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Neuigkeiten
13. Oktober 2011
Vortrag auf der DVPW-Sektionstagung
Patricia Schneider hielt auf der 3. Offenen Sektionstagung Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) am 6./7. Oktober 2011 in München einen Vortrag zum Thema: „Maritimer Terrorismus und Security Governance: Tätergruppen, Anschlagstypen und ergriffene Abwehrmaßnahmen“ im Rahmen des Panels „Neue Bedrohungen in der Sicherheitspolitik: Akteure, Konstruktionen, Effekte“.
06. Oktober 2011
Central Asia 2011. Internationale Konferenz in Bischkek, Kirgisistan
Die OSZE-Akademie in Bischkek, Kirgisistan, wurde in ihrer Gründungsphase vor nunmehr zehn Jahren von CORE beratend unterstützt und hat sich seither zu einer in der Region Zentralasien und darüber hinaus geschätzten Ausbildungs- und Forschungseinrichtung entwickelt. Seit 2008 führt die Akademie gemeinsam mit dem Geneva Centre for Security Policy (GCSP), dem Norwegian Institute for International Affairs (NUPI), dem Near East South Asia Centre for Strategic Studies (NESA) in Washington und dem George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen jährlich eine internationale Konferenz zu aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen in Zentralasien durch. Bereits zum zweiten Mal wurde Anna Kreikemeyer eingeladen, sich an der Konferenz zu beteiligen. In diesem Jahr leitete sie ein Panel zur Rolle der OSZE in Zentralasien.
weitere Infos
06. Oktober 2011
IFSH Aktuell Ausgabe 88, Juli - September 2011 erschienen
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05. Oktober 2011
Teilnahme an der Schulung “Public Policy and Nuclear Threats”
Katarzyna Kubiak nahm an dem Workshop “Public Policy and Nuclear Threats” teil und stellte auf einem Panel zu CTBT ihr Referat “CTBT Entry into Force Taken Hostage by Regional Conflicts” vor. Die dreiwoechige Schulung, die vom 31. Juli bis 19. August stattfand, wurde vom Institute on Global Conflict and Cooperation der UC San Diego organisiert. Das Programm für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler behandelt wichtige Themen der amerikanischen Nuklearstrategie und -politik.
05. Oktober 2011
EU Security Governance in der post-nationalen Konstellation. Internationaler Workshop am IFSH
Vom 29.-30. September veranstaltete das Zentrum für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien am IFSH mit finanzieller Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung einen internationalen Workshop zum Thema „EU Security Governance in the Post-National Constellation: Conceptual, Empirical and Practical Challenges“. Die Veranstaltung brachte ca. 25 ForscherInnen und Experten aus Universitäten, Think-Tanks, und Institutionen der EU zusammen, um konzeptionelle Perspektiven, empirische Entwicklungen und praktisch-normative Probleme neuer Formen sicherheitspolitischen Regierens in der EU zu diskutieren. Zwei konzeptionelle Panels beschäftigten sich zunächst mit dem Stand der wissenschaftlichen Debatte zum Konzept Security Governance und möglichen Güterkonflikten sicherheitspolitischen Regierens in der post-nationalen Konstellation sowie mit den speziellen Ausprägungen von Security Governance in der EU und im Vergleich zu anderen Regionen. In drei weiteren Panels wurden konkrete Merkmale und Probleme von Security Governance in den Bereichen Terrorismusbekämpfung, GSVP-Missionen (comprehensive approach) und nationales Krisenmanagement (whole-of-government approach) behandelt. Der abschließende Roundtable schließlich fragte auf der Grundlage der vorhergegangenen Diskussion nach der konzeptionellen und praktischen Relevanz und Angemessenheit von EU Security Governance.
Programm des Workshops
26. September 2011
Vortrag über Perspektiven nuklearer Rüstungskontrolle
Am 21. September hielt Oliver Meier einen Vortrag über "Perspektiven
nuklearer Rüstungskontrolle nach dem New START-Vertrag" auf dem 5.
Symposium "Nukleare und radiologische Waffen" am Frauhofer Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen in Euskirchen. Das alle zwei Jahre stattfindende Symposium bringt deutsche Entscheidungsträger und Experten zusammen, die sich mit Themen der nuklearer Sicherheit beschäftigen.
22. September 2011
Götz Neuneck im Unterausschuss Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung
Am Mittwoch, den 21.September 2001 traf sich der Unterausschuss Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages unter Vorsitz von Uta Zapf (MdB), um über "Rüstungskontrolle im Weltraum" zu beraten. Gast war Götz Neuneck, der eine umfassende Darstellung künftiger Weltraumgefährdungen und möglicher Rüstungskontrolloptionen abgab. Anschließend wurden Transparenz- und Vertrauensbildende Maßnahmen diskutiert.
20. September 2011
Subjektivität in Russlands Partnerschaft mit dem Westen. Internationaler Workshop mit Forschern aus Russland, den USA und der EU am IFSH
Mit einem internationalen Workshop, gemeinsam organisiert mit den Universitäten Frankfurt am Main und Tampere (Finnland) und finanziert von der VolkswagenStiftung, wurden am 15. und 16. September 2011 unter dem Titel „The subjective dimension of Russia’s partnership with the West. Filling theoretical and empirical voids“ 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen (Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichte, Psychologie) aus der EU, Russland und den USA zu einem 2-tägigen Workshop zusammengebracht, um die Mikro-Fundierung russischer Außenpolitik und ihre Auswirkungen auf die Dynamik und Qualität der Beziehungen zum Westen zu diskutieren. Denn was vor der Hand als widersprüchlich, kostspieliges und riskantes Verhalten in den Beziehungen zum Westen wahrgenommen wird, kann in vielen der Fälle auf subjektive Entscheidungslogiken zurückgeführt werden, die sich jenseits des klassischen Rationalitäts-Paradigmas bewegen und in analytischer Hinsicht stärker psychologisch inspirierte Herangehensweisen erfordern.
Ziel des Workshops war es, die theoretischen und empirischen Leerstellen in bisherigen Ansätzen zu identifizieren und zu sammeln, diese Leerstellen mit alternative Konzepten und Erklärungen zu füllen sowie erste Schritte bei der Entwicklung eines passenderen Erklärungsrahmens zu gehen. Zu den Themenkomplexen, die während des Workshops diskutiert wurden, zählten etwa die Rolle von Emotionen, sozialer Identität (Status, Respektstreben) und Perzeptionen bzw. Fehlperzeptionen (Ressentiment, Verschwörungstheorien) in der russischen Außenpolitik, aber auch die Frage nach dem Einfluss von kollektiven Erinnerungen und der Funktion von „history politics“. Im abschließenden Roundtable bzw. in der Abschlusssitzung kamen der renommierte Russlandexperte Richard Sakwa (Großbritannien), der finnische Politikberater Hiski Haukkala, der Emotionsforscher Mark Urnow (Russland), sowie Deborah Welch Larson (USA) als Vertreterin der Politischen Psychologie mit einem Versuch der Einordnung der vorgelegten Papiere in eine Politische Psychologie internationaler Beziehungen zu Wort.
