Hybrider Diskussionsabend
Donnerstag, 18 Uhr
Institut für Europäische Ethnologie, HU Berlin
Anton-Wilhelm-Amo-Straße 40-41
10117 Berlin; Raum 408
Was tun gegen Faschisierung?
Im Schatten des AFD-Parteitages in Erfurt erscheint die Frage „Was tun gegen Faschisierung?" aktueller denn je. Welche praktische Relevanz hat der Faschisierungsbegriff und wie können breite antifaschistische Bündnisse geschlossen werden? Dazu diskutieren am kommenden Donnerstag, den 9. Juli, Anna (NS-Verherrlichung Stoppen!), Eleonora Roldán Mendívil (politische Bildnerin, Ko-Herausgeberin des Sammelbandes Die Diversität der Ausbeutung) und Alex Demirović (Host des Theorie-Podcasts Too long didn't read) am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin. Der Diskussionsabend bildet die Abschlussveranstaltung der interdisziplinären Vortragsreihe „Faschisierung – analytische Perspektiven, Schauplätze, Gegenstrategien“. IFSH-Wissenschaftlerin Anne Menzel (IFSH) und Felix Axster (Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin) moderieren den Abend.
Der Eintritt ist frei.
Eine digitale Teilnahme ist möglich. Den Zoom-Link finden Sie hier.
Die hybride Vorlesungsreihe Faschisierung – analytische Perspektiven, Schauplätze, Gegenstrategien ist ein Projekt der Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft (KriSol). KrisSol ist eine Plattform von und für Akteur:innen insbesondere aus Hochschulen, Forschungs- und Kultureinrichtungen und setzt sich für den Schutz von Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie ein.
Die IFSH-Wissenschaftlerin Anne Menzel ist Mit-Organisatorin und bildete mit Ihrem Vortrag „Girl Boss“ zu „Mean Girl“? Von neoliberalem Feminismus und faschisierter Weiblichkeit den Auftakt der Reihe in diesem Sommersemester.