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Arbeitsbereiche
 Zentrum für EUropäische Friedens- und Sicherheitsstudien
Das Zentrum für EUropäische Friedens- und Sicherheitsstudien
(ZEUS) wurde im Jahre 2003 als neuer Arbeitsbereich
des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg gegründet. Die Forschung
am ZEUS fokussiert auf Möglichkeiten zur Stärkung der
friedens- und sicherheitspolitischen Verantwortung der
Europäischen Union. Im Besonderen wird die Rolle der
EU als globale Akteurin für Frieden und Sicherheit in
ihren sicherheitsrelevanten Politikfeldern sowie in
Bezug auf ihre institutionellen und operativen Beziehungen
zur NATO und UNO, zu den USA und Russland und zu Schlüsselregionen
für die europäische Sicherheit wie den Balkan, Zentralasien
und den Nahen Osten untersucht. In enger Zusammenarbeit
mit dem am IFSH angesiedelten Zentrum für OSZE-Forschung
(CORE) und anderen nationalen und internationalen Forschungsinstituten
leistet ZEUS einen Beitrag zu gegenwärtigen wissenschaftlichen
Diskursen sowie zur akademischen Bildung und Nachwuchsförderung.
In Übereinstimmung mit dem Forschungsprogramm des IFSH
liegt der Schwerpunkt der ZEUS-Analysen an der Schnittstelle
zwischen ziviler und militärischer Krisenprävention
und Konfliktbearbeitung im Kontext der EU. Die Ergebnisse
der praxisgerichteten Forschung zielen auf Erkenntnisgewinn
für Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit zur gegenwärtigen
und künftigen Rolle der EU als aktiver friedens- und
sicherheitspolitischer Kraft in der Welt.
» Website ZEUS ..............................................................................................................
CORE - Centre for OSCE Research
Das
Zentrum für OSZE-Forschung/Centre for OSCE Research
(CORE) am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg ist weltweit die einzige
Forschungseinrichtung, die sich spezifisch mit der Erforschung
der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in
Europa (OSZE) befasst. CORE wurde am 6. Januar 2000
im Beisein des deutschen Bundespräsidenten, Johannes
Rau, gegründet. CORE versteht sich als politisch unabhängige
Forschungseinrichtung, die Grundlagenforschung über
zentrale Aspekte der Entwicklung der OSZE mit nachfrageorientierten
Analysen aktueller Probleme und praktischen Dienstleistungen
verknüpft. Die Zielgruppen von CORE sind politische
Akteure sowie die akademische und breitere Öffentlichkeit
in Deutschland und im OSZE-Raum. Dabei will das Zentrum
durch die Entwicklung eines besseren Verständnisses
der Probleme und Perspektiven der OSZE zu deren Entwicklung
beitragen. CORE strebt eine realistische Bewertung der
Fähigkeiten und Grenzen der OSZE an und will darüber
die Anstrengungen der Organisation für eine effektive
Krisenprävention und Friedenskonsolidierung und den
Aufbau einer europäischen Sicherheitsordnung unterstützen.
Angesichts der Konzentration der OSZE auf Demokratisierung
und Konfliktregulierung in (Süd-)Osteuropa, im Kaukasus
und in Zentralasien stellen die Transformationsprozesse
in diesen drei Regionen zentrale Schwerpunkte für CORE
dar.
» Website CORE ..............................................................................................................
Interdisziplinäre Forschungsgruppe Abrüstung, Rüstungskontrolle und Risikotechnologien (IFAR²)
Die Interdisziplinäre Forschungsgruppe Abrüstung, Rüstungskontrolle und Risikotechnologien (IFAR2) bildet den Arbeitsbereich des IFSH, der sich mit dem komplexen Zusammenspiel von rüstungsdynamischen Faktoren, dem Waffeneinsatz, der Strategiedebatte sowie den Möglichkeiten von Rüstungskontrolle und Abrüstung beschäftigt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf den Grundlagen, Möglichkeiten und Formen von Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nonproliferation nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes sowie der Entwicklung von anwendungsbezogenen Konzepten präventiver Rüstungskontrolle, dem "Monitoring" der fortschreitenden Rüstungsdynamik und Rüstungskontrollpolitik in Europa und weltweit mit Fokus auf modernen Technologien. Zudem werden die technischen Möglichkeiten existierender und zukünftiger (Waffen-)Entwicklungen, besonders im Bereich Raketenabwehr/Weltraumbewaffnung und "Revolution in Military Affairs" analysiert. Die interdisziplinäre Arbeitsweise zeichnet sich durch die Kombination von natur- und sozialwissenschaftlichen Methoden und Expertisen aus. Durch die intensiven Kooperationen mit anderen Institutionen unterschiedlicher Disziplinen wird insbesondere Grundlagenforschung im Bereich der naturwissenschaftlich-technischen Dimension von Rüstungskontrolle geleistet. Internationale Zusammenarbeit und Politikberatung ergänzen die Forschungsarbeiten.
» Website IFAR²
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