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Dr. Elena Kropatcheva,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin



Forschungsschwerpunkte
Russische Innen- und Außenpolitik, Ukrainische Innen- und Außenpolitik, EU, NATO, Transformationsprozesse in Osteuropa, internationale Beziehungen, energy geopolitics

Werdegang
Elena Kropatcheva schloss 2001 ihr Studium der Philologie und Literatur an der Staatlichen Udmurt-Universität in Russland ab. 2002 absolvierte sie ein Postgraduiertenstudium „Internationale Beziehungen und Europäische Studien“ an der Central European University, Budapest, Ungarn und 2003 den postgradualen Studiengang „Master of Peace and Security Studies“ am IFSH. Seit 2003 arbeitet Elena als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFSH/CORE, vorwiegend zu Themen aus dem Bereich der russischen Innen- und Außenpolitik. In dieser Zeit entstand auch ihre Dissertation „Russische Außenpolitik in Bezug auf die Ukraine vor dem Hintergrund der Konkurrenz zwischen Russland und dem Westen“, die sie im Januar 2009 erfolgreich abschloss. Seit 2007 ist Elena Kropatcheva Mitglied im Vorstand der Deutsch-Russischen Gesellschaft in Hamburg.

Sprachen
russisch, englisch, deutsch, französisch

Aktuelles Projekt
Russische Politik gegenüber der Ukraine.
Dieses Promotionsprojekt, das von 2004-2007 von der Friedrich-Naumann-Stiftung finanziert wurde, konzentriert sich auf die russische Außenpolitik gegenüber der Ukraine, wie sie sich auf dem Hintergrund der russisch-westlichen Konkurrenzbeziehungen entwickelt. Das Ziel des Forschungsprojektes ist es die Motive der russischen Außenpolitik im Bezug auf die Ukraine, ihre Aktivitäten und ihre Ergebnisse zu erklären. Der Untersuchungszeitraum reicht vom Jahr 2000 als Wladimir Putin zum neuen Präsidenten der Russländischen Föderation gewählt wurde und neue innen- und außenpolitische Ansätze definierte, bis zum März 2008, der Wahl von Präsident Dmitrij Medwedew. Die Arbeit erfasst zwei Hauptdimensionen der Russischen Außenpolitik im Bezug auf die Ukraine: Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Um diese nicht nur zu beschreiben, sondern auch zu interpretieren und zu erklären, bezieht sich dieses Projekt in methodischer Hinsicht auf die „Dritte Debatte“ – eine Synthese aus Rationalismus und Konstruktivismus, was einen relativ neuen Forschungsansatz in der IB-Forschung darstellt. Das Projektergebnis wird eine ausführliche Studie zu den russisch-ukrainisch-westlichen Beziehungen sein, die über das historische Erbe in diesen Beziehungen berichtet, aber auch die neusten Komponente der russischen Politik analysiert. Methodisch wird die Arbeit durch die Analyse von Primär- und Sekundärquellen wie auch durch die Durchführung von Interviews in Moskau und Kiew implementiert.

Veröffentlichungen
» s. Veröffentlichungen

Kontakt
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Beim Schlump 83
D-20144 Hamburg
Telefon +49-40-86607762
Telefax: +49-40-866 36 15