rüstungskontrollverträgen insbesondere in Europa
zu finden, trafen sich vom 6.-9. Juni 2008 in Potsdam
zwanzig Experten und hochrangige Diplomaten aus Deutschland,
Italien, Griechenland, Großbritannien, Polen, der
Tschechischen Republik, der Türkei, den USA und Russland.
Schwerpunkte der Diskussion waren, neben dem suspendierten
Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa
(KSE), der INF-Vertrag, die Raketenabwehr und die
Zukunft der von keinerlei Rüstungskontrollabkommen
erfassten sogenannten taktischen Nuklearwaffen. Mit
Unterstützung des IFSH und des Auswärtigen Amts haben
Götz Neuneck und Wolfgang Zellner die Veranstaltung
organisiert und geleitet.
13. Juni 2008
Festschrift für Reinhard Mutz
Am 11. Juni 2008 überraschten die Kolleginnen und
Kollegen Reinhard Mutz, vormals kommissarischer Direktor
des IFSH und langjähriger Mitherausgeber des Friedensgutachtens,
mit einer Festschrift zu seinem 70. Geburtstag, den
er Anfang des Monats begangen hatte. 28 Freunde, Mitstreiter
und Weggefährten trugen als Autorinnen und Autoren
zum Gelingen des Bandes mit dem Titel "Streitkräfte
zähmen, Sicherheit schaffen, Frieden gewinnen" bei,
der von Hans J. Gießmann und Götz Neuneck herausgegeben
wurde.
mehr
13. Juni 2008
Friedensgutachten in Brüssel vorgestellt
Am 12. Juni 2008 wurde das Friedensgutachten 2008
auch im Europa-Parlament in Brüssel präsentiert. Die
Direktorin des International Security Information
Service (ISIS) Giji Gya führte in die zweistündige
Veranstaltung ein. Andreas Heinemann-Grüder (BICC)
gab einen allgemeinen Überblick über Zweck und Schwerpunkte
des diesjährigen Friedensgutachtens. Götz Neuneck
(IFSH) diskutierte die Problembereiche Raketenabwehr
und Weltraumbewaffnung und mögliche rüstungskontrollpolitische
Schritte. Bruno Schoch und Gorgio Franceschini (HSFK)
sprachen sich für eine Renaissance der Rüstungskontrolle
und eine stärkere Beteiligung der EU aus. Die Empfehlungen
des Gutachtens wurden anschließend mit dem Publikum
diskutiert. Gastgeberin war Angelika Beer, MEP.
12. Juni 2008
Friedensgutachten 2008 erschienen
mehr
11. Juni 2008
Prof. Egon Bahr
eröffnet "Dieter S. Lutz-Vorlesungsreihe"
Einladung

11. Juni 2008
Neue Publikation
Bernt Berger, Reorienting Strategies towards Burma/Myanmar,
EU-ISS Opinion Paper, May 2008.
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11. Juni 2008
Podiumsdiskussion
zum Militäreinsatz in Afghanistan
Am 6. Juni 2008 fand im Auditorium Maximum der Bucerius
Law School eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sinn
oder Unsinn des deutschen Militäreinsatzes in Afghanistan“
statt. Vor ca. 150 Teilnehmern diskutierten Dr. Peter
Struck (Vorsitzender der SPD-Bundesstagsfraktion und
ehemaliger Verteidigungsminister), Dr. Henning Voscherau
(ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien Hansestadt
Hamburg), Yaqub Ibrahimi (afghanischer Journalist)
und Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH). Die Veranstaltung
wurde von Thomas Frankenfeld (Chefkorrespondent des
Hamburger Abendblatts) moderiert. Initiator der Veranstaltung
war der Vorsitzende der Hamburger Gesellschaft zur
Förderung der Demokratie und des Völkerrechts Peter
Krämer.
Das Hamburger Abendblatt berichtet in seiner Ausgabe
vom Montag, den 9. Juni 2008 die Veranstaltung
Link

05. Juni 2008
Zehn kasachische
Diplomaten zur Spezialausbildung in Hamburg
2010 wird Kasachstan als erster GUS-Staat und erstes
zentralasiatisches Land den Vorsitz der Organisation
für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
übernehmen.
In Vorbereitung auf den kasachischen OSZE-Vorsitz
findet am Zentrum für OSZE-Forschung (CORE) des IFSH
vom 2. bis 28. Juni 2008 bereits der zweite Trainingskurs
für kasachische Diplomatinnen und Diplomaten statt.
Im Rahmen des vierwöchigen Seminars erhalten die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer Einblick in alle Dimensionen und Arbeitsfelder
der OSZE. Die theoretische Weiterbildung am IFSH in
Hamburg wird ergänzt durch drei Exkursionen: In Berlin
besuchen die Teilnehmer das Auswärtige Amt, wo auch
ein Treffen mit Außenminister Steinmeier und Staatsminister
Erler vorgesehen ist, in Warschau informieren sie
sich vor Ort über das OSZE-Büro für demokratische
Institutionen und Menschenrechte und zum Abschluss
des Kurses steht eine Reise nach Wien zum OSZE-Sekretariat
und den Delegationen der Teilnehmerstaaten auf dem
Programm. Das Seminar endet mit einem Final Colloquium
am IFSH in Hamburg.
Der Unterricht wird von erfahrenen CORE-Mitarbeiterinnen
und -Mitarbeitern sowie von Angehörigen von OSZE-Institutionen
durchgeführt.
Das Trainingsprojekt wird auch in diesem Jahr von
der deutschen und der kasachischen Regierung gefördert.
Die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen sowie die
Trainingsleitung stehen gern für Interviews zur Verfügung.
Terminvereinbarungen bitte über: 

05. Juni 2008
Exkursion nach Straßburg
Im Rahmen des Seminars „Die Sicherheitspolitik der
Bundesrepublik Deutschland vor neuen Herausforderungen“
reisten in der Zeit vom 20. bis 25. April 2008 die
Studierenden des Master of Peace and Security Studies
Studiengangs des IFSH und des European Master’ s Degree
in Human Rights and Democratisation nach Straßburg.
Die Exkursion fand unter der Leitung von Dr. Patricia
Schneider und Dr. Armin Wagner in Kooperation mit
Florian Deumeland vom Streitkräfteamt der Bundeswehr
statt.

