Stellten ihre Forschung auf der internationalen Konferenz EISA in Lissabon vor (v.l.n.r.): Dr. Benjamin Hofbauer, Franziska Stärk, Dr. Delf Rothe, PD Dr. Hendrik Hegemann und Lukas Mengelkamp. (c) IFSH

IFSH-Wissenschaftler:innen auf Konferenz der EISA in Lissabon

Vom 1. bis 4. September fand in Lissabon die Pan-European Conference der European International Studies Association statt. Diese jährliche Veranstaltung ist die größte Konferenz im Bereich der Internationalen Beziehungen in Europa und stand dieses Jahr unter dem Motto „Even Better Than the Real Thing? Questioning Knowledge Production, Positionality and Authenticity in IR“. Das IFSH war dort mit zahlreichen Wissenschaftler:innen vertreten, die ihre Arbeiten vorstellten und sich mit internationalen Kolleg:innen austauschten.

Benjamin Hofbauer, Christine Hentschel (Universität Hamburg), Delf Rothe und Ursula Schröder präsentierten ihr Konzept der „Extreme Adaptation“ im Bereich der Klimafolgenanpassung, welches sie im Rahmen des CLICCS II Forschungsprojekts entwickeln. Ursula Schröder stellte zudem ein zusammen mit Holger Niemann verfasstes Papier zu Vorstellungen über mögliche Zukünfte europäischer Sicherheit in Zeiten grundlegender Veränderungen vor. Delf Rothe war Teilnehmer eines Roundtable zur Politik der „companionship“, der wiederum von Ursula Schröder geleitet wurde. Zudem moderierte er ein Panel zum Anthropozän sowie ein weiteres Panel, das Ideen für einen „World System Science Approach“ in den Internationalen Beziehungen behandelte.

Hendrik Hegemann organisierte zusammen mit Andrew Neal (University of Edinburgh) eine der Sektionen der Konferenz mit insgesamt 9 Panels unter dem Titel „The Diffusion of Security: Concepts, Practices, Politics“. Zudem präsentierte er ebenfalls zusammen mit Andrew Neal ein Paper dazu, wie Nationale Sicherheitsstrategien über Gefahren der Demokratie sprechen und moderierte ein weiteres Panel zu Antiterror-Politik und Grenzsicherheit.

Franziska Stärk stellte die Ergebnisse ihrer Forschungen zu bürokratischer Politik im Bereich der deutschen Nuklearwaffenpolitik vor. Zudem moderierte sie ein Panel zu nuklearer Semiotik.

Lukas Mengelkemp diskutierte in seinem Vortrag, wie sich militärische Abschreckungsstrategien mit dem Ziel der Dekarbonisierung verbinden lassen. 

Anne Menzel präsentierte ein Papier zu faschisierter Weiblichkeit, in dem sie verschiedene pop-kulturelle Performances von Weiblichkeit analysiert, die explizit rassistisch und antifeministisch auftreten. Darüber hinaus nahm sie an einem von ihr mitorganisierten Roundtable zu den gegenwärtigen Möglichkeiten und Herausforderungen progressiver Politik teil und diskutierte und moderierte die Beiträge zu einem Buch-Roundtable mit dem Titel "Building Peace for the Pluriverse".

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