Neue Beiträge in der Publikationsreihe OSCE Insights

Das Zentrum für OSZE-Forschung (CORE) hat drei neue Beiträge im Rahmen seiner Publikationsreihe OSCE Insights veröffentlicht.

Łukasz Mackiewicz nimmt die zwischen 2014 und 2022 durch die Sonderbeobachtermission der OSZE begleiteten lokalen Waffenstillstandsvereinbarungen in der Ukraine in den Blick. Er zeigt, wie diese Vereinbarungen trotz zahlreicher Hindernisse den Zugang zu humanitärer Hilfe und Reparaturen an der Infrastruktur ermöglichten. In dem Artikel spricht er sich dafür aus, diese Mechanismen zu institutionalisieren und feldbasierte Innovationen mit Maßnahmen zur Friedensförderung zu verknüpfen.

Megan Bastick untersucht in ihrem Beitrag, wie die OSZE Erkenntnisse aus der Bekämpfung geschlechtsbasierter und konfliktbezogener sexueller Gewalt nutzen kann, um ihre Arbeit im Bereich der Sicherheitssektorreform voranzubringen. Sie betont, dass überlebendenzentrierte Ansätze und eine engagierte Zivilgesellschaft entscheidend für den Aufbau von widerstandsfähigen und rechenschaftspflichtigen Sicherheitsinstitutionen sind.

Sebastien Peyrouse analysiert die zunehmende Präsenz staatlich kontrollierter NGOs bei den OSZE-Treffen zur menschlichen Dimension. Er argumentiert, dass diese Akteure den offenen Charakter der Organisation nutzen, um staatliche Narrative zu verbreiten und Menschenrechtsnormen zu untergraben. Der Beitrag skizziert Schritte, um die institutionelle Resilienz der Institution zu stärken und gleichzeitig die Inklusivität zu schützen.

Die Beiträge finden Sie hier:

Sebastien Peyrouse: The GONGO Challenge: Preserving Open Dialogue in OSCE Meetings

Megan Bastick: Enhancing OSCE Support for Security Sector Reform: Lessons from Gender-Based Violence Response in Ukraine and Mali

Lukasz Mackiewicz: Localized Ceasefires: Lessons from the OSCE Engagement in Ukraine, 2014–2022

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