04. Juni 2008
Seminar des M.P.S.
–Studiengangs 2007/2008 in Wien
„Internationale Organisationen“ lautete der Titel
des Seminars in Wien, das in der Zeit vom 4. bis 9.
Mai 2008 für die Studierenden des Master of Peace
and Security Studies-Studienganges und des Studiengangs
European Masters in Human Rights and Democratisation
durchgeführt wurde. Das Seminar bot den teilnehmenden
Studierenden zahlreiche Möglichkeiten zur Diskussion
mit Fachreferenten der unterschiedlichsten internationalen
Institutionen.
Bericht

23. Mai 2008
Neue Publikation
Hans-Georg Ehrhart/Roland Kaestner Afghanistan: Scheitern
oder Strategiewechsel?, Hamburger Informationen zur
Friedensforschung und Sicherheitspolitik 43, Mai 2008.
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23. Mai 2008
Neue Publikation
Detlef Bald / Hans-Günter Fröhling / Jürgen Groß /
Claus Frhr. von Rosen (Hrsg.), Zurückgestutzt, sinnentleert,
unverstanden: Die Innere Führung der Bundeswehr (Demokratie,
Sicherheit, Frieden Band 187 ) Baden-Baden 2008, 170
S., ISBN 978-3-8329-3508-5.

23. Mai 2008
IFSH Jahresbericht
2007 erschienen
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23. Mai 2008
Cercle Stratégique
Am 21. und 22. Mai 2008 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart
(IFSH/ZEUS) am 18. Cercle Stratégique Franco Allemand
in Paris teil. Vier Themen standen auf der Tagesordnung:
1. Die Lage in Afghanistan (Detlef Dzembritzki, MdB/Francois
Lamy, Philippe Vitel, Députés); 2. Die Zentralasienstrategie
der EU (Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen
Amt/Pierre Morel, EU-Sondergesandter für Zentralasien);
3. EU-Nato-Beziehungen (Jörn Thießen, MdB/Richard
Duqué, Nato-Botschafter); 4. Die Herausforderungen
der EU im Mittelmeerraum (Serge Telle, Botschafter/Günther
Gloser, Staatsminister im Auswärtigen Amt).

18. Mai 2008
Zur Ratifizierung
des EU-Reformvertrags
Am 17. Mai 2008 sendete NDRInfo einen Beitrag von
Hans-Georg Ehrhart zum Thema “EU-Reformvertrag - Schritt
zur Militarisierung und Aufrüstung der Europäischen
Union“ in der Sendung „Streitkräfte und Strategien“.
Das Manuskript ist erhältlich unter:
NDR
Info

16. Mai 2008
7. Deutsch-Chinesischen
Sicherheitsdialog
Der deutschen Delegation zum 7. Deutsch-Chinesischen
Sicherheitsdialog unter Leitung des ehemaligen Staatssekretärs
im Bundesministerium der Verteidigung, Walter Kolbow
MdB, am 13./14.Mai in Beijing gehörten neben weiteren
Abgeordneten des Deutschen Bundestages als Experten
nur der Direktor des Forschungsinstituts der DGAP,
Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, und Prof. Dr. Hans
J. Gießmann (IFSH) an. Der Vortrag von Prof. Gießmann
behandelte Determinanten der Veränderungen der Weltordnung
und ihre Auswirkungen auf die deutsch-chinesischen
Beziehungen. Der jährliche Dialog wird seit 2000 von
der Friedrich-Ebert-Stiftung mit ausgerichtet. Die
Vorträge und eine Diskussionszusammenfassung werden
in beiden Ländern veröffentlich. Zwei weitere Vorträge
der beiden deutschen Experten zur Bewertung der Ergebnisse
und Probleme der Öffnungspolitik Chinas seit 1979
bildeten die Grundlage für eine offene Diskussion
mit der Leitung der Internationalen Abteilung der
KP Chinas. An der Renmin-University in Beijing fand
außerdem eine Diskussionsrunde zu Fragen der Menschenrechts-
und Tibetpolitik Chinas sowie den Beziehungen zu Europa
statt.

14. Mai 2008
Neue Publikation
Hans-Georg Ehrhart, EU Crisis Management in Africa:
the Operation EUFOR Tchad/RCA, in: Integration, 2/2008,
S. 145 – 158.
Download
Document

7. Mai 2008
Vortrag im Berliner
Reichstag zu Abrüstung und Rüstungskontrolle
Am 5. Mai hielten Hans-Joachim Gießmann und Oliver
Meier Vorträge im Rahmen einer Podiumsdiskussion über
Perspektiven für Abrüstung und Rüstungskontrolle.
Das Panel fand während der von der SPD-Fraktion im
Deutschen Bundestag organisierten Konferenz „Auf dem
Weg zu einer europäischen Armee: Perspektiven für
Kooperation, Integration und Abrüstung“ im Berliner
Reichstag statt. "
Vortrag
Gießmann
Vortrag
Meier

25. April
2008
Vortrag an der BLCU:
EU-China Beziehungen
Am 22. April 2008 hielt Bernt Berger im Fachbereich
Internationale Beziehungen der Beijing Language and
Culture University, an der er 1994-95 studiert hatte,
einen Vortrag über den Stand der EU-China Beziehungen.
Anschließend diskutierte er mit den zahlreich erschienenen
Studenten kritische aktuelle Themen und beidseitige
Missverständnisse über die jüngsten Vorkommnisse in
Tibet. "

