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Neuigkeiten
30. August 2010
Bundeswehreinsatz im Wandel
Am Samstag, den 28. August fand in Bonn das 81. Arbeitstreffen des Darmstädter Signals statt, einer Vereinigung kritischer Angehöriger der Bundeswehr. Dr, Hans-Georg Ehrhart, Leiter ZEUS, trug zum Thema „Bundeswehr im Wandel: Von Stabilisierungseinsätzen zur Aufstandsbekämpfung“ vor.
26. August 2010
Reform der Bundeswehr
Am Dienstag, den 24. August 2010 gab Dr. Hans-Georg Ehrhart dem Deutschlandfunk ein Interview zum Thema „Reform der Bundeswehr“. Darin plädierte er für einen radikalen Umbau in Richtung einer Freiwilligenarmee und eine stärkere Verschränkung mit der Zivilgesellschaft durch die Einbindung funktionaler Spezialisten.
Link zum Interview
23. August 2010
Bundeswehr
Am 23. August 2010 gab Dr. Hans-Georg Ehrhart, Leiter ZEUS, der polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita und WDR 2 Interviews über die Pläne von Verteidigungsminister zu Guttenberg für eine tiefgreifende Reform der Bundeswehrstruktur.
13. August 2010
Workshop über Multi-Stakeholder Partnerschaften mit dem BMZ
Am 12. August 2010 veranstaltete das IFSH zusammen mit dem Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin einen Workshop zum Thema Multi-Stakeholder-Partnerschaften. Prof. Michael Brzoska (Wissenschaftlicher Direktor IFSH), Dr. Hans-Georg Ehrhart (Leiter ZEUS/IFSH) und Dr. Jens Narten (ehemals IFSH, heute GTZ) präsentierten Ergebnisse des von der EU geförderten internationalen Forschungsprojektes „Multi-Stakeholder Partnerships in Post-Conflict Countries. The Role oft he EU“. Im Rahmen dieses Projektes hatte das IFSH die Projektleitung für das Arbeitspaket 4a (Sicherheit). Während des Workshops, zu dem per Videoschaltung auch das BMZ in Bonn zugeschaltet war, erörterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMZ, der KfW und der GTZ mit den IFSH-Wissenschaftlern Fragen, Probleme und Chancen von Mult-Stakeholder-Partnerschaften in Krisengebieten im Allgemeinen und in den Fallstudienländern Afghanistan, Demokratische Republik Kongo und Kosovo im Besonderen. Informationen zu Multipart finden Sie hier.
10. August 2010
Neue Publikation
Hans-Georg Ehrhart: Frankreichs Rückkehr in die Militärintegration der NATO: Bruch oder Kontinuität?, in: Werner Kemp/Berthold Meyer/Wolfgang Tönnesmann (Hrsg.): Entangling Alliance. 60 Jahre NATO. Geschichte, Gegenwart, Zukunft, Trier 2010, S. 79-96.
06. August 2010
Hans-Georg Ehrhart/Martin Kahl (Hrsg):
Security Governance in und für Europa – Konzepte, Akteure, Missionen, Baden-Baden: Nomos 2010.
Die in dem Band enthaltenen Beiträge befassen sich mit konzeptionellen, akteursbezogenen und fallspezifischen Aspekten der Security Governance in und für Europa. Sie behandeln sicherheitsrelevante Herausforderungen, die durch europäische Akteure – insbesondere die EU – bearbeitet werden oder für Europa von Bedeutung sind. Es wird untersucht, auf welche Weise eine Politik der Security Governance kollektive Sicherheitsgestaltung unter Interdependenzbedingungen leisten kann.
Der Band ist im Rahmen der Arbeitsgruppe „Security Governance“ des Zentrums für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien (ZEUS) am IFSH entstanden.
23. Juli 2010
Kick-Off-Workshop zum Projekt PiraT im IFSH
Das bisher größte Projekt des IFSH setzt sich mit maritimen Terrorismus und Piraterie als Herausforderungen für die Seehandelssicherheit auseinander und eröffnete die Zusammenarbeit mit den Partnern durch einen Kick-Off-Workshop am 6. Juli 2010. Bei der Veranstaltung trafen sich die Vertreter von IFSH, DIW, BLS, TUHH und ISZA und ebneten durch Klärung von administrativen Fragen mit dem Projektträger sowie inhaltlicher Diskussion den Weg für den weiteren Projektverlauf. Auf der Tagesordnung stand vor allem das durch die Mitarbeiter des IFSH, Hans-Georg Ehrhart, Patricia Schneider und Kerstin Petretto, im Vorfeld ausgearbeitete Arbeitspapier, dessen Kern das Konzept der „Security Governance“ und seine Anwendung im Kontext der maritimen Sicherheit darstellt. Das Papier bildete die Basis für einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern, die das vorgestellte Konzept aus jeweils fachspezifischer Perspektive beleuchteten. Die Partner konnten durch den Workshop ihre fachlichen Schnittmengen ausloten und das weitere Vorgehen des Projekts PiraT präzisieren. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.maritimesicherheit.eu.
21. Juli 2010
Netzwerk UNESCO – Ecole de la Paix « Governance & Frieden », Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne
Isabelle Maras hielt im Rahmen der Vorlesungsreihe des Netzwerks UNESCO - Ecole de la Paix (in Zusammenarbeit mit dem Pôle Bernheim d’Etudes sur la Paix et la Citoyenneté, Université Libre de Bruxelles) am 21. Mai 2010 eine Vorlesung zum zivilen Krisenmanagement der EU am IEDES (Institut du Développement Economique et Social, Paris 1 Panthéon-Sorbonne). Die Teilnehmer waren Studenten des Masterstudiengangs « Crises : interventions d’urgence et actions de développement » des IEDES, die sich zur humanitären Intervention und Entwicklungs- und Kooperationsaktivitäten bekennen. In Ihrem Vortrag behandelte Isabelle Maras das Thema der zivilen Missionen im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Zum Schluss folgte ein hochaktuelles Gespräch zu den derzeitigen Entwicklung und Herausforderungen der EU Außenpolitik und der äußerer Intervention im Entwicklungsfeld.
21. Juli 2010
Forschungsaufenthalt in Kinshasa, in der Demokratischen Republik Kongo, Juni 2010
Im Juni hat Isabelle Maras, Doktorandin am IFSH, einen dreiwöchigen Forschungsaufenthalt zur Erforschung der GSVP (Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik) in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, durchgeführt.
Im Rahmen ihres Promotionsprojektes zur Effektivität der GSVP Polizeimissionen hat Isabelle Maras vor Ort Interviews mit Experten und Polizisten der Mission EUPOL DR Congo, Vertretern der kongolesischen Polizeibehörden und von verschiedenen Ministerien des DR Kongo sowie internationaler Organisationen (u.a. MONUC), die im Bereich des kongolesischen Sicherheitssektorreform tätig sind, geführt. Ebenfalls hat Isabelle Maras intensive Gespräche mit Vertretern der lokalen Zivilgesellschaft geführt.
Mit Hinblick auf den politischen Kontext – der 50. Jahrestag der Unabhängigkeit wurde am 30.Juni gefeiert, sowie der anstehenden Präsidentschaftswahl nächstes Jahr – war die Forschung zu diesem Zeitpunkt besonders spannend und aufschlussreich.
21. Juli 2010
Jahresbericht 2009
Der Jahresbericht 2009 ist jetzt online verfügbar. Download Document
19. Juli 2010
22nd International Summer Symposium on Science and World Affairs in Hamburg
Seit 1989 veranstaltet die Union of Concerned Scientists aus Boston einmal im Jahr mit befreundeten Instituten ein Summer Symposium on Science and World Affairs, zu dem naturwissenschaftlich orientierte, junge Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu einem einwöchigen Kurs eingeladen werden. In diesem Jahr trafen sich am Deutschen Elektronen Synchroton (DESY) ca. 45 Interessierte, die zu Themen der nuklearen Abrüstung, Rüstungskontrolle, Energie- und Weltraumsicherheit Vorträge hielten und die Inhalte diskutierten. Zweck der Summer School ist es, Experten zu diesen Themen in ihren jeweiligen Heimatländern auszubilden, internationale Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen. Gekommen waren 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus China, 10 aus Deutschland, 7 aus den USA, 5 aus Indien, je 3 aus Pakistan und Russland sowie je einer aus Italien, Großbritannien und Frankreich. Für IFAR² nahmen Christian Alwardt, Kristian Kouros und Götz Neuneck teil. Christian Alwardt organisierte das Treffen, das auch von DESY, dem ZNF und der Carnegie Corporation unterstützt wurde.