19. September 2011
50 Studierende der NYU am IFSH
Am Freitg, den 16. September besuchten ca. 50 Studierende der New York University Berlin das IFSH. Absolventen aus verschiedenen Jahrgängen und unterschiedlichen Disziplinen (Arts, Social Sciences, Global Liberal Studies etc. ) wollten sich einen Überblick über die interdisziplinären Arbeiten des IFSH verschaffen. Götz Neuneck führte in Geschichte, Ansatz und Arbeiten des IFSH ein. Es schloss sich eine Diskussion über die Erreichbarkeit einer Welt ohne Nuklearwaffen an. Die NYU unterhält in Berlin eine eigenen Dependence. Link
19. September 2011
Pressekonferenz "Zehn Jahre nach 9/11"
Anlässlich des 10. Jahrestags der Anschläge vom 11.September 2001 gab Daniela Pisoiu am 7. September 2011 eine Pressekonferenz beim Verein der Ausländischen Presse in Deutschland in Berlin. Schwerpunktthemen waren: Einzelheiten und Folgen der Anschläge vom 11. September für Sicherheit und Politik, Abschätzung der gegenwärtigen Terrorismusgefahr und Radikalisierungsprozesse in Deutschland sowie Terrorismusbekämpfung.
15. September 2011
Humanitäres Völkerrecht und Neue Waffentechnologien
Vom 8.-10. September fand in San Remo der 34. Roundtable zu aktuellen Fragen des internationalen Völkerrechts statt, der vom International Institute of Humantarian Law und dem International Committee of the Red Cross organisiert wurde und sich den Konseuqenzen neuer Waffentechnologien für das humanitäre Völkerrecht widmete. Auf der Agenda standen u.a. Fragen zu Cyber Defense, Weltraumrecht und unbemannten Flugkörpern. An dem Treffen nahmen ca. 150 Rechtsberater von Regierungen, Völkerrechtler und Experten aus verschiedensten Regionen teil. Götz Neuneck hielt am ersten Tag einen Vortrag zum Thema „Ethische und politische Perspektiven neuer Militärtechnologien“.
15. August 2011
Seminar zur deutschen Sicherheitspolitik
Vom 9. bis 11. August 2011 leitete Dr. Sybille Reinke de Buitrago eine studentische Arbeitsgruppe zur aktuellen deutschen Sicherheitspolitik. Das Seminar war Teil der Ferienakademie des Cusanuswerks mit dem Thema „Global Player Deutschland: Nationales Interesse im internationalen Kontext“. Schwerpunkte im Seminar waren u.a. die neuen Kriege, Deutschland im Krieg und die zukünftige Rolle der Bundeswehr.
25. Juli 2011
Interview
Am 25. Juli 2011 gab Dr. Hans-Georg Ehrhart der Deutschen Welle ein Radiointerview zum Thema Afghanistan. Im Mittelpunkt stand die Praxis, dass die Taliban indirekt durch den US-Steuerzahler finanziert werden, indem die Sicherheit von Transporten erkauft wird.
25. Juli 2011
Projekt zur Reduzierung taktischer Atomwaffen verlängert
Die William and Flora Hewlett Stiftung unterstützt für ein weiteres Jahr das gemeinsam vom IFSH, der Arms Control Association und dem British American Security Information Council durchgeführte Projekt zur Verringerung der Rolle taktischer Atomwaffen in der europäischen Sicherheit. Im Rahmen des Vorhabens werden die Projektpartner Seminare in verschiedenen europäischen Staaten zu Fragen der nuklearen Rüstungskontrolle und der Zukunft der Abschreckung veranstalten sowie Publikationen zum Thema veröffentlichen. Ziele des Projekts sind es, innerhalb der NATO die Diskussion um eine Rückführung der Rolle von Atomwaffen zu befördern und Möglichkeiten zur Einbeziehung von taktischen Atomwaffen in die Rüstungskontrolle zu analysieren. Weitere Informationen zum Projekt sind zu finden unter http://tacticalnuclearweapons.ifsh.de.
20. Juli 2011
59. Pugwash Conferences on Science and World Affairs
Vom 1. bis 4. Juli 2011 fand in Berlin die „59. Pugwash Conference on Science and World Affairs – European Contributions to Nuclear Disarmament and Conflict Resolution” in Berlin statt. Im Konferenzbereich des Auswärtigen Amtes trafen sich ca. 350 ehemalige Entscheidungsträger, Experten und Wissenschaftler aus 43 Ländern, um Wege zur Reduktion nuklearer Gefahren und Konfliktlösungen für Regionen zu diskutieren, in denen Nuklearwaffen eine wichtige Rolle spielen. Außenminister Westerwelle hielt die Auftaktrede. Sprecher am ersten Tag waren u.a. Egon Bahr, der ehem. Britische Verteidigungsminister Des Browne sowie der stellvertretende russische Außenminister Sergei Ryabkov und Under Secretary of State Ellen Tauscher (USA). In den folgenden Tagen gab es Panels zu Afghanistan, Palästina, zum „arabischen Frühling“, Indien und Pakistan sowie eine Rede des stellvertretenden Vorsitzenden der Japanischen Atomenergiebehörde zum Stand der Folgen der Nuklearkatastrophe von Fukushima. Weitere Sprecher waren u.a. W. Ischinger, M. Steiner, R. Gottemoeller, A.S. Zaeef, S. Rehman.
Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit der VDW und dem Auswärtigen Amt sowie Oxfam und der Simons Foundation ermöglicht. Götz Neuneck war als Mitglied des Pugwash Councils für die Tagung verantwortlich, an der aus dem IFSH auch Michael Brzoska, Wolfgang Zellner, Oliver Meier, Christian Alwardt, Anne Finger und Katarzyna Kubiak teilnahmen. Ulrich Kühn (IFSH) war vom AA für die Konferenzvorbereitungen eingestellt worden.
Fotos Rede Außenminister Westerwelle
20. Juli 2011
7th International Student/Young Pugwash (ISYP) Conference
Im Vorfeld der „59th Pugwash Conferences on Science and World Affairs “ fand in der Zeit vom 29. bis 30. Juni 2011 in Berlin die „7th International Student/Young Pugwash (ISYP) Conference“ statt.
Unter dem Thema „Conflict and Cooperation – The Global Impact of Regional Security Efforts“ diskutierten 32 Nachwuchswissenschaftler aus 17 Ländern, die sich im Rahmen eines Call for Papers für die Konferenz beworben hatten, und stellten ihre eigenen Forschungsarbeiten vor. Das Spektrum der Themen reichte von Nuklearer Proliferation und Abrüstung über konventionelle Rüstungskontrolle bis hin zu den neuen Entwicklungen des „Arabischen Frühlings“. Der besondere Themenschwerpunkt „Naher Osten“ spiegelte sich auch in den zahlreichen Teilnehmern aus dieser Region und einem gemeinsamen ISYP Konferenzdinner mit dem Pugwash Council unter der Überschrift „An Intergenerational Dialogue on Changes in the Middle East“ wider.
Die ISYP Konferenz wurde in den Räumen der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) abgehalten und maßgeblich vom Auswärtigen Amt und der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) finanziert. Die lokale Konferenzorganisation und -vorbereitung übernahm das IFSH und lag in den Händen von Christian Alwardt und Anne Finger.
18. Juli 2011
Dürre in Somalia II
Am 16.7. 2011 gab Kerstin Petretto auf Tagesschau.de ein Interview zu den politischen Hintergründen der Dürre in Somalia.
Der gesamte Artikel findet sich hier.
16. Juli 2011
PiraT-Aktivitäten im Juni/Juli
Am 6. Juli 2011 nahmen Hans-Georg Ehrhart, Patricia Schneider und Kerstin Petretto an einem vom DIW ausgerichteten PiraT-Projektworkshop in Berlin teil zum Thema „Piraterie und maritimer Terrorismus: Betroffenheit wirtschaftlicher Akteure“. Kern der Veranstaltung war die Vorstellung der Ergebnisse der gemeinsamen Befragung der von Piraterie und maritimem Terrorismus Betroffenen. Die Ergebnisse wurden mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert, darunter Vertretern der Verbände der Reeder (VDR), Kapitäne und Seeleute (VDKS) und Versicherer (GDV).