25.April 2008
IFSH aktuell 71 (Februar - März 2008) ist erschienen
IFSH-Aktuell
25. April
2008
Humanitäre Hilfe
in Nahost
Am 23. April 2008 war Peter Rehse, Mitarbeiter der
Weltgesundheitsorganisation und Absolvent des internationalen
Studiengangs Master of Peace and Security Studies
(MPS) der Universität Hamburg, Referent im Forschungskolloquium
des IFSH. Er präsentierte einen Erfahrungsbericht
über seinen sieben Monate dauernden Einsatz als humanitärer
Helfer im Gazastreifen und in der Westbank.
24. April
2008
Hamburger Koalitionsvertrag
Das IFSH ist im Kapitel Wissenschaft des Koalitionsvertrags
zwischen CDU und GAL erwähnt. Auf Seite 19 der Vereinbarung
heißt es: „Die Koalitionspartner sehen im Rahmen der
Globalisierung zunehmende Anlässe für die Arbeit des
IFSH und vereinbaren, seine Arbeitsfähigkeit sicherzustellen."
23. April
2008
Gewaltökonomie
Am 16. April 2008 fand in der Führungsakademie der
Bundeswehr die Frühjahrstagung des Blankeneser Gesprächskreises
statt. Das Hauptreferat zum Thema „Gewaltökonomie
– Weltordnung von unten?“ hielt Dr. Peter Lock, European
Association for Research on Transformation. Vom IFSH
nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart an der Diskussion teil.
20 . April 2008
EU Multipart Projekt
gestartet
Am 18. und 19. April 2008 wurde in Pisa das von der
Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungsprogramms
geförderte Projekt „Multi-Stakeholder Partnership
in Post-Conflict Reconstruction: The Role of the European
Union“ (Multipart) offiziell gestartet. Das Konsortium
besteht aus folgenden zwölf Teilnehmern: Scuola Superiore
Sant’Anna (Project Coordinator), Italien; Fondation
Nationale des Sciences Politiques, Frankreich; University
of Bradford, UK; University of Amsterdam, Niederlande;
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg, Deutschland; London School
of Economics and Political Science, UK; European Training
and Research Centre for Human Rights and Democracy,
Österreich; University of Ljubljana, Slowenien; Royal
Institute of International Relations, Belgien; International
Security Information Service, Belgien; Institute for
Security and International Studies, Bulgarien und
University of Florence, Italien. Das IFSH stellt mit
Prof. Dr. Michael Brzoska ein Mitglied im Steering
Committee. Dr. Hans-Georg Ehrhart ist Koordinator
für den Arbeitsbereich 4a, der sich mit dem Sicherheitssektor
befasst. Weitere Informationen werden auf der in Kürze
freigeschalteten Webseite erhältlich sein.
16. April 2008
Umbruch im Nahen
Osten – Friedenslösung oder Eskalation?
Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung
lud am 14. April 2008 zu einem Gesprächsabend im Rahmen
des “Flensburger Dialogs“ ein. Knut Dethlefsen, Leiter
des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Ost-Jerusalem,
sprach zu dem Thema “Umbruch im Nahen Osten – Friedenslösung
oder Eskalation?“ und erörterte die Chancen für eine
Verhandlungslösung in dem Dauerkonflikt zwischen Israel
und den Palästinensern. Dabei wies der Rererent insbesondere
auf die Gefahr hin, dass einer Zweistaatenlösung als
Grundlage einer tragfähigen Konfliktbeilegung der
Boden entzogen werden könnte. Es schloss sich ein
Gespräch des Referenten mit Dr. Margret Johannsen
an, in dem einzelne Aspekte des Referats vertieft
wurden. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Erfahrung
aus der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten,
dass im Prinzip jeder mit jedem reden muss und die
Ausgrenzung relevanter Akteure aus Friedensprozessen
in die Sackgasse führt. In einer dritten Runde beantworteten
beide Fragen aus dem Publikum, bei denen völkerrechtliche
Gesichtspunkte eine besondere Rolle spielten.
15. April 2008
Konferenz und Interviews
in Beijing
Am 12. und 13. April 2008 nahm Bernt Berger an einer
Konferenz der University of International Business
and Economics (UIBE), Beijing und der Heinrich Böll
Stiftung zum Thema „Competition and Partnership: Key
Issues of Economic Relations between China and EU“
teil. Er hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Common
Global Responsibilities of China and Europe: Fundamental
Issues and Problems“. Nach der Konferenz führte Bernt
Berger zwei Wochen lang Interviews in Beijing durch.

10. April
2008
Bundessicherheitsakademie
Am 8. und 9. April 2008 lehrte Dr. Hans-Georg Ehrhart
in der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)
in Berlin. Im Rahmen des jährlichen Seminars für Sicherheitspolitik
hielt er im Modul Krisenmanagement einen Vortrag über
Einsatz- und Erfolgskriterien der EU-Operation „EUFOR
RD Congo“ und leitete eine Arbeitsgruppe. Die Ergebnisse
wurden am 9. April im Plenum mit dem Direktor des
Stiftung Wissenschaft und Politik, Prof. Dr.Volker
Perthes diskutiert.