16. Juli 2010
Runder Tisch zur Zukunft der Abschreckung
Die Frage nach einer glaubwürdigen Abschreckungsfähigkeit der NATO sowie Möglichkeiten, die Rolle von Atomwaffen in der europäischen Sicherheit zu reduzieren, standen im Mittelpunkt eines zweitägigen Seminars, das das IFSH gemeinsam mit dem polnischen Institut für Internationale Beziehungen, der Arms Control Association und dem British American Security Information Council am 5. und 6. Juli in Warschau veranstaltete. Die Veranstaltung fand im Rahmen des von der William and Flora Hewlett Foundation unterstützten Projekts zur Reduzierung der Rolle von taktischen Atomwaffen statt und brachte Experten und Entscheidungsträger vor allem aus Zentral- und Osteuropa zusammen. Oliver Meier hielt einen Vortrag über Möglichkeiten eines neuen Konsensus zur Reduzierung der Rolle von Atomwaffen im neuen strategischen Konzept der NATO.
16. Juli 2010
Deutsch-Japanisches Young Leaders Forum: Summer School in Potsdam, Berlin und Wien
Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin (JDZB) führt vom 25. Juli bis zum 2. August, mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung und beginnend in Potsdam eine Sommerschule zum Thema „Nonproliferation and the Use of Nuclear Power“ durch. Die wissenschaftliche Leitung haben Götz Neuneck und Oliver Meier. Sechzehn Nachwuchskräfte aus Japan und Deutschland können sich in Vorträgen und Arbeitsgruppen über die aktuellen Probleme der Thematik informieren. Unter den Referenten aus Japan und Deutschland sind sowohl Akademiker als auch Praktiker aus Ministerien, Wirtschaft und Medien. Zu dem Programm gehört unter anderem eine öffentliche Panel-Diskussion bei der Henrich-Böll-Stiftung, ein Empfang des japanischen Botschafters, ein Termin im Auswärtigen Amt sowie eine Podiumsdiskussion im Bundestag. Die Gruppe beendet die Sommerschule mit einem Besuch in Wien und Terminen bei der Internationalen Atomenergie-Organisation, der Atomteststopp-Behörde sowie der deutschen und japanischen UN-Mission. Die Teilnehmer erarbeiten einen deutsch-japanischen Aktionsplan für nukleare Abrüstung, Nonproliferation und Nuklear-energie, in dem u.a. die Gründung eines deutsch-japanischen Abrüstungszentrums vor-geschlagen wird.
9. Juli 2010
Neues Positionspapier der Kommission "Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" am IFSH
Einsparungen bei den Staatsausgaben – Welchen Spielraum gibt es bei der Bundeswehr? Download Document.
2. Juli 2010
BMBF-Forschungsprojekt zur Piraterie und maritimen Terrorismus läuft an
Das Verbundprojekts „PiraT – Piraterie und maritimer Terrorismus als Herausforderung für die Seehandelssicherheit“ hat seine Arbeit aufgenommen. Der Projektverbund freut sich einen wichtigen Beitrag zum Forschungsprogramm für zivile Sicherheit leisten zu können. Es beteiligen sich fünf renommierte Forschungsinstitutionen und sechs assoziierte Partner aus der Praxis. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit knapp einer Million Euro. Unserer Pressemitteilung können Sie Details über das Forschungsprojekt entnehmen. Weitere Informationen finden Sie darüber hinaus auf unserer Homepage. Bei Interesse informieren wir Sie gerne regelmäßig über den aktuellen Stand unserer Forschung. Hierfür empfehlen wir Ihnen unseren Newsletter (zu abonnieren unter: Link).
1. Juli 2010
Ulrich Kühn bei der 14. OSZE Summer Academy in Stadtschlaining
Am 23 Juni 2010 hielt Ulrich Kühn zwei Vorlesungen zur politisch-militärischen Dimension der OSZE bei der 14. OSZE Summer Academy in Stadtschlaining. Die alljährige OSZE Summer Academy wird vom Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK), zusammen mit der Diplomatischen Akademie Wien unter der Schirmherrschaft der OSZE verantstaltet. In seinen Vorlesungen konzentrierte sich Ulrich Kühn auf die Bereiche Rüstungskontrolle, VSBMs, Konflikt- und Krisenregulierung, Border Management und Bekämpfung von Menschenhandel. Die rund 20 Teilnehmer kamen aus diversen OSZE-Teilnehmer- und Partnerstaaten.
25. Juni 2010
Global Media Forums in Bonn
Michael Brzoska nahm am 22.Juni 2010 im Rahmen des Global Media Forums in Bonn an einer Podiumsdiskussion des PECOJON-Netzwerks von Journalisten zum Zusammenhang von Klimawandel und Konflikten teil. Der Schwerpunkt der Diskussion lag auf dem Fallbeispiel Philippinen. Photos finden Sie hier: Link Eine Audiodatei zum Download finden Sie hier: Link
21. Juni 2010
Frieden durch Intervention?
Vom 18.-20. Juni 2010 fand in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster eine Tagung zum Thema „Durch Intervention zum Frieden? Ethische Aspekte internationaler Beziehungen“ statt. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, der Fernuniversität Hagen, der Universität Siegen und der LAG Friedenswissenschaft NRW. Dr. Hans-Georg Ehrhart der einen Vortrag zum Thema „Der Afghanistan-Konflikt: Strategien und Handlungsoptionen der internationalen Gemeinschaft“ hielt, vertrat das IFSH.
18. Juni 2010
EU-NATO
Am 17. Juni 2010 hielt Dr. Hans-Georg Ehrhart einen Vortrag an der Führungsakademie der Bundeswehr. Vor dem Generalstabslehrgang für NATO- und Nicht-NATO-Mitglieder referierte er über das Thema „EU-NATO: Eine schwierige Partnerschaft“.
16. Juni 2010
Götz Neuneck beim 26. Forum Globale Fragen
Am 15. Juni 2010 fand im Auswärtigen Amt das 26. Forum Globale Fragen statt. Außenminister Guido Westerwelle eröffnete die Veranstaltung "Global Zero - Herausforderungen auf dem Weg zu einer kernwaffenfreien Welt" mit einer Rede, in der er nach dem Abschluss der New Yorker Überprüfungskonferenz dafür plädierte, die Chance für weitere Abrüstung zu nutzen, damit die nächste Dekade zu einem Jahrzehnt der Abrüstung" wird (http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/ForumGF/26-GF/100615-ForumGF-26-GlobalZero.html). Drei Panels beschäftigten sich mit Einzelfragen von Abrüstung und Rüstungskontrolle im Hinblick auf Global Zero. Götz Neuneck referierte bei der eintägigen, gut besuchten Veranstaltung im 2. Panel zur Proliferation von ballistischen Raketen und Raketenabwehr.
11. Juni 2010
Key Note Speech von Götz Neuneck an der Universität Duisburg-Essen
Bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung der UN-Simulationstagung "DuEMun IV - Ruhr Model United Nations" (http://www.duemun.de/) hielt Götz Neuneck die Key Note Speech zum Thema "Proliferation of Nuclear Weapons Technology". Kernpunkt war eine erste Einschätzung der Ergebnisse der New Yorker Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages. Die Simulationstagung, an der ca. 200 Studierende aus verschiedenen Ländern, darunter China, Bangladesh und europäischen Staaten teilnahmen, findet zum sechsten Mal an der Universität Duisburg-Essen statt. Das Eröffnungspanel, William Moeller, Chief, Political-Military/External Unit der US-Botschaft in Berlin; Prof. Dr. Christoph Zöpel, ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt, und Götz Neuneck, diskutierte – im Anschluss an die Willkommensgrüße des Prorektors und Duisburger Bürgermeisters – allgemeine Abrüstungsfragen mit dem Publikum.
08. Juni 2010
Internationaler Workshop “Europe and Central Asia, Partners in Global Governance” in Barcelona
Vom 3.-4. Juni 2010 nahm Elena Kulipanova am Workshop “Europe and Central Asia, Partners in Global Governance” in Barcelona teil. Der Workshop wurde organisiert von Barcelona Centre for International Affairs (CIDOB), Real Instituto Elcano und Casa Asia, mit Unterstützung der Europäischen Kommission und der spanischen Ratspräsidentschaft. Experten aus Zentralasien und Europa diskutierten in drei Sektionssitzungen über die Sicherheitsarchitektur im euro-asiatischen Raum, Energie- und Umweltfragen und soziale Entwicklungen in Zentralasien. Ziel der Veranstaltung war es, mögliche zukünftige Forschungsthemen zu identifizieren und ein informelles Expertennetzwerk zum regelmäßigen Ideen- und Informationsaustausch zu schaffen.
11. June 2010
IFSH Aktuell 82 (April - Mai 2010) erschienen
IFSH Aktuell
07. Juni 2010
Vortrag von George Percovich zur Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages
Am Montag, den 31. Mai veranstaltete das IFSH in Zusammenarbeit mit dem US-Konsulat in Hamburg einen Abendvortrag von George Percovich zu den Ergebnissen der in der Vorwoche zu Ende gegangenen Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages. George Percovich ist Vizepräsident für Studien und Direktor des Nuclear Policy Program des Carnegie Endowment for International Peace in Washington und Experte für nukleare Abrüstung sowie Redenschreiber für den jetzigen US-Vizepräsidenten Joe Biden. Götz Neuneck, der als Experte der Deutschen Delegation an der Konferenz teilgenommen hat, kommentierte die Ausführungen von Perkovich. Eine erste Stellungnahme ist auf der IFSH-Homepage unter diesem Link zu finden. Einigkeit bestand darin, dass das Abschlussdokument einen guten Rahmen für weitere Initiativen im Global-Zero-Prozess darstellen kann.