Kerstin Petretto war am 29. Juni von der Fraktion der Grünen/EFA im Europäischen Parlament zu einer Expertenanhörung im Europäischen Parlament in Brüssel geladen, die sich unter dem Titel „Bilanz der EU-Somaliapolitik: Wo stehen wir?“ mit der aktuellen Politik der Europäischen Union gegenüber Somalia im Allgemeinen und somalischer Piraterie im Besonderen befasste. Weitere Experten auf dem Panel waren Yusuf Khawaje der französischen Sicherheitsfirma boislandryconslting sowie Wolfgang Heinrich, vom Evangelischen Entwicklungsdienst EED.
Auf der alle zwei Jahre in Hamburg stattfindenden Konferenz „international conference and exhibition on maritime security and defence hamburg“ (MS&D) vom 15-17. Juni nahmen Tim Salomon, Patricia Schneider und Kerstin Petretto teil. Einen Vortrag steuerte Patricia Schneider bei zum Thema „Maritime Terrorism: Facts and figures about perpetrators, attack scenarios and defensive measures“. Auf der dreitägigen Konferenz trugen zahlreiche zivile und militärische Experten aus dem In- und Ausland vor. Die Veranstaltung fand ein großes Medienecho, dazu entstanden ein Interview im Deutschlandradio zum anhören (Download) und eine Sektion bei tagesschau.de zum Thema „Was tun gegen Piraten?“ (Link).
Kerstin Petretto nahm am 7. Juni an der zweiten Sitzung der von der US-amerikanischen One Earth Foundation gegründeten internationalen Arbeitsgruppe „Oceans Beyond Piracy“ in London teil. Im Zentrum der Diskussion standen die Betroffenheit der Schiffsbesatzungen auf der einen sowie die Auswirkungen von Piraterie auf Somalia auf der anderen Seite, künftige Trends der somalischen Piraterie und der internationalen Bemühungen zu ihrer Eindämmung, sowie Vor- und Nachteile diesbezüglich bestehender und potentieller Organisations- und Entscheidungsstrukturen.
Am 31. Mai fand in Hamburg das „PiraT-Meilensteinmeeting“ statt. Dort stellten alle wissenschaftlichen Partner ihre Fortschritte und Kooperationsergebnisse dem BMBF, vertreten durch das VDI TZ vor. Ein solches Meilensteinmeeting ist Vorschrift für alle im Forschungsprogramm für zivile Sicherheit bewilligten Projekte. Der Forschungsverbund hat dieses mit Bravour absolviert und die Weiterfinanzierung des Projekts ist damit bis zum Laufzeitende Ende 2012 gesichert. PiraT wurde vom BMBF im Juni 2011 zum Projekt des Monats gewählt und auf der Homepage des BMBF prominent dargestellt (Link).
15. Juli 2011
Pugwash-Workshop „European Security and Co-operative Approaches to Arms Control“
Der Fortbestand der europäischen Rüstungskontrollarchitektur ist in Gefahr. Um Lösungen für die Blockade der Weiterentwicklung von Rüstungskontrollverträgen insbesondere in Europa zu finden, trafen sich vom 6.-9. Juni 2008 in Potsdam zwanzig Experten und hochrangige Diplomaten aus Deutschland, Italien, Griechenland, Großbritannien, Polen, der Tschechischen Republik, der Türkei, den USA und Russland. Schwerpunkte der Diskussion waren neben dem suspendierten Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE), der INF-Vertrag, die Raketenabwehr und die Zukunft der von keinerlei Rüstungskontrollabkommen erfassten sogenannten taktischen Nuklearwaffen. Mit Unterstützung des IFSH und des Auswärtige Amts haben Götz Neuneck und Wolfgang Zellner die Veranstaltung organisiert und geleitet.
14. Juli 2011
Dürre in Somalia
Am 13.7.2011 gab Kerstin Petretto Spiegel-online ein Interview zur Dürre in Somalia.
Der gesamte Artikel findet sich hier.
04. Juli 2011
Strategie und Aufstandsbekämpfung
Am Mittwoch, den 24. Juni 2010 hielten Dr. Johann Schmid und Dr. Hans-Georg Ehrhart Vorträge in der Führungsakademie der Bundeswehr zu den Themen „Vernetzte Sicherheit und COIN: Komponenten einer künftigen Sicherheitsstrategie?“ und „Aufstandsbekämpfung und Staatsbau in Afghanistan“. Zunächst wurden diese Themen mit dem gesamten Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst behandelt. Anschließend wurde die COIN-Problematik in einer Fachgruppe vertieft.
01. Juli 2011
IFSH Aktuell Ausgabe 87, Mai - Juni 2011 erschienen
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29. Juni 2011
Workshop zum Thema „Wettrüsten im Cyberspace?“
Am 24. Juni veranstaltete der Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und Internationale Sicherheit (FONAS) gemeinsam mit dem IFSH einen Workshop zum Thema „Wettrüsten im Cyberspace?“, in dem ca. 40 Teilnehmer aus Wissenschaft, Ministerien und der Praxis u.a. der Frage nachgingen, was unter Cyberwar zu verstehen ist und welche Begrenzungsmaßnahmen möglich sind. Die Experten analysierten dabei die aktuelle Situation bezüglich der möglichen Bedrohungen und der verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten aus deutscher Sicht. Fünf Referenten, darunter auch aus dem Auswärtigen Amt und dem Verteidigungsministerium, hielten Vorträge. Die Veranstaltung war Teil des IFSH-Forschungsprojekts „Perspectives on Cyber War“, in dessen Rahmen Ende des Jahres auch ein internationaler Workshop in Kooperation mit UNIDIR geplant ist, der sich mit Vertrauensbildenden Maßnahmen befassen wird.
23. Juni 2011
Vortrag zur Sicherheitspolitik Deutschlands und Frankreichs
Am 20. Juni 2011 hielt Sybille Reinke de Buitrago einen Vortrag zur aktuellen Sicherheitspolitik Deutschlands und Frankreichs, mit Schwerpunkt auf den unterschiedlichen Elementen in den Konzeptionen von Sicherheit in beiden Ländern. Der Vortrag war Teil des 7. Rencontre Franco-Allemande d’Histoire Militaire, organisiert in Kooperation des Deutschen Historischen Instituts in Paris, des Militärgeschichtlichen Forschungsamts und des Institut de recherche stratégique de l'ecole militaire in Frankreich.
20. Juni 2011
Seminar zur Dual-use Technologiekontrolle
Am 16. und 17. Juni veranstaltete das IFSH an der Landesvertretung Hamburg in Berlin ein Seminar unter dem Titel „Zwischen Kontrolle und Kooperation: Dual-Use, Technologietransfers und die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen.“ Auf dem internationalen Workshop diskutierten 30 Experten aus Wissenschaft und Politik wie internationale Technologietransfers so gestaltet werden können, dass die Gefahr der Verbreitung von nuklearen, biologischen und chemischen Waffen begrenzt und zugleich der friedliche Nutzen dieser Technologien gefördert werden kann. Die auch von der Wirtschaftsabteilung des Auswärtigen Amts unterstützte Veranstaltung war Teil eines von der Deutschen Stiftung Friedensforschung geförderten Forschungsvorhabens zur Technologiekontrolle.
18. Juni 2011
CORE News Spring-Summer 2011 veröffentlicht
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16. Juni 2011
Vortrag an der Führungsakademie
Am 16. Juni 2011 hielt Dr. Hans-Georg Ehrhart vor dem Internationalen Lehrgang der Führungsakademie der Bundeswehr einen Vortrag zum Thema „Die Beziehungen zwischen EU und NATO: eine schwierige Partnerschaft“. Anschließend diskutierte er das Thema mit ca. 50 Generalstabsoffizieren.