04. April
2008
„Kampf dem Atomtod“:
Die Hamburger Protestbewegung vom Frühjahr 1958 in
zeithistorischer und gegenwärtiger Perspektive
Mit finanzieller Unterstützung der Hamburger Sparkasse
veranstaltete die Hamburger Akademie der Wissenschaften
am 27. März 2008 in Zusammenarbeit mit dem Institut
für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der
Universität Hamburg (IFSH), dem Carl Friedrich von
Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung
(ZNF) und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte
in Hamburg (FZH) eine Tagung zum Thema „Kampf dem
Atomtod“. Anlass war der 50. Jahrestag der Großdemonstration
am 17. April 1958 vor dem Hamburger Rathaus, an der
ca. 150.000 Menschen teilnahmen und gegen die atomare
Bewaffnung der Bundeswehr protestierten. In Erinnerung
an dieses Ereignis diskutieren Hamburger Historiker
und Friedensforscher in der Universität Hamburg den
zeitgeschichtlichen Hintergrund ebenso wie die Kernwaffenproblematik
der Gegenwart. Axel Schildt (FZH) führte in seinem
Referat „Atomzeitalter“, unterstützt von Filmbeiträgen,
in die Gründe und Hintergründe der Proteste gegen
die atomare Bewaffnung der Bundeswehr Ende der 1950er
Jahre ein. Horst-Eberhard Richter, schilderte in seinem
Beitrag „Atomangst und Menschlichkeit“ die intensive
Wechselwirkung zwischen Wissenschaft, Friedensbewegung,
Gemeinsamer Sicherheit und dem Einfluss Michail Gorbatschows.
Reinhard Mutz (IFSH) analysierte die Berlin-Krisen
1948/49 und 1958-1961, in denen die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes
bestanden hatte. Der Beitrag von Götz Neuneck (IFSH)
„Atomares Wettrüsten der Großmächte – kein abgeschlossenes
Kapitel?“ spannte den Bogen von den Anfängen des Wettrüstens
in den 1950er Jahren, über das Ende des Ost-West Konflikts
bis zu den heutigen Arsenalen sowie ihren Einsatzdoktrinen
und Implikationen für die internationale Sicherheit.
Martin Kalinowski (ZNF) zeigte in seinem Beitrag „Kernwaffen
in unsicheren Händen“ die Erfolge und Widersprüche
der Nichtweiterbreitung auf. Ein Abschlusspanel gab
dem Publikum Gelegenheit die vorgebrachten Thesen
zu diskutieren. Die Veranstaltung war außerordentlich
gut besucht. Die Ergebnisse sollen publiziert werden.
03. April
2008
Ziviles Krisenmanagement
der EU
Am Mittwoch, den 2. April 2008 besuchte Radek Khol
von der DG E 9 des Ratssekretariats der Europäischen
Union das IFSH. Nach Gesprächen mit Michael Brzoska,
Hans-Georg Ehrhart und Wolfgang Zellner hielt er einen
Vortrag zur jüngsten Entwicklung im Bereich des zivilen
Krisenmanagement der EU und diskutierte anschließend
mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IFSH.
01. April
2008
Response on CFE-Treaty-Appeal
Responding to the international appeal “Bring the
Adapted CFE Treaty into Force”, issued in November
2007 by former diplomats and scientists from the USA
and Western Europe, about 30 prominent Russian scholars
and diplomats have presented the statement “Revitalize
the CFE Regime” at a press conference in Moscow on
20 March 2008.
Download
Appeal

01. April 2008
Chinesische Entwicklungszusammenarbeit
in Südostasien
Am 31. März nahm Bernt Berger an einer Konferenz der
Universität Mailand und der Toshiba International Foundation
mit dem Titel "Japan's regional foreign, foreign economic
and security policies" teil. In der Sektion über die
regionale (Macht-)konkurrenz hielt er einen Vortrag
über chinesische Entwicklungszusammenarbeit in Südostasien.

28. März
2008
Workshop und Vorlesung in Shanghai
Prof. Dr. Hans J. Gießmann, stv. Direktor des
IFSH, hat vom 13. – 15. März 2008 am 6. Workshop zum
Thema „Globalisierung“ der Friedrich-Ebert-Stiftung
und des Shanghai Institute for International Studies
(SIIS) teilgenommen. Der diesjährige Workshop in Shanghai
stand thematisch im Zeichen der trilateralen Kooperation
zwischen Afrika, China und Europa. Prof. Gießmanns Beitrag
befasste sich mit konzeptionellen Ansätzen externer
Akteure zur Konflikttransformation in Afrika.
Vom 16. bis 31. März 2008 war Prof. Dr. Hans J. Gießmann
auf Einladung der East China Normal University Shanghai
als Gastprofessor am dortigen Zentrum für Europastudien
tätig. Die in fünf Blöcken durchgeführte Veranstaltungsreihe
hatte das Thema „Europäische Sicherheit im Wandel: Grundlagen,
Akteure, Perspektiven“. Die Vorlesung bildete den Auftakt
für die im Oktober 2007 neu beschlossene Lehrkooperation
zwischen dem IFSH, der Universität Hamburg und der Shanghaier
Universität.

17. März
2008
17. Amaldi-Konferenz am DESY vom 14. bis 16. März
2008
Unter der Schirmherrschaft der Hamburger Akademie
der Wissenschaften fand vom 14.-16. März 2008 am Deutschen
Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg die XVII.
Internationale Amaldi-Konferenz statt. Sechzig Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler aus China, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, dem Iran, Israel, Italien, Japan,
Kanada, Korea, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien
und den USA waren gekommen, um in wissenschaftlichen
Vorträgen Fragen der nuklearen Nichtverbreitung und
Rüstungskontrolle, der Kontrolle von spaltbarem Material,
der Verifikation und des Nuklearterrorismus ebenso
zu diskutieren wie die Entwicklung neuer destabilisierender
Militärtechnologien (wie z.B. Laserwaffen) und die
Stabilität im Mittleren Osten. Von IFSH-Seite waren
Michael Brzoska, Götz Neuneck, Jan Stupl, Oliver Meier
und Marcel Dickow vertreten. Die Vortragenden waren
jeweils von Ihren nationalen Akademien der Wissenschaft
bzw. der Royal Society nominiert. Ein Höhepunkt war
die erstmals stattfindende „Panofsky-Vorlesung“, die
dem im vorigen Jahr im Alter von 88 Jahren verstorbenen
amerikanischen Mitbegründer der Amaldi-Konferenzen,
Prof. Wolfgang K.H. Panofsky, einen ehemaligen Hamburger,
berühmten Physiker, Ehrensenator der Universität Hamburg
und Berater mehrerer amerikanischer Präsidenten in
Fragen von Rüstungskontrolle und Abrüstung gewidmet
war. Redner war sein Freund und Kollege Dr. Richard
Garwin. Dieser hob in seiner von eindrucksvollen Fotos
unterlegten Rede die Integrität, Kreativität und Wahrheitsliebe
Panofskys hervor. Erstmalig nahmen auch 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen
und -wissenschaftler an der Konferenz teil.
Gastgeber war die Union der deutschen Akademien der
Wissenschaften. Sie wurde organisatorisch unterstützt
vom DESY, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg (IFSH), und dem Carl Friedrich
von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung
der Universität Hamburg (ZNF). Förderer der Konferenz
waren auch der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft,
die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) und
die Alfred Toepfer Stiftung.
12.
März 2008
Konferenzankündigung
Die diesjährige Amaldi-Konferenz findet vom
14.-16. März 2008 unter Beteiligung des IFSH am DESY
in Hamburg statt.
Presseerklärung.

