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Abgeschlossene Projekte

Fernlehrgang Internationale Politik: Krieg und Frieden am Beispiel des Nahost-Konflikts
Der Fernlehrgang präsentiert den Nahost-Konflikt als Problem internationaler Politik. Neben der Analyse der historischen und zeitgeschichtlichen sowie aktuellen Dimensionen des Nahost-Konflikts enthält er Aufgaben zur Selbstüberprüfung und die dazu gehörigen Lösungen sowie Hausaufgaben. Das friedenspädagogische Projekt richtet sich an Absolventen und Absolventinnen des zweiten Bildungsweges, die im Fernstudium am Hamburger Institut für Lernsysteme die Hochschulreife erwerben. Die Lernziele orientieren sich am Lehrplan der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Projekt wurde 2008 abgeschlossen.
Projekleitung: Dr. Margret Johannsen

Lexikon EUropäische Sicherheitspolitik
Das Lexikon EUropäische Sicherheitspolitik erläutert in kurzen Beiträgen einschlägige und weniger bekannte Begriffe aus dem Bereich der europäischen Sicherheitspolitik. Ihm liegt ein erweiterter Sicherheitsbegriff zugrunde. Im Mittelpunkt stehen Termini aus der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) sowie der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) der Europäischen Union. Fast 600 Stichwörter ermöglichen einen gezielten Zugriff auf zahlreiche Aspekte europäischer Sicherheit. Sie reichen von A wie A 400M bis Z wie Zyklenmodell der Konfliktprävention. Ein ausführlicher Anhang enthält vertiefende Informationen in Form von Schaubildern, Tabellen und Ablaufskizzen. Das Projekt wurde 2007 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Hans-Georg Ehrhart

Privatisierung des Sicherheitssektors in peripheren postsozialistischen Staaten
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Projekt untersuchte Formen der Privatisierung staatlicher Sicherheit in postsozialistischen Gesellschaften. Anknüpfend an das Paradigma der Modernisierungstheorie verband das Projekt Hypothesen über die Herrschaftslogik hybrider Staaten mit methodisch einheitlich angelegten Fallstudien. Die empirischen Forschungen konzentrierten sich auf die Polizei in Albanien und Georgien. Das Projekt wurde 2006 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Hans-Georg Ehrhart
Projektbearbeiter: Dipl. Pol. Stephan Hensell

Normensozialisation in Russland – Chancen und Grenzen europäischer Menschenrechtspolitik gegenüber der Russländischen Föderation
Der „Export“, das heißt die Übertragung internationaler und europäischer Menschenrechtsnormen nach Russland und ihre Internalisierung ist Teil der außenpolitischen Strategie der Europäischen Union gegenüber der RF. Für die EU stellt Russland ein Raum mit besonderer sicherheitspolitischer Bedeutung dar. Eine erfolgreiche Demokratisierung wird als Mittel zur langfristigen Stabilisierung des Landes und Beitrag zur europäischen Sicherheit verstanden. Die Arbeit untersucht die Wirkungsmechanismen von und Erfolgsbedingungen für europäische Menschenrechtspolitik gegenüber Russland. Dabei stellte sich die Frage nach den möglichen externen und internen Einflussstrukturen und deren Wechselwirkung als Bedingung für den erfolgreichen Transfer internationaler Menschenrechtsnormen von der EU nach Russland. Das Projekt wurde 2006 abgeschlossen.
Promotionsprojekt: Dr. Regina Heller

Nationale Debatten zur gemeinsamen europäischen Außenpolitik in Polen, Rumänien und Ungarn
Das von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) geförderte Promotionsvorhaben steht im Kontext der Erweiterung der Europäischen Union um die genannten Staaten. Ziel war es, deren konzeptionelle Vorstellungen von europäischer Außen- und Sicherheitspolitik, mit denen sie GASP und ESVP zu prägen versuchen, herauszuarbeiten. Schwerpunkte der Analyse bilden sowohl die außenpolitischen Grundsatzdiskurse seit dem Systemwechsel wie auch ihre Beiträge zur weiteren Entwicklung von GASP und ESVP. Das Projekt wurde 2007 abgeschlossen.
Promotionsprojekt: Dr. cand. Heiko Fürst, M.A.

