Das Friedensgutachten 2026 wurde am 8. Juni 2026 auf der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Es erscheint jährlich. (c) picture alliance dpa A3922 Britta Pedersen

Vorstellung des Friedensgutachtens 2026

Vortrag von Ursula Schröder vor der Universitäts-Gesellschaft Hamburg e.V.
Dienstag, 18:30 - 20 Uhr
ESA West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, Hamburg

Die Großmachtpolitik verändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten setzen Krieg zunehmend als Mittel der Politik ein und Übergänge von Gewaltkonflikten zum Frieden werden oftmals als „Deals“ behandelt. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Möglichkeiten, dennoch Frieden zu fördern. Mit konkreten Handlungsempfehlungen für Bundestag und Bundesregierung stellt es ein wichtiges Medium für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft dar. Im Rahmen eines Vortrags von Prof. Dr. Ursula Schröder werden zentrale Ergebnisse und Perspektiven des Gutachtens vorgestellt. Die Veranstaltung wird von der Universitäts-Gesellschaft Hamburg e.V. ausgerichtet. Im Anschluss an den Vortrag besteht bei einem kleinen Umtrunk Gelegenheit zum weiteren Austausch.

Das Friedensgutachten 2026 wird erstmals dieses Jahr am 8. Juni auf der Bundespressekonferenz in Berlin offiziell vorgestellt.

Weitere Informationen und den Anmeldungslink finden Sie hier.

Über das Friedensgutachten
Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987 einmal im Jahr. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

 

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