OSZE Jahrbuch
Jahrbuch zur Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
Alles über die OSZE Jahrbücher lesen Sie bitte auf den Seiten von CORE
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Das vom IFSH herausgegebene OSZE-Jahrbuch ist die
einzige unabhängige wissenschaftliche Buchreihe zur
OSZE, zu ihrer Arbeit und zu den Themen, mit denen
sich die Organisation befasst. Das OSZE-Jahrbuch erscheint
seit 1995 jährlich in deutscher, englischer und russischer
Sprache.
Das Jahrbuch enthält in jedem Jahr eine Fülle anschaulich
geschriebener Beiträge, die sich durch das umfangreiche
Fachwissen und persönliche Engagement der Autorinnen
und Autoren auszeichnen.
Der zweite Teil des Jahrbuchs ist jeweils den Aufgaben
der OSZE in ihren drei Dimensionen von Sicherheit
– der politisch-militärischen, der Wirtschafts- und
Umweltdimension sowie der menschlichen Dimension –
gewidmet und beschreibt die Instrumente, Mechanismen
und Verfahren, die der Organisation zur Verfügung
stehen. Unter dem Gesichtspunkt der Konfliktprävention
und Streitschlichtung finden sich beispielsweise Darstellungen
der OSZE-Missionen und anderer Feldoperationen der
OSZE, fundierte Konfliktanalysen oder die Beschreibung
von Regionalstrategien zur Krisenprävention.
Der Abschnitt über die menschliche Dimension der OSZE
thematisiert u.a. Minderheitenfragen und Menschenrechte
und schenkt Demokratisierungsprozessen besondere Aufmerksamkeit.
Themen wie Menschenhandel, Migration, die Rolle des
politischen Islam und Wahlbeobachtung haben hier ihren
festen Platz.
Im Mittelpunkt des Abschnitts über den Aufbau kooperativer
Sicherheit stehen gesamteuropäische und regionale
Rüstungskontrolle, vertrauens- und sicherheitsbildende
Maßnahmen, Grenzsicherheit oder auch Polizeimissionen
als Mittel der zivilen Konfliktbearbeitung.
Im Abschnitt über die Wirtschafts- und Umweltdimension
der OSZE werden zum einen die Transformationsprobleme
der ehemals sozialistischen Staaten aufgegriffen,
zum anderen befasst sich dieser Teil mit neuen Risiken
und Herausforderungen im OSZE-Gebiet. Hierher gehört
die Bekämpfung der organisierten Kriminalität
ebenso wie beispielsweise die Verhütung von Umweltkonflikten.
Der dritte Teil ist der Arbeitsweise und den Strukturen
der OSZE selbst, ihren Organen sowie den Beziehungen
zu Kooperationspartnern oder anderen internationalen
oder nichtstaatlichen Organisationen gewidmet.
Jeder Band wird ergänzt durch einen umfangreichen
Anhang, der Daten und Fakten zur Organisation und
zu ihren 56 Teilnehmerstaaten, wichtige Tagungen,
Treffen und Termine sowie eine umfassende Literaturauswahl
zur OSZE enthält.
Zu den besonderen Merkmalen des Jahrbuchs gehört die
Auswahl der Autoren. Bei den jeweils 25 bis 35 Beiträgen,
die ein Jahrbuch typischerweise ausmachen, handelt
es sich zum einen um Berichte aus der Sicht von Praktikern,
hochrangigen Politikern, Diplomaten, Polizisten und
Militärs, die oftmals wichtige Funktionen innerhalb
der Organisation selbst wahrnehmen. Zum anderen stammen
die Beiträge aus der Feder international renommierter
Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, darunter
Politikwissenschaftler und Völkerrechtler ebenso wie
Wirtschaftswissenschaftler.
Großer Wert wird insbesondere auch auf die internationale
Zusammensetzung der Autorenschaft gelegt. Von den
rund 370 Autorinnen und Autoren der 13 Bände von 1995
bis 2007 kamen ca. 140 aus Deutschland und rund 230
aus dem Ausland, zumeist aus den Teilnehmerstaaten
der OSZE – von Aserbaidschan bis Usbekistan –, aber
auch aus Ägypten, Korea und Japan; ca. 135 Autoren
waren Wissenschaftler, rund 235 kamen aus der Praxis.
Das OSZE-Jahrbuch soll sowohl die Arbeit der OSZE
für die Öffentlichkeit transparent machen als auch
zur Verankerung und Festigung der Organisation im
Bewusstsein eines möglichst großen Publikums beitragen.
Es soll ebenso Orientierungshilfe für politische Entscheidungsträger
sein wie ein Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion.
Adressaten sind Politiker und Mitarbeiter auf allen
Ebenen von Regierungen/Ministerien und Parlamenten
(national und international), die Mitarbeiter der
OSZE selbst, Multiplikatoren wie Professoren
und Dozenten an Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen
sowie Studenten verschiedener Fachrichtungen, vor
allem aber auch die interessierte Öffentlichkeit.
Schließlich soll das Jahrbuch durch Kritik und Analyse
die Tätigkeit der OSZE selbst stärken. Die internationale
Zusammensetzung und Vernetzung der Herausgeber und
Autoren, deren unterschiedliche Herkunft politischer,
diplomatischer, militärischer oder wissenschaftlicher
Natur sowie die Verschiedenartigkeit der Beiträge
gewährleisten ein breites, repräsentatives Meinungsspektrum,
das einen freien und auch kritischen Diskurs über
die OSZE ermöglicht.
Das Jahrbuch, das keine offizielle OSZE-Publikation
ist, erfährt vielfältige ideelle Unterstützung, insbesondere
vom Generalsekretariat der OSZE in Wien, der Ständigen
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der
OSZE sowie von verschiedenen Einrichtungen der OSZE
wie z.B. dem Hohen Kommissar für Nationale Minderheiten
mit Sitz in Den Haag.
Das IFSH gibt die Jahrbücher in Zusammenarbeit mit
Botschafter a.D. Jonathan Dean (Union of Concerned
Scientists, Washington), Dr. Pál Dunay (Genfer Zentrum
für Sicherheitspolitik), Prof. Dr. Victor-Yves Ghebali
(Institut de hautes études internationales, Genf),
Prof. Dr. Adam Daniel Rotfeld (Mitglied des Nationalen
Sicherheitsrats, Warschau) und Dr. Andrei Zagorski
(Moscow State Institute for International Relations,
MGIMO) heraus. Die Redaktion hat ihren Sitz am IFSH.
Chefredakteurin ist Ursel Schlichting, redaktionelle
Aufgaben und Übersetzertätigkeiten werden außerdem
von Susanne Bund, Graeme Currie, Elena Kropatcheva,
Lena Kulipanova und Inna Shakhrai wahrgenommen. Die
deutsche und die englische Ausgabe erscheinen im NOMOS-Verlag,
Baden-Baden, die russische Ausgabe wird gemeinsam
mit dem MGIMO im Verlag „Prawa Tschelowjeka“ in Moskau
veröffentlicht.
Die Herausgeber danken dem Auswärtigen Amt in
Berlin für die großzügige finanzielle
Unterstützung.
Das OSZE-Jahrbuch kann bestellt
werden bei:
Nomos Verlagsgesellschaft
Vertrieb
Postfach 10 03 10
D-76484 Baden-Baden
Tel.: +49 (0) 7221 2104-0
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