15. Juni 2011
Konferenz „Gefährliche Zeiten!? Sicherheitskultur und sozialer Wandel“ in Frankfurt
Am 9./10. Juni fand an der Goethe-Universität Frankfurt die Konferenz „Gefährliche Zeiten!? Sicherheitskultur und sozialer Wandel“ statt. Dabei handelte es sich um die erste Jahreskonferenz des vom BMBF geförderten Projektes „Sicherheitskultur im Wandel“ unter der Leitung von Christopher Daase. Im Rahmen der interdisziplinären Veranstaltung diskutierten Politikwissenschaftler, Soziologen, Kriminologen, Juristen, Psychologen und Naturwissenschaftler verschiedene Aspekte des aktuellen sicherheitspolitischen Wandels. Auf einem Panel zum Thema „Gesellschaftliche Gruppen und Akteure“ präsentierten Hendrik Hegemann und Martin Kahl ein Papier mit dem Titel „‘Invasion der Körperscanner‘: Entscheidungslogiken politischer Akteure bei der Bekämpfung des ‘neuen‘ Terrorismus“. Darin beschäftigen sie sich mit verschiedenen Möglichkeiten der Erklärung politischer Entscheidungen zur Bekämpfung des Terrorismus, die mit rein funktionalen Logiken nicht zu erklären wären.
10. Juni 2011
IFAR Working Paper 17 veröffentlicht
Christian Alwardt, Wasser als globale Herausforderung. Die Ressource Wasser.
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10. Juni 2011
IFAR Working Paper 16 veröffentlicht
Katarzyna Kubiak, CTBT HOLD-OUT STATES - Why did „the longest sought, hardest fought prize in arms control history” still not enter into force?
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09. Juni 2011
Konferenz „Ein effizientes sicherheitspolitisch es Instrument? Die strategischen Partnerschaften EU-USA und EU-Russland“
Am 6./7. Juni 2011 fand im Schloß Genshagen bei Berlin der zweite trilaterale Diplomatendialog statt. Die von der Stiftung Genshagen organsierte Veranstaltung bringt Diplomaten aus den Ländern des Weimarer Dreiecks (Deutschland, Frankreich, Polen) und Experten aus Think Tanks zusammen, um außen- und sicherheitspolitische Fragen im kleinen, informellen Kreis zu diskutieren. Die diesjährige Veranstaltung stand unter der Überschrift „Ein effizientes sicherheitspolitisch es Instrument? Die strategischen Partnerschaften EU-USA und EU-Russland“. Dr. Hans-Georg Ehrhart (Leiter ZEUS am IFSH) moderierte das 2. Panel „Allgemeine Perspektiven und konkrete Anwendungsfelder der strategischen Partnerschaft EU-NATO“. Den Impulsvortrag von Dominique David (Direktor, IFRI) kommentierten Peer Horstmann (Referat Grundsatzfragen der GSVP, Auswärtiges Amt) und General Stefan Czmur (Sicherheitsabteilung, Außenministerium Polens).
06. Juni 2011
PiraT ist BMBF-Projekt des Monats im Juni 2011
Link
29. Mai 2011
Seminar zur Nuklearwaffenpolitik der NATO
Das IFSH war Mitorganisator eines Seminars zur künftigen Nuklearwaffenpolitik der NATO am 22. und 23. Mai in Brüssel. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts zur Reduzierung der Rolle taktischer Atomwaffen statt, das von der William and Flora Hewlett Foundation unterstützt wird. Die Veranstaltung wurde neben dem IFSH von der Arms Control Association, dem British American Security Information Council und dem International Security Information Service Europe mitgetragen. Mehr als 50 Teilnehmer, darunter Diplomaten, NATO-Vertreter und Nichtregierungsexperten debattierten, wie die NATO im Rahmen der bevorstehenden Überprüfung ihres Abschreckungs- und Verteidigungsdispositivs die europäische Sicherheit stärken und die nukleare Abrüstung vorantreiben kann. Götz Neuneck hielt einen Vortrag über das Verhältnis von Raketenabwehr und Abschreckung. Oliver Meier sprach auf einem Panel über die aktuelle Nukleardebatte in der Allianz. Am 25. Mai moderierte Meier zudem ein Panel auf einem von Carnegie Europe veranstalteten Seminar, das sich ebenfalls mit der Nuklearwaffenpolitik der NATO beschäftigte.
28. Mai 2011
Friedensgutachten 2011 erschienen
Am 24. Mai 2011 wurde das Friedensgutachten 2011 vor der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt
Herausgebende Institute:
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Bonn International Center for Conversion (BICC)
Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)
Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST)
Das Friedensgutachten 2011 wird im Auftrag der fünf Institute herausgegeben von Margret Johannsen, Bruno Schoch, Corinna Hauswedell, Tobias Debiel und Christiane Fröhlich.
Ausführliche Informationen zum Friedensgutachten unter
www.friedensgutachten.de
27. Mai 2011
Russian Politics and Foreign Policy Driven by What? Emotions versus Interests
Am 25.5.2011 nahm Regina Heller am Workshop "Russian Policy and Foreign Policy Driven by What? Emotions versus Interests" teil, veranstaltet vom Aleksanderi-Institut der Universität Helsinki. Mit weiteren Experten aus Europa und den USA stellte sie ihre Konzepte und Ansätze zur Untersuchung von Subjektivität und dem Einfluss von Emotionen vor. Die Referenten diskutierten anschließend mit Wissenschaftlern und Vertretern der finnischen Regierung die Frage, wie beide Dimensionen in der russischen (Außen-)Politik interagieren und wie darauf zu reagieren sei.
26. Mai 2011
IFSH Aktuell 86 (März - April 2011) erschienen
IFSH Aktuell
26. Mai 2011
Neue Stellungnahme der Kommission „Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ am IFSH
Strukturoptimierung reicht nicht – Bundeswehrreform
braucht Politikreform
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24. Mai 2011
Neue Publikation
Patricia Schneider veröffentlichte einen begutachteten Aufsatz, der sich mit der Terrorlistenkontroverse vor Gericht beschäftigt und dem Dilemma von gezielten VN-Sanktionen im Spannungsfeld zwischen Menschenrechten und Terrorismusbekämpfung auseinandersetzt.
Patricia Schneider: Terror Blacklists on Trial: Smart Sanctions challenged by Human Rights, in: Michael Goodhart/ Anja Mihr (Hrsg.): Human Rights in the 21st Century. Continuity and Change since 9/11, Palgrave Macmillan, S. 150-166, 2011 (peer-reviewed).
23. Mai 2011
AG Geistes- und Sozialwissenschaften von Thesis
Vom 13.-15. Mai nahm Patricia Schneider am der Jahrestagung der AG Geistes- und Sozialwissenschaften von Thesis – Interdisziplinäres Netzwerk für Promovierende und Promovierte e.V. zum diesjährigen Thema „Gerechtigkeit“ in Hamburg teil. Ihr Vortragsthema lautete: „Rechtfertigungsmuster von Piraten: Gerechtigkeit als Quelle von Legitimität für illegale Handlungen?“. Nähere Infos zur AG siehe hier
19. Mai 2011
Workshop: Russian Interests and Western Priorities
Das IFSH hat in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 12./13. Mai einen Workshop mit dem Titel „Russian Interests and Western Priorities: The Future of Arms Control in Europe“ in der Dependance der FES-Stiftung in Berlin veranstaltet. Ziel des Workshops war es, politische und technische Fragen der nuklearen und konventionellen Rüstungskontrolle in Europa zu diskutieren und Optionen zu erarbeiten, die bestehenden Konflikte und Kooperationshindernisse in diesen Politikbereichen zu überwinden. Panels fanden zu den Themen Nuclear Arms Control, Missile Defense, The Future of the Treaty on Conventional Forces in Europe und Cooperation on Nuclear Nonproliferation statt. Die ca. 30 Teilnehmer, Vertreter aus Wissenschaft und Administrationen, kamen insbesondere aus Russland und den USA sowie Deutschland und Österreich. Das IFSH war durch Michael Brzoska, Götz Neuneck, Wolfgang Zellner und Oliver Meier auf den Panels vertreten, weitere Workshop-Teilnehmer waren Christian Alwardt, Anne Finger und Ulrich Kühn.