07. Juni 2010
Afghanistan
Am 3. Und 4. Juni 2010 veranstaltete das Institut für Theologie und Frieden (ITHF) einen internationalen Workshop zum Thema „Ways to end the impasse? Criteria for realignement of statebuilding in Afghanistan“ mit Experten aus Afghanistan, Kanada, den USA und Deutschland. Dr. Hans-Georg Ehrhart hielt am 4. Juni einen Vortrag zum Thema „COIN and statebuilding in Afghanistan: a contradiction in terms?“.
06. Juni 2010
Cercle Stratégique
Am 2. und 3. Juni 2010 fand in Paris der 22. deutsch-französische Cercle Stratégique statt. Circa 50 Vertreter aus Politik, Ministerien, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten in den Räumen der Nationalversammlung über ein europäisches Weißbuch und ein neues strategisches Konzept der NATO. Dr. Hans-Georg Ehrhart leitete das Panel zum Thema „Welche Inhalte für ein neues Weißbuch?“. Sprecher waren Hervé Mariton, verteidigungspolitischer Sprecher der Regierungspartei UMP, und Franz Borkenhagen, ehemaliger Leiter des Planungsstabs im Bundesministerium der Verteidigung.
29. Mai 2010
18. Treffen des Wirtschafts- und Umweltforums der OSZE, Teil II, Prag, 24. – 26. Mai 2010
Das diesjährige 18. Treffen des Wirtschafts- und Umweltforums der OSZE stand unter der Überschrift “Promoting good governance at border crossings, improving the security of land transportation and facilitating international transport by road and rail in the OSCE region”. Der zweite Teil des Treffens fand zwischen dem 24. und 26. Mai 2010 erneut an seinem traditionellen Ort im Prager Tschernin-Palast statt. Positiv zu vermerken war, dass die Organisatoren des Forums im Büro des Koordinators für Wirtschafts- und Umweltaktivitäten der OSZE ganz offensichtlich ihr besonderes Augenmerk auf die Verbindung der Redebeiträge und Diskussionen mit dem besonderen Sicherheitsauftrag der OSZE gerichtet hatten. Das Forum fand im Übrigen vor dem Hintergrund von laufenden konzeptionellen Erörterungen zwischen den nationalen Delegationen in Wien zur künftigen Orientierung der Wirtschafts- und Umweltdimension der OSZE statt. Ein gleichlautender Beschluss (MC.DEC/4/09) war auf dem Athener Ministerratstreffen der OSZE im Dezember 2009 verabschiedet worden. Dr. Frank Evers, stellvertretender Leiter von CORE, nahm an dem Forum seitens des IFSH teil.
29. Mai 2010
Konferenz “Die internationale Krise und post-sowjetische Staaten” in Glasgow
Elena Kropatcheva nahm vom 13.-14. Mai an der internationalen Konferenz “Die internationale Krise und die post-sowjetischen Staaten” an der Universität Glasgow teil. Ziel der Konferenz war es, die Konsequenzen der globalen Finanzkrise seit 2008 auf die post-sowjetischen Staaten, insbesondere die Russland, die Ukraine, Belarus und Moldau zu untersuchen. Kropatcheva stellte ihre Studie „Die außenpolitische Wahl der Ukraine nach den Präsidentschaftswahlen 2010“ vor. Darin analysiert sie die Konsequenzen der Finanzkrise für die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine und die außenpolitischen Alternativen des Landes. Sie untersucht, ob die Außenpolitik des Landes nach der „blauen Revolution“ in Richtung Russland- oder zum Westen hin orientiert wird, und ob der neue Präsident in der Lage sein wird, eine balancierte Multi-Vektor-Politik durchzuführen.
29. Mai 2010
OSZE-Wahlbeobachtung bei den Wahlen zum Bundespräsidenten in Österreich
Diana Digol war Mitglied der OSZE/BDIMR Wahlbeobachtungsmission bei den Wahlen zum Bundespräsidenten in Österreich am 25. April, der ersten Mission überhaupt, die bisher zur Beobachtung nationaler Wahlen in Österreich eingesetzt wurde. Sie wurde von Julian Peel Yates geleitet und bestand aus 11 Experten/-innen. Auch wenn keine systematischen Verletzungen der Wahlprozeduren fest zu stellen waren, beobachtete die Mission alle Aspekte: die Durchführung der gesamten Wahl, die rechtlichen Rahmenbedingungen, dden Wahlkampf, die Arbeit der Wahlverwaltung auf zentraler und regionaler Ebene sowie allfällige Beschwerden. Der Abschlussbericht ist demnächst unter
http://www.osce.org/odihr-elections/ abrufbar.
02. Juni 2010
Aktuelle Stellungnahme
Götz Neuneck,Erklärung zum erfolgreichen Abschluss der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags in New York.
Link
28. Mai 2010
Friedenspolitik auf dem Prüfstand
„Friedenspolitik auf dem Prüfstand – Sechs Jahre Aktionsplan Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ unter diesem Motto stand die Podiumsdiskussion, die das IFSH zusammen mit Peace Brigades International (pbi) am 26. Mai 2010 veranstaltete.
Monika Griefahn, Ministerin a.D., stellte zunächst dar, wie es zur Verabschiedung des Aktionsplans im Jahr 2004 gekommen war. Jürgen Klimke, MdB und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, referierte im Anschluss über die Errungenschaften des Aktionsplans. Annette Fingscheidt, pbi, bemängelte, dass im Aktionsplan die Menschenrechte zu wenig Beachtung fänden, auch könnte die Umsetzung besser sein. Michael Brzoska, IFSH, betonte, dass der Aktionsplan prinzipiell zwar großes Potenzial habe, aber auch einige Widersprüche aufweise. So sei beispielsweise die Priorität ziviler und militärischer Maßnahmen nicht eindeutig geklärt. Diskussionsleiter Hans-Georg Ehrhart fasste die Veranstaltung mit den Worten zusammen, dass der Aktionsplan Zivile Krisenprävention nach sechs Jahren Bestand und angesichts der Erfahrungen mit Afghanistan dringend der Anpassung bedürfe.
An die Eingangsstatements schloss sich eine lebhafte Diskussion mit dem sachkundigen Publikum an.
28. Mai 2010
Multi-Stakeholder Partnerships in Post-Conflict Reconstruction: the Role oft he EU
Am 19. Und 20. Mai 2010 fang das 4. Treffen des Steering Committees des Multipart-Projektes über „Multi-Stakeholder Partnerships in Post-Conflict Reconstruction: the Role oft he EU“ in Pisa statt. Das Multipart-Projekt, an dem neben dem IFSH zehn weitere internationale Institute teilnehmen, wird von der Europäischen Union durch das 7. Rahmenforschungsprogramm gefördert. Dem IFSH, das durch den Projektkoordinator und Leiter ZEUS Dr. Hans-Georg Ehrhart vertreten wurde, obliegt die Leitung von Arbeitspaket 4a über Multistakeholder Partnerschaften im Sicherheitsbereich.
Weitere Informationen zu dem Projekt unter: http://www.multi-part.eu/
18. Mai 2010
FDP-Fraktion: Expertenanhörung zum Iranischen Atomprogramm
Die FDP-Fraktion führte am 17. Mai 2010 im Deutschen Bundestag in Berlin eine Experten-Anhörung zum Iranischen Atomprogramm durch. Neben Götz Neuneck nahm daran Botschafter Andreas Michaelis, der Beauftragte der Bundesregierung für Nah- und Mittelostpolitik und Maghreb, sowie Walter Posch von der SWP teil. Die Veranstaltung hatte durch den überraschenden Vertrag zwischen Iran, Türkei und Brasilien bezüglich der exterritorialen Aufarbeitung des iranischen Urans besondere Aktualität gewonnen.
18. Mai 2010
Ökumenischer Kirchentag
Das IFSH war auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München am 14. Mai durch einen Einführungsvortrag von Michael Brzoska zum Thema „Das Sicherheitsdilemma in Entwicklungsländern“ vertreten. Diesen Einführungsvortrag hielt er auf einem von der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) veranstalteten Podiumsdiskussion zur Frage des Verhältnisses von Sicherheit und Entwicklung insbesondere in Kriegs- und Nachkriegssituationen. Der Text findet sich hier.
18. Mai 2010
Buchpräsentation: "South Asia at a Crossroads" in New York und Washington D.C.
Die Herausgeber Subrata Ghoshroy und Götz Neuneck stellten das gerade beim NOMOS-Verlag erschienene Buch "South Asia at a Crossroads" - Conflict or Cooperation in the Age of Nuclear Weapons, Missile Defense, and Space Rivalries (Demokratie, Sicherheit, Frieden, Bd. 197), Baden-Baden 2010 in New York und Washington D.C. dem Fachpublikum vor. Das 330-seitige Werk beruht auf einer Konferenz, die das IFSH vor zwei Jahren gemeinsam mit dem MIT und der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin veranstaltet hat.