11. März
2008
Göttinger Friedenspreis für Egon
Bahr
Am 1. März erhielt der vormalige Direktor des IFSH,
Prof. Egon Bahr, den Göttinger Friedenspreis. Egon
Bahr erhielt den Preise für seine herausragenden Verdienste
als Politiker, Diplomat und Friedensforscher. Laudator
war Prof. Hans-Peter Dürr, ehemaliges Mitglied des
Wissenschaftlichen Beirats des IFSH. Das IFSH war
durch Michael Brzoska vertreten, der eine Grußadresse
an den Geehrten richtete.
Mehr
11. März
2008
Friedenskongress von Bündnis90/Die
Grünen
Michael Brzoska war neben John Ikenberry von der Princeton
University und Charles Ukeje, Dozent am Lehrstuhl
für Internationale Beziehungen an der Obafemi Awolowo
Universität, Nigeria, einer der drei "Keynote Speaker"
auf dem Friedenskongress der Partei Bündnis90/Die
Grünen. Der Kongress fand am 7. und 8. März 2008 im
Umweltforum in Berlin statt. Er diente der Diskussion
eines Papiers, das die friedens- und sicherheitspolitische
Kommission von Bündnis 90/Die Grünen erarbeitet hat
und das u.a. auch eine Stellungnahme aus dem IFSH
enthält.
Mehr
10. März
2008
Vortrag: China-Afrika Beziehungen
Am 8. März 2008 hielt Bernt Berger im Rahmen der 18.
Frühjahrsakademie Sicherheitspolitik in Lambrecht
(Pfalz) einen Vortrag mit dem Titel "China - der neue
global Player in Afrika." Die Akademie wird von der
Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
und der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz veranstaltet
und beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema
"Zukunftskontinent Afrika: Ambivalenzen, Chancen,
Perspektiven".
10. März
2008
Petersberger Gespräche zur Sicherheit
Am Samstag, den 8. März 2008 nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart
an den 4. Petersberger Gesprächen zur Sicherheit in
Königswinter bei Bonn teil. Thema der hochrangig besetzten
Konferenz war „Kriseneinsätze von Streitkräften –
Bilanz und Perspektiven“. Die Veranstaltung wurde
von der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung organisiert
und von der Vorsitzenden des Verteidigungspolitischen
Ausschusses des Bundestages, Ulrike Merten, geleitet.
05. März
2008
Raketenabwehr
Am 5. März 2008 hielt Mayor i.G. Alexander Bitter
einen Vortrag im Forschungskolloquium des IFSH zum
Thema „Aktuelle Aspekte der internationalen Debatte
über eine Raketenabwehr“. Anschließend diskutierte
er unter Leitung von Dr. Hans-Georg Ehrhart mit vierzig
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des IFSH. Herr Bitter
arbeitet als Angehöriger der Bundeswehr zur Zeit an
der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.
03. März
2008
Aus Anlass der Sitzung des Deutschen Bundestags am
15. Februar 2008 hielt Götz Neuneck im Unterausschuss
für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung,
einem Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses,
einen Vortrag zum Thema "Missile Defense – Bedarfsanalyse
und Folgen für die Rüstungskontrolle“.
03. März
2008
Auf der 72. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen
Gesellschaft (DPG), die vom 25.-29. Februar 2008 an
der TU Berlin stattfand, haben die beteiligten IFAR-Mitglieder
zwei Plenarvorträge initiiert. Vor mehr als tausend
Zuhörern hielt Prof. Hartmut Graßl (Hamburg) die renommierte
Max-von-Laue-Vorlesung zum Thema "Die Debatte um den
Klimawandel - Wissenschaftliche Fakten und Handlungsnotwendigkeiten",
die von Prof. Götz Neuneck eingeführt wurde. Prof.
Ted Postol (MIT/Boston) widmete seinen Plenarvortrag
dem Thema " The U.S. Missile Defense and its European
Components - Implications for European Security".
Am 28.2. fand zudem ein Pressegespräch mit ihm, sowie
G. Neuneck und J. Altmann im Magnus-Haus in Berlin-Mitte
mit ca. 30 Teilnehmern statt. Der Arbeitskreis "Physik
und Abrüstung", dessen Sprecher Götz Neuneck ist,
tagte von 27.-29. Februar. Zu den Vortragenden gehörte
auch Jan Stupl (IFSH). Die insgesamt 26 Vorträge waren
mit 50 bis 200 Zuhörern pro Sitzung gut besucht.
01. März
2008
Transatlantischer Workshop über Post-Conflict Management
Am 28./29. Februar 2008 fand ein transatlantischer
Workshop über Post-Conflict Management in Berlin statt.
Veranstalter waren die Stiftung Wissenschaft und Politik
Berlin und das National Institute for Public Policy,
Virginia, U.S.A. Von Seiten des IFSH nahm Dr. Hans-Georg
Ehrhart teil.
 01. März
2008
Workshop über Sustainable Security
Am 26. Februar 2008 fand im Deutschen Haus
in London ein internationaler Workshop über „Sustainable
Security in the Age of Globalisation“ im Rahmen des
„Projekts für ein Neues Europäisches Jahrhundert“
statt. Veranstalter waren die Europäische Bewegung,
die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Deutsche Botschaft.
Die Teilnehmer kamen aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie
und Wissenschaft. Dr. Hans-Georg Ehrhart leistete
einen Input innerhalb des ersten Panels über Peacekeeping
and Reconstruction.
 27. Februar
2008
EP-Studie aus dem IFSH
Im Auftrag der Generaldirektion „Externe Politikbereiche
der Union“ des Europaparlaments wurde die Studie "Civil-Military
Co-Operation and Co-Ordination in the EU and in Selected
Member States" veröffentlicht. Die Studie wurde von
Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH/ZEUS) geschrieben. Damit
fließen die jahrelangen ZEUS-Arbeiten zur Entwicklung
der ESVP in den Meinungsbildungsprozess der Europäischen
Union ein.
Zum download hier.