18. Mai 2011
2. Platz im 4. Science Slam für Franziska Baumann
Franziska Baumann, Absolventin des achten Jahrgangs des Masterstudiengangs "Peace and Security Studies", hat bei IFAR/IFSH ihre Masterarbeit zur Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungs-vertrages verfasst (siehe IFAR-Working Paper Nr. 15). Am 2. Mai 2011 nahm sie am 4. Science Slam-Wettbewerb in Berlin teil. Bei diesem Kurzvortragsturnier tragen Wissenschaftler ihre oft trockenen Forschungsthemen in humoristischer Weise dem Publikum vor. Vor 500 Zuschauern belegte Franziska Baumann mit Ihrem Vortrag zur NVV-Überprüfungskonferenz oder "Wie ich lernte, dass alle die Bombe lieben" den zweiten Platz. Wir gratulieren! Franziska Baumann ist heute wissenschaftliche Mitarbeitern im Deutschen Bundestag.
Der ca. zehnminütige Vortrag ist auf Youtube zu sehen.
9. Mai 2011
Workshop: U.S.-Russia Cooperation on Early Warning and Ballistic Missile Defense
Das Center for International Security and Cooperation (CISAC) der Stanford Universität in Kalifornien veranstaltete einen Workshop zum Thema U.S.-Russia Cooperation on Early Warning and Ballistic Missile Defense. Unter Leitung des ehemaligen US-Verteidigungsministers William Perry trafen sich eine russische und eine amerikanische Delegation, um die technischen und politischen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit zwischen USA und Russland auf dem BMD-Sektor zu diskutieren und neue Vorschläge zu entwickeln. Zu den ca. 25 Teilnehmern gehörten u. a. Walter Slocombe, General a.D. E. Harbiger, Botschafter James Goodby und Linton Brooks sowie weitere Mitglieder der US-Administration. Götz Neuneck und Jan Stupl, der in Stanford als Post-Doc tätig ist, nahmen als einzige West-Europäer an dem dreitägigen Treffen teil. Am Freitag hielt G. Neuneck bei CISAC außerdem einen Vortrag mit dem Titel: „The Future of Arms Control in Europe: Challenges and Perspectives“.
2. Mai 2011
Neue Publikation
Isabelle Maras hat zusammen mit ihrer Kollegin Laura Salich von der belgischen Forschungsgruppe über die Region der Großen Seen- GRAPAX einen Kurzartikel (Op-ed) unter dem Titel "Ten Years After UN Resolution 1325, A Neat Revolution in Search of Warriors" auf der Webseite von Atlantic Community veröffentlicht.
Der Artikel wurde im Rahmen des Wettbewerbs "Empowering Women in International Relations" aus Anlass des 10. Jubiläums der UN Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit eingereicht.
26. April 2011
Öffentliche Podiumsdiskussion zu Libyen
Angesichts dieser dramatischen Ereignisse in Libyen organisierten das IFSH und die Humanistische Union am 20. April 2011 eine öffentliche Diskussionsveranstaltung, die unter der Leitfrage „Krieg in Libyen: Irrweg oder humanitäre Verpflichtung?“ stand. Nach einleitenden Worten des Direktors des IFSH, Prof. Michael Brzoska und einführenden Statements von Dr. Hans-Georg Ehrhart (Leiter ZEUS am IFSH) und Dr. Marten Breuer (Europa-Kolleg /Universität Hamburg) diskutierten unter der Gesprächsleitung von Anke Pörksen (Humanistische Union) ca. 50 Teilnehmer kontrovers über die Problematik.
12. April 2011
„Macht in Konflikten – Macht von Konflikten“ - ZEUS stellt seine Forschungsprojekte auf der AFK-Tagung in Villigst vor
Das Zentrum für EUropäische Friedens- und Sicherheitsstudien (ZEUS) hat auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Konfliktforschung (AFK) am 8. und 9. April 2011 einige seiner Forschungsprojekte vorgestellt. Die Tagung in Villigst stand unter dem Leitthema “Macht in Konflikten – Macht von Konflikten”. Die Beiträge aus ZEUS beleuchteten das Thema unter dem Aspekt des Aufkommens und Einflusses transnationaler Gewaltrisiken wie dem Terrorismus und der Piraterie.
Im Panel „Analysen von (Be)Deutungsmacht“ wurde das Konfliktfeld Terrorismus(bekämpfung) anhand der Frage aufgearbeitet, wie Ideen über Sprache soziale Beziehungen verändern können. Eröffnet wurde das von Michael Brzoska moderierte Panel durch einen Beitrag von Regina Heller. Hier wurde dargelegt, wie Überzeugungs- und Rechtfertigungsargumente bisher in der Forschung behandelt wurden, und dafür plädiert, die Rolle staatlicher Akteure in Prozessen der Normauflösung stärker zu beleuchten. Es folgte ein Beitrag von Matenia Sirseloudi zur Frage, wie Jihadisten als Akteure Definitions- bzw. Deutungsmacht über die Etablierung von Narrativen zu gewinnen versuchen. Sybille Reinke de Buitrago beschäftigte sich mit Sprachbildern und ihrer Rolle bei der Schaffung von Bedeutung in der amerikanischen und deutschen Sicherheitspolitik. Im abschließenden Beitrag von Raphael Bossong ging es um die Frage, ob bzw. inwieweit einmal gewonnene Bedeutungsmacht tatsächlich auf die Implementation von europäischer Politik wirkt.
Zusammen mit Mitarbeitern des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) organisierten Kerstin Petretto und Patricia Schneider das Panel „Von Konflikten und Mächten zur See – Piraterieforschung in Deutschland“. Ziel war es, in Deutschland mit dem Thema befasste Forscher zusammenzubringen, um deren Forschungsansätze zu diskutieren. Seit geraumer Zeit widmen sich mehrere deutsche Friedensforschungsinstitute dem bislang eher wenig beachteten Thema Macht und Konflikt im maritimen Raum, darunter das IFSH mit „PiraT“, das INEF mit den „Piracy-Studies“, die HSFK mit dem „Global Crime Governance“-Projekt sowie das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht mit dem Projekt „Pirateriebekämpfung im Golf von Aden“. Die Leitung des Panels hatte Volker Matthies.
10. April 2011
Cercle stratégique franco-allemand
Am 6. Und 7. April 2011 fand in Berlin der 23. Cercle Stratégique Franco-Allemand statt. Dieses von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Institut für Internationale und Strategische Studien (IRIS) gemeinsam organisierte Gesprächsforum bringt sicherheitspolitische Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um über strategische Fragen zu diskutieren. Die vier Panels behandelten „Afghanistan und die Perspektive eines Rückzuges“, die „Europäische Verteidigungskooperation in Zeiten wirtschaftlicher Krise“, „Die Ereignisse in der arabischen Welt“ und „Die Konsequenzen der Umsturzwellen in der arabischen Welt für die EU“. Das IFSH wurde durch Dr. Hans-Georg Ehrhart vertreten.
