Wahparty der AfD in Magdeburg am 6. September 2026.
Alles ist möglich nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt? AfD-Parteimitglieder feiern ihren Wahlsieg am Abend des 6. Septembers in Magdeburg. (c) picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Was wäre, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht käme?

Bei der Landtagswahl am 6. September 2026 verpasste die AfD in Sachsen-Anhalt nur knapp die absolute Mehrheit. Mit fast 44 Prozent aller Stimmen liegt sie weit vor der CDU, der zweitstärksten Kraft im Land. Nur 17 Prozent aller Wähler:innen in Sachsen-Anhalt konnte die CDU von sich überzeugen. Im Vergleich zur vorherigen Landtagswahl verlor die CDU fast 20 Prozent ihrer Wähler:innen. Andere Parteien wie die SPD, die Grünen und die Linke blieben unter der Zehn-Prozent-Marke.

Die AfD feierte am Wahlabend mit dem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund ihren Sieg in Magdeburg. Was bedeutet es, wenn eine vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei bald die Regierungsgeschäfte in Sachsen-Anhalt übernehmen würde? 

IFSH-Wissenschaftler:innen des Forschungsbereichs „Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit“ betrachten in insgesamt sieben IFSH-Kurzanalysen unterschiedliche Sektoren sowie Politik- und Problemfelder und zeigen auf, welche Konsequenzen eine AfD-Regierung für die Menschen in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus haben könnte:

Der neue Landtag muss spätestens am 6. Oktober 2026 zusammentreten. Bis dahin wird sich zeigen, ob die AfD einen Koalitionspartner finden wird.

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