Am 30. März sprachen der preisgekrönte Filmemacher Carl Gierstorfer und die ebenfalls mehrfach ausgezeichnete Journalistin Katrin Eigendorf (2. Person von rechts) über ihre zweiteilige Dokumentation "So geht Frieden!". IFSH-Direktorin Prof. Dr. Ursula Schröder (rechts im Bild) brachte ihre Expertise als Friedensforscherin ein. Die ZDF-Politikchefin Shakuntala Banerjee (links im Bild) moderierte die Podiumsdiskussion im Hamburger Abaton-Kino. (c) IFSH

Wege zum nachhaltigen Frieden

Wie entsteht Frieden – mitten in einer Welt voller Konflikte? Mit dieser Frage im Gepäck bereisten die ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf und der Dokumentarfilmer Carl Gierstorfer für die zweiteilige ZDF-Dokumentation „So geht Frieden!“ verschiedene Länder. Sie unterhielten sich mit Erzieher:innen in Island, Aktivistinnen in Liberia und vielen weiteren Friedensstifter:innen. Aber auch ehemalige Täter kamen zu Wort. Ob Island, Liberia, Syrien, Nordirland oder Uruguay – die Dokumentation zeigt, wie unterschiedlich Frieden zustande kommen und aussehen kann. Und dass am Ende alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Überwindung von Gewalt, Trauma und Spaltung.

Am 30. März lud das ZDF auslandsjournal zur Preview des ersten Dokumentationsteils und anschließender Podiumsdiskussion in das Hamburger Abaton-Kino ein. Rund 200 interessierte Hamburger:innen folgten der Einladung. An der Diskussion nahm neben Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer auch IFSH-Direktorin Prof. Dr. Ursula Schröder teil. Als Expertin für Friedensforschung und Sicherheitspolitik brachte sie die wissenschaftliche Perspektive auf Fragen mit ein, ab wann man überhaupt von Frieden sprechen kann, was als „positiver Frieden“ bezeichnet wird und welche Akteur:innen wie zum Frieden beitragen können. Die ZDF-Politikchefin Shakuntala Banerjee moderierte den Abend.

Die Dokumentation „So geht Frieden!“ ist seit Ende März in der ZDF-Mediathek abrufbar. 

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