In New York wurde das Buch in der deutschen UN-Vertretung vorgestellt. Die Einführung hielt Botschafter Hellmut Hoffmann, "Alternate Head" der deutschen Delegation der zeitgleich stattfindenden NPT Review Konferenz. Als Kommentator stand Prof. Dr. Richard Garwin, ein langjähriger US-Regierungsberater und ehemaliges Mitglied des Presidential Advisory Committee zu Verfügung.
Die Veranstaltung in Washington D.C. fand im US Institute for Peace statt. Kommentatoren waren Michael Krepon, Gründungsdirektor des Stimson Centers und Daryl Kimball, Executive Director der Arms Control Association.
Jeweils ca. 30-40 Gäste von NGOs, State Department und Think Tanks führten anschließend substantielle Diskussionen zu den verschiedenen Themenkreisen des Buches. In Washington schloss sich ein Empfang und TV-Interviews an.
18. Mai 2010
Friedensgutachten 2010 erschienen
Website Friendensgutachten
10. Mai 2010
Aktuelle Stellungnahme
Michael Brzoska,
Griechenlands Militärausgaben müssen spartanischer ausfallen
Link
07. Mai 2010
Brennpunkt Afghanistan
Am 6. Mai 2010 organisierte die Körber-Stiftung eine Podiumsdiskussion im Rahmen ihrer Reihe „Brennpunkt Afghanistan“. Die dritte und letzte Veranstaltung stand unter der Leitfrage „Abzug – und was dann?“ Unter der Moderation von Andreas Bormann vom NDR diskutierten Dr. Hans-Georg Ehrhart (Leiter ZEUS am IFSH) und Dr. Christian Taaks (Friedrich-Naumann-Stiftung) mit 50 Gästen.
05. Mai 2010
Afghanistan kontrovers
Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche und die Parlamentarische Gesellschaft Schleswig-Holstein veranstalteten am 3. Mai 2010 eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Mehr Fantasie für den Frieden! Internationale Friedenspolitik angesichts von Klimakrise, Armut und Terrorismus“. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Thema Afghanistan. Nach der Begrüßungsrede von Landtagspräsident Torsten Geerdts diskutierten Bischof Gerhard Ulrich, Jörn Thießen (ehem. SPD-MdB), Oberst i.G Hannes Wendroth (Führungsakademie der Bundeswehr), Julia Scherf (Heinrich-Böll-Stiftung) und Dr. Hans-Georg Ehrhart (IFSH). Die Veranstaltung wurde moderiert von Ulrike Heckmann (NDR). Download Podcast zur Pressemitteillung der Nordelbisch Evangelisch-Lutherischen Kirche
03. Mai 2010
Podiumsdiskussion: Aktionsplan "Zivile Krisenprävention"
Am 26. Mai 2010 veranstaltet das IFSH gemeinsam mit Peace Brigades International (pbi) eine Podiumsdiskussion mit Jürgen Klimke (MdB), Monika Griefahn (Ministerin a.D.), Annette Fingscheidt (pbi) und Michael Brzoska (Wissenschaftlicher Direktor IFSH) zum 2004 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossenen *Aktionsplan "Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung". *.Der Aktionsplan ist ein politisches Strategiepapier, das zum Ziel hat, zivile Maßnahmen der Friedenspolitik und Krisenprävention zur Querschnittsaufgabe aller Ressorts zu machen. Neben der Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik sollen u.a. auch wirtschafts-, finanz- und umweltpolitische Belange einbezogen werden. Darüber hinaus wird eine verstärkte Kohärenz des Regierungshandelns in diesem Politikbereich und eine verbesserte Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen bzw. ausländischen und internationalen Akteuren angestrebt. Der Aktionsplan bildet bis heute die Grundlage der Politik der Bundesregierung in Bezug auf Krisenprävention. Alle zwei Jahre wird dem Bundestag ein Umsetzungsbericht vorgelegt.
Wie fällt die Bilanz des Aktionsplans aus? U.a. dieser Frage wollen wir im Rahmen der Podiumsdiskussion nachgehen. In welchen Bereichen hat es Verbesserungen gegeben? Wie verträgt sich der Aktionsplan beispielsweise mit der neuen Afghanistanstrategie? Einladung
30. April 2010
Positionspapier "Zivile Krisenprävention"
Die Kommission "Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" am IFSH hat ein neues Positionspapier unter dem Titel "Zivile Krisenprävention: Schwerpunkt deutscher Friedenspolitik" vorgelegt, in dem nach Fortschritten und Defiziten bei der Umsetzung des "Aktionsplans Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung" aus dem Jahr 2004 gefragt wird. Download Document
28. April 2010
Hearing des Europaparlaments
Am 26. April nahm Dr. Hans-Georg Ehrhart an einer öffentlichen Anhörung des Unterausschusses Sicherheit und Verteidigung des Europaparlaments teil. Das überreifende Thema lautete „Zivil-militärische Zusammenarbeit der EU: ein umfassender Ansatz“. Dr. Ehrhart sprach zum Thema „Zivil-militärische Zusammenarbeit im Konfliktgebiet (Westbalkan, Afghanistan, DR Kongo): Lehren“. Des Weiteren waren auf dem Podium: Bas Rietjens (Netherlands Defence Academy), Francoise Krill (International Committee of the Red Cross) und Richard Wright (director DG RELEX, European Commission).
27. April 2010
Vortrag „Terrorismus und Piraterie – Ursachen, Entwicklung und Maßnahmen zur Bekämpfung“ am IFSH
Dr. Martin Kahl und Kerstin Petretto vom „Zentrum für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien“ (ZEUS) referierten am Dienstag, den 27. April 2010, zum Thema „Terrorismus und Piraterie – Ursachen, Entwicklung und Maßnahmen zur Bekämpfung“. Der Vortrag richtete sich an Mitglieder der Einsatzführungskompanie 31 der Bundeswehr, die sich im Rahmen einer Bildungsexkursion in Hamburg aufhielt. Erläutert wurden unter anderem die Ursachen für den Terrorismus und die Auswirkungen der Piraterie auf die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands.
26. April 2010
New Publication
Subrata Ghoshroy/Götz Neuneck(eds), South Asia at a Crossroads. Conflict or Cooperation in the Age of Nuclear Weapons, Missile Defense, and Space Rivalries (Demokratie, Sicherheit, Frieden, Bd. 197), Baden-Baden 2010, 330 S., ISBN 978-3-8329-5398-0.
26. April 2010
MPS-Exkursion zu den Internationalen Organisationen in Wien
Trotz erheblicher Probleme bei der Anreise (Eyjafjallajökull...), fand im Rahmen des Studiengangs „Master of Peace and Security Studies“ vom 18.-23. April 2010 die alljährliche Exkursion „International Organizations in Practice: Uniqueness, Cooperation or Overlapping?“ nach Wien statt. Hervorragend organisiert und durchgeführt von der MPS-Absolventin Theodora Vrancean hatten 21 Studierende des aktuellen MPS-Jahrganges fünf Tage lang die Gelegenheit, in direktem Dialog mit Diplomaten, Experten und Akademikern aktuelle Probleme und Perspektiven internationaler Organisationen, nationale Positionen von Mitgliedsstaaten und die Arbeitsweisender Diplomatie in Wien zu kennen zu lernen. Vorträge mit anschließender Diskussion gab es in der Landesverteidigungsakademie, dem Österreichischem Institut für Internationale Politik, der OPEC, dem OPEC Fund for International Development, der European Agency for Fundamental Rights, dem European Space Policy Institute und dem International Centre for Migration Policy Development. Eingeführt vom Botschafter R. Lüdeking, dem Leiter der Ständigen UN-Vertretung Deutschlands in Wien fanden Briefings durch Vertreter der IAEA, der CTBTO, UNIDO und UNODC statt. Botschafter H. Horsten, Leiter der Ständigen deutschen OSZE-Vertretung begrüßte die Teilnehmer zu einem umfassenden OSZE-Programm in der Hofburg, deren Höhepunkt ein Besuch des 806. Plenums des „Ständigen Rats“ war. Neben Mitgliedern der US-amerikanischen und der russischen Delegation hielt auch Thorsten Stodiek, Police Affairs Officer der Strategic Police Matters-Unit der OSCE und ehemaliger Mitarbeiter des IFSH, einen Vortrag. Den Abschluss bildete eine Gesprächsrunde in der spanischen OSZE-Mission auf Einladung von Botschafterin Marta Betanzos Roig und dem OSZE-Botschafter der EU Lars-Erik Lundin. Als Studienleiter nahm Götz Neuneck an der Exkursion teil.