05. April 2011
Round Table: NATO-Russia Cooperation on BMD
Das EastWest-Institute in Brüssel veranstaltete am 30. März 2011 in
seiner Brüsseler Dependance einen Runden Tisch zum Thema "NATO-Russia
Cooperation on BMD: Political and Operational Considerations". Der
russische Botschafter Dimitry Rogozin, der zugleich Gesandter des
russischen Präsidenten für die Zusammenarbeit mit der NATO zur
Raketenabwehr ist, Robert G. Bell, Berater des US-NATO-Botschafters Ivo Daader und Roberto Zadra, stellv. Direktor des WMD-Zentrums der NATO, sowie Götz Neuneck gaben Statements zu den Kooperations-möglichkeiten von Russland und NATO ab. Aus Moskow war eine russische Expertengruppe angereist, an der auch die Designer des ABM-Abwehrsystems zum Schutz von Moskau Boris Vinogradov, Vladimir Morozow und Sergey Kurushkin teilnahmen. Die Runde war sich einig, dass bei genügendem politischen Willen eine Kooperation begonnen werden kann. Die Verhandlungen zwischen den USA und Russland dazu sind im Gange. Das Interesse des Publikums und das Medienecho waren sehr groß.
Ein Bericht zu der Veranstaltung findet sich hier.
01. April 2011
PiraT-Workshop
Am 28.-29. März 2011 veranstalteten das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), die Bucerius Law School (BLS) und die Technische Universität Hamburg Harburg (TUHH) den Workshop „Maritime Gewalt als Herausforderung für vernetzte Sicherheit“ im Rahmen des gemeinsamen PiraT-Projekts.
Gastgeber war die Bucerius Law School; moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Hans-Georg Ehrhart, Leiter des Zentrums für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien am IFSH. Neben Mitarbeitern der Projektpartner des Verbunds waren auch zahlreiche Teilnehmer aus der Praxis, darunter vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), der deutschen Sektion der Internationalen Handelskammer (ICC), der JWA-Marine GmbH, der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der Wasserschutzpolizei, der Bundespolizei, dem Deutschen Bundeswehrverband und dem Verband Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere (VDKS) anwesend.
In fünf Panels wurden die Ergebnisse des ersten Arbeitspakets des Projekts vorgestellt und diskutiert: (1) „Sicherheitspolitisches Regieren zur Bekämpfung von Piraterie und maritimen Terrorismus“,
(2) „Maritimer Terrorismus“
(3) „Piraterie“
(4) „Technische Aspekte“
(5) „Rechtliche Aspekte).
Unter www.maritimesicherheit.eu wird ein Tagungsbericht erscheinen.
28. März 2011
Konferenz zu Crisis and Disaster Management in Brüssel
Am 24.März 2011 nahmen Raphael Bossong und Regina Heller an einer eintägigen Konferenz mit dem Titel "Searching for Solidarity. Developing EU Capacities for Crisis and Disaster Management" in Brüssel teil. Die Konferenz wurde vom National Defence College Schweden, der Utrecht University und dem Swedish Institute of International Affairs ausgerichtet und thematisierte die Chancen und Hindernisse bei der Entwicklung eines europäischen Katastrophenschutzes. Regina Heller und Raphael Bossong gaben Experteneinschätzungen zur Frage, welche Kosten aus Nichthandeln in Bezug auf Natur- und humanitäre Katastrophen entstehen können.
25. März 2011
Libyen
Am 24. März 2011 war Dr. Hans-Georg Ehrhart Gast in der WDR-2 Sendung „Arena“. Zwischen 19.00 und 21.00 Uhr diskutierte er mit General Helmut Harff, Nahostkorrespondent Jörg Blaschke sowie Zuhörerinnen und Zuhörern den Konflikt in Libyen und die Frage des internationalen Engagements.
24. März 2011
Jahreskonferenz der International Studies Association in Montreal
Vom. 16. bis 19. Februar vertraten insgesamt neun Mitarbeiter das IFSH bei der Jahreskonferenz der International Studies Association (ISA) in Montreal. Mit mehreren tausend Teilnehmern ist die ISA die weltweit größte und wichtigste wissenschaftliche Konferenz im Bereich der internationalen Beziehungen. Das IFSH organisierte in diesem Jahr drei Panel: Martin Kahl und Daniela Pisoiu zum Thema ‘Subjecting Freedom. Counterterrorism vs. Human Rights’, Kerstin Petretto und Patricia Schneider zum Thema ‘Governance Offshore. Ever Thought about It?’, und Hendrik Hegemann zusammen mit Peter Romaniuk von der City University of New York zum Thema ‘Theorizing Counterterrorism Cooperation. International Institutions, International Relations Theory, and the Fight against Terrorism’. Darüber hinaus nahmen Michael Brzoska, Isabelle Maras, Shafiah Muhibat und Johann Schmid an der Konferenz teil. Die Mitarbeiter des IFSH stellten insgesamt sechs Papiere vor:
Michael Brzoska: The Role of Effectiveness and Efficiency in the European Union's Counterterrorism Policy. The Case of Terrorist Financing
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Hendrik Hegemann: Governing the Fight against Terrorism. Comprehensive Counterterrorism Cooperation and the Contested Agency of International Organizations
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Isabelle Maras: Promoting Interests over Values? The Case of the CSDP-Supported Police Reform in the Democratic Republic of Congo
Shafiah Muhibat: Norm Dynamics in Regional Cooperation
Daniela Pisoiu: More Security for Less Liberty? Arguing for Counterterrorism Measures. A Comparative Study
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Patricia Schneider: Maritime Terrorism – Laughable or Dangerous? The Challenge of Evaluating Maritime Terrorism. Attacks, Scenarios and Defensive Measures
ISA 2011 Paper Archive
22. März 2011
Vorträge in Frankfurt am Main und an der TU Dresden
Auf dem Jahrestreffen der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, hielt Götz Neuneck am 11. März 2011 in Frankfurt a.M. einen Vortrag über „Barack Obamas Vision einer atomwaffenfreien Welt und die Wirklichkeit atomarer Weiterrüstung.“ Zuvor hatte Sozialphilosoph und IPPNW-Vorstandsmitglied Horst-Eberhard Richter die Veranstaltung mit dem Festvortrag eröffnet. Vom 14.-18. März fand an der TU Dresden die Jahresveranstaltung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) mit über 7.000 Physikerinnen und Physikern statt. Götz Neuneck, leitete den Arbeitskreis Physik und Abrüstung, dessen wiedergewählter Sprecher er ist, und hielt einem Vortrag im Rahmen der Tagung „Physik im Kalten Krieg“ des Fachverbandes „Geschichte der Physik“, darüber hinaus nahm er an der dreitägigen Sitzung des Arbeitskreises Physik und Abrüstung teil. Der Max-von-Laue-Vortrag wurde vom Ombudsmann der DFG Prof. Siegfried Hunklinger (Universität Heidelberg) gemeinsam mit Jürgen Altmann (TU Dortmund) organisiert. Thema war „Redlichkeit in der Wissenschaft“.
21. März 2011
IFAR Working Paper 15 veröffentlicht
Franziska Baumann, Die NVV-Überprüfungskonferenz 2010 - Ein erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu Global Zero?
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17. März 2011
Aktuelle Stellungnahme zu Libyen
Eingreifen in Libyen, aber wie?