22. Februar
2008
Neuerscheinungen
Hans J. Gießmann, EU - China: "Strategische
Partnerschaft" auf tönernen Füßen? in: Österreichisches
Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hg.),
Europäische Friedenspolitik. Inhalte, Differenzen,
Methoden und Chancen, Wien-Berlin: LIT-Verlag, 2008,
S. 408 - 427.
Heiko Fürst, Europäische Außenpolitik
zwischen Nation und Union. Die Konstruktion des polnischen,
rumänischen uund ungarischen Diskurses zur GASP. Baden-Baden
2008, 412 S. (Demokratie, Sicherheit, Frieden, 185).
Hans J. Giessmann (ed.), Security
Handbook 2008. Emerging Powers in East Asia: China,
Russia and India. Local Conflicts and Regional Security
Building in Asia's Northeast. Baden-Baden 2008, 256
S. (Demokratie, Sicherheit, Frieden, 186).
Cheng Jian , Relations between Russia
and Europe from the Perspective of Energy Strategy,
Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik
#150, February 2008.
Luca Trinchieri , Is the 1998 Code
of Conduct on Arms Exports Adequate to Support the
EU’s Promotion of Human Rights?, Hamburger Beiträge
zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik #149,
January 2008.
Constanze Quosh , American Foreign
Policy Towards Iran, Hamburger Beiträge zur Friedensforschung
und Sicherheitspolitik #148, December 2007.

20. Februar
2008
OSZE Jahrbuch 2007 erschienen
Institute for Peace Research and Security Policy
at the University of Hamburg/IFSH (Hrsg.), OSCE Yearbook
2007, Yearbook on the Organization for Security and
Co-operation in Europe (OSCE), Baden-Baden 2008, 421
S., ISBN 978-3-8329-3355-5
Das Schwerpunkthema des OSZE-Jahrbuchs „Toleranz
und Nichtdiskriminierung“, enthält u.a.
Beiträge zur Entstehungsgeschichte dieses Arbeitsbereichs
in der OSZE, zur Rolle der Religionen im „Dialog
der Kulturen“, zum Phänomen des Antisemitismus
in den Teilnehmerstaaten, zur Bekämpfung von
Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Muslimen
sowie Artikel zum Beitrag der OSZE zur „Allianz
der Zivilisationen“, zur Rolle der Polizei bei
der Bekämpfung von Hassverbrechen und zur Arbeit
des BDIMR. Zu den Staaten, die in diesem Jahr ihre
Interessen und ihr Engagement in der OSZE vorstellen,
gehören Rumänien, Montenegro und Kasachstan.
Weitere Beiträge beleuchten die Arbeit der Missionen,
Zentren und Büros der Organisation in Kroatien,
Turkmenistan und Usbekistan und beschäftigen
sich mit der Gesamtstrategie der OSZE für Südosteuropa
und Zentralasien.
Kontakt: Ursel Schlichting, M.A.

15. Februar
2008
IFSH aktuell 70 (Dezember 2007 - Januar 2008) ist
erschienen
IFSH-Aktuell

13. Februar
2008
Kurzstudien online verfügbar
Zwei Kurzstudien von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des IFSH wurden kürzlich auf der Webseite des Bonn
International Center for Conversion (BICC) veröffentlicht.
Sie wurden im Rahmen eines vom Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten
Projektes erstellt, in dem ausgewählte Überlappungen
von Sicherheits- und Entwicklungsfragen untersucht
wurden. Die Kurzstudien behandeln die Themen Sicherheitssektorreform
in der Europäischen Union (Download
PDF) und grenzüberschreitende Kooperation in Zentralasien
(Download
PDF).

06. Februar
2008
Jürgen Trittin am IFSH
Am 5. Februar 2008 besuchte der stellvertretende Vorsitzende
der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und ehemalige
Bundesumweltminister das IFSH. Zunächst stellte er
sich im Rahmen des Forschungskolloquiums einer zweistündigen
Diskussion über internationale Friedens- und Sicherheitsfragen.
Anschließend hielt er im Rahmen des internationalen
Studiengangs „Master of Peace and Security Studies“
einen Vortrag über die sicherheitspolitischen Auswirkungen
des Klimawandels.

29. Januar
2008
Das Akademische Netzwerk Südosteuropa führte, gefördert
vom DAAD, vom 24. bis 27. Januar 2008 am IFSH einen
Strategieworkshop zur Zukunft der Kooperation durch.
Auf Einladung des Projektleiters Prof. Dr. Hans-Joachim
Gießmann nahmen am Zusammentreffen unter anderem Vertreterinnen
und Vertreter der Partneruniversitäten und des Netzwerks
aus Kroatien, Serbien, Montenegro, Makedonien und
Slowenien sowie Bosnien und Herzegowina teil. Vereinbart
wurden konkrete Schritte zur Intensivierung der akademischen
Lehr- und Forschungszusammenarbeit in den kommenden
Jahren. Im Herbst 2008 wird das nächste gemeinsame
Seminar an der Universität von Ljubljana in Slowenien
durchgeführt.