23. April 2010
Aktuelle Stellungnahme
Hans-Georg Ehrhart,
Statement zu Afghanistan
Link
15. April 2010
CORE Working Paper 20 ("OSCE Efforts to Promote the Rule of Law: History, Structures, Survey") erschienen
Dieses Arbeitspapier über "Die Bemühungen der OSZE zur Förderung der
Rechtsstaatlichkeit: Geschichte, Strukturen, Umfrage" beschreibt die sich allmählich entwickelnden Auffassungen und Inhalte der Förderung der Rechtsstaatlichkeit durch die OSZE von 1973 bis heute. Es beschreibt zudem einschlägige OSZE-Strukturen. Darüber hinaus stellt es die Ergebnisse einer von CORE unter den Rechtsstaats-verantwortlichen der OSZE-Feldoperationen im April und Mai 2009 durchgeführten Umfrage vor. Es endet mit Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit durch die OSZE in Bezug auf Veranstaltungen, personelle Regelungen, Themen und Leitlinien. Das Papier wurde vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland in Auftrag gegeben.
Download Document
14. April 2010
IFSH Aktuell 81 (Januar - März 2010) erschienen
IFSH Aktuell
31. März 2010
Respekt und Missachtung in den Internationalen Beziehungen
Am 31.3. besuchte Prof. Dr. Reinhard Wolf von der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main das Forschungskolloquium des IFSH. Sein Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema Respekt und Missachtung in den Internationalen Beziehungen.
31. März 2010
Zehn Jahre Zentrum für OSZE-Forschung (CORE)
Vor zehn Jahren wurde CORE im Beisein von viel Prominenz gegründet – Bundespräsident Johannes Rau nahm an der Gründungsfeier ebenso teil wie der Erste Bürgermeister von Hamburg, Ortwin Runde, OSZE-Generalsekretär Jan Kubis und mehr als ein halbes Dutzend OSZE-Botschafter. Damals war das Zentrum für OSZE-Forschung (CORE) noch mehr ein Hoffnungswert, als dass es bereits auf große Leistungen hätte zurückblicken können. Gewiss, das OSZE-Jahrbuch war bereits seit fünf Jahren erschienen und auch das erste Forschungsprojekt über den Hohen Kommissar für nationale Minderheiten (HKNM) der OSZE hatten wir in Angriff genommen, aber fast alles andere war noch in Planung oder im Aufbau.
Zehn Forschungsprojekte, rund 25 Policy Papers und 10 Jahrgänge „OSZE-Jahrbuch“ weiter sieht das Bild schon anders aus: CORE ist weltweit das einzige Forschungsinstitut, das die Aktivitäten der OSZE kontinuierlich bearbeitet, ein erheblicher Teil der Literatur über die OSZE wird im Kontext von CORE generiert. Wichtige Aktivitätsfelder der OSZE – ihre Feldmissionen, der HKNM, ihre Polizeiaktivitäten und ihre Demokratisierungsarbeit in Zentralasien – waren Gegenstand von CORE-Forschungsprojekten. In Tadschikistan und später auf regionaler Ebene in Zentralasien wurden seit 2001 Dialogprojekte zwischen säkularen Kräften und gemäßigten Islamisten durchgeführt. An der Gründung der OSCE Academy in Bishkek war CORE maßgeblich beteiligt, derzeit unterstützt das Zentrum den Aufbau des OSCE Border Management Staff College in Duschanbe. Verschiedene Teilnehmerstaaten haben Positionspapiere zu OSZE-Fragen bei uns in Auftrag gegeben. Zu einem besonderen Markenzeichen sind die Trainingskurse für künftige OSZE-Vorsitzländer geworden, die CORE 2007 und 2008 für kasachische und 2009 für eine gemischte Gruppe kasachischer und litauischer Diplomatinnen und Diplomaten durchgeführt hat. Dazu kam die aktive Beteiligung an den Diskussionen der OSZE: Ob Korfu-Prozess, Forum für Sicherheitskooperation oder Annual Security Review Conference – CORE ist häufig in Wien mit dabei.
Das alles war nur möglich, weil wir mit vielen maßgeblichen Institutionen und viele Institutionen mit uns zusammenarbeiten. An erster Stelle ist das Auswärtige Amt zu nennen, das CORE seit 1999 unterstützt. Ohne die vielfältigen Diskussionen mit dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch der nationalen Delegationen in Wien, des OSZE-Sekretariats und der OSZE-Institutionen und –Feldoperationen wäre unsere Arbeit so nicht möglich. Dasselbe gibt für unsere vielfältigen Kontakte zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer Reihe von Ländern.
Und die nächsten zehn Jahre? Sie bieten Arbeit für zwanzig. Da ist zunächst der neue europäische Sicherheitsdialog, der mit Präsident Medwedjews Vorschlägen begann und noch Jahre dauern wird. Das bedeutet auch, sich mit einer Reihe von Einzelfeldern vertieft zu beschäftigen. Dazu gehören Rüstungskontrolle, Krisenbearbeitung, Energiefragen und die institutionelle Verzahnung Europas. Weiter wollen wir unsere Regionalexpertise vertiefen, vor allem im Hinblick auf Russland und die anderen osteuropäischen Staaten, den Südkaukasus und Zentralasien. Und schließlich wollen wir all das weiterführen, was wir die vergangenen zehn Jahre getan haben: OSZE-Jahrbücher herausgeben, die laufende Entwicklung der Organisation verfolgen, die OSZE sowie Regierungen und Institutionen beraten und mit unseren Trainingsangeboten praktische Kompetenzen in europäischer Sicherheitsbildung weiter aufbauen helfen.
30. März 2010
Neues Forschungsprojekt zur Abrüstung taktischer Atomwaffen
Das IFSH wird als Kooperationspartner der Arms Control Association und des British American Security Information Council in den nächsten zwölf Monaten ein von der Hewlett Foundation finanziertes Projekt durchführen, das eine Herabsetzung der Bedeutung von taktischen Atomwaffen in der europäischen Sicherheit zum Ziel hat. Das Vorhaben soll insbesondere dazu beitragen, in der NATO und in Russland die Voraussetzungen für gemeinsame Schritte für eine Abrüstung taktischer Atomwaffen zu schaffen und den Rückzug aller US-Atomwaffen aus Europa zu ermöglichen.
29. März 2010
Workshop von CORE und Auswärtigem Amt zur Rechtsstaatsförderung in Wien
Das Auswärtige Amt hat zusammen mit dem Zentrum für OSZE-Forschung (CORE) am 25./26. März 2010 in Wien, dem Sitz der OSZE, einen Workshop zur Rechtsstaatlichkeit durchgeführt. Ziel des Workshops war es vor allem, die Zusammenarbeit der OSZE und anderer internationaler Organisationen weiter zu unterstützen und über die Förderinteressen und Erwartungen der Teilnehmerstaaten zu sprechen. Deutschland unterstützt seit längerem gezielt die Bemühungen der OSZE, den Rechtsstaat auf dem Gebiet der 56 OSZE-Staaten weiter zu stärken. Unter anderem auf deutsche Anregung hin hatte der Ministerrat der OSZE im Jahr 2008 einen entsprechenden Beschluss verabschiedet. Um einen Beitrag zur Umsetzung dieses Beschlusses zu leisten, hatten nun Vertreter der Justiz, Regierungen und Zivilgesellschaften aus einer Reihe osteuropäischer, südkaukasischer und zentralasiatischer Staaten in Wien die Gelegenheit zum Austausch über die Bemühungen ihrer Länder, rechtsstaatliche Standards einzuführen und durchzusetzen.
Aus den sechs Ländern Belarus, Georgien, Russland, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan waren Vertreter von Regierungen, Justiz und Zivilgesellschaft nach Wien gereist. Sie diskutierten mit Vertretern des kasachischen OSZE-Vorsitzes und der OSZE-Troika, Rechtsstaatsexperten der OSZE, des Europarats und wissenschaftlicher Einrichtungen aus ganz Europa über Aufbau und Reformen des Gerichtswesen und der Verwaltungsgerichtsbarkeit in ihren Ländern und die dabei auftretenden Probleme. Zahlreiche Vertreter der Delegationen bei der OSZE nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass das Gerichtswesen und die Verwaltungsgerichtsbarkeit nach wie vor aktuelle Themen sind, die noch weitere Anstrengungen erfordern. In den Gesprächen wurde aber auch deutlich, dass es einen Königsweg zu mehr Rechtsstaatlichkeit nicht gibt – mehr noch als bisher müssen die spezifischen Gegebenheiten der Länder berücksichtigt und Hilfsangebote entsprechend angepasst werden.
