Dr. Julia Leser ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFSH. (c) Marcus Held

Die Lage in Ostdeutschland nach den Wahlen

Lunch & Learn mit Julia Leser
Donnerstag, 12.30 - 13.15 Uhr
via Zoom

Im September wurde in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. In beiden Ländern wurde die AfD stärkste Kraft. Das stellt die demokratischen Parteien vor eine bislang unbekannte Herausforderung. Welche Regierungskonstellationen sind nach den Wahlen denkbar? Welche Folgen hat der Wahlerfolg der AfD für die Länder – konkret beispielsweise für Zivilgesellschaft, Kulturbetriebe und öffentlich-rechtliche Medien? Und was bedeutet ein Erstarken der AfD für die Bundesrepublik insgesamt?

Das ordnet Dr. Julia Leser ein. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFSH, wo sie im Forschungsbereich „Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit" zu extremer Rechter, Rechtspopulismus und den Wechselwirkungen mit staatlichen Institutionen forscht. In ihrer ethnografischen Forschung untersucht sie, wie rechte und rechtsextreme Akteure – insbesondere die AfD – rassistische Positionen in Wahlkampfveranstaltungen und im Alltag normalisieren, vor allem im ländlichen Ostdeutschland.

Die Online Reihe Lunch & Learn wird von der Domberg-Akademie und dem Münchner Bildungswerk veranstaltet. 

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