23. Januar 2008
Senior Advisor des
Hohen Kommissars für Nationale Minderheiten am IFSH
Am Mittwoch, den 23. Januar 2006 weilte Dr. Klemens
Büscher, Senior Advisor des Hohen Kommissars für Nationale
Minderheiten (HKNM) der OSZE, am Institut für Friedensforschung
und Sicherheitspolitik. Er hielt einen Vortrag über
die Rolle der in Den Haag ansässigen Institution und
die Aktivitäten des Hohen Kommissars. Anschließend diskutierte
Dr. Büscher mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des IFSH.

19. Januar
2008
Gemeinsames Memorandum
von ESP und IFSH zur Weltraumsicherheit für die EU
Das IFSH und das European Space Policy Institute (ESPI)
haben ein gemeinsames Memorandum zu Weltraumsicherheit
erarbeitet, das der EU CODUN-Arbeitsgruppe (Council
Working Group on Disarmament in the UN) bei ihrem
Treffen am 7. Dezember 2007 in Brüssel vorgelegt wurde.
Dieses kurze Memorandum entwickelt eine Perspektive
für den strategischen Bedarf von mehr Sicherheit im
Weltraum im Hinblick auf das europäische Engagement.
Es basiert auf den Prinzipien der Europäischen Sicherheitsstrategie
(ESS) und fordert einen multinationalen, kooperativen
Ansatz für Weltraumsicherheit und Rüstungskontrolle
im Weltraum, der in einer Europäischen Weltraum-Sicherheitsstrategie
verankert werden soll. Das Memorandum ist an die EU
E-Task Force Weltraumsicherheit im Rahmen der CODUN
Arbeitsgruppe gerichtet, mit der die Portugiesische
Präsidentschaft einen unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft
begonnenen Dialog über Weltraumsicherheit und Rüstungskontrolle
fortsetzt. Das IFSH/ESPI-Memorandum soll einen Prozess
initiieren und unterstützen, der eine Europäische
Weltraum-Sicherheitsstrategie (E3S) zum Ziel hat.
Download
Memorandum

18. Januar
2008
CORE Präsentation an der Friedrich-Schiller-Universität
Jena
Am 18. Januar 2008 hielt Marietta König an der
Friedrich-Schiller Universität Jena einen Vortrag
über Religion und Staat im Kaukasus. Besonderer
Augenmerk lag hier auf der engen Verquickung der Politik
Georgiens mit den Interessen der georgisch-orthodoxen
Kirche, deren besonderer Status durch die georgische
Verfassung explizit hervorgehoben wird. Dieser Vortrag
eröffnete den sechsten Ostblick-Kongress, der
sich mit der Renaissance des Religiösen und seiner
Bedeutung für die Transformationsgesellschaften
Ost-, Mittel-, und Südosteuropas auseinandersetzte.
Weitere Hauptreden konzentrierten sich auf religiöse
Entwicklungen in Russland, der Ukraine, Polen und
auf dem Balkan. Organisatoren der Konferenz waren
der 2002 gegründete Berliner Verein Ostblick-Initiative
Osteuopa-Studierender Deutschlands und das Institut
für Slawistik der Friedrich-Schiller-Universität
Jena. Um die siebzig Studierende aus ganz Deutschland
waren der Einladung nach Jena gefolgt.
Kontakt: Marietta König, M.A.

15. Januar
2008
CORE Präsentation bei internationaler
Schwarzmeer-Konferenz in Eriwan
Am 15. Januar 2008 hielt Marietta König
bei der Konferenz „Wider Black Sea: Perspectives
for International and Regional Security“ in
Eriwan/Armenien einen Vortrag über die Perspektiven
regionaler Sicherheitszusammenarbeit zwischen der
EU und den Staaten des erweiterten Schwarzmeerraums.
Organisator dieser von OSZE und NATO unterstützten
und hochkarätig besetzten zweitägigen Konferenz
war die in Eriwan und Washington ansässige Armenian
International Policy Research Group. Hauptredner waren
unter anderem die Sonderbeauftragten der EU und der
NATO für den Kaukasus Peter Semneby und Robert
Simmons, sowie Matthew Bryza, Kaukasus-Beauftragter
im US State Department. Wesentliches Ziel war es,
regionale und internationale Experten zusammenzubringen,
um das noch sehr vage gehaltene Konzept einer erweiterten
Schwarzmeerregion sowie strategische Grundlagen für
zukünftige Kooperation innerhalb und mit der
noch immer von ethnopolitischen Konflikten betroffenen
Schwarzmeerregion weiter zu entwickeln. Eine Fortsetzung
dieser Konferenz ist für November 2008 geplant.
Kontakt: Marietta König, M.A.

15. Januar
2008
CORE Working Paper erschienen
Wolfgang Zellner: Identifying the Cutting Edge: The
Future Impact of the OSCE, CORE Working Paper No 17,
Hamburg 2008.
Der vom finnischen Außenministerium in Auftrag
gegeben und von CORE und einer Gruppe internationaler
Expertinnen und Experten erarbeitete Bericht analysierte
die aktuelle Krise der OSZE als eine politische und
moralische und empfiehlt den Teilnehmerstaaten, sich
um einen neuen Grundkonsens über die OSZE zu
bemühen.

