Rund 30 Teilnehmende aus der Stadtgesellschaft erarbeiteten friedliche Aushandlungsprozesse während des Workshops. (c) IFSH

Stadträume im Konflikt

Wie lassen sich Konflikte um die Nutzung städtischer Räume friedlich austragen? Dieser Frage widmete sich der Workshop „Stadträume im Konflikt“, zu dem die Bezirksämter Eimsbüttel und Hamburg-Nord gemeinsam mit dem IFSH am 2. Juli 2026 in die Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen am Hühnerposten einluden. Rund 30 Teilnehmende aus der Stadtgesellschaft setzten sich damit auseinander, wie sich Zielkonflikte zwischen nachhaltiger, inklusiver Stadtentwicklung (SDG 11) und gesellschaftlichem Zusammenhalt (SDG 16) konstruktiv bearbeiten lassen.

Kernstück war ein partizipatives Rollenspiel, das das IFSH gemeinsam mit den beiden Bezirksämtern entwickelt hatte: Die Teilnehmenden schlüpften in Rollen mit unterschiedlichen Interessen und gestalteten den Planungsprozess einer fiktiven Hamburger Straße. In der anschließenden Reflexionsphase gaben Dr. Holger Niemann und Dr. Delf Rothe vom IFSH einen Input aus der Friedens- und Konfliktforschung. Darauf aufbauend erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam Regeln für einen friedlichen Konfliktaustrag. 

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den Hamburger Bücherhallen statt und war Teil des Public-Event-Programms der Hamburg Sustainability Week 2026 (26. Juni bis 3. Juli).

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