Siehe auch: Auswärtiges Amt, Auswärtiges Amt fördert Rechtsstaatlichkeit
29. März 2010
Internationale Afghanistankonferenz des IFSH
Am 25. Und 26. März 2010 veranstaltete das IFSH (Dr. Hans-Georg Ehrhart) zusammen mit dem Centre for International Relations der Queen’s University (Prof. Charles Pentland)) und der Führungsakademie der Bundeswehr (Prof. Sven Gareis) eine internationale Konferenz zu Afghanistan. Die Veranstaltung wurde von der NATO Public Diplomacy Devision unterstützt. Über vierzig Teilnehmer aus internationalen Organisationen, Streitkräften, Wissenschaft, Politik, Nichtregierungsorganisationen, Medien und Zivilgesellschaft diskutierten in sieben Panels zum Thema „Security Governance by comprehensive approach? NATO and the international community at the Afghan crossroads“. Im ersten, von Dr. Hans-Georg Ehrhart geleitet geleiteten Panel stellten Mihai Carp (NATO) und Eckard Schiewek (UNO) die Ansätze der NATO und der UNAMA vor. Dabei wurde deutlich, dass eine effektive Zusammenarbeit durch unterschiedliche Konzepte (Reintegration versus Versöhnung) erschwert wird. Im zweiten Panel, das von Dr. Axel Krohn (FüAk) geleitet wurde, standen das Konzept der vernetzten Sicherheit und seine Umsetzung in Afghanistan im Mittelpunkt. Während Kanada den sogenannten Comprehensive Approach durch strukturelle Maßnahmen umzusetzen in der Lage ist (Marina B. Laker, kanadische Botschaft), weist Deutschland noch erhebliche Defizite auf (Prof. Sven Gareis). Das dritte Panel behandelte unter der Leitung von Klaus Schreiner (GTZ) den Ansatz der Aufstandsbekämpfung bzw. Counterinsurgency (COIN). OTL Richard Roy (Kanadische Streitkräfte) erläuterte die Voraussetzungen für erfolgreiche Aufstandsbekämpfung und die Ähnlichkeit mit komplexen Friedensoperationen. Dr. Jochen Hippler (INEF) wies u.a. darauf hin, dass COIN nicht ausschließlich technisch verstanden werden dürfe, weil sie zutiefst politisch sei. Einigkeit bestand darin, dass im Mittelpunkt von COIN immer das Ringen um die politische Legitimität des Regierungssystems steht. Das vierte Panel unter Leitung von Martin Kipping (BMZ) befasste sich mit dem problematischen Zusammenspiel von COIN und Friedenskonsolidierung aus der Sicht von NGOs. Robert Lindner von Oxfam machte deutlich, dass humanitäre Akteure keine Partner des Militärs sein könnten und plädierte für eine klare Aufgabenteilung. Citha Maaß (SWP) unterstrich, dass ein vernetzter Ansatz die unterschiedlichen Kompetenzen und Handlungsspielräume respektieren müsse. Wichtig seien eine gemeinsame Planung und das Nutzen gemeinsamer Vorteile. Die Reform des afghanischen Sicherheitssektors wurde im fünften Panel behandelt, das von Kapitän zur See a.D. Heinz-Dieter Jopp (ISZA) geleitet wurde. Prof. Mark Sedra vom Centre for International Government Innovation analysierte den Stand der Militär- und Polizeireform, während Dr. Eva Groß von der Freien Universität Brüssel die Anstrengungen der EU im Bereich Polizeireform einer kritischen Betrachtung unterzog. Im sechsten Panel stand die Rolle Pakistans im Fokus. PD Dr. Christian Wagner (SWP) erläuterte die historischen Hintergründe und aktuellen Herausforderungen, die der Afghanistankonflikt für Pakistan darstellt, während Prof. Julian Schofield (Concordia University) auf die sozio-ökonomischen Bedingungen und die besondere Rolle des pakistanischen Militärs einging. Dieses Panel wurde von Stefan Bayer (FüAk) geleitet. Das von Prof. Charles Pentland geführte Abschlusspanel nahm die Ausgangsfrage wieder auf mit dem Ziel, einige Lehren aus den Analysen zu ziehen. Generalkonsulin Karen E. Johnson (USA) betonte die Notwendigkeit, den normativen Ansprüchen des Westens auch in Afghanistan gerecht zu werden. Timo Christians von der Deutschen Welthungerhilfe verdeutlichte die Schwierigkeiten, mit denen sich Hilfsorganisationen in Kriegsgebieten konfrontiert sehen. General a.D. Helmut Ganser wiederum plädierte für eine bessere Strategiebildung und für eine größere Zurückhaltung bei der politischen Entscheidung über einen Militäreinsatz.
28. März 2010
EU-Workshop zu Raketenproliferation
Am 25.und 26. März 210 fand in Wien der EU-Workshop „Strengthening the Hague Code of Conduct (HCoC) against Ballistic Missile Proliferation" statt, an dem Götz Neuneck als eingeladener Experte teilnahm. Die „Fondation pour la Recherche Stratégique“ aus Paris hatte zehn Experten eingeladen, im Auftrag der EU Vorschläge und Empfehlungen zur Stärkung des einzigen multilateralen Regimes zur Verhinderung von Raketenproliferation vorzustellen und zu diskutieren. Die Arbeiten, an denen IFAR beteiligt ist, fußen auf der EU Council Decision 2008/974/CFSP vom 18. Dezember 2008. Mitglieder von über 40 Delegationen waren gekommen, um erste Zwischenergebnisse zu diskutieren. 2010 sollen noch ein Regionalworkshop und die Erstellung einer Studie folgen.
27. März 2010
IFAR2 Vorträge zu nuklearer Abrüstung und Nichtverbreitung
in Warschau, Tokio, Brüssel und Hamburg
Am 25./26. März 2010 nahm Oliver Meier an einer vom Pariser Institut der politischen Studien und dem Polnischen Institut für Internationale Angelegenheiten gemeinsam organisierten Seminar über „Perzeptionen der nuklearen Abrüstung und Abschreckung in den neuen EU Mitgliedstaaten“ in Warschau teil. Die Konferenz, auf der unter anderem die Rolle von Kernwaffen im neuen Strategischen Konzept der NATO diskutiert wurde, war vom französischen Verteidigungsministerium unterstützt und initiiert worden. Meier hielt ein Impulsreferat während eines Roundtable zur Rolle der Allianz als Garant für Sicherheit und Abschreckung für die zentral- und osteuropäischen Staaten.
Am 8./9. März 2010 nahm Oliver Meier am japanisch-deutschen Dialog zur Nichtverbreitung in Tokio teil, der von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin in Zusammenarbeit mit dem Japan Institute für International Affairs in Tokio organisiert worden war. Er hielt einen Vortrag über Perspektiven der japanisch-deutschen Zusammenarbeit in der nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung. Sein Konferenzbeitrag ist auf der Homepage der Heinrich-Böll-Stiftung erschienen.
Am 2./3. März 2010 nahm Meier als externer Referent am Expertentreffen der Konferenz Europäischer Kirchen zum Nuklearen Nichtverbreitungs-Vertrag (NVV) in Brüssel teil und hielt ein Impulsreferat zur Rolle der Europäischen Union auf der NVV-Überprüfungskonferenz im Mai 2010.
Am 8. Februar 2010 nahm Meier an einem Arbeitstreffen der Atomteststoppkommission der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Hamburg teil und hielt einen Vortrag zur Debatte über eine Ratifikation des Teststopp-Abkommens in den USA.
26. März 2010
Podiumsdebatte zu Afghanistan
Am 24. März 2010 fand im IFSH eine Podiumsdiskussion statt, zu der über siebzig Interessierte erschienen. Die von der NATO unterstützte Veranstaltung stand unter der Überschrift: „Wie weiter in Afghanistan? Die NATO und die internationale Gemeinschaft am Scheideweg“. Unter der Leitung von Dr. Hans-Georg Ehrhart (Leiter ZEUS am IFSH) diskutierten Dr. Rolf Mützenich (außenpolitischer Sprecher der SDP-Bundestagsfraktion), Mihai Carp (Internationaler Stab der NATO), William Moeller (Leiter der politisch-militärischen Abteilung der US-Botschaft) und Dr. Wolfgang Jamann (Deutsche Welthungerhilfe) mit den Anwesenden Probleme und Perspektiven des internationalen Engagements in der Konfliktregion. Mihai Carp erläuterte die neue Strategie der NATO, welche eine möglichst schnelle Verantwortungsübergabe an die afghanischen Sicherheitskräfte vorsieht. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren – der sogenannte „Comprehensive Approach“ – funktioniere mittlerweile besser. William Moeller kritisierte, dass die Staaten zu wenige zivile und militärische Ressourcen zu Verfügung stellten. Nach seiner Einschätzung werden die USA so lange in Afghanistan engagiert bleiben, bis das Land einigermaßen stabilisiert ist. Wolfgang Jamann machte deutlich, dass der Ansatz der vernetzten Sicherheit die Arbeit der Hilfsorganisationen erschwere. Es komme zu einer Vermischung der Mandate mit der Folge, dass die Entwicklungszusammenarbeit beschädigt werde. Er setzte diesem Ansatz das Konzept der „Menschlichen Sicherheit“ entgegen. Rolf Mützenich äußerte Zweifel, ob die auf der Londoner Afghanistan-Konferenz beschlossenen Maßnahmen erfolgreich sein werden. Er verwies auf die strukturellen Probleme beim Aufbau afghanischer Polizeikräfte hin und auf die Notwendigkeit, die Nachbarstaaten enger in eine Konfliktregelösung einzubinden. Mit Verweis auf den entsprechenden Wunsch von Präsident Karzai bekräftigte die Position der SPD, das internationale militärische Engagement im Zeitkorridor 2013-2015 auslaufen zu lassen. Hans-Georg Ehrhart beendete die Veranstaltung mit einem Zitat von Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, wonach die Lage in Afghanistan einer klassischen griechischen Tragödie ähnelt. Er betonte, dass der Fortgang der Ereignisse in diesem Lande letztlich auch von den politischen Entscheidungen des Westens beeinflusst werde. Das gelte im positiven wie im negativen Sinne. Es sei zudem wichtig, für künftige Engagements die richtigen Schlüsse zu ziehen.