16. März 2011
IFSH Aktuell 85 (Januar - Februar 2011) erschienen
IFSH Aktuell
08. März 2011
Götz Neuneck erhält 1. Preis des Fachbereichs Physik für die Spezialvorlesung „Naturwissenschaftliche Beiträge zur Friedensforschung“
Prof. Dr. Götz Neuneck, der seit 2002 im Wintersemester die Vorlesung „Naturwissenschaftliche Beiträge zur Friedensforschung“ konzipiert und gehalten hat, hat im Rahmen der Evaluierung des Fachbereichs Physik in der Kategorie „Spezialvorlesung“ für das Wintersemester 2010/2011 den ersten Preis erhalten. Diese Auszeichnung ist mit einem Forschungszuschuss von ca. 1000,- Euro verbunden. An der Vorlesung sind auch Prof. Martin Kalinowski, sowie Prof. Jürgen Scheffran, Dr. Irene Schwier und Dr. Iris Hunger beteiligt.
07. März 2011
Oliver Meier nimmt als Experte an der EASI teil
Oliver Meier nahm am 3. März als Experte an der Arbeitsgruppe über nicht-strategische Waffen der Euro-Atlantic Security Initiative (EASI) in Washington teil. Die EASI ist eine hochrangige Initiative, die unter dem Vorsitz von Wolfgang Ischinger, Igor Ivanov und Sam Nunn versucht, die Diskussionen über ein einheitliches euro-atlantisches Sicherheitssystem zu befördern. Die Arbeitsgruppe über nicht-strategische Atomwaffen wird auf einem zweiten Treffen im April in Brüssel Optionen für Fortschritte bei der Kontrolle dieser Atomwaffen kurzer Reichweite entwickeln.
06. März 2011
Botschafter von Bangladesch besucht das IFSH
Am 2. März 2011 besuchte der Botschafter von Bangladesch in Deutschland, Dr. Masoud Mannan, das Forschungskolloquium des IFSH,
um dort einen Vortrag zum Thema "Bangladesh's
Experience in International Peacekeeping Around the Globe" zu
halten. Begleitet wurde Botschafter Mannan von Walter Storck,
Honorargeneralkonsul von Bangladesch in Hamburg.
03. März 2011
Neue Publikation
Detlef Bald / Hans-Günter Fröhling / Jürgen Groß / Berthold Meyer / Claus v. Rosen (Hrsg.), Demokratie und Militär – Demokratie und Frieden, Hamburger Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Heft 154, Hamburg, Februar 2011.
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03. März 2011
Call for applications
the European Master’s Programme in Human Rights and Democratisation (E.MA) launches the call for applications for the European Master's Programme in Human Rights and Democratisation (E.MA) 2011/2012 organised by the European Inter-University Centre for Human Rights and Democratisation (EIUC). Candidates for admission will find HERE all useful information to apply. The deadline for application is 20 March 2011.
01. März 2011
Seminar zur Piraterie
Vom 21. bis 23. Februar 2011 veranstaltete das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Universität Bochum (IFHV) und das Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen (INEF) ein völkerrechtliches Probeseminar für Studierende der RUB am IFSH in Hamburg. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Dr. Adelheid Puttler und Dr. Hans-Joachim Heintze, beide vom IFHV. Dr. Patricia Schneider begrüßte die Seminarteilnehmer und stellte das IFSH und das Forschungsprojekt PiraT – Piraterie und maritimer Terrorismus als Herausforderungen für die Seehandelssicherheit – vor. Auch PiraT-Mitarbeiter der Bucerius Law School in Hamburg nahmen aktiv teil.
Das Thema Piraterie bot den Studierenden die Gelegenheit sich mit zentralen Problemen dieses Phänomens auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt standen sowohl völkerrechtliche als auch verfassungsrechtliche Probleme. Die Studierenden mussten beide Rechtskreise gut beherrschen, um die Gesamtproblematik vertieft diskutieren zu können. Zu Beginn des Seminars gab Kerstin Petretto (IFSH, PiraT) einen Einblick in die historische Entwicklung und Bedeutung von Piraterie, erläuterte die verschiedenen Ausformungen des Phänomens und die Probleme bei seiner Bekämpfung. Im Verlaufe des Seminars wurde immer wieder auf diese Einführung zurückgegriffen.
Das Thema wird weiterhin kontrovers diskutiert werden und bedarf noch weiterer wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Viele rechtliche Fragen sind noch nicht abschließend beantwortet. Das Seminar erlaubte den Studierenden sich an diesem komplexen und hochaktuellen Thema zu üben.
28. Februar 2011
Sitzung des Verkehrsausschusses zu Piraterie
Am 23. Februar nahm Kerstin Petretto als Sachverständige an einer Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im deutschen Bundestag zum Thema „Angriffe durch Piraten auf Handelsschiffe“ teil. Weitere geladene Experten waren Ralf Nagel, der Hauptgeschäftsführer des Verbands deutscher Reeder (VDR), sowie Erhard Ott, Bundesvorstandsmitglied von ver.di.
21. Februar 2011
Vortrag in Sao Paulo
Sybille Reinke de Buitrago präsentierte auf der First Joint Conference der International Political Science Association & European Consortium for Political Research vom 16.-19. Februar 2011 in São Paulo, Brasilien ihr Papier mit dem Titel: The Conception of Security in Multilateral Fora: A Comparison of South America and Southeast Asia. Außerdem hat sie als Chair ein Panel zum Thema "Portraying the Other in International Relations" organisiert, in dem fünf Papiere unterschiedliche Fälle und Dynamiken im Self-Other-Verhältnis untersuchten und illustrierten.
22. Februar 2011
Andrei Zagorski stellt neue IFSH-Studie vor
Am 21. Februar stellte Andrei Zagorski seine neue Studie "Russia’s Tactical Nuclear Weapons: Posture, Politics and Arms Control" in der Landesvertretung Berlin vor. Auf der Veranstaltung brachte auch Götz Neuneck die Ergebnisse der IFAR-Studie zur Raketenabwehr in Europa dem Berliner Publikum nahe. Mehr als 30 Teilnehmer und Experten aus Regierung und Bundestag sowie von Botschaften, Forschungsinstituten und Medien diskutierten mit den beiden Autoren über Möglichkeiten, die Rüstungskontrolle in Europa voranzubringen. Einen Tag später, am 22. Februar 2011, wurden die Ergebnisse der IFSH-Studien zu den taktischen Nuklearwaffen und zur Raketenabwehr in Europa gemeinsam mit dem United Nations Institute for Disarmament Research (UNIDIR) im Palais des Nations, am Sitz der Vereinten Nationen in Genf vorgestellt. Kerstin Vignard, UNIDIR Project and Publication Chief, führte in die Thematik ein und stellte das Panel vor. Andrei Zagorski und Götz Neuneck trugen die Ergebnisse der Studien vor und Dr. Pál Dunay, Director of the International Training Course in Security Policy vom Genfer Centre for Security Policy (GCSP), kommentierte die Ergebnisse der Zagorski-Studie. Im Anschluss diskutierten etwa 50 Diplomaten und Experten mit dem Panel Möglichkeiten, bei der nuklearen Abrüstung weiter voranzukommen.
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Deutsche Zusammenfassung
20. Februar 2011
Möglichkeiten der deutsch-japanischen Kooperation in der Abrüstung
Oliver Meier diskutierte am 17. Februar mit Botschafter a. D. Nobuyasu Abe, Direktor des Center for the Promotion of Disarmament and Non-Proliferation am Japan Institute of International Affairs über Möglichkeiten die japanisch-deutsche Zusammenarbeit bei der nuklearen Nichtverbreitung und Abrüstung voranzubringen. Die Veranstaltung fand an der Botschaft Japans in Berlin statt und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik mit organisiert.
