Jedes Jahr im Juni wählt die UN-Generalversammlung fünf der zehn nicht-ständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat neu. Deutschland kandidierte zusammen mit Österreich und Portugal in der „Regionalgruppe Westeuropa und andere Staaten“, die zwei Sitze stellt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist Deutschland nun mit seiner Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz gescheitert. Dabei unterlag die Bundesrepublik den Mitbewerbern deutlich.
Wie ist die deutsche Kandidatur einzuschätzen? Welche Chancen hätte ein Sitz geboten und wie überraschend war diese Niederlage? Das erklärt IFSH-Experte Dr. Holger Niemann in den folgenden Beiträgen:
- Friedensforscher über UN-Sicherheitsrat: „Deutschland könnte einen Unterschied machen“, in: taz, 03.06.2026
- Friedensforscher: Sitz im UN-Sicherheitsrat bringt Einfluss, in: rbb24 inforadio, 03.06.2026
- :newstime, in: joyn, 03.06.2026
Weitere Einschätzungen und Beiträge von Dr. Holger Niemann zu den Hintergründen der Niederlage, den Folgen sowie den Reaktionen darauf:
- Uno-Sicherheitsrat: Warum Deutschland bei der Wahl verloren hat, in: Neue Züricher Zeitung, 04.06.2026
- UN-Sicherheitsrat: Reaktionen auf deutsche Niederlage, in: BR24, 04.06.2026
- Deutsche Niederlage bei Wahl zum Sicherheitsrat: Die Folgen?, in: Bayrischer Rundfunk, 04.06.2026