Das IFSH-Doktorandenprogramm
Mit seinem Doktorandenprogramm
hat das IFSH seine traditionell intensive Nachwuchsförderung
des Instituts auf eine breitere Basis gestellt.
Im Rahmen des Programms sind die Promovierenden in
eine intensive Betreuung durch erfahrene wissenschaftliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts eingebunden,
die es ihnen ermöglicht, eine Dissertation erfolgreich
abzuschließen und gleichzeitig Schlüsselqualifikationen
für Berufstätigkeiten innerhalb und außerhalb
wissenschaftlicher Einrichtungen zu erwerben. Die
meisten Studierenden sind an der Universität
Hamburg immatrikuliert, dies ist aber keine Bedingung
für die Teilnahme am Doktorandenprogramm.
Zugangsvoraussetzungen sind u.a. ein überdurchschnittlicher
sozial- geistes- oder naturwissenschaftlicher Studienabschluss,
breite Kenntnisse der Grundlagen der Friedensforschung
und die Wahl eines friedenswissenschaftlichen Promotionsthemas.
Die Doktorandinnen und Doktoranden sind ihren Dissertationsthemen
entsprechend den Arbeitsbereichen und interdisziplinären
Forschungsprojekten des IFSH - und hier wiederum einem
persönlichen Betreuer - zugeordnet. Für
die generelle Durchführung des Programms wird
ein Programmleiter gestellt.
Im Zuge Programms werden durch die Integration in
den Wissenschaftsbetrieb des IFSH sowohl akademische
als auch berufs- und praxisrelevante Qualifikationen
vermittelt. Die Teilnahme an dem vom Programmleiter
durchgeführten IFSH-Doktorandenseminar und an
den wöchentlichen Forschungskolloquien des Hauses
dient der Vertiefung und Erweiterung von Theorien-
und Methodenkenntnissen wie der Erfahrungen mit aktuellen
friedenswissenschaftlichen Problemstellungen und bietet
den Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit
zur Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse vor
einem Forum mit ausgewiesener Expertise.
Doktoranden im Doktorandenprogramm werden von verschiedenen
Stiftungen gefördert. Neue Bewerbungen für
ein seit dem 1. Oktober 2002 am IFSH von der Deutschen
Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördertes
Förderprogramm sind gegenwärtig nicht möglich.
Das IFSH unterstützt geeignete Interessenten
bei der Einwerbung von Stipendien.
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