24. März 2010
Vortrag von Dean Wilkening im Forschungskolloquium
Dean Wilkening, Senior Research Scientist am CISAC der Stanford University/California, trug am 23.3.2010 im Forschungskolloquium des IFSH zum Thema "Options for European Missile Defense and its Implications" vor. In seinem Vortrag erläuterte er die neuen Pläne der Obama-Administration für eine europäische Komponente zum Schutz der Vereinigten Staaten gegen Raketenangriffe, die insbesondere auf die Bedenken Russlands reagieren, und gab eine Einschätzung der technischen und sicherheitspolitischen Implikationen der neuen Raketenabwehrtechnologie.
22. März 2010
Debatten um NVV Überprüfungskonferenz in Warschau
Das „Polish Institute of International Affairs“ veranstaltete am 15. März 2010 in Warschau einen eintägigen Workshop zum Thema „Members of the European Union at the 2010 NPT Review Conference- How to achieve success?“, an dem ca. 20 Vertreter aus den USA, Ägypten, Deutschland. Großbritannien und Polen teilnahmen. In seiner Key Note Speech informierte der ehemalige Außenminister Polens und vormalige SIPRI-Direktor Adam Daniel Rotfeld über die Debatte um das Strategische Konzept der NATO und die Bemühungen um weitere Abrüstung. Götz Neuneck referierte in der ersten Sitzung des Seminars über „Global Zero, nuclear disarmament and its influence on the Review Conference“.
22. März 2010
Vier IFAR-Vorträge bei der FPG-Frühjahrstagung in Bonn
Auf der 47. Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in der Bonner Universität hielten vom 1.-19. März 2010 drei IFAR-Mitglieder Vorträge im Rahmen der Sitzung „Physik und Abrüstung“. Christian Alwardt sprach über den „Einfluss klimatischer Veränderungen auf regionale Wasserhaushalte und die hieraus möglicherweise resultierenden Konfliktpotenziale“, während Hans Christian Gils erste Ergebnisse der Arbeiten zu „US Missile Defense in and for Europe“ vorstellte. Götz Neuneck schilderte die Probleme für die Strategische Stabilität und für weitere nukleare Abrüstung bei der Einführung umfassender Raketenabwehr und gab einen Überblick über den Stand der Arbeiten der Atomteststoppkommission.
22. März 2010
Fachgespräch in Berlin
Der Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und internationale Sicherheit (FONAS) veranstaltete am 17. März 2010 in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin ein Fachgespräch „Going to Zero ? – Steps towards Nuclear Disarmament“. Nach einer Einführung von Prof. Martin Kalinowski erläuterte Uta Zapf, die Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung und Nichtverbreitung des Bundestages die deutsche Position im Hinblick auf die bevorstehende Überprüfungskonferenz. Drei Vortagende, die auch an der darauf folgenden DPG-Tagung teilnahmen, trugen zu aktuellen Rüstungskontrollfragen vor: Anatoly Diyakov vom Moscow Institute of Physics and Technology sprach über: „The START-Follow-up Agreement and the Next Steps“. John Finney vom University College London berichtete über „UK’s Initiatives for Multilateral Nuclear Disarmament und Götz Neuneck sprach über “Nuclear Disarmament to Low Numbers and Missile Defense”.
12. März 2010
Japanisch-deutscher Dialog zur Nichtverbreitung
Am 8. und 9. März 2010 nahm Oliver Meier am japanisch-deutschen Dialog zur Nichtverbreitung in Tokio teil, der von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin in Zusammenarbeit mit dem Japan Institute für International Affairs in Tokio organisiert worden war. Er hielt einen Vortrag über Perspektiven der japanisch-deutschen Zusammenarbeit in der nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung. Sein Konferenzbeitrag ist auf der Homepage der Heinrich-Böll-Stiftung erschienen.
12. März 2010
Expertentreffen der Konferenz Europäischer Kirchen
Am 2. und 3. März 2010 nahm Oliver Meier als externer Referent am Expertentreffen der Konferenz Europäischer Kirchen zum Nuklearen Nichtverbreitungs-Vertrag (NVV) in Brüssel teil und hielt ein Impulsreferat zur Rolle der Europäischen Union auf der NVV-Überprüfungskonferenz im Mai 2010.
08. März 2010
Sicherheitskonferenz auf dem Petersberg
Am Samstag, den 6. März 2010 fanden auf dem Petersberg bei Bonn die 6. Petersberger Gespräche zur Sicherheit statt. Die Veranstaltung, an der ca. 250 Offiziere, Vertreter aus den Bundesministerien, der Wirtschaft und der Wissenschaft teilnahmen, stand unter dem Thema „Konzept der vernetzten Sicherheit und Wehrstruktur auf dem Prüfstand“. Unter den Panelisten waren u.a. Dr. Peter Struck (Verteidigungsminister a.D.), Bernd Mützelburg (Botschafter), Dr. Rolf Mützenich (außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Oberst Ulrich Kirsch (Bundesvorsitzender des deutschen Bundesehrverbandes) und General Egon Ramms (Befehlshaber Allied Joint Force Command). Das IFSH war durch Dr. Hans-Georg Ehrhart vertreten.
04. März 2010
Positionspapier zur Inneren Führung
Die Kommission "Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" am IFSH hat ein Positionspapier zur Inneren Führung veröffentlicht.
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03. März 2010
IFSH Mitveranstalter des AFK-Kolloquiums
Das IFSH war Mitveranstalter des jährlichen Kolloquiums der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), das in diesem Jahr vom 26.-28. Februar in Hamburg stattfand (Link). Wesentlicher Grund dafür war das Thema: Der Zusammenhang von Klimawandel und Gewaltkonflikten – Gegenstand von Forschung im CliSAP-Exzellenzcluster (Link), an dem auch das IFSH beteiligt ist. Festredner war der ehemalige Bundesumweltminister und Chef der UN-Umweltorganisation UNEP Klaus Töpfer. Michael Brzoska hielt einen Hauptvortrag zur Frage der "Versicherheitlichung" des Klimawandels.
01. März 2010
Europäische Sicherheit
Vom 26.-28. Februar 2010 fand in der Evangelischen Akademie Loccum ein Tagung zum Thema „Schaf im Wolfspelz? Europäische Sicherheit nach Lissabon“ statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler organisiert. Im Einführungspanel über die Praxis europäischer Sicherheitspolitik referierte Dr. Hans-Georg Ehrhart, Leiter ZEUS am IFSH, über die Friedensmissionen der EU. Co-Panelisten waren Dr. Matthias Dembinski von der HSFK und Dr. Sebastian Meyer von der Universität Bremen.
29. Februar 2010
CORE bei Informationsreise der Union Südamerikanischer Staaten zu VSBM
Auf Einladung der Bundesregierung besuchten vom 21.-27. Februar 2010 Vertreter der Mitgliedsstaaten der Union Südamerikanischer Staaten (UNASUR) Berlin und Wien, um sich über Vertrauens- und Sicherheitsbildende Maßnahmen (VSBM) zu informieren. In diesem Rahmen machte der Leiter von CORE, Wolfgang Zellner, die südamerikanischen Gäste im Europasaal des Auswärtigen Amts mit den Prinzipien, Strukturen und Institutionen der OSZE bekannt. In Südamerika, wo es bisher kein VSBM-Regime, wohl aber erhebliche Spannungen zwischen einzelnen Staaten gibt, beginnt man sich für VSBM und die europäischen Erfahrungen damit zu interessieren.
28. Februar 2010
Afghanistan
Am 27. Februar 2010 erschien ein Interview mit Hans-Georg Ehrhart zu Afghanistan in der Zeitung „Stars and Stripes“. Link
26. Februar 2010
Leiter von CORE beim Forum für Sicherheitskooperation der OSZE
Zusammen mit Andrei Zagorski (Moscow State Institute for International Relations) und David Law (Geneva Center for Democratic Control of Armed Forces) nahm der Leiter von CORE, Wolfgang Zellner, am 24. Februar 2010 an einer Rundtisch-Diskussion des OSZE-Forums für Sicherheitskooperation (FSK) über die Prinzipien des „Verhaltenskodex zu politisch-militärischen Aspekten der Sicherheit“ teil. Das FSK ist dasjenige Gremium der OSZE, in dem ihre 56 Teilnehmerstaaten Fragen von Abrüstung, Rüstungskontrolle und Vertrauens- und sicherheitsbildenden Maßnahmen diskutieren und entsprechende Beschlüsse fassen. Zellner arbeitete in seinem Vortrag heraus, dass der Verhaltenskodex einen erheblichen normativen Beitrag zum Sicherheitsdialog der OSZE im Rahmen des Korfu-Prozesses leisten kann, da er in konziser Weise so gut wie alle sicherheitsrelevanten Prinzipien der OSZE einschließt. In seinem Beitrag ebenso wie in der Diskussion wurden auch die engen Bezüge zwischen dem Verhaltenskodex und dem russischen Entwurf für einen europäischen Sicherheitsvertrag vom November 2009 deutlich.
