Viele Menschen suchen angesichts der zahlreichen Kriege und Konflikte auf der Welt nach wirksamen Handlungsmöglichkeiten. Warum ist eine regelbasierte Weltordnung so wichtig? Was kann ich als einzelner Mensch tun? Macht es einen Unterschied, wie wir einander zuhören und miteinander demokratisch um Kompromisse ringen? Diese und andere Fragen diskutierten am 19. Januar die Bischöfin Kirsten Fehrs, der Kapitän zur See Kurt Leonards, der Professor für Christliche Gesellschaftslehre Prof. Dr. Wolfgang Palaver und die IFSH-Wissenschaftlerin Dr. Hanna Pfeifer in der Hamburger Kirche St. Nikolai. Wichtige Impulse und Diskussionsanreize gab die Ende 2025 veröffentlichte friedensethische Denkschrift der Evangelischen Kirche Deutschland: Themen wie die atomare Abschreckung, eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie die hybride Kriegsführung gegen demokratische Staaten wurden fachkundig von den Expert:innen auf dem Podium eingeordnet und mit dem Publikum zusammen debattiert. Auch die Gewalt in Gaza sowie der politische Diskurs darum und die deutsche Rolle in der Eskalation wurden kritisch diskutiert.
Die Veranstaltung war Teil der Diskussionsreihe „Friedensethik“ der Hamburger Hauptkirchen und fand in Kooperation mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.
Save-the-Date – „Den Frieden retten! Europäische Perspektiven“:
Eine weitere Veranstaltung aus der Reihe „Friedensethik“ mit IFSH-Beteiligung findet am 17. März 2026 in der Hamburger Hauptkirche St. Petri statt. Dann diskutiert IFSH-Direktorin Prof. Dr. Ursula Schröder mit Professor Dr. Cesare Zucconi über europäische Perspektiven, den Frieden zu bewahren.