Elitozid in Bosnien-Herzegowina 1992 – 1995
Das Projekt war ein drittmittelgefördertes Promotionsvorhaben. Untersucht wurde die Eliminierung der politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und geistig-kulturellen Eliten während des Krieges und ihre Folgen für die Friedenskonsolidierung nach dessen Ende. Die Fallstudie untersucht mögliche elitozidale Verbrechen in Bosnien-Herzegowina im Zeitraum von 1992 bis 1995 anhand Zeugenaussagen, Dokumenten und anderen Quellen, die dem Internationalen Gerichtshof für das ehemalige Jugoslawien und dem Institut für Kriegsverbrechen in Sarajevo zur Verfügung stehen. Das Ziel der Arbeit war es, Elitozid als ein bisher wenig untersuchtes Phänomen im Rahmen der Kriegsstrategie der ethnischen Homogenisierung („ethnic cleansing“) zu untersuchen und als soziologisch-strafrechtlichen Begriff wissenschaftlich herauszuarbeiten. Das Projekt wurde 2007 abgeschlossen. Promotionsprojekt: Dr. cand. Dennis Gratz, M.A.

Aspekte chinesisch-europäischer Sicherheitszusammenarbeit
Das Vorhaben befasste sich mit den Sicherheitsbeziehungen zwischen China und der EU vor dem Hintergrund des strategischen Dialogs zwischen beiden Akteuren. Aufbauend auf einer Analyse des jeweiligen Sicherheitsverständnisses und der daraus abgeleiteten Strategien und Aktivitäten wurden konkrete Kooperationsmöglichkeiten auf interregionaler und globaler Ebene sowie Möglichkeiten im Bereich des gemeinsamen „capacity building“ untersucht. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der East China Normal University (ECNU) durchgeführt und 2007 abgeschlossen.
Projektleitung: Prof. Dr. Hans J. Gießmann / Dr. Hans-Georg Ehrhart
Projektbearbeiter: Bernt Berger, MSc. Phil.

Demokratie in der Armee. Demokratisierung von Streitkräften im Kontext europäischer Sicherheit I (DemoS I)
Das Projekt untersuchte vergleichend die zentralen Demokratiedefizite innerhalb der Streitkräfte Deutschlands und anderer EU-Staaten. Untersuchungsgegenstände waren die Wehrverfassung, militärische Strukturen sowie das Prinzip von Befehl und Gehorsam. Ziel war die Erarbeitung eines umfassenden Reformkonzepts im Rahmen einer künftigen ESVP. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Jürgen Groß

Armee in der Demokratie. Demokratisierung von Streitkräften im Kontext europäischer Sicherheit II (DemoS II)
Das Projekt befasste sich mit der Ausgestaltung der demokratischen Kontrolle über die Streitkräfte Deutschlands und anderer EU-Staaten. Besondere Bedeutung wurde der Parlamentsbeteiligung im Einsatzfall zugemessen. Ziel war die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts zentraler Kontrollmechanismen im Rahmen einer künftigen ESVP. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Jürgen Groß

Innere Führung als europäisches Friedenskonzept (DemoS V)
Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Baudissin-Dokumentationszentrum an der Führungsakademie der Bundeswehr durchgeführt wurde, untersuchte die europa- und friedenspolitischen Elemente von Baudissins Konzeption der Inneren Führung und Möglichkeiten ihrer Einbettung in eine künftige gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Projektleitung: OTL i.G. Dr. Jürgen Groß / Dr. Claus Frhr. v. Rosen, FüAk BW (verantw.)