14. Januar
2008
Vorstellung des CORE Reports
“Identifying the Cutting Edge” in Helsinki
Am 14. Januar 2008 veranstaltete das Finnish Institute
of International Affairs (FIIA) in Zusammenarbeit
mit dem finnischen Außenministerium ein Seminar
in Helsinki über die künftige Rolle der
OSZE bei der Bewältigung des politischen Wandels
in Europa. Das mit mehr als 200 Teilnehmern sehr gut
besuchte Seminar wurde vom Direktor des FIIA Raimo
Väyrynen eröffnet, der darauf hinwies, dass
die finnische Öffentlichkeit ungeachtet der Krise
der OSZE nach wie vor Interesse an dieser Organisation
zeige. Danach stellte der finnische Außenminister
Ilkka Kanerva das Programm des finnischen OSZE-Vorsitzes
2008 vor. Er ging auf mehrere Schlüsselfragen
wie den KSE-Vertrag, die Entwicklung im Kosovo und
Wahlbeobachtung durch die OSZE ein und betonte, dass
die Organisation auch weiterhin die Entwicklung der
Sicherheit in Europa prägen werde. Der Sonderbotschafter
des spanischen OSZE-Vorsitzes 2007 Jose Angel Lopez
Jorrin beschrieb den Ansatz seines Landes als pragmatisch;
auch er ging auf Wahlbeobachtung ein, die ein zunehmend
strittiges Thema darstelle. Nach einer kurzen Diskussion
eröffnete Wolfgang Zellner, Leiter von CORE,
den zweiten Teil des Seminars und stellte den Bericht
“Identifying the Cutting Edge: The Future Impact
of the OSCE” vor, der vom finnischen Außenministerium
in Auftrag gegeben und von CORE und einer Gruppe internationaler
Expertinnen und Experten erarbeitet worden war. Zellner
analysierte die aktuelle Krise der OSZE als eine politische
und moralische und empfahl den Teilnehmerstaaten,
sich um einen neuen Grundkonsens über die OSZE
zu bemühen. Der Vorstellung des Berichts folgten
Kommentare von Rick Fawn von der University of St.
Andrews, Oksana Antonenko vom International Institute
of Security Studies, London, und Alice Ackermann,
Senior Advisor im Konfliktverhütungszentrum der
OSZE, sowie eine allgemeine Diskussion. Das Seminar
in Helsinki hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt,
dass die finnische Öffentlichkeit – Politik
und Wissenschaft ebenso wie die Medien – ganz
besonders am multilateralen Politikansatz der OSZE
interessiert ist.
Kontakt: Dr. Wolfgang Zellner


05. Januar
2008
Deutsch-kanadischer Workshop zu
Afghanistan
Nach sechs Jahren internationalen Engagements in Afghanistan
ist es an der Zeit den Einsatz der NATO und der internationalen
Gemeinschaft zu bewerten. Das Jahr 2007 wurde vielfach
als entscheidend für die Zukunft dieses zerrütteten
Landes und für das weitere Engagement der NATO angesehen.
Vor diesem Hintergrund zielte der dritte deutsch-kanadische
Workshop, der am 13./14. Dezember 2007 in der Führungsakademie
der Bundeswehr stattfand, darauf ab eine erste Bilanz
zu ziehen. Er stand unter der Überschrift: „Die NATO
und die internationale Gemeinschaft in Afghanistan:
Auf verlorenem Posten oder langfristiges Engagement?“
Diese zentrale Frage wurde in folgenden fünf Panels
diskutiert:
- Bestandsaufnahme: Das Engagement der NATO und
der internationalen Gemeinschaft (Mihai Carp, NATO-Hauptquartier
und Dr. Citha Maaß, SWP; Chair: Dr. Marget Johannsen,
IFSH)
- Zivil-militärische Beziehungen aus kanadischer
und deutscher Sicht (OTL Simon Hetherington, Kanadische
Streitkräfte, und OTL Gerhard Klaffus, FüS III.6;
Chair: Prof. Dr. Joel Sokolsky, RMC)
- Sicherheitssektorreform – kanadische und deutsche
Erfahrungen (David Law, DCAF, und Prof. Dr. Michael
Brzoska, IFSH; Chair: Kapitän zur See Heinz-Dieter
Jopp, FüAkBw)
- Herausforderungen der Friedenskonsolidierung (Henning
Plate, BMZ, und Andrea Charron, RMC; Chair: Oberst
Tony Battista, Kanadische Botschaft)
- Regionale Dimensionen: Pakistan und Iran (Michael
Lüders, Consultant, und Janet Kursawe, GIGA; Chair:
Florian Kühn, HSU)
- OEF und ISAF – von Divergenz zu Konvergenz? (Prof.
Dr. Kim Nossal, QCIR, und Christoph Reuter, Stern;
Chair: Prof. Dr. Charles Pentland, QCIR)
- Herausforderungen und Lehren (Prof. Dr. Joel Sokolsky,
Karen E. Johnson, US Generalkonsulin in Hamburg,
Prof. Dr. Peter Schmidt, SWP; Chair: Prof. Dr. Charles
Pentland, QCIR)
Der von der NATO unterstützte Workshop wurde von Dr.
Hans-Georg Ehrhart (IFSH), Prof. Dr. Charles Pentland
und Oberst Roland Kaestner (FüAkBw) organisiert und
geleitet. Die wichtigsten Ergebnisse werden in einem
Policy Paper verarbeitet. Zudem ist ein Sammelband geplant.

02. Januar
2008
Im Auftrag der Generaldirektion „Externe Politikbereiche
der Union“ des Europaparlaments wurde die Studie "Missile
Defence and European Security" fertiggestellt, vom
Direktor des International Security Information Service
Europe (ISIS) Stephen Pullinger am 21. November 2007
in Brüssel vorgestellt und anschließend veröffentlicht.
Zu der Studie hat Götz Neuneck/IFAR wesentliche Teile
(Kapitel I und II) beigetragen. Damit fließen die
jahrelangen IFAR-Arbeiten zur Raketenabwehr in den
Meinungsbildungsprozess der Europäischen Union ein.
Download
Study
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