26. Februar 2010
IFSH-Studie zum "Kosovo KPC Resettlement Programme"
In Vorbereitung auf den EU-geförderten MultiPart Stakeholder-Roundtable in Prishtina/Kosovo am 25. Februar 2010 erarbeitete Jens Narten ein13-seitiges Handout sowie eine Powerpoint-Präsentation mit dem Titel "Interview Findings and Voices on the KPC-RP". Diese Dokumente stellen die vorläufigen Ergebnisse der demnächst erscheinenden IFSH/Multipart-Fallstudie zum "Kosovo KPC Resettlement Programme" dar.
25. Februar 2010
Jahrestagung der International Studies Association (ISA)
Vom 17. – 20. Februar 2010 nahmen Michael Brzoska, Hendrik Hegemann und Sibylle Reinke de Buitrago an der Jahrestagung der International Studies Association (ISA) in New Orleans teil. Michael Brzoska präsentierte ein Papier mit dem Titel „Changing Practices and Theories of Verification and Monitoring of Arms Control Agreements“. Hendrik Hegemann stellte Teile seines Dissertationsprojektes unter dem Titel „How International Organizations Matter: International Cooperation, Organizational Mechanisms, and the Fight against Transnational Terrorism“ vor. Sibylle Reinke de Buitrago’s Papier beschäftigte sich mit „Advances and Limits of Social Constructivism: A Case Study“.
22. Februar 2010
Raketenabwehrtagung in Wien
Nach der Neuorientierung der US-Raketenabwehrpläne wird das Thema wieder vermehrt international diskutiert. Götz Neuneck und Hans Christian Gils nahmen an zwei Tagungen in Wien teil, die sich mit den technischen und politischen Faktoren verschiedener regionaler Abwehrsysteme und der globalen Raketenabwehr befassten. Hans Christian Gils hielt auf der Raketenabwehrtagung des Bundesministeriums für Landesverteidigung den ersten Vortrag zu seinem Simulationsprogramm MOD 5. Am folgenden Tag nahm er zusammen mit Götz Neuneck an der internationalen Tagung „Ballistic Missile Defense – Global and Regional Dynamics“ teil, die in der Diplomatischen Akademie am 18. und 19. Februar 2010 stattfand und von der International Security Research Group der Universität Innsbruck organisiert wurde. Ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten im Rahmen der Tagung die verschiedenen Ansätze und rüstungspolitischen Implikationen der Raketenabwehr. Götz Neuneck hielt einen Vortrag im Rahmen des Panel 3, das dem Thema „Missile Defense and Missile Proliferation“ gewidmet war.
15. Februar 2010
Historische Diskussion in der American Academy in Berlin
Am 3. Februar 2010 trafen sich in der American Academy in Berlin die US-Gruppe („Gang of Four“) und die Deutsche Gruppe, die in den vergangenen Jahre ihre Unterstützung für den Vorschlag von U.S. Präsident Obama für eine Welt ohne Atomwaffen ausgearbeitet und in Zeitungsbeiträgen vorgestellt hatten. Teilnehmer der US-Gruppe waren: Henry A. Kissinger, ehem. US-Außenminister; Samuel A. Nunn, ehem. US Senator (D-GA) und Co-Chairman der Nuclear Threat Initiative (NTI); William J. Perry, Ex-Verteidigungsminister und George P. Shultz, ehem. US-Außenminister. Ihre deutschen Gesprächspartner waren: Hans-Dietrich Genscher, Ex-Außenminister; Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D; Richard von Weizsäcker, ehem. Bundespräsident. Egon Bahr, Bundesminister a.D. und vormaliger Direktor des IFSH war leider krankheitsbedingt verhindert. Götz Neuneck , der Egon Bahr zu dem Zeitungsbeitrag angeregt hatte, war unter den ca. 100 Ehrengästen.
15. Februar 2010
UN-Seminar in Genf
Auf Einladung des Forschungsinstituts der Vereinten Nationen UNIDIR, der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Geneva Centre for Security Policy nahm Götz Neuneck mit einem Vortrag an dem zweitägigen Seminar REINFORCING DISARMAMENT: COMBATING ILLICIT TRADE IN WEAPONS AND MATERIALS, ACTORS – SYNERGIES – CHALLENGES im Genfer Palais den Nations teil. Zuvor hatte Götz Neuneck am 29. Januar 2010 an einem Pugwash-Seminar an der Universität Mailand teilgenommen, zu den Vortragenden gehörten u.a. Sergio Duarte, Hans Blix und Jayantha Dhanapala, die Beiträge zur Vorbereitung auf die NVV Überprüfungskonferenz präsentierten.
14. Februar 2010
Vernetzung von FriedensforscherInnen in Hamburg
Friedensforschung ist in Hamburg gut vertreten – auch außerhalb des IFSH, zum Beispiel im Carl-Friedrich von Weizsäcker Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) oder an der Universität. Die Universität hat deshalb in ihrem Struktur- und Entwicklungsplan die Friedensforschung als eines ihrer potentiellen Schwerpunktfelder definiert. Um die Vernetzung von Forschern/-innen voranzutreiben veranstalteten IFSH und ZNF am 12. Februar 2010 einen ganztätigen Workshop zum Thema „Wege aus der Gewalt“. Fast 50 Wissenschaftler/-innen, darunter ein knappes Drittel aus dem IFSH, stellten ihre Forschungsideen und –vorhaben vor. Der Workshop fand so großen Anklang, dass er in Zukunft jährlich wiederholt werden soll.
013. Februar 2010
CORE Capacity-building am “Border Management Staff College” in Dushanbe
Auf Einladung des Border Management Staff College (BMSC) wirkt CORE aktiv an der Entwicklung von dessen wissenschaftlicher Ausbildung mit. Im Zuge der Zusammenarbeit hat Diana Digol Richtlinien für einen wissenschaftlichen Verwaltungsrat verfasst und am 12. Februar 2010 auf der Eröffnungsversammlung des BMSC im Hofburg Congress Center in Wien präsentiert. Ebenfalls im Februar 2010 besuchte der OSCE BMSC Direktor Wolfgang Maierhofer CORE in Hamburg und besprach mit Wolfgang Zellner, dem Leiter von CORE und Diana Digol weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Das OSCE BMSC nahm seine Arbeit im Sommer 2009 auf.
05. Februar 2010
Vortrag von Ulrich Kühn beim 18. Partnership for Peace International Research Seminar in Wien
Auf Einladung des NATO Defence College Rome (NDC) trug Ulrich Kühn am 05. Februar 2010 auf dem 18. Partnership for Peace International Research Seminar in Wien zum Thema „Konventionelle Rüstungskontrolle in Europa: Überwindung des Stillstands“ vor. Die vom NDC und dem österreichischen Verteidigungsministerium ausgerichtete Veranstaltung „The Indivisibility of Euro-Atlantic Security“ besuchten circa 170 Teilnehmer, hauptsächlich OSZE-Missionsleiter und Botschafter. In seinem 20-minütigen Vortrag konzentrierte sich Ulrich Kühn auf die Debatte um den KSE-Vortrag und schlug konkrete Schritte zur Wiederbelebung des Regimes vor.
04. Februar 2010
Vortrag von Peter Schumann im Forschungskolloquim
Am 3. Februar 2010 trug Peter Schumann, Senior Fellow im Exzellenzcluster Kulturelle Grundlagen von Integration der Universität Konstanz, im Forschungskolloquium des IFSH zum Thema 'Internationale Akteure und die Beendigung von Bürgerkriegen - Erfahrungen aus dem Sudan' vor. Als ehemaliger Koordinator der Vereinten Nationen im Südsudan und Chief of Staff United Nations Mission in Sudan (UNMIS) berichtete er aus seinen persönlichen Erfahrungen in internationalen Friedenseinsätzen und diskutierte mit den Kolleginnen und Kollegen des IFSH über die Probleme und Herausforderungen, die sich in diesem Rahmen aktuell stellen.
02. Februar 2010
E.MA calls for applications
The European Masters Degree in Human Rights and Democratisations/E.MA calls for applications for 2010/2011
Link
27. Januar 2010
IFSH Aktuell 80 (November - Dezember 2009) erschienen
IFSH Aktuell
18. Januar 2010
Aktuelle Stellungnahme
Hans-Georg Ehrhart/Roland Kaestner,
Aufstandsbekämpfung in Afghanistan: politische und ethische Dilemmata
Link
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