07. Februar 2011
Workshop zu Security Governance der EU
Am 4. Februar 2011 fand ein von der Universität Hamburg und dem IFSH veranstalteter öffentlicher Workshop zum Thema Security Governance der EU statt. Das erste Panel wurde von Hannes Hansen-Magnusson (Uni HH) geleitet und behandelte zwei Paper: „European Union Foreign Policy Practices: Enacting Normative Meaning-in-Use Internationally“ von Antje Wiener (Uni HH) und Uwe Puetter (Central European University) und “Normalizing Difference? Exploring the Civil-Military Interface within CSDP“ von Maren Hofius (Uni HH). Shazia Aziz-Wülbers (Uni HH) kommentierte die Beiträge. Im zweiten, von Torsten Geise (GIGA) geleiteten Panel wurden drei Paper vorgestellt: Zunächst sprachen Regina Heller und Martin Kahl (beide IFSH) zum Thema „EU External Security Governance – Non-hierarchical and Effective?“. Es folgten Hendrik Hegemann (IFSH) mit dem Thema „Between Great Transformation and Politics as Usual: Mapping Formal and Informal Security Governance in Post 9/11-EU Counterterrorism Cooperation” und Isabelle Maras (IFSH) mit „Governing EU-Police Reform: The Case of the Democratic Republic of Congo”. Die gut besuchte Veranstaltung schloss mit einer bilanzierenden Panel-Diskussion. Unter der Leitung von Antje Wiener diskutierten Michael Brzoska (IFSH), Hans-Georg Ehrhart (IFSH) und Uwe Puetter (CEU) über die Reaktion der EU auf die Lage in Ägypten.
04. Februar 2011
Neuerscheinung
Hans-Georg Ehrhart: EU im Einsatz. Friedensmacht oder Wolf im Schafspelz?, in: Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik, Heft 1/2011, S. 109-127.
01. Februar 2011
Pilotprojekt über die Afghanistanpolitik der zentralasiatischen Staaten
Die Deutsche Stiftung Friedensforschung fördert ein Pilotprojekt über die Afghanistanpolitik der zentralasiatischen Staaten. Das Projekt zielt darauf ab, die bislang kaum erforschte Frage, welche Politik die fünf zentralasiatischen Staaten gegenüber Afghanistan verfolgen, zu untersuchen. Forschung zu diesem Thema wird entscheidend sein für die Stabilisierung Afghanistans nach dem Abzug der Koalitionstruppen. Vertiefte Kenntnisse der Afghanistanpolitik der zentralasiatischen Staaten sind darüber hinaus unerlässlich für ein besseres Verständnis der Dynamiken der Konfliktpotenziale in Afghanistan und Zentralasien, die bislang voneinander getrennt blieben. Als Teil des Pilotprojekts ist für März 2011 eine Forschungsreise nach Kasachstan, Usbekistan und Tadschikistan geplant. Weitere Informationen unter: Mitarbeiterseite Diana Digol
31. Januar 2011
Workshop von IFSH und ISZA
Am 28. Januar fand ein Workshop von IFSH und ISZA – dem Institut für strategische Zukunftsanalysen der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Stiftung – statt, auf dem ein Zwischenbericht des ISZA im Rahmen des Projektes PiraT(Piraterie und maritimer Terrorismus als Herausforderung für die Seehandelssicherheit) vorgelegt hat. Die Institute stellten den jeweiligen Stand Ihrer Arbeiten vor, um die nächsten Schritte abzusprechen. Im Zentrum standen dabei insbesondere die Szenarien- und Indikatorenbildung sowie die Planung künftiger Workshops mit Praxispartnern.
31. Januar 2011
Workshop „Zum Umgang mit Nicht-Staatlichen Gewaltakteuren“
Vom 19.-21. Januar veranstalteten Prof. Dr. Ulrich Schneckener (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Klaus Schlichte (Universität Bremen) in Osnabrück einen Workshop „Zum Umgang mit Nicht-Staatlichen Gewaltakteuren – Stand und Perspektiven der Forschung“. An der Tagung, die in den Räumen der Deutschen Stiftung Friedensforschung stattfand, nahmen rund 30 Wissenschaftler/innen verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute teil. Dabei standen drei Themenbereichen zur Diskussion: In einem ersten Block ging es um das Verhältnis von nichtstaatlicher und staatlicher Gewalt und um die Frage, ob und inwieweit bewaffnete Gruppen auch als „Staatsgründer“ oder „Statebuilder“ fungieren. Zweitens widmete sich der Workshop der Frage, wie sich die Gewaltakteure zu ihrem gesellschaftlichen Umfeld verhalten, welche typischen Kontextbedingungen es gibt und wie die Akteure mit der Bevölkerung interagieren. Schließlich nahm die Tagung drittens verschiedene Ansätze und Strategien im Umgang mit bewaffneten Gruppen und deren Auswirkungen auf die internationale Politik in den Blick. Kerstin Petretto (IFSH/ZEUS) referierte auf dem ersten Panel zu der Frage „Piraten: Bremser oder Katalysatoren von Staatsaufbauprozessen - oder einfach Kriminelle?“, während Martin Kahl (IFSH/ZEUS) auf dem Abschlusspanel die Anwendung des Konzepts der „Security Governance“ im Umgang mit nicht-staatlichen Gewaltakteuren problematisierte und zur Debatte stellte.
26. Januar 2011
Neue Publikation
Ehrhart, Hans-Georg/ Petretto, Kerstin/ Schneider, Patricia (2010): Security Governance als Rahmenkonzept für die Analyse von Piraterie und maritimem Terrorismus. Konzeptionelle und Empirische Grundlagen. PiraT Arbeitspapier zur Maritimen Sicherheit Nr. 1, Hamburg.
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26. Januar 2011
Interview mit dem Deutschlandfunk
Am 25.1.2011 gab Dr. Hans-Georg Ehrhart dem Deutschlandfunk ein Interview zum Thema „Skandalöse Vorfälle in der Bundeswehr und die Zukunft der Inneren Führung“. Das Interview aus der Sendung „Das war der Tag“ ist abrufbar unter: http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/daswardertag/
25. Januar 2011
Treffen der internationalen Arbeitsgruppe von „Oceans Beyond Piracy“
Am 14. Januar tagte in den Räumen von Chatham House, London, eine von der US-amerikanischen One Earth Foundation neu gegründete internationale Arbeitsgruppe, um sich mit dem Problem der Piraterie zu befassen. Teilnehmer waren Vertreter internationaler Organisationen, NGOs, der maritimen Wirtschaft und der Wissenschaft. Ziel der multisektoralen und internationalen Gruppe ist es, im Rahmen des auf mehrere Jahre angelegten Stiftungsprojektes „Oceans Beyond Piracy“ die internationalen Anstrengungen zur Einhegung von Piraterie zu bündeln um ein umfassendes – globales – System zu entwerfen, das dem Problem der Piraterie mit all seinen Facetten nachhaltig begegnen kann. Kerstin Petretto nahm als Mitarbeiterin des vom IFSH geführten interdisziplinären Projektverbundes PiraT an dem Treffen teil. Eine Presseerklärung zu diesem ersten Treffen der Arbeitsgruppe finden Sie hier.
24. Januar 2011
Neue Publikation
Hans-Georg Ehrhart, Die EU im Einsatz. Friedensmacht oder Wolf im Schaftspelz?, in: ZFAS, Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik , Nr. 1/2011, S. 109-127.
13. Januar 2011
Vortrag beim DFG-Graduiertenkolleg
Am 12. Januar 2011 hielt Dr. Wolfgang Zellner, stellv. wissenschaftlicher Direktor des IFSH, an der Humboldt-Universität zu Berlin beim DFG-Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates: Von der europäischen zur globalen Rechtsgemeinschaft?“ einen Gastvortrag zum Thema „Externe Demokratisierung in (semi-)autoritären Staaten zwischen normativem Anspruch und realpolitischen Zwängen.“
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