Sicherheit 'im Broader Middle East’: Herausforderungen für EU und NATO
Das empirisch-analytisch und komparativ angelegte Projekt hatte die Untersuchung der sicherheitspolitischen Dynamik im so genannten „Broader Middle East“ zum Gegenstand. Ausgehend von einer internationalen Konferenz zum o.a. Thema, an der regional- und sicherheitspolitische Experten sowie Vertreter der EU, der NATO, des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie des Bundesministeriums der Verteidigung teilnahmen, wurden Studien erstellt, die in gemeinsame Publikationen mündeten. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Hans-Georg Ehrhart / Dr. Margret Johannsen

Die beiden großen deutschen Volksparteien und das "Friedensprojekt Europa". Zivilmacht, Weltmacht, Friedensmacht?
Im Rahmen des von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) geförderten Promotionsprojekts wurde die für die künftige Europa- bzw. Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland zentrale Fragestellung untersucht, welche Positionen CDU und SPD zur Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der Europäischen Union bzw. der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) vertreten. Das vorrangige Erkenntnisinteresse galt der Frage, welches Leitbild beide Parteien für die Rolle der EU als Akteur im internationalen System formulieren. Den theoretischen Hintergrund der Studie bildete die Auseinandersetzung mit der Diskussion über diese Leitbilder: Dabei wurden die Leitbilder "Weltmacht", "Zivilmacht" und "Friedensmacht" in Theorien der Internationalen Beziehungen verortet. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Bernhard Rinke

Die Rolle der palästinensischen Diaspora in der Konfliktentwicklung und Konflikttransformation
Untersucht wurde die Bedeutung palästinensischer Exilanten und Migranten in Westeuropa für die Dynamik des israelisch-palästinensischen Konflikts und ihrer Möglichkeiten und Grenzen, zu dessen Transformation durch Einbindung in Prozesse ziviler Konfliktbearbeitung beizutragen. Während die Empirie lehrt, dass nicht wenige Diasporagemeinschaften eine verschärfende und -verlängernde Rolle bei Konflikten in der alten Heimat spielen und dies auch im israelisch-palästinensischen Konflikts nicht ignoriert werden kann, richtete sich das Erkenntnisinteresse des Projektes auf die palästinensischen Exilgemeinschaften als potenzielle Ressource in Prozessen des Gewaltabbaus, des Dialogs und der Konfliktbeilegung. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Margret Johannsen

CD-ROM: Warum baut Israel eine Mauer im Heiligen Land?
Das friedenspädagogische Projekt leistet einen Beitrag für die Multimediaprojektreihe des Südwestrundfunk „Warum?... Ereignisse, die Schlagzeilen machten". Der in der Leitfrage thematisierte umstrittene Bau der Sperranlage im Westjordanland diente als Schlüssel zur Darstellung des Jahrhundertkonflikts um Palästina. Texte, Fotos, Dokumente, Filme, Grafiken und Originaltöne bieten dem Nutzer eine Vielzahl von Zugängen zu dem Ereignis, seiner Vorgeschichte, seinen Folgen und möglichen Lösungswegen. Die CD-ROM wird vom Südwestrundfunk/Schulfernsehen Multimedial produziert und von den Kultusministerien der Länder Baden-Württembergs, des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz gesponsert. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Bezug über:
Warum?... Internationale Krisen. Hrsg. vom SWR-Schulfernsehen. Unter Mitarbeit von Stephan Hensell (Jugoslawien), Margret Johannsen (Nahost) u.a. Baden-Baden 2006. CD-ROM.
http://www.wissen.swr.de/sf/04_mul01.php
Projektleitung: Dr. Margret Johannsen

EU-Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Das Forschungsprojekt "EU-Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert" befasste sich mit den jüngsten Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie der Gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ziel des internationalen Kooperationsprojektes, an dem Teilnehmer aus acht Ländern und zwölf Forschungseinrichtungen beteiligt waren, war die Anfertigung einer Studie, die vier Themenfelder umfasste: Herausforderungen und Bedrohungen, EU im Wandel, EU als internationaler Akteur und Fähigkeiten. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.
Projektleitung: Dr. Hans-Georg Ehrhart / Dr. Burkard Schmitt (EU Institute for Security Studies, Paris)

Konfliktprävention als Herausforderung für die GASP/ESVP der EU
(Dr. Hans-Georg Ehrhart, 2002-2003)

The Role of the Military in Post-Conflict Peacebuilding
(Dr. Hans-Georg Ehrhart / Dr. Albrecht Schnabel